GEGEN ANTISEMITISMUS – FÜR ISRAEL! August 5, 2014 | 11:46 am

„Die Praxis der ‚Ideologiekritiker*innen‘“ ende „allzu oft in identitärer Abgrenzung“, so Teile der ehemaligen Antifa [f] in ihrer jüngsten „Erklärung zur Neubestimmung von Form und Inhalt einer linksradikalen Gruppe aus [F]rankfurt am Main“. Wie wichtig und richtig Abgrenzungen in Form und Inhalt sind, wenn man es mit Leuten zu tun hat, die gegen Antisemitismus, aber nicht für Israel demonstrieren wollen, zeigte der Verlauf der gestrigen ‚Demonstration gegen Antisemitismus‘ in Frankfurt.

Dort grenzten sich etwa 200 Freunde Israels, die gekommen waren, um zu zeigen, dass es heute kein ernstzunehmendes Engagement gegen den antisemitischen Mob geben kann, wenn es nicht mit einer bedingungslosen Solidarität mit dem jüdischen Staat und seinen militärischen Notwehrmaßnahmen einhergeht, vom antinationalen Blödsinn der antifaschistischen Sprücheklopfer erfreulicherweise in der gebotenen Deutlichkeit ab.

Dass eine Veranstaltung, von der das Schlimmste zu erwarten war, zu einem israelsolidarischen Demonstrationszug umgewandelt werden konnte, ist nicht nur den Freunden Israels zu verdanken, sondern auch einem Großteil der Demobesucher, der sich zumindest an diesem Abend für die Vernunft und gegen die Ideologiekritiker*innen des ums Ganzen entschieden hat, indem man sich weigerte, hinter einem Transparent zu spazieren, auf dem in Bezug auf Israel in miesester deutscher Friedensbewegungstradition vor „Krieg und Besatzung“ gewarnt wurde.

Offenkundig wurde nicht nur, dass es in der Frankfurter Antifaszene nach wie vor möglich ist, offen gegen Israel zu hetzen, oder sich in ähnlich verkommener Weise hinter dem Ruf nach Antinationalismus zu verschanzen. Offenkundig wurde auch, dass es in diesen Bündnissen Leute gibt, die längst keine Lust mehr auf die restlos blamierten Genossen haben, sich aber des lieben Friedens wegen nicht vom linken Szenesumpf lossagen wollen.

Sie müssen sich fragen lassen, wieso es einer Intervention von außen bedurfte, nicht einem Transparent hinterherzulaufen, dessen Forderungen die in den eigenen Redebeiträgen durchaus zu vernehmenden israelsolidarischen Verlautbarungen völlig entwertet und einer linken Bündnispolitik geopfert hätten. Wer sich mit Leuten gemein macht, die im Angesicht des pogromgestimmten Israelhasses, der auf Juden in der ganzen Welt zielt, mit Besatzungstransparenten durch die Gegend stiefeln, ist Teil des Problems. Wer den Antisemitismus ernsthaft kritisieren will, ohne sich als Bündnispartner von unheilbar verblödeten Israelkritikern komplett lächerlich zu machen, hat nur eine Wahl – nämlich „identitäre Abgrenzung“, oder auf Deutsch: Spaltung!

Im Folgenden dokumentieren wir das am gestrigen Abend verteilte Flugblatt eines Genossen, dem für die kurzfristige Bereitstellung gedankt sei.

GEGEN ANTISEMITISMUS – FÜR ISRAEL!

Unter dem Motto „Kein Platz für Antisemitismus! Solidarität mit den Betroffenen“ findet heute, am 04. August 2014, eine Demonstration auf dem Frankfurter Opernplatz statt. Bei den Organisatoren der Demonstration handelt es sich um die neu gegründete Initiative gegen Antisemitismus, laut Eigenaussage bestehend aus der Antifaschistischen Gruppe Frankfurt, Teilen der Gruppe Kritik&Praxis Frankfurt, der Antifa Kritik & Klassenkampf und Einzelpersonen.

Im Aufruf zur heutigen Demonstration geben die Veranstalter zunächst im Stil von Eilmeldungen einige der antisemitischen Vorfälle der vergangenen Wochen durch: „Versuchter Brandanschlag auf eine Synagoge in Wuppertal, Angriff auf ein jüdisches Paar in Berlin, antisemitische Parolen auf Demonstrationen“ usw. Dass die antisemitischen Parolen („Kindermörder“, „Frauenmörder“ etc.) in den meisten Fällen Bezug auf Israel nehmen, ist bekannt, spielt für die Veranstalter aber keine Rolle. Denn eine eindeutige Solidaritätserklärung mit dem jüdischen Staat verbieten sie sich. Sie schreiben: „Wir haben unterschiedliche Positionen zum Nahostkonflikt, aber was uns eint ist die konsequente Ablehnung des Antisemitismus.“ – die konsequente Ablehnung des Antisemitismus müsste aber die Ablehnung seiner gegenwärtig aggressivsten Gestalt, dem Krieg gegen Israel, voraussetzen und damit verbunden die Einsicht in die Notwendigkeit der Selbstverteidigung des jüdischen Staates. Die Veranstalter wünschen sich aber offenbar, dass sich ein breites Bündnis aus Israelfreunden und –gegnern zusammentut, um wenigstens gegen die gewalttätigen „Auswüchse“ des Antisemitismus zu demonstrieren. Die judenfeindlichen Exzesse der letzten Zeit sind aber vom Hass auf Israel nicht zu trennen. Weil der Hass den Juden als Nation gilt, ist jeder Jude potentielles Ziel des antizionistischen Furors. Und weil Israel und seine Armee die einzigen sind, die den bedrohten Juden weltweit Schutz und Verteidigung anbieten, ist die bedingungslose Solidarität mit Israel notwendiger Bestandteil des Kampfes gegen Antisemitismus.

Bemäntelt von Vokabeln wie „Israelkritik“ ist Antisemitismus in den letzten Jahrzehnten wieder gesellschaftlich satisfaktionsfähig geworden. Vergleichsweise neu ist, dass als Friedensdemos getarnte antisemitische Aufmärsche mit aktiver Unterstützung der deutschen Polizei durchgeführt und spontane Solidaritätsbekundungen von Israelfreunden zum Teil gewaltsam aufgelöst werden. Aber allzu offener Antisemitismus, der das Wort „Jude“ im Mund führt, wird nichtsdestotrotz medial skandalisiert und auch von muslimischer Seite gibt es Aufforderungen, zwischen Juden und Zionisten zu differenzieren. Dank eines von taz, Süddeutsche Zeitung und Tintenklecksern wie Günter Grass geschaffenen anti-israelischen Konsenses trauen sich die Ratten jetzt zwar aus den Löchern, werden aber immer öfter zurückgerufen und an die offiziellen Sprachregelungen gemahnt: Israelkritik ja, Antisemitismus nein. Diese Formel scheint auch Leitfaden für die heutige Demonstration zu sein, sonst hätten die Veranstalter nicht einen Aufruf verfasst, der „unterschiedliche Positionen“ willkommen heißt und der deswegen locker in der Lage wäre, den Großteil der israelsolidarischen Juden und Nicht-Juden Frankfurts zu vergraulen. Es stand schließlich zu befürchten, dass die selben friedensbewegten linken Antizionisten, die vor kurzem noch auf der Zeil zusammen mit Islamisten und arabischen Nationalisten gegen den „Kindermörder Israel“ demonstriert haben, heute hier ihren Abscheu vor antisemitischen Grenzüberschreitungen kund tun wollen, um so eine weiße Weste zu bekommen. „Gegen Zionismus und Antisemitismus“ war auch das Motto der schiitisch-islamistischen Al Quds-Demonstration in Berlin. Linke und Islamisten beweisen, dass mit der billigen Absage an den alten Antisemitismus nichts gesagt und nichts getan ist gegen die Israelfeindschaft, hinter der sich der ordinäre Judenhass verbirgt und die gesamtgesellschaftlich gepflegt wird.

