light breaks through June 20, 2014 | 07:05 pm

light_breaks_through_ikl959thru open door & pane breakes the light (shot near Berlin)


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Kurdisches Öl für Israel June 20, 2014 | 12:32 pm

Iraqi Kurdistan looked set to unload its first cargo of disputed crude oil in Israel from its new pipeline after weeks of seeking an outlet as Iraq’s central government has threatened legal action against any buyer.

The SCF Altai tanker was anchored near Israel’s Ashkelon port early on Friday morning, ship tracking and industry sources said. The tanker is expected to dock early on Saturday, local sources said.

Securing the first sale of oil from its independent pipeline to the Turkish port of Ceyhan is crucial for the Kurdish Regional Government as it seeks greater financial independence from war-torn Iraq.

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Call for new Government in Iraq June 20, 2014 | 12:21 pm

The spiritual leader of Iraq’s Shiite majority has called for the creation of a new, “effective” government, increasing pressure on the country’s premier as an offensive by Sunni militants rages on.

The call Friday by Grand Ayatollah Ali al-Sistani contained thinly veiled criticism that Shiite Prime Minister Nouri al-Maliki, in office since 2006, was to blame for the nation’s crisis over the blitz by the al-Qaida-inspired Islamic State of Iraq and the Levant.

Al-Sistani’s message was delivered by his representative Ahmed al-Safi in the holy city of Karbala.

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Taktik Viewing June 19, 2014 | 09:40 pm

Auf der Webseite des ZDF kann man alle vom Sender übertragenen Spiele auch online live anschauen. Dabei gibt es die Möglichkeit, das Spiel im sogenannten “Taktik-Blick” aus der Perspektive einer sehr hoch über dem Spielfeld angebrachten Hintertor-Kamera zu verfolgen. In der Tat lassen sich dabei taktische Aspekte besonders gut betrachten: Vierer- und Dreierketten verschieben nach links und rechts, Abwehrspieler rücken vor, Mittelfeldspieler lassen sich fallen und so weiter.

Der “Taktik-Blick” unterscheidet sich allerdings noch in zwei wesentlichen Punkten von der gewohnten TV-Übertragung. Es fehlt nämlich zum einen der Kommentar, man hört nur das Stadiongeschehen. Zum anderen gibt es keinerlei Schnitte oder Wiederholungen. Die Kamera hat immer alle Feldspieler im Blick und wird nur minimal bewegt und fokussiert. Diese Art der Sportübertragung hat nur noch wenig gemein mit dem gewohnten Event-TV. Es verschwindet die Doppelung von Bild und Ton, in der man immer genau das, was man gerade gesehen hat, noch einmal gesagt bekommt und die jemand mir gegenüber treffend als pornographisch bezeichnet hat. Das Zusammenspiel von Kommentar und Live-Übertragung lässt keine Fragen mehr offen und zielt im Gegenteil darauf, jede Situation so deutlich wie möglich in das Gehirn des Zuschauers zu hämmern. Denselben Effekt haben die ständigen Wiederholungen, die inzwischen einen erheblichen Teil der Übertragung ausmachen. Alle paar Sekunden wird eine Szene wiederholt, das Geschehen wird vergrößert und vereindeutigt, ganz wie im Porno-Film. Dazu kommt die Zeitlupe, die dem Augenblick eine Bedeutung verleiht, die er ohne sie nicht hätte. Denn betrachtet man das Spiel als ein kontinuierliches Geschehen und ohne Kommentar, verlieren die einzelnen Szenen schnell ihre Dramatik. Was passiert nach dem 1:0 für Uruguay? Die englischen Spieler kicken den Ball zur Mitte, das Spiel geht weiter. Im von Regie und Kommentar geleiteten Spiel dürfte derweil die helle Aufregung herrschen: Wiederholungen, Perspektivwechsel, Verweis auf das mögliche Ausscheiden Englands, dieser großen Fußballnation. Wer aus der Vogelperspektive schaut, bekommt davon nichts mit. Dasselbe gilt für Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. Sie werden als solche gar nicht wahrgenommen. Zwar liegt das auch daran, dass die Kamera einfach weit weg ist, die wichtigere Rolle bei der Inszenierung von Dramatik in Fußballübertragungen haben aber Regie und Kommentar. Ohne sie bekommt das Zuschauen am Bildschirm etwas sehr ruhiges und entspanntes, das Spiel wird wieder als solches wahrgenommen. Das ist bisweilen sicher auch langweilig und darf nicht mit dem Betrachten eines Spiels im Stadion verwechselt werden, wo nicht nur tausende andere Eindrücke wahrgenommen werden, sondern auch bereits Wiederholungen auf der Videowand zu sehen sind und die Einordnung des Gesehenen durch dafür bestellte Showmaster vorgenommen wird. Der “Taktik-Blick” durch die parteilose Kamera hingegen stellt die Frage, was beim Fußball tatsächlich passiert und welche Bedeutung diesen Ereignissen von wem wie gegeben wird.

