
| Einen guten Rutsch! | September 8, 2010 | 10:27 am |
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| permalink | tags: Allgemein, Veranstaltungshinweise | |
| Der Aufmarsch V. | September 8, 2010 | 09:48 am |
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Einen „Trauermarsch um die Meinungsfreiheit zur Deutschen Bundesbank“ möchte Mirko Welsch am 09.09.2010 in Frankfurt am Main veranstalten. Er ist Mitinitiator einer „Sarrazin-Bewegung“, die eine angebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit beklagt, sich mit Thilo Sarrazin solidarisiert und Migrant_innen dazu auffordert, dass sie „sich anpassen“ müssen. „Wer hier leben will hat die Pflicht sich einzubinden oder ein One-Way-Ticket muss erfolgen“, schreibt der „Organisationsberater“ des „Trauermarsches“, Mirko Welsch, der Sarrazins Thesen durch seine Beobachtungen in „Burbach oder im unteren Malstatt in Saarbrücken“ bestätigt sieht. Der Aufmarsch wird unterdessen von mehreren rassistischen Internetseiten, wie zum Beispiel „Pi-News“ und „Gesamtrechts“ unterstützt. „Dieses Denken hatten wir aber bis 20 Jahren im Osten und vor 65 Jahren im Westen und so sollte eine Opferorganisation nicht agieren, wenn diese sich von NPD und Co. berechtigerweise abheben will.“Es bleibt abzuwarten, ob Mirko Welsch seine Thesen über den „Zentralrat der Juden“ und Michel Friedman, auch auf dem Aufmarsch für Sarrazin propagieren wird. |
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| Mercy Street by Fever Ray | September 8, 2010 | 09:47 am |
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| permalink | tags: Musik, fever ray | |
| Audiolith @ Get Wavey | September 8, 2010 | 08:20 am |
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Heute Abend. Hingehen da! Artur legt auf! |
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| permalink | tags: Audiolith, Get Wavey, Magnet, Rave, berlin | |
| Castro schert aus | September 8, 2010 | 12:46 am |
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Und wieder und dann wieder hat es im Sarkophag gerumpelt. Der Betondeckel rutschte scharrend zur Seite. Eine Greisenhand in einem verblichenen Adidastrainingsanzugsärmel schob sich über den Rand des Sarkophags und ballte ganz langsam die Faust… Und jetzt ist etwas passiert, vielleicht hat sich der maximo leader diesmal den Kopf angestoßen, weil er mittlerweile wieder schneller hochkommt, jedenfalls hat es seinem Kopf gut getan. Castro im Interview mit Jeffrey Goldberg im Atlantic: Castro’s message to Mahmoud Ahmadinejad, the President of Iran, was not so abstract, however. Over the course of this first, five-hour discussion, Castro repeatedly returned to his excoriation of anti-Semitism. He criticized Ahmadinejad for denying the Holocaust and explained why the Iranian government would better serve the cause of peace by acknowledging the “unique” history of anti-Semitism and trying to understand why Israelis fear for their existence. [...] He said the Iranian government should understand the consequences of theological anti-Semitism. “This went on for maybe two thousand years,” he said. “I don’t think anyone has been slandered more than the Jews. I would say much more than the Muslims. They have been slandered much more than the Muslims because they are blamed and slandered for everything. No one blames the Muslims for anything.” The Iranian government should understand that the Jews “were expelled from their land, persecuted and mistreated all over the world, as the ones who killed God. In my judgment here’s what happened to them: Reverse selection. What’s reverse selection? Over 2,000 years they were subjected to terrible persecution and then to the pogroms. One might have assumed that they would have disappeared; I think their culture and religion kept them together as a nation.” He continued: “The Jews have lived an existence that is much harder than ours. There is nothing that compares to the Holocaust.” I asked him if he would tell Ahmadinejad what he was telling me. “I am saying this so you can communicate it,” he answered. |