Die Veranstalter fordern in ihrem Aufruf Solidarität mit den Betroffenen, „egal ob Hass auf Jüdinnen und Juden von Nazis, IslamistInnen oder sonstwem ausgeht“ – bei „sonstwem“ handelt es sich natürlich um Linke und Linksradikale, die in den vergangenen Wochen hetzerische Demonstrationen veranstaltet oder daran teilgenommen haben. Die Veranstalter weigern sich aber den linken Antisemitismus beim Namen zu nennen, denn sonst würden sich die linken Genossen mit ihren „unterschiedlichen Positionen zum Nahostkonflikt“ vielleicht auf der Demo nicht mehr willkommen fühlen. Um eine große Masse zu mobilisieren, opfern die Veranstalter nicht nur die Israelsolidarität, sondern stellen die Solidarität mit den linken Antizionisten, die sie decken, indem sie von ihnen schweigen, über die Solidarität mit den Opfern des Antisemitismus: den Juden, denen diese Demonstration doch angeblich dienen soll – die aber von mehreren jüdischen Aktivisten vor der heutigen Veranstaltung gewarnt wurden, weil Antizionisten offenbar ebenso willkommen sind und es mehr um das linke Gemeinschaftsgefühl und die Gewissensberuhigung zu gehen scheint.

Wir sind heute trotzdem hier, um einen hoffentlich deutlichen Kontrapunkt zu den linken Veranstaltern und ihrer Unparteilichkeit im Nahostkonflikt zu setzen. Wir fordern gleichermaßen gegen Antisemitismus, Antizionismus und so genannte legitime Israelkritik anzugehen!

Auf Facebook wurde angekündigt, dass heute auch „antinationale“ Reden gehalten werden sollen. Aber wenn es um Israel geht, dann ist „antinational“ nur eine Chiffre für „antizionistisch“. Der Antinationalismus in der deutschen Linken hat sich stets als Abwehrhaltung gegen die bedingungslose Israelsolidarität verstanden. Nicht zufällig werden Nationalfahnen-Verbote auf vielen linken Demonstrationen erst ausgesprochen, seitdem Kommunisten und andere Linke auch Israel-Fahnen mit sich führen. Die antinationale Linke, die jeden Nationalstaat unterschiedslos verdammt und damit eine scheinbar äquidistante Haltung in allen kriegerischen Auseinandersetzungen einnimmt, bestreitet die Notwendigkeit des Staates Israel und seiner Verteidigungsmaßnahmen. Sollte das heute während einer der Reden geschehen, muss allen klar sein, wo der Feind steht. Wer sich künftig an Aktionen gegen Antisemitismus und für Israel beteiligen will, kann an der heutigen Demonstration und ihren Veranstaltern jedenfalls lernen, wie man es nicht zu machen hat.

Ich bin zu jung August 5, 2014 | 01:01 am


No pasaran! August 4, 2014 | 08:46 pm

earthworm August 4, 2014 | 06:38 pm

earthworm_ikl959Illuminated earthworm.


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Bundesregierung: Keine Waffen für die Kurden August 4, 2014 | 03:34 pm

Die Regierung des drittgrößten Waffenexporteurs der Welt, nämlich Deutschlands, befindet angesichts der dramatischen Lage im Nordirak:

Keine Waffen für die Kurden oder andere Gegner des Islamischen Staates (IS)!

Auch nach dem jüngsten Vormarsch der militanten Islamisten ist die Bundesregierung gegen eine militärische Unterstützung ihrer Gegner. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes räumte zwar ein, mit der Eroberung weiterer Gebiete durch die Terroristen habe sich die Lage am vergangenen Wochenende weiter dramatisiert. Eine dagegen gerichtete Aufrüstung kurdischer Truppen wäre aber die falsche Antwort auf diese Entwicklung, sagte sie. Vielmehr müssten sich die Parteien in Bagdad auf die Bildung einer Regierung unter Beteiligung aller ethnischen und religiösen Gruppen verständigen.

Saddam, den konnte man (ebenso wie seinen Diktatoren-Kollegen Gaddafi) mit dem Know How ausrüsten, um jenes Giftgas zu produzieren, das benötigt wurde, um Zehntausende von Kurden zu massakrieren. Auch Assad war immer ein gerne gesehener Handelspartner. Von Panzerdeals mit Saudi Arabien und anderen Autokratien braucht man schon gar nicht mehr zu reden, besondere Beliebtheit erfreuen sich dieses Jahr die Hamas-Unterstützer  der katarischen Regierung:

Qatar, in second place, was approved to get €673 million in German-made military goods including tank parts, a flight simulator and radar systems.

Aber die Kurden, die verzweifelt angesichts der Schlächter von ISIS den Westen um moderne Waffen anflehen, denen rät man zur diplomatischen Lösung.

In Kurdistan gibt es den Spruch man hätte keine anderen Freunde als die Berge. Und nach 2003 gab es die Hoffnung, die habe sich geändert. Gerade hat ihnen die Obama Regierung  die kalte Schulter gezeigt. Und nun, wer hätte anderes erwartet, hören sie aus Berlin diese guten Ratschläge.

Man erwarte aber bitte nicht, dass aus Berlin ein konstruktiver Vorschlag käme, wie mit den Massenmördern von IS zu verfahren sei. Außer sie haben sich schon auf die Suche nach dem moderaten Flügel des Islamischen Staates gemacht.

So bleibt nur zu hoffen, dass es Kurden und anderen anti-IS Kräften eben alleine gelingt, diese Islamisten zurückzuschlagen. Einige, weniger düstere Nachrichten werden inzwischen bekannt:

Iraqi military planes have started to shell Sinjar neighborhoods in an effort to rid the town of Islamic State (IS) insurgents. Peshmerga forces now control 70% of the Yazidi-majority town.

According to the BasNews correspondent in Sinjar, Iraqi military planes have started to bombard the south side of Sinjar after Peshmerga forces re-took the north of the town.

The Iraqi airstrikes come after the spokesperson of the General Commander of the Armed Forces, Qasim Atta said that Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki ordered the Iraqi army to assist Peshmerga forces in their fight against IS militants.

Demonstrationen gegen den Islamischen Staat August 4, 2014 | 01:25 pm

Am Wochenende haben die Djihadisten der ISIS weitflächig den Djebel Shingal eingenommen, wo vor allem die religiöse Minorität der Yeziden lebt, verächtlich gemacht als “Ungläubige” und “Teufelsanbeter”. Die ISIS droht jeden Yeziden, der nicht konvertiert, mit dem Tod. Bis zu 300.000 Menschen seien bislang in die Flucht gezwungen. Viele harren entlang der Berghänge aus, bedroht von Dehydratation. Irakisch und syrisch-kurdische Miizen und sich militant organisierende Yeziden kämpfen derweil gegen die ISIS an.