Und in diesem Moment macht, wenn ich das richtig gesehen habe, Wayne Rooney sein erstes Tor bei einer WM. Endlich, im zehnten Spiel! Davon will ich jetzt aber schon eine Wiederholung sehen.

Der “Taktik-Blick” lässt sich innerhalb des ZDF-Streams durch einen Klick auf das Kamera-Symbol am oberen rechten Rand einschalten.

GEGEN DEN AL QUDS-TAG 2014 June 19, 2014 | 03:19 pm

Auch in diesem Jahr rufen wir zu Protesten gegen den Al Quds-Tag in Berlin auf. In den nächsten Tagen und bis zum antisemitischen Aufmarsch halten wir euch hier auf dem laufenden.

Unter der Herrschaft der PYD June 19, 2014 | 11:53 am

Human Rights Watch hat heute einen langen Bericht veröffentlicht, in dem der PYD in Syrisch-Kurdistan schwerste Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen werden:

The 106-page report documents arbitrary arrests of the PYD’s political opponents, abuse in detention, and unsolved abductions and murders. It also documents the use of children in the PYD’s police force and armed wing, the People’s Protection Units (YPG).

YouTube Video

 

Explaining the Sunni-Shia split June 19, 2014 | 11:49 am

https://pbs.twimg.com/media/BqfH1BiIcAApz9G.jpg

 

Iran als Alliierter im War on Terror? June 19, 2014 | 10:11 am

Aus einem Artikel in der Jungle World von Thomas v. der Osten-Sacken über die Offensive von ISIS im Irak:

Was weiter droht, ist eigentlich klar: ein unkontrollierbarer Krieg zwischen Sunniten und Schiiten, angeheizt vom Iran auf der einen und den von Saudi-Arabien geführten Golfstaaten auf der anderen Seite. Die US-Regierung könnte sich wie in Syrien entscheiden, mehr oder weniger nichts zu tun und damit dem Iran das Feld im vermeintlichen Antiterrorkampf überlassen, den dieser zu gerne mit internationaler Rückendeckung im Irak und Syrien mit seinen Alliierten führen würde. Dann gerieten der Westirak und Ostsyrien endgültig zum Schlachtfeld eines innerislamischen Krieges, die Kurden nutzten die Gunst der Stunde, um sich vom Rest des Landes loszusagen, während Isis die Freiwilligen aus allen Ländern nur so zuströmten.

Halbherzige Luftschläge gegen Isis an der Seite der irakischen Regierung hätten fatalerweise dieselbe Wirkung: Ob gewollt oder nicht, die sunnitische Welt sähe die USA trotzdem im Bündnis mit dem verhassten Iran. Die einzig Alternative wäre, den Nahen Osten gemeinsam mit all jenen Akteuren, die für eine Zukunft ohne Kalifate, Theokratien und Diktaturen eintreten, langfristig zu verändern und zu befrieden, ohne dass die USA und Europa dafür weiter im Namen illusorischer Stabilität Diktatoren und Autokraten unterstützen. Das aber würde Geld kosten und langfristiges Engagement erfordern, vor allem gegen den Iran. Doch dessen Regierung wird fatalerweise gerade als Alliierte im Kampf gegen den Terrorismus umworben, wovor die israelische Regierung eindringlich warnt.

Solange Bagdad nicht auch in die Hände von Isis fällt und die kurdischen Gebiete ruhig bleiben, besteht aber durchaus die Möglichkeit, dass nach diesem Desaster im Irak wieder Kräfte erstarken, die für eine andere Zukunft stehen, als die, die Isis und schiitische Milizionäre anzubieten haben.

Halbja Girl’s Soccer team June 18, 2014 | 10:41 pm

In the Middle East, women who want to play football are often met with either disapproval or prohibition, but not the girls in Halabja, Iraq. In this Kurdish town marked by Saddam Hussein’s notorious 1988 poison gas attack and a long period of domination by conservative Islam, it is football which is now offering women a way forward. Hivos and partner organisation Wadi are supporting the Halabja Girls on their way.

Problems such as female genital mutilation, domestic violence and arranged marriages are hard to fight without a support network. Football is not just a physical outlet for girls and women in Halabja, but a welcome opportunity to leave the house, meet with their peers and be active. It gives girls a “time-out” from omnipresent gender roles and helps them gain the strength and self-confidence to develop their own ideas of a life beyond the rigid demands of tradition.

Although in 2011 legislation (law No. 8) was passed in Iraqi Kurdistan to prohibit domestic violence against women and children, the practice is still prevalent. So the girls campaign against domestic violence with the appropriate slogan “You can’t beat me” and hope thus to encourage vigorous enforcement of this law.