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| permalink | tags: Antisemitismus, iran | |
| Das Konzept “Suicide Bomber” | September 7, 2010 | 07:55 pm |
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Ein aufschlussreicher Essay von Benjamin T. Acosta, der zu einer ernüchternden Schlussfolgerung kommt: Concepts of martyrdom have played important roles throughout Islamic history, and today’s “martyrdom operations” display the continuing importance of the phenomenon as an expression of Islamic grievance and as a form of religiously-motivated armed combat. For many political Islamic groups today, the martyr stands at the pinnacle of resolving intergroup conflict. Heroes represent a group’s ideal member, and the idea of ordinary individuals achieving extraordinary feats captures the attention and inspires many to answer the call of their group—especially in the face of conflict with a perceived encroaching enemy, whether a U.S. soldier or a Shi’i politician. Now, the acts of suicide-homicide martyrs epitomize heroism for many jihadi organizations. Accordingly, one should expect support for and participation in violent acts of martyrdom to continue to increase in the Sunni world over the foreseeable future. |
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| permalink | tags: Islam, War on Terror | |
| “So wird zu den besten Sendezeiten und in herausgehobenen Features renommierter Zeitungen… | September 7, 2010 | 02:08 pm |
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“So wird zu den besten Sendezeiten und in herausgehobenen Features renommierter Zeitungen unter dem Topos des neue Feminismus für das bürgerliche Klientel gestritten, deren Interessen allerdings mit einem versämtlichenden “Wir” verallgemeinert weren. Die Anderen, die nicht der F-Klasse, die nicht den Alphamädchen angehören, finden keine Erwähnung. Mit ihrer inhaltlichen Fokussierung auf die individuellen Berufskarrieren schließen die lautstarken Akteurinnen an die liberalfeministischen Positionen der 1970er und 1980er Jahre an. Damals wie heute geht es um eine reformistische Politik, welche Gleichstellungspolitik als Anpassungspolitik betreibt und von weißen gebildeten Frauen der Mittelschicht angeführt wird. Ihr Ziel ist es das priviligierte Leben - wie sie es von weißen Männen aus dem Mittelstand vor Augen sehen - für sich durchzusetzen. Vergessen scheinen all die Lernprozesse, die von Schwarzen Feministinnen, Lesbengruppen, aber auch ostdeutschen Frauen eingefordert wurde. Allein die Frage, welchen Nutzen eine Reinigungsfrau oder eine Sexarbeiterin von dieser Art Gleichstellungspolitik haben soll, fällt aus dem selbst gesteckten Rahmen heraus. Damit wird aufs Neue Feminismus nicht mit Herrschaftsverhältnissen wie Kapitalismus oder Rassismus in Verbindung gebracht.” Melanie Groß und Gabriele Winker (2009): Queer-|Feministische Praxen in Bewegung. Hier nachlesbar. |
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| permalink | tags: Feminisms, Kapitalismus, Rassismus | |
| Krisen- und »Zusammenbruchstheorie«. Zur absoluten inneren Schranke der Verwertung | September 7, 2010 | 01:41 pm |
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Robert Kurz (»EXIT!«) stellt seine Theorie einer inneren Schranke der Kapitalakkumulation vor. Er bewegt sich dabei auf der kategorial-logischen Ebene des »Kapital im Allgemeinen«, nicht auf der Ebene der konkreten Krisenverläufe auf dem Weltmarkt. Am Rande gibt es einige Spitzen gegen die Neue Marxlektüre, besonders Michael Heinrich und Abgrenzungen zu früheren Krisentheorien (R. Luxemburg, H. Grossmann). Veranstaltet und aufgezeichnet vom Wert-Abspaltungskritischen Lese- & Diskussionskreis Berlin in Zusammenarbeit mit dem Verein für kritische Gesellschaftswissenschaften e.V. August 2010. Download via MF: Vortrag (1:04 h, 26 MB), Diskussion (49 min, 20 MB) Der Begriff der „Zusammenbruchstheorie“ ist ein Reizwort in der Linken, befrachtet mit einem pejorativen ideologischen Verständnis. Dabei geht es zunächst um den Vorwurf des „Objektivismus“. Deshalb soll das Problem zuerst anhand der Subjekt-Objekt-Dialektik in der kapitalistischen Fetisch-Konstitution erläutert werden, nämlich als Verhältnis von „Krise und Kritik“, wie es die Linke schon immer umgetrieben hat. Wenn Krise und Kritik identisch gesetzt werden, resultiert daraus entweder ein objektivistisches oder ein subjektivistisches Verständnis. Deshalb sind die Begriffe von Krise und Kritik strikt auseinanderzuhalten. |