Proteste yezidischer Organisationen gegen die genozidale Bedrohung durch die Djihadisten:

4.8 Hannover HBf. 17:00
4.8 Köln Ebertpl. 13:00
4.8 Bielefeld Hbf. 14:00
4.8 München Hbf. 16:00
4.8 Gießen Marktpl. 18:00
5.8 Dortmund Bornstr. 15:00
5.8 Oldenburg Hbf. 15:00
6.8 Saarbrücken Europagalerie 18:00
6.8 Bremen Hbf. 16:00
6.8 Berlin Pariser Pl. 17:00
9.8 Hamburg Hbf. 15:00

Genitalverstümmelung – Fatwa oder Falschmeldung? August 4, 2014 | 01:21 pm

Hannah Wettig, Koordinatorin von Wadis Stop FGM Mideast Kampagne, in der Welt über den Islamischen Staat und FGM:

Vergangene Woche berichtete “Spiegel online”, die Vereinten Nationen (UN) hätten sich mit einer Falschmeldung blamiert. Die militant islamistische Gruppe Islamischer Staat (IS), vormals Isis, habe nicht die genitale Verstümmelung aller Mädchen und Frauen im irakischen Mosul befohlen. Das hatte zuvor die humanitäre Koordinatorin der UN im Irak, Jacqueline Badcock, behauptet.

Doch die Falschmeldung ist womöglich nicht so falsch wie behauptet. Badcock bezog sich auf ein im Internet kursierendes religiöses Gutachten (Fatwa). Dabei handelte es sich nicht um einen Befehl und der Ausstellungsort war nicht Mosul. Doch die Behauptung, das Gutachten widerspreche dem von IS vertretenen salafistischen Islam, ist falsch.

Den ganzen Artikel lesen

Der Nahe Osten zwischen arabischem Frühling und Staatszerfall August 4, 2014 | 10:19 am

Bericht über einen Vortrag  in Bruchsal:

Die Forderungen in den arabischen Ländern, insbesondere durch junge Menschen, nach Volkssouveränität, Demokratie, Beachtung der Menschenrechte und „One Law for All“ verglich Thomas von der Osten-Sacken mit den Forderungen der Offenburger Erklärung von 1847 (z. B. Presse- und Lehrfreiheit, Glaubens- und Gewissensfreiheit oder die Gleichheit aller Bürger) und den Forderungen der Badischen Revolution 1848/49. Von der Osten-Sacken wies in seinem Vortag auf die bemerkenswerten Übereinstimmungen hin. Doch wie vor bald 170 Jahren im Südwesten Deutschlands werden auch in den arabischen Staaten, wo die Menschen für ihre Rechte auf die Straße gingen und gehen, diese Forderung nach Grundrechten hart und unerbittlich bekämpft – stellten und stellen sie doch fundamental und grundlegend die herrschenden Systeme in Frage.

Von der Osten-Sacken betonte, dass in der ganzen Region ein konfessionell aufgeheizter Dreißigjähriger Krieg drohe, der weitere Millionen von Menschen in die Flucht treiben und am Ende eine völlig zerstörte Region hinterlassen würde, sollte den Akteuren, wie dem Islamischen Staat, der ISIS und dem Iran das Feld überlassen werden. Denn diese werden nicht aufhören, ihre Ideologie mit roher Gewalt gegen Andersgläubige, Frauen und alle, die sich ihnen in den Weg stellen, durchzusetzen und auszuweiten, bis sich alle widersetzenden, freiheitlichen Strukturen vollkommen zerstört sind.

 

 

ZEUGS: Von unglücklichen New Yorkern und missglückten Hinrichtungen August 3, 2014 | 01:02 pm

Das Problem mit den Schulferien? Man bekommt nichts geschafft, weil die Kinder ständig herumlungern, wie die Schönste Germanin bereits geklagt hat. Allerdings scheinen die interessierten Leser ohnehin alle im Urlaub oder im Freibad zu sein. Das ist doch die perfekte Gelegenheit, um lauter deprimierendes Zeugs loszuwerden, ohne dass es jemand mitbekommt!

  • Zur europäischen Besiedlung Nordamerikas, ein kurzer Aufmerksamkeitstest, bevor es richtig losgeht: Ein 14-sekündiges Video zeigt die Entwicklung über 400 Jahre. Wer sich trotz der Hitze noch so lange konzentrieren kann, kann weitermachen.
  • Zu den unglücklichsten Städten in den USA: New York führt die Liste an. Selbst die Bürger von Detroit sind zufriedener.

    Jersey City ranked 8th most unhappy on the list, which means people who live in Jersey City are happier than people who live in NYC, and they have to take the PATH train.

    Untersucht wurden 177 Ballungsräume. Dieser Autor kann nach den vergangenen zwei Wochen aus eigener Erfahrung sagen, dass die Bewohner von Santa Cruz dagegen überdurchschnittlich glücklich wirken — was allerdings auch besondere Gründe haben könnte.

  • Zum Energieverbrauch in den USA: Einer amerikanischen Studie zufolge weisen die USA die geringste Energie-Effizienz unter den 16 größten Volkswirtschaften aus. Deutschland war (wer hier hätte etwas anderes erwartet?) die Nummer Eins.

    [G]ermany scored well in nearly every category in the survey, including spending on energy efficiency measures, aggressive building codes, and the country’s tax credit and loan programs.

    Bizarrerweise führen die Amerikaner allerdings in der Unterkategorie der Haushaltsgeräte wie Kühlschränke und Öfen.

  • Zur Wahlkampf-Finanzierung: Der Supreme Court hat bekanntlich 2010 (zwei Jahre nach dem Eintrag in diesem Blog) ein umstrittenes Urteil dazu gefällt, das unter dem Namen Citzens United bekanntgeworden ist. Seitdem können Unternehmen, Gewerkschaften und gewisse andere Gruppe deutlich mehr Geld für Wahlspots ausgeben. Wie viel mehr geben sie denn jetzt aus? Dramatisch mehr, so viel sogar, dass sie vor der Kongresswahl im November die Ausgaben der Kandidaten selbst in den Hintergrund zu drängen drohen.

    The outside groups are dictating the terms and message of the 2014 contests, defining candidates long before the candidates are able to define themselves and start reaching voters.

    Der Bericht der New York Times zitiert Republikaner und Demokraten, die gleichermaßen die Entwicklung kritisieren.

  • Zur Todesstrafe, nach den jüngsten verpatzten Hinrichtungen: Wired diskutiert mit dem Politikwissenschaftler Austin Sarat darüber, wie häufig so etwas in den USA schief läuft.

    [H]is research finds that while the methods of execution have changed, their efficiency has not improved. In fact, between 1980 and 2010 the rate of botched executions was higher than ever: 8.53 percent.

    Demnach haben die Probleme seit der Einführung der Giftspritze deutlich zugenommen. Sarat geht davon aus, dass die Todesstrafe in den USA, ahem, ausstirbt.