More and more girls in the region are joining football teams. For the 12-year-old Dastan, top scorer of her team in Halabja, the right to play sports is intimately linked to the right to grow up free from oppression and violence.

Find out more about how Wadi and Hivos are supporting women’s football teams in Iraqi Kurdistan.

Ruhe in Irakisch-Kurdistan June 18, 2014 | 10:39 pm

In anderen Teilen des Irak finden gerade heftige Kämpge mit den Terroristen von ISIS statt, Menschen sind zu Zenhtausenden auf der Flucht, die Zukunft ist ungewiss. Irakisch-Kurdistan dagegen ist ruhig, das Leben geht normal seinen Gang (hoffen wir alle, dass es so bleibt) und auch WADI arbeitet weiter, ebenso unsere lokalen Partner. Partner, mit denen wir sowohl in Kirkuk, Bagdad als auch dem Südirak kooperieren sind ebenfalls alle wohlauf.

Aus Halabja erreichten uns gerade diese Bilder über die neuesten Sommeraktivitäten von Radio und Frauenzentrum:

Die kaltherzige Frau K. June 18, 2014 | 06:02 pm

Die drei entführten israelischen Schüler Eyal Yifrach, Gilad Shaer und Naftali Frenkel

In Hebron werden die drei israelischen Schüler Eyal Yifrach, Gilad Shaer und Naftali Frenkel entführt. Im Gazastreifen feiert man das mit Süßigkeiten, spottet über die Entführungsopfer und lässt sich eine besondere Geste einfallen. Höchste Zeit für Susanne Knaul, Nahostkorrespondentin der taz seit 1999, in die Tasten zu greifen und einen Kommentar zu verfassen, der so beginnt:

Die Entführung der drei Israelis ist grausam. Nicht die Besatzung, weder der Bau von Siedlungen noch die über Dutzende Palästinenser verhängte Administrativstrafe können es rechtfertigen, drei Teenager ihrer Freiheit zu berauben und in Todesängste zu versetzen. Die Besatzung bietet keine Legitimation für das erbarmungslose Vorgehen der Geiselnehmer …

Gerade wenn man die Beiträge von Knaul halbwegs regelmäßig verfolgt, muss man ihr nicht übel wollen, um zu behaupten, dass sie die Verurteilung der Tat als Pflichtübung empfunden hat, die sie so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte. Und man spürt förmlich, wie sehr es sie zum »Aber« drängt, das dann nach zweieinhalb Sätzen auch folgt:

… aber sie ist Grund für ihre Motivation. Gäbe es eine Lösung für den Konflikt in Form von zwei Staaten, dann säßen die drei entführten Jungen auch heute bei ihren Mitschülern.

Die »Besatzung«, die es im Gazastreifen übrigens schon seit 2005 nicht mehr gibt, ist also keine Rechtfertigung für die Geiselnahme, aber schon irgendwie der Anlass. Ungefähr so, wie ein weiter Ausschnitt und ein kurzer Rock keine Legitimation für eine Vergewaltigung sind, aber Grund für ihre Motivation. So was kommt eben von so was, nicht wahr? Und die Lösung, von der Knaul spricht – und die die Entführung angeblich verhindert hätte –, wird, na klar, von den Israelis verunmöglicht. Nämlich durch – das hat sie ja schon gesagt – Besatzung, Siedlungsbau und die »Administrativstrafe«. Das heißt: Die Israelis respektive ihre Regierung haben sich – wie eigentlich immer – die Tat letztlich selbst zuzuschreiben.

Vielleicht sollte man an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung rufen, was palästinensische Terrorgruppen mit solchen Entführungen bezwecken: Sie dienen der (versuchten) Freipressung ihrer Gefangenen, die – aus guten, also schlechten Gründen – in israelischen Gefängnissen einsitzen. Und die Taten, die sie begangen haben, sind kein irgendwie gearteter Protest gegen eine Besatzung oder gar ein Versuch, der Zweistaatenlösung tatkräftig nachzuhelfen, sondern Morde und Terrorattacken, die dem antisemitischen Ziel dienen, den jüdischen Staat von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Insbesondere die Hamas strebt keine Zweistaaten-, sondern eine Kein-Staat-Israel-Lösung an. So steht es bereits in ihrer Charta, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Doch das ficht Susanne Knaul nicht an, die ohnehin nicht die Sorge um die verschleppten Schüler umtreibt, sondern etwas völlig anderes:

So aufrichtig der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu mit den Familien um das Schicksal ihrer Söhne bangen mag, so eindeutig spielen ihm die Entwicklungen politisch geradewegs in die Hände.