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| permalink | tags: Exit! Krise und Kritik der Warengesellschaft, Krise, Krisenanalyse und –theorie, Robert Kurz, Wertabspaltungskritik, Wertkritik, audio | |
| Die Wachsamkeit erhöhen | September 7, 2010 | 01:11 pm |
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Der Sprecher der PFLP, der “größten Organisation der palästinensischen Linken” lehnt die Verhandlungen in Washington vehement ab. Er hat aber, darauf befragt, unheimlich gute Ideen, was stattdessen zu tun wäre: Alle nationalen und islamischen Kräfte sowie Institutionen in Palästina oder im Exil müssen ihre Wachsamkeit erhöhen, umsichtig handeln und sofort gemeinsam Aktionen gegen direkte und indirekte Verhandlungen starten. Notwendig ist die eindeutige, ernsthafte, und verantwortungsbewußte Ablehnung des gesamten Oslo-Prozesses und aller seiner Ergebnisse. Einfach überzeugend. Vor allem der Bezug auf die nationalen und islamischen Kräfte! Mit diesem Programm eilen die Palästinenser schon seit Jahrzehnten von Erfolg zu Erfolg. Wie gut, dass die PFLP noch gibt. |
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| permalink | tags: Sozialismus des 21 Jhd., nahost | |
| Sheng-Fui: Lehrreiche Leere | September 7, 2010 | 01:06 pm |
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Die Kunst der Auswahl des richtigen Zeitpunktes besteht meist in der Wahl des passenden Moments. Ich bin immer ich, und ihr seid immer ihr. Das Lächeln, das Du aussendest, kehrt nie wieder zu Dir zurück. Der Geist ist leuchtend, er strahlt, er ist die Erkenntnis selbst. Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr. Ich denke, dass der Sinn des Lebens darin besteht, glücklich zu sein. Einen Erleuchteten kann man am besten im Dunkeln erkennen.
und bei Sheng-Fui gibt es eine Serie “Die Heilkraft der Edelsteine” mit von der Alternativszene zu Unrecht ignorierten Mineralien. Heilkraft der Edelsteine (1): Der Bimsstein:
Der exzessive Gebrauch von typischen Buzzwörtern und jede Menge saulustige Ideen führen beim Stöbern auf der Webseite oder dem Lesen des Buches “Sheng Fui: Erfülltes Leben dank fernöstlicher Leere” zu jeder Menge Spaß. |
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| permalink | tags: Allgemein, Sheng-Fui | |
| Fleischband | September 7, 2010 | 12:04 pm |
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Der Promoter behauptet seit Wochen, dass die das nächste große Ding sind. Ich glaube zumindest, Speck-Stirnbänder sind das neue große Ding. |
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| permalink | tags: Aeroplane, Musik, Musikvideo, Rave, Speck | |
| malmö strand | September 7, 2010 | 08:56 am |
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| permalink | tags: Uncategorized | |
| ZEUGS: Zeitmaschinen, Energiekrisen und Urananreicherung (und Root Beer) | September 6, 2010 | 10:46 pm |
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Wer von den ganzen Garten-Themen langsam genug hat — keine Angst, Rettung naht. Damit ist nicht nur das kältere Wetter gemeint, sondern die in zwei Wochen anstehende Veröffentlichung von Civilization V. Es ist schon abzusehen, dass es danach zumindest einen Eintrag zu den Minutemen geben wird. Der interessierte Leser kann zur Vorbereitung auch schon die special ability Amerikas in dem Spiel studieren: Manifest Destiny. Merke: Erdkunde lernt man durch Risiko, Geschichte durch Civ.