  • Zu Medien und Kulturpessimismus, damit wir auch die Vierte Gewalt haben: Zum 45. Jahrestag der Mondlandung hat Slate eine Video-Parodie von 2009 wiederholt, die zeigen will, wie die heutigen Nachrichtensender darüber berichten würden.
  • Zu den englischen Begriffen für Sex, angefangen im Jahr 1351 bis heute, als Belohnung für die Leute, die bis zum Ende gelesen haben. Das dürfte wenigstens für etwas Erheiterung im Freibad sorgen.

Wadi Rundbrief Sommer 2014 August 3, 2014 | 08:53 am

Aus der Einleitung:

Nichtstun ist keine Option im Vorderen Orient; im Irak war es das nie. Unter schwersten Bedingungen, jahrelang belegt mit einem Embargo, internationalrechtlich nicht anerkannt, militärisch ungeschützt und von Nachbarn umgeben,die weder eine kurdische Autonomie noch die Entstehung eines demokratischen Gemeinwesens wünschen, sind im kurdischen Nordirak zivile Strukturen entstanden, die es Menschen ermöglichen, eigene Interessen zu formulieren und aus dem erzwungenen Nichtstun auszubrechen.

Denn darum dreht sich auch heute im Vorderen Orient fast alles: Menschen in wirtschaftlicher Abhängigkeit, Angst und Unselbstständigkeit zu halten. Wer im Zentralirak überleben will, der ist gut beraten, nichts zu tun, was Aufmerksamkeit erregen könnte. Zugehörigkeit und (vermeint liche) Loyalität sind Mittel, das Überleben zu sichern. Auf diesem erzwungenen Nichtstun fußten schließlich auch die Diktaturen in Syrien und Irak, deren Idealzustand eine hilflose und in allen Belangen des Lebens abhängige Bevölkerung war.

Im kurdischen Nordirak lässt sich studieren, wie schwer es ist, diesen Zustand zu überwinden, aber auch, dass es möglich ist. Wadi unterstützt seit zwei Jahrzehnten die demokratische Transfomation in Nordirak und fördert Initiativen, die das erzwungene Nichtstun überwinden. Diese Arbeit ist heute so wichtig wie damals, als sie begann – nicht nur, weil sie noch immer von jenem alten Orient bedroht ist, für den Milizen und Gangs im Stile des ISIS stehen. Sondern auch, weil überall dort, wo Freiräume entstehen, Menschen denselben Weg beschreiten.

Deshalb unterstützt Wadi längst auch Initiativen außerhalb des Irak. So wurde vor über einem Jahr gemeinsam mit unserem niederländischen Partner Hivos bei spielsweise die Kampagne »Stop FGM Middle East« (www.stopfgmmideast.org) ins Leben gerufen. Seitdem arbeiten wir mit Aktivisten und Gruppen in Oman, im Iran, in Indonesien, Malaysia und anderen Ländern der Region zusammen. Im Mai organisierten wir eine FGM Middle East Konferenz in Istanbul mit Teilnehmern aus der ganzen Region. Zu unseren Partnern gehören aber auch Initiativen in Syrien, die inmitten des Horrors des Krieges Hilfestellung leisten und versuchen, ein menschenwürdiges Leben zu organisieren.

Unterstützen Sie diese Arbeit weiter – mit Ihrer Spende.

 

alt

Lyrik ist keine Arbeit… August 3, 2014 | 08:10 am

… genauer: Trotz aller Zwänge beißt sich die künstlerische Tätigkeit mit dem sie umarmenden Arbeitsbegriff. Was am Dichter T.S. Eliot umso mehr Aufmerksamkeit verdient ist die Kürze des Werkes, auf dem sein Ruhm gründet. Zwar ist Eliot vor allem für die langen Gedichte The Wasteland und Four Quartetts bekannt, doch alle von ihm je geschriebenen […]

Schwindender Einfluss der USA August 3, 2014 | 12:13 am

“There is no question that U.S. influence has diminished” in the Arab world, said Daniel Kurtzer, a former U.S. ambassador to Israel and Egypt now at Princeton University.

U.S. credibility has also been undercut by its reluctance to intervene in Syria’s civil war; Kerry’s failed push for wider Israeli-Palestinian peace, which collapsed in April; and Iraq’s instability despite a decade of massive U.S. intervention.

U.S. nuclear negotiations with Iran have also fanned Arab fears of a rapprochement between Tehran and Washington.

“It doesn’t convey a sense that the U.S. has a full grasp of the complexities of the region,” Kurtzer said, suggesting that a perception has begun to take hold among some countries in the region that they can defy Washington without paying a price.

In one telling incident, and a remarkable breach of protocol, Kerry and his top aides were briefly searched with metal-detecting equipment as they arrived for a meeting with Egyptian President Abdel Fattah al-Sisi in Cairo on July 22.

In Israel, hostile media reports, apparently fanned by Israeli officials, harshly attacked the U.S. secretary of state as he left the region.

“John Kerry is an ongoing embarrassment, with the characteristics of a snowball. The further he rolls, the greater the embarrassment,” centrist columnist Ben Caspit wrote in the Israeli newspaper Ma’ariv.

Several analysts said neither side seemed ready to stop fighting when Kerry began his shuttle diplomacy, suggesting his timing was off. It is now unclear when, or whether, Kerry might return to the region.

Quelle

Erich Mühsam – der unvergessene Anarchist wurde vor 80 Jahren ermordet August 2, 2014 | 10:15 pm

Erich Mühsam wurde vor 80 Jahren ermordet – ein kurzer Beitrag von Radio Dreyeckland: hier. Eine Reihe des Audioarchivs zu Erich Mühsam findet ihr hier.

Tag:

Krise und Faschismus in Europa August 2, 2014 | 09:39 pm

[This article includes one lecture in english language – look at the third caption.]

Dass die Krisen des Kapitalismus immer wieder faschistische Kräfte mobilisieren ist zur Zeit in drei europäischen Ländern besonders sichtbar: In Griechenland hat in den letzten Jahren die faschistische Partei „Goldene Morgenröte“ an Zulauf gewonnen, eine rassistische Stimmung und daraus folgende Übergriffe haben erheblich zugenommen; in der Ukraine sind im Zuge der Staatenkonkurrenz um diesen Wirtschaftsraum unter deutscher Mithilfe Faschisten in die Übergangsregierung gekommen während auch die von Russland unterstützte Separatistenbewegung im Osten der Ukraine Nationalisten und Rassisten rekrutiert; in Ungarn versucht Victor Orban mit einer völkisch-nationalistischen Kampagne die Macht seiner Clique auszuweiten, während dem Antisemitismus der faschistischen Jobbik-Partei nicht widersprochen wird – Sinti und Roma sind in Ungarn der Diskriminierung und Gängelung durch staatliche Behörden schutzlos ausgeliefert. Im Folgenden jeweils ein Beitrag über Ungarn, die Ukraine und Griechenland.

1.) Ágnes Heller im Gespräch über Ungarn

Am 22. Januar 2014 war die ungarische Philosophin Ágnes Heller im Republikanischen Club in Wien zu Gast. Im Gespräch mit Gerhard Scheit hat sie über verschiedene Aspekte der ungarischen Verhältnisse berichtet: Der spezifische Charakter des Antisemitismus in Ungarn, Charakterisierung der Fidesz-Regierung (Heller beschreibt sie als „bonapartistisch“), Verhältnis von Oligarchie und Politik in Ungarn, Jobbik und die Ungarische Garde, Opposition in Ungarn u.a..

Im April 2014 finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Die Macht des Systems Orban scheint dabei nicht in Gefahr. Weiterhin wird in Ungarn auf die Erzählung von „nationalen Tragödien“, von Trianon bis zur Sowjetzeit, bei gleichzeitiger Tradierung von Antisemitismus und Gewohnheiten der autoritären Machtausübung, gesetzt.

Ein Gespräch zu den aktuellen Entwicklungen und ihren historischen Ursachen mit der Philosophin Ágnes HELLER. Moderation: Gerhard SCHEIT (Autor und Essayist), Begrüßung: Thomas WALLERBERGER (RC) [via]

    Download: via AArchiv (mp3; 47,4 MB; 1:21:17 h)
    Ansehen: auf Youtube

Die Parlamentswahlen im April, über deren Ausgang in der Veranstaltung noch spekuliert wurde, hat eine eindeutige Zwei-Drittel-Mehrheit von Fidesz ergeben – eine Einschätzung von kurz nach den Wahlen findet sich hier. Kritische Nachrichten über Ungarn gibt es bei Pusztaranger.

2.) Ukraine – Zwischen Demokratisierung, Faschismus, Bürgerkrieg und Zerfall

Jörg Kronauer (Autor von Konkret) und Jörn Schulz (Jungle-World-Redakteur) haben am 13.06.2014 im Hamburger Golem über die Entwicklungen in der Ukraine sowie über die Einschätzung der deutsch-europäischen und der russischen Außenpolitik diskutiert:

Der aktuelle Konflikt begann mit dem – in der bundesrepublikanischen Debatte heute weitgehend vergessenen – Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine. Hinter diesem relativ harmlos klingenden Technokratenbegriff steckte ein radikales Sparprogramm, das die verarmte Post-Sowjet-Ökonomie aus den Fängen Russlands reißen sollte. Der bis dato regierende autoritäre (Post-)Oligarch Viktor Janukowitsch wollte dieses letzte Ultimatum hinauszögern, um die gleichermaßen zu Russland und der EU bestehende ökonomische Abhängigkeit der Ukraine nicht einseitig zu Lasten Russlands (und damit der günstigen russischen Gaslieferungen) aufzulösen.

Der Rest dürfte allseits bekannt sein: Der antiwestliche Kurs von Janukowitsch brachte eine heterogene Protestbewegung auf die Straße, die allein die Ablehnung des herrschenden Regimes vereinte. Neben EU-Anhängern und Demokraten waren vor allem die Faschisten des »rechten Sektors« tonangebend bei der Zuspitzung des Konflikts. Auf dem Maidan-Platz in Kiew und andernorts tobten Straßenschlachten, in deren Verlauf etliche Menschen starben. Janukowitsch musste fliehen und spülte die Protestbewegung an die Macht. Separatistische Truppen tauchten in der Folgezeit zunächst auf der Krim und später in der Ostukraine auf. Sie setzten das staatliche Gewaltmonopol aus Kiew weitgehend außer Kraft und bereiteten eine Ablösung der Regionen aus dem ukrainischen Nationalstaat vor. Seitdem flackern in der Ostukraine immer wieder militärische Auseinandersetzungen zwischen Regierungseinheiten und Separatisten auf.

Die Rezeption der Ereignisse in der Ukraine ist in Deutschland von einer bemerkenswerten Einseitigkeit geprägt. So stellt die paramilitärische Formierung und die damit einhergehenden faschistische Parolen der Maidan-Proteste für die staatstragende deutsche Politik kein Problem dar: Im Gegensatz zu den hierzulande von der Polizei mit der ganzen Berechtigung demokratischer Staatsgewalt niedergeprügelten »linken Chaoten« (wie etwa in Hamburg am 21. Dezember 2013) erblickte die deutsche Politik in den dortigen Auseinandersetzungen ausschließlich »Freiheitskämpfer« und »Europa-Freunde« (Rebecca Harms, Bündnis90/Die Grünen). Auch die vorübergehende Regierungsbeteiligung der faschistischen Swoboda-Partei stieß auf keine nennenswerte Empörung. Wie irrlichternde Einseitigkeit anders herum funktioniert, bewies hingegen der Großteil der hiesigen antiimperialistischen Linken: die Reaktion Russlands auf die EU-Annäherung der Ukraine mit der Annektierung der Krim und Einflussnahme in der Ostukraine werte sie als »antifaschistische Aktion« gegen die »NATO-Kriegspropaganda«.

Wie ist die erneute Frontstellung des kalten Krieges – der Westen mit den USA und der EU auf der einen, Russland auf der anderen Seite – zu bewerten? Sollte linke Kritik das außenpolitische Programm des »Hauptfeinds Deutschland« und der EU in den Fokus rücken? Oder müssten die Waffen der Kritik eher gegen das geopolitische Agieren Russlands und die prorussische Querfront von Teilen der Linkspartei über die Alternative für Deutschland bis hin zur extremen Rechten gezückt werden?

Wie die Situation in der Ukraine einzuschätzen ist und wie sich eine Linke, die es ernst meint mit der »Assoziation der Freien und Gleichen«, hinsichtlich des Konflikts zu positionieren hätte, wollen wir auf einem der seltenen Gipfeltreffen mit Vertretern der beiden linken Publikumsblätter Jungle World und konkret diskutieren. Zu Gast sind der freie Journalist und konkret-Autor Jörg Kronauer, sowie dem Jungle World Redakteur Jörn Schulz. [via]

    Download: via FRN (mp3; 57,5 MB; 1:56:41 h)

3.) Greece behind the Scenes

[English description further down.]

Im März dieses Jahres haben die Falken Erfurt einen Genossen aus Griechenland von der antigriechischen Zeitschrift 0151 eingeladen, der über die gegenwärtige Situation in Griechenland berichtet hat. Im Vortrag berichtet Panos Dionisos dabei weniger von den ökonomischen Folgen der Krise, sondern vor allem über die Situation von MigrantInnen in Griechenland. Er beschreibt eine Gesellschaft voll von Rassismus, wobei nicht nur organisierte Nazis oder der Staat ins Blickfeld geraten. Er beschreibt eine gesellschaftliche Atmosphäre im Ganzen und hat auch an der griechischen (radikalen) Linken einiges zu kritisieren.

Am Anfang des Vortrags hat Panos einen Film gezeigt, der hier (oder untenstehend) zu sehen ist. Der Vortrag wird auf englisch gehalten und ins Deutsche übersetzt. Siehe auch: Dawn of the Greeks.

Griechenland hinter den Kulissen!

Ein Vortrag mit Leuten aus dem Umfeld der neuen griechischen, antifaschistischen Zeitschrift „0151“ zur gegenwärtigen Situation in Griechenland und deren historischen Wurzeln.