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| permalink | tags: Zeugs | |
| do_it_again 2.0 | September 6, 2010 | 10:05 pm |
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Die Civ3-Sucht lässt einen einfach nicht los… Hehe. Und zum Schluss noch ein paar Bomber, aus Prinzip. La di da.
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| permalink | tags: Ich mach frei, Verschwörung | |
| goodbye | September 6, 2010 | 09:53 pm |
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| Israel und die „Bestie des Kapitals“ : Kaso Perdido auf Deutschlandtour | September 6, 2010 | 09:32 pm |
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In Frankfurt konnte Kaso Perdido nicht landen. Dafür wurde die umstrittene Ska-Punk Band in Nürnberg umso herzlicher empfangen. Die Band aus Spanien erzähle die „Wahrheit“ – bekräftigt ein Booker des Nürnberger Kunstvereines.
Nicht zuletzt eine bestimmte Songzeile der Spanier hat das Plenum des Instituts für vergleichende Irrelevanz in Frankfurt hellhörig werden lassen:
Das Konzert in Frankfurt wurde abgesagt. Anders in Nürnberg. Zahlreiche kritische Hinweise gingen beim Nürnberger Kunstverein ein. Erfolglos. Dämonisierung und Antisemitismus könne er nicht erkennen, so ein Veranstalter. Auch den alten Topos vom „Geldjuden“, bzw. das Zusammendenken von Juden und Kapital, höre er in der zitierten Aussage der Band nicht mitschwingen. Vielmehr sei die Aussage der Band einfach „die Wahrheit“. Im Refrain des Songs, der sich „Palestina“ nennt, heißt es weiter: „Noch einmal wiederholt sich die Geschichte“ und zwar in Palästina. Israelische Politik und das Naziregime fallen – so legt es die Anspielung nahe – in die selbe historische Routine. Der sekundäre Antisemitismus in dieser Aussage ist deutlich, berührt den Veranstalter aber nicht. Indes verfasste Kaso Perdido ein Statement, welches auch auf der Website des Kunstvereines Nürnberg zu lesen ist. Es sind weitere Konzerte in Deutschland geplant: 07.09.2010 Cafe Amelie (Gießen) |
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| Und täglich grüßt das Murmeltier | September 6, 2010 | 08:18 pm |
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Für ein paar Monate hatte Walter Herrmann, als ihm justizielles Ungemach drohte, die antiisraelischen Exponate seiner notorischen Kölner „Klagemauer“ abgehängt und sich mit der Ausstellung vorübergehend von der Domplatte entfernt. Inzwischen ist jedoch alles wieder beim Alten, wie Henryk M. Broder bei einer Stippvisite festgestellt und fotografisch dokumentiert hat. Der Wallrafplatz seinerseits ist, im Gegensatz zum Neumarkt, Heumarkt und Rudolfplatz, die völlig versaut wurden, eine der netteren Ecken der Stadt. Hier wurde eine der frühen TV-Serien produziert, hier hat Klaus der Geiger die Nerven der Passanten so lange strapaziert, bis sie sich seiner erbarmten und ihm einen „halven Hahn“ im Brauhaus Früh spendierten. Dort, wo der Wallrafplatz aufhört und die Domplatte anfängt, stolperte ich dann über die „Klagemauer“, jene antisemitische Installation, die ein Kölner Staatsanwalt vor kurzem für halal und koscher erklärt hat. Während ich mir die Bilder und Tafeln anschaute, kam mir eine Idee: Wie wäre es, wenn der Clochard, der die „Klagemauer“ jeden Tag auf- und abbaut, für ein paar Tage mit dem Staatsanwalt tauschen würde? Der eine käme endlich mal an die frische Luft und zum Durchatmen, und der andere könnte mittags in der Justizkantine ordentlich speisen, statt in einer Ecke zu hocken und Chappi aus der Dose zu löffeln. So wäre beiden gedient, und am Ende würden sie sich dann auf ein Kölsch treffen und einander zuprosten: „Jedem Tierschen sing Pläsierschen“.