Bei den letzten Wahlen in Griechenland, welche im Mai und Juni 2013 stattfanden, bekam die Neo-Nazi-Partei „Goldene Morgenröte“ eine halbe Million Stimmen und damit 7% aller abgegebenen. Schlimmer noch, in den Meinungsumfragen der letzten Monate bekannten 15-17% der Griechen, die Neo-Nazi-Partei zu unterstützen und bekundeten ihre Sympathie für die Aktivitäten der „Goldenen Morgenröte“. Zugleich sind Angriffe auf MigrantInnen in Athen und anderen Städten Griechenlands in den letzten Jahren zur Normalität geworden.

Jedoch sind Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus, Homophobie und Faschismus auch schon während der letzten Jahrzehnte sowie während aller vorhergehenden Epochen der nationalen Geschichte dauerhafte Bestandteile der griechischen Gesellschaft gewesen.

Die griechische Gesellschaft weiß, wie mit Fremden umzugehen ist, und zeigt sich gastfreundlich.

Von den geschäftigen Stadtvierteln Athens bis zu den Feldern des griechischen Hinterlandes gab es in den vergangenen Jahrzehnten Erschießungen, Vergewaltigungen, Morde und staatliche Gefangennahmen von GastarbeiterInnen, Geflüchteten und Roma. Diese Übergriffe wurden von der griechischen Mehrheitsgesellschaft unterstützt oder beschwiegen. Doch auch andere, die von den Normen der nationalen Mehrheit abweichen (LGBTQ, FeministInnen, politische Radikale usw.), sahen sich immer wieder Feindseligkeit und gesellschaftlicher Ächtung ausgesetzt.

(Die griechische Zeitschrift „0151“ versucht sich an einer Dokumentation, Untersuchung und Zurückdrängung des Antisemitismus, des Rassismus, des Faschismus, der Homophobie und des Sexismus der griechischen Gesellschaft und ihrer Avantgarden.) [via]

In March 2014 the group „Falken Jena“ invited a comrade from greece (who’s author of the anti-greec magazine 0151), to report of the current situation in Greece. In his presentation Panos Dionisos didn‘t talk so much about the economic consequences of the crisis, but more about the situation of immigrants in Greece. He describes a society full of racism and he focusses not only organized Neonazis or the state. He describes the atmosphere of a whole society and he also criticizes the (far) Left-Wing movement.

On the beginning of the presentation Panos showed a movie, that is available here. The presentation is hold in english and translated into german language. Also have a look at: Down of the Greeks.

Greece behind the scenes!

A public presentation regarding the current situation in Greece and its historical roots: pogroms, assassinations, police repression, fascist speech, society of control, detention camps, greek borders.

In the last Greek elections, in May as well as in June 2012, the neonazi party Golden Dawn took 7% with half a million votes. Worse than that, in the recent pulse surveys of the past months approximately the 15%-17% of greeks support the neonazi party and they sympathize with the neonazi party activities. At the same time attacking immigrants in Athens and various other greek cities has become mainstream in the last years.

However racism and antisemitism, nationalism, homophobia and fascism have been permanent features of the greek society for all the previous decades and historical periods of the country.

Greek society knows how to treat and show hospitality to strangers.

From the busy districts of Athens to the fields of the greek countryside, migrant workers, refugees, Roma people ) were shot, raped, murdered, detained by the state all the past decades with the support or silence of the greek majority. But also others who are considered abnormal by the national majority (LGBTQ, feminists, radicals etc.), face hostility and marginality.

This event is organized by people involved with a new antifascist magazine called 0151.
0151 attempts to document, research and push back the Antisemitism, the Racism, the Fascism, the Homophobia and the Sexism of the Greek society and its avant-gardes. [

A public presentation regarding the current situation in Greece and its historical roots:
pogroms, assassinations, police repression, fascist speech, society of control, detention camps, greek borders.

In the last Greek elections, in May as well as in June 2012, the neonazi party Golden Dawn took 7% with half a million votes. Worse than that, in the recent pulse surveys of the past months approximately the 15%-17% of greeks support the neonazi party and they sympathize with the neonazi party activities. At the same time attacking immigrants in Athens and various other greek cities has become mainstream in the last years.

However racism and antisemitism, nationalism, homophobia and fascism have been permanent features of the greek society for all the previous decades and historical periods of the country.

Greek society knows how to treat and show hospitality to strangers.

From the busy districts of Athens to the fields of the greek countryside, migrant workers, refugees, Roma people ) were shot, raped, murdered, detained by the state all the past decades with the support or silence of the greek majority. But also others who are considered abnormal by the national majority (LGBTQ, feminists, radicals etc.), face hostility and marginality.

This event is organized by people involved with a new antifascist magazine called 0151. 0151 attempts to document, research and push back the Antisemitism, the Racism, the Fascism, the Homophobia and the Sexism of the Greek society and its avant-gardes.">via]

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Dawn of the greeks from Magazin on Vimeo.

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Dress Code August 2, 2014 | 02:10 pm

The jihadist Islamic State has imposed a strict dress code for women in eastern Syria, forbidding them from showing any part of their bodies, a monitoring group said on Thursday.

“Women… are completely forbidden from showing their eyes,” said the statement, which the Syrian Observatory for Human Rights said was distributed in IS-controlled areas of Deir Ezzor province in the east. Women are also forbidden from wearing “open abayas (traditional black gowns) that reveal colourful clothes worn underneath”, it said. Abayas, it added, “must not be decorated with beads, sequins or anything else” and women “must not wear high heels”. “Anyone who violates this will be penalised,” it added, without elaborating on the punishment.

Last month, IS declared the establishment of an Islamic “caliphate” straddling Syria and Iraq.

Quelle

Die EU, Grenzen und die Gazaflüchtlinge August 2, 2014 | 12:36 pm

Geht es darum, offene Grenze bei anderen zu fordern, so sind Vertreter der EU immer ganz vorne, egal ob im Libanon, wo nunmehr über eine Million syrische Flüchtlinge leben, in Jordanien oder der Türkei. Zurückhaltener ist man da schon, wenn’s um die eigenen Grenzen geht, die man doch lieber mit neuen Mauern und Abwerhsystemen versieht.

“Grenzen auf!” fordern EU Vertreter nun also auch von Kairo und bieten ganz großzügig EU-Beobachter für Rafah an, vermutlich die selben, die vor Jahren bei den ersten seriösen Konfrontationen die Füße in die Hand genommen haben.

During a visit to Cairo yesterday, an EU envoy reportedly suggests reopening the six crossings to and from the Gaza Strip to allow movement of people and goods.

He also suggests that the Rafah crossing between Gaza and Egypt be manned by EU observers, the report says

Es ist durchaus erfreulich, wie die EU sich um das Wohl und Wehe der Zivilbevölkerung in Gaza sorgt, die keinen Ort hat, an den sie fliehen kann, außer in überfüllte UN-Einrichtungen, die häufig auch noch von Hamas-Kämpfern als Stützpunkte missbraucht werden. Hunderttausende “internal displaced” sollen inzwischen im Gazastrefen herumirren oder irgendwo notdürftig Unterkunft und Verpflegung finden. In der Tat ein unhaltbarer Zustand.

Und Lösungen wären einfach zu finden:

Statt von anderen zu fordern, ihre Grenzen zu öffnen, müsste die EU nur ein paar Dampfer und Kreuzfahrtschiffe anmieten und könnte innerhalb weniger Tage auf einen Schlag mindesten 50 000 IDPs aus dem Gazastreifen evakuieren, um sie in Europa unterzubringen und zu versorgen bis es zu einem längerfristigen Waffenstillstand kommt.

Ägypten würde der EU sicher auch ein paar Quadratkilometer im Sinai zur Verfügung stellen, die man kurzfristig zum exterritorialen Gebiet unter EU-Hoheit erklären könnte, wo entsprechende Flüchtlingslager errichtet und Menschen aus Gaza versorgt werden könnten.

Solange solche oder ähnliche Lösungsvorschläge nicht auf den Tisch kommen, kann man getrost davon ausgehen, dass das Schicksal der Menschen in Gaza die EU so wenig interessiert, wie das ihrer syrischen Schicksalsgenossen in den Flüchtlingslagern der umliegenden Ländern.

 

Emma-Fail: Alice Schwarzer trans*feindlich July 31, 2014 | 10:59 pm

Was tun Menschen, die um Rat gebeten werden und keine Ahnung haben? Richtig, sie geben das zu. Oder sie verweisen an eine Person oder Stelle, die das kann. Alice Schwarzer hat einen anderen Weg genommen.
Schwarzer wurde in ihrer Kolumne Ask Alice in der Emma von einer Heimerzieherin, Bengta, gefragt, wie diese mit einem Trans*Jungen umgehen solle. Schwarzer hat daraufhin in den Ratgeber Trans*feindliche Sprache leicht gemacht geschaut. Den hat sie fast komplett abgeschrieben, den Text geschüttelt und das dann in der Emma veröffentlicht. Hier eine Kostprobe der Schwarzer’schen Tirade:

„in der falschen Haut“, „biologischer Frauen“, „umoperieren“, „Geschlechterrolle wechselt“, “ Wahl zu haben“, „seelischer Konflikt“, „Körper verstümmeln“, „fragliche Mädchen“, „Ausbruch aus der Rolle“, „rate ich ganz dringend von der Einnahme von Hormonen oder gar operativen Eingriffe ab“, „Garçonne“, „Schubladendenken“

Trans*Feindlichkeit tritt in „verbaler Aggression, Infragestellung oder Aberkennung der Geschlechtsidentität, (…) Pathologisierung, (…) sprachlicher Unsichtbarmachung, (…) Exotisierung“ auf, definiert die Menschenrechtsorganisation TransInterQueer aus Berlin. Schwarzer erfüllt das alles. Da tut einem der Junge in Bengtas Heim Leid.
Es bleibt deswegen zu wünschen, dass die Heimerzieherin Bengta noch eine andere Quelle hat, als die Emma. Vielleicht geht sie ja mit dem Jungen aus ihrem Heim mal in eine Beratungseinrichtung, die auf Trans* spezialisiert ist. Informationen finden sich zum Beispiel auf dem Portal meingeschlecht.de. Dort gibt es dann auch eine passende Beratung, nicht wie bei Schwarzer.

Free Gaza July 31, 2014 | 05:21 pm

free_gaza_from_hamas_ikl959.com(shot in Dresden, 2012)


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Antisemiten-Prozess: Elsässers Verfügung gegen Ditfurth zerschellt vor Gericht July 31, 2014 | 03:11 pm

Jutta Ditfurth nannte den Verschwörungstheoretiker Jürgen Elsässer (COMPACT) in einem Interview einen „glühenden Antisemiten“. Mit einer Einstweiligen Verfügung wollte Elsässer der Sozialwissenschaftlerin im Nachgang den Mund verbieten. Dagegen konnte sich Ditfurth nun erfolgreich wehren. Das Landgericht München I gab ihrem Widerspruch letzten Mittwoch Recht. Die Einstweilige Verfügung gegen sie ist unwirksam.

Das Verfahren am Landgericht München I konnte Jutta Ditfuth am 30.07.2014 für sich entscheiden.

Elsässer hatte Ditfurth nach ihrem Interview im Format „Kulturzeit“ (3Sat) zur Unterlassung aufgefordert, aber sie reagierte nicht. Elsässers Antrag auf Einstweilige Verfügung gab zwar das Landgericht München I Ende Mai nach – allerdings ohne Anhörung von Ditfurth. Dagegen hatten sie und ihr Anwalt inhaltlich und formal widersprochen. Dieser Widerspruch war nun erfolgreich. Er wurde schon deshalb anerkannt, weil Elsässers Anwälte Formfehler begangen hatten. Sie stellten die gerichtlich angeordneten Anlagen zur Einstweiligen Verfügung der Ditfurth-Seite nicht fristgerecht (§ 929 ZPO) zu. Elsässers Anwalt kündigte jetzt eine Klage in der Hauptsache an.

„Wie soll mein Mandant geglüht haben?“
Jutta Ditfurth selbst konnte am Verfahren letzten Mittwoch nicht teilnehmen, da sie zurzeit nicht in Deutschland weilt. Es gab am Rande des Verfahrens ein Wortgefecht zwischen Elsässers Anwalt sowie Elsässer auf der einen und Jutta Ditfurths Anwalt auf der anderen Seite über die Frage, ob „glühender Antisemit“ eine Tatsachenbehauptung oder eine Meinungsäußerung ist. Wenn jemand glühe, sei das wahrnehmbar, sagte Elsässers Anwalt. „Aber wie soll mein Mandant geglüht haben?“, fragte er die Richterin.

Eine kurze Debatte erfolgte über den antisemitischen und nationalistischen türkischen Film „Tal der Wölfe“, den Elsässer 2006 verteidigt hatte. Laut Ditfurths Anwalt liefere der Film „Munition für Antisemitismus“. Nach seiner Rechtsauffassung könnte außerdem die Zuspitzung „glühender Antisemit“ von der Meinungsfreiheit gedeckt sein, insbesondere da es hinreichende Beweise dafür gebe, dass Elsässer sich in der Vergangenheit antisemitisch geäußert habe. Die Richterin merkte an, dass „glühender Antisemit“ vor dem „Hintergrund der deutschen Geschichte“ ein „scharfes Schwert“ sei.

Der neue (und alte) Antisemitismus vor Gericht
Elsässer tritt als maßgeblicher Redner auf den sogenannten neuen „Montagsdemonstrationen“ auf, die von unübersehbaren antisemitischen Ausfällen geprägt sind. Nicht zufällig pflegte er auch eine anerkennende Beziehung zum früheren, iranischen Präsidenten und Holocaust-Leugner Mahmud Ahmadinedschad. Elsässers Weltbild wird dominiert von verschwörungstheoretischen Halluzinationen, die sich immer wieder in Form von Hetze gegen den jüdischen Staat und die „Israel-Lobby“ entladen. Im Hauptsacheverfahren wird es neben konkreten Äußerungen Elsässers auch darum gehen, ob diese gar nicht so neuen Formen des Antisemitismus von deutschen Gerichten als solche anerkannt werden.