Um nicht zu sagen: Wie die Nazis mit den Juden. Denn…
…aus ihrer Geschichte haben die Deutschen derart gründlich gelernt, dass sie Israel jetzt „als Bewährungshelfer moralisch beistehen, damit das Opfer nicht rückfällig werde“ (Wolfgang Pohrt)…
…und pflichtbewusst, wie sie außerdem nun mal sind, ermahnen sie die Juden bei jeder sich bietenden Gelegenheit so laut wie möglich, den Holocaust nicht zu wiederholen. Schließlich…
…sind aus den Opfern von damals längst Täter geworden (was die Guten unter ihnen sogar selbst so sehen)…
…die sich den Globus zudem mit den gewohnt perfiden Methoden unterwerfen…
…und die sich deshalb nicht zu wundern brauchen, wenn sich die Belegschaft des gesamten Planeten gegen sie wendet. Umso schlimmer…
…dass die Mächtigen hierzulande dieses mörderische Treiben aus lauter schlechtem Gewissen auch noch unterstützen. Dabei…
…müssten zumindest die Ostdeutschen doch aus eigener Erfahrung wissen, wie es ist, im größten Freiluftgefängnis der Welt zu leben. Aber…
…mit der ihnen eigenen Leidenschaft werden die Palästinenser ihre grausamen Unterdrücker schon in die Knie zwingen. Und dann muss auch…
…Walter Herrmann nicht mehr jeden Tag auf die Domplatte. Inschallah! Bildtexte: Lizas Welt Filed under: Gastbeiträge, Politik Tagged: Antisemitismus, Henryk M. Broder, Israel, Köln, Klagemauer |
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| Speerspitze der Gentrifizierung | September 6, 2010 | 07:56 pm |
Es ist soweit: Als Ex- West- Berliner, Ex-Schöneberger, Ex-Kreuzberger hat es nun mich erwischt, und ich bin mit der wundervollen Henrietta in den Osten gezogen. Also eigentlich Norden. Sagen wir Nordosten. Es ist die letzte Straße des Prenzlauer Berges, kurz vor dem Nordpol. Oder besser Nordkap. Erster Eindruck: Viele Pärchen. Sehr viele Pärchen. Ob sie mal die berühmten Status- Kinderwagen schieben werden- man weiß es nicht. Teuer sind hier nur die Mieten- der Rest eher billig. Shopping unoriginell, Gastronomie touristisch orientiert. Kein Flair, wie in Kreuzberg. Aber insgesamt nett. Seltsame Mischung aus Wedding (nur nicht so international) und Schöneberg (nur nicht so spießig), der ganze Bezirk. Miete zahlen hier wenige- eher die Raten für den Wohneigentumskredit. Wer das Kottbusser Tor vermißt, kann hier in jeden Park gehen und sich anschnorren lassen. Falls Gentrifizierung der Masterplan ist, so ganz klappt das nicht. Man kann hier wohnen. Muß man aber nicht. |
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| utkanten | September 6, 2010 | 05:35 pm |
![]() ![]() ![]() utkanten, an autonomous social center of malmö, including the hackerspace forskningsavd, a diy-screenprinting studio ♥ & every monday free food from bröd & frihet. actually the sign on the last pictures says: “we love internet”. |
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| Geschichten von Teddy und Max | September 6, 2010 | 01:51 pm |
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Nicht immer nur Bleiwüste, hier wird schon genug geschrieben. Deswegen zur Abwechslung auch mal was Gezeichnetes. Das Pareidolia-Fanzine aus Hamburg hat grossartiger Weise ein paar seiner Comics bei uns geparkt. Wir freuen uns. |
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| Teddy und Max »Der Versuch, die Natur des Wombats zu begreifen ist eitel« | September 6, 2010 | 01:19 pm |
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