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Nicht neu July 31, 2014 | 01:04 pm

Detlev Claussen im Gespräch:

Hier ist überhaupt nichts neu. Seit 250 Jahren begleitet uns der moderne Antisemitismus in allen westlichen Gesellschaften. Er ist ein elementarer Bestandteil der westlichen Zivilisationsgeschichte. Seine einzige Botschaft lautet: „Die Juden sind an allem schuld.“ Sie kommt mal manifester zum Ausdruck, mal bleibt sie im Hintergrund. Diese Typen, die jetzt auf der Straße herumrennen, sind ein willkommener Anlass für latent antisemitische Gesellschaften und Medien, sich als nichtantisemitisch hinzustellen und zu sagen: die Antisemiten, das sind die Anderen. (…)

In fast allen westlichen Gesellschaften hat sich etwas durchgesetzt, das ich „Ja, aber“-Antisemitismus nenne: „Ja, Auschwitz war schlimm, aber man wird doch noch sagen dürfen …“ Und dann kommen die Ressentiments: Es sitzen zu viele Juden an der Börse, in den Medien, und Israel darf man auch nicht kritisieren – was ja überhaupt nicht stimmt! Jeder kann Israel kritisieren, so viel wie er will, wenn er tatsächlich Israel kritisiert! Ich kann ja auch Frankreich kritisieren, ich kann Spanien kritisieren für irgendwelche innenpolitischen Verhältnisse. Aber im Fall von Israel kommen oft keine Argumente, sondern die vermeintliche Kritik wird zu einem Ventil für Gefühle. Dagegen muss man immer wieder von neuem antreten. (…)

Also ja, wir leben in einer zerfallenen Welt. Seit etwa 30 Jahren gibt es ja nicht einmal mehr die Angst vor irgendeiner gesellschaftlichen Alternative. So lässt man die Heranwachsenden in den Banlieues vor sich hin vegetieren, bis sie straffällig werden. Es ist wie mit den Afroamerikanern in den Vereinigten Staaten: Die einzige Antwort dieser Gesellschaften auf soziale Missstände sind Gefängnisse. Diese Menschen haben gemerkt: Wenn sie für ihre eigenen Anliegen einstehen, nimmt das niemand wahr. Gibt es aber antiisraelischen Protest mit antisemitischen Parolen, dann sind die Medien da.

 

Bundesweite Proteste gegen ISIS July 31, 2014 | 11:57 am

Aramäer /Assyrer, Armenier und Kurden rufen zu bundesweiten Demonstrationen gegen ISIS-Gewalt auf

Am 02.08. finden bundesweite Demonstrationen gegen die fortwährend immer heftiger und brutaler werdenden Attacken der ISIS im Irak und in Syrien statt.

In den letzten zwei Wochen mussten alle Christen aus Mossul im Nordirak fliehen. Die Terroristen stellten ihnen ein Ultimatum. Das Ultimatum ließ ihnen keine wirkliche Wahl. Sie hatten die Möglichkeiten zu  fliehen, zu konvertieren oder bei Weigerung hingerichtet zu werden.Die Folge ist ein Massenexodus und das vollständige Verschwinden chritlichen Lebens und Kultur aus Mossul. Zeitgleich attackiert die ISIS Kurden in Rojava (Nordsyrien). Wir rufen zur Solidarität auf und appelieren zahlreich an den Demonstrationen teilzunehmen.
Weitere Infos zu den geplanten Demonstrationen finden ihr hier (aktualisiert am 29.07.2014):
1. Augsburg
2. Essen
3. Frankfurt
4. Gronau
5. Gütersloh
6. Hamburg
7. Hannover
8. Paderborn
9. Wiesbaden
Demonstrationen in München, Bremen und Wien sind in Planung, stehen aber noch nicht fest.
Auch kurdische Studierendenverbände demonstrieren derweil gegen die ISIS Attacken. Nähere Infos

Demonstrationen und keine Demonstrationen July 31, 2014 | 11:54 am

Ali Dogan, Mitglied im Vorstand der Alevitischen Gemeinde Deutschlands:

Im Irak und in Syrien vernichten die Islamisten ganze Generationen. Alleine in den vergangenen Wochen wurden Zehntausende Christen durch die islamistische ISIS aus Mossul vertrieben. Moscheen und andere Heilige Stätten werden von diesen Terroristen zerstört. In anderen muslimisch geprägten Ländern wie der Türkei steht Gewalt gegen Minderheiten auf der Tagesordnung.

Aber nie habe ich aus diesen Anlässen eine Demonstration von denjenigen gesehen, die nun wegen der Selbstverteidigung Israels durch die Straßen ziehen, dabei von Juden bewohnte Gebäude angreifen und angeblich für den Frieden im Nahen Osten demonstrieren – manchmal sogar mit der Flagge der ISIS.

Der Befund drängt sich auf: Bestimmte Kräfte instrumentalisieren bewusst die tragische Lage der Israelis und Palästinenser, um ihrem menschenverachtenden Antisemitismus Ausdruck zu verleihen. Es geht ihnen nicht um zivile Opfer, sondern um die Schmähung eines »bösen, weltbeherrschenden Juden«. Das ist eine besonders kranke Art von Rassismus, die absolut inakzeptabel ist.

Dass es so weit kommen konnte, ist aber auch unser aller Schuld. Islamkonferenzen, Integrationsgipfel, staatliche Empfänge zum Ramadan und Tage der offenen Moscheen – es gab viele Plattformen, auf denen Probleme hätten prononcierter diskutiert werden können. Jedoch wurden Kritiker, wie etwa die Aleviten, immer als die islamophoben Ewiggestrigen dargestellt, wenn sie diese blinden Flecken bei problematischen Muslimverbänden wie der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs offen angesprochen haben. Lange Zeit galt als undenkbar, dass auch Migranten Rassisten sein können.

Doch die Zeit der demonstrativen Erkenntnisverweigerung ist vorbei. Nun gilt es, ohne in Islamophobie oder andere pauschale Wertungen zu verfallen, gezielt in problematischen Gruppen Bildungsarbeit zu fördern und extremistische Tendenzen frühzeitig zu bekämpfen.

In support of civilization July 30, 2014 | 01:34 pm

 

 

 

 

 

An Iraqi news anchorwoman working for the Iraqi cable TV Sumaria, headquartered in Beirut, has begun wearing a cross in support of Assyrians/Christians in Mosul, Iraq. Dalia AlAqidi, a Sunni Muslim from Iraq, says that this as not a “religious initiative but an uprising against anyone trying to obliterate civilization…If I do not speak and others remain silent then as the saying goes ‘He who is silent about justice is a mute devil.’”

Source

New report: Female Genital Mutilation and Child Marriage in Iran July 30, 2014 | 10:24 am

For the first time ever Iranian activists published a report based on interviews and data collections proving that Female Genital Mutilation is much more widespread in Iran than previously assumed. According to interviews done in several provinces in Northern Iran far more than 50% of females in these regions are mutilated.

Read more

iran fgm report

Joachim Ringelnatz vs. Heinz Erhardt… July 30, 2014 | 07:43 am

… so eine Art Poetry Slam Wie kommt es eigentlich, dass Joachim Ringelnatz als großer Literat verehrt wird, während Literaturwissenschaft und Feullieton Heinz Erhardt eher als marginalen Blödler schmähen? An den Texten kann es nicht liegen (das ist, s.u., noch zu zeigen). Und auch nicht daran, dass sich Ringelnatz selbst als Künstler definiert hätte. Beide […]