Das heißt, sie kommen ihm zupass, er profitiert von ihnen. Vielleicht freut er sich insgeheim sogar darüber, wer weiß. Die Denklogik, die sich in solchen Sätzen widerspiegelt, ist die gleiche, die zur Anwendung kommt, wenn es heißt, die Juden benutzten den Holocaust für ihre Zwecke – zur moralischen und finanziellen Erpressung oder um die israelische Politik gegenüber den Palästinensern zu rechtfertigen. Die Kaltherzigkeit und das Fehlen jeder Empathie verweisen zudem auf den projektiven Gehalt des Antisemitismus, der nicht zuletzt darin besteht, dass man den Juden unterstellt, was man selbst im Schilde führt. Susanne Knaul fährt fort:

Noch keine drei Wochen ist die Interimsregierung alt, auf die sich die palästinensischen Fraktionen der Fatah und der Hamas geeinigt haben. Der Pakt, den Präsident Mahmud Abbas mit den Islamisten aus Gaza unterzeichnete, so Netanjahu, sei der Grund für die Entführung.

Woraus sie den Schluss zieht:

Alle anderen sind Schuld [sic!], nur er selbst nicht: die Hamas, die Netanjahu direkt zur Verantwortung zieht, die Fatah für den Zusammenschluss, die EU und letztendlich sogar auch die USA, die sich bereit zeigten, mit dem Bündnis in Ramallah zu kooperieren. Dass es Monate dauerte, um die Entführung vorzubereiten, weiß auch Netanjahu. Das hindert ihn aber nicht daran, die Wirklichkeit für seine Zwecke zurechtzurücken.

Man müsste sich einmal der Mühe unterziehen herauszufinden, was Knaul seinerzeit zum Beginn der zweiten »Intifada« schrieb. Die galt dem Gros des deutschen Blätterwalds damals jedenfalls als »spontaner Volksaufstand« nach dem Scheitern der Verhandlungen von Camp David und Ariel Sharons Spaziergang auf dem Tempelberg – und jedenfalls nicht als ein von langer Hand geplanter Terrorfeldzug, der sie nachweislich war. Aber gut, womöglich hat Susanne Knaul das damals ja ganz anders gesehen.

In jedem Fall suchen sich Terroristen für ihre Angriffe oft einen politisch günstigen Zeitpunkt aus. Das war bei der zweiten »Intifada« so – eben weil sie der Welt als unmittelbare Reaktion auf den Abbruch der Verhandlungen präsentiert wurde (an dem nicht Yassir Arafat, sondern Ehud Barak die Hauptschuld getragen haben soll, wiewohl die israelische Seite das weitestgehende Angebot auf den Tisch gelegt hatte, das jemals bei Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern präsentiert wurde). Und das ist auch bei den Entführungen von Hebron so – gerade die Einigung von Fatah und Hamas sowie die internationale Rückendeckung für die palästinensische Interimsregierung begünstigen solche Taten. Das ist nichts, was sich der israelische Premierminister ausgedacht hätte.

Knaul kommt zum Schluss:

Ob die Hamas tatsächlich die Fäden bei der Geiselnahme zog oder nicht, muss sich zeigen. Schlimm genug, dass die Führung in Gaza den Helden von Hebron begeistert Beifall klatscht.

Das Mindeste, was man an dieser Stelle sagen könnte, wäre, dass der Hamas »die Entwicklungen politisch geradewegs in die Hände« spielen. Anders als bei Netanjahu wäre das auch keine hinterhältige Unterstellung, weil die Gotteskriegerpartei ja selbst keinen Hehl daraus macht, ganz im Gegenteil. Aber Susanne Knaul sagt das nicht. Sie kommentiert die widerwärtigen Spott- und Freudebekundungen im Gazastreifen mit einem lapidaren »schlimm genug« und beendet ihren Kommentar mit einem freundlichen Rat an die Hamas:

Das Bündnis mit der Fatah kann nur gelingen, wenn die Hamas von der Gewalt ablässt. Weniger wird auch der Westen nicht verlangen, um deren [sic!] Anerkennung die Hamas so sehr ringt. Etwas mehr Abstand zu den Geiselnehmern könnte die palästinensische Einheit vielleicht noch retten.

Von der Gewalt ablassen. Abstand zu den Geiselnehmern halten. Eigentlich ein guter Witz. Nur dass in Israel niemand darüber lachen können wird, am wenigsten die Familien der entführten Schüler. Die sind, das zeigt Knauls Text, einer taz-Korrespondentin ohnehin herzlich egal – wo es doch um die »palästinensische Einheit« geht! Und die ist, das hat sich in der Geschichte wie in der Gegenwart noch stets gezeigt, immer eine gegen Israel.


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Das ökonomische Wunderland von “Hanse”, “Anno 1602″ und “Der Patrizier”… June 18, 2014 | 07:39 am

…ist auch das der deutschen Austeritätsfetischisten. Es bedarf schon einer gewissen ökonomischen Vorbildung, um den Kardinalfehler zu erkennen, an dem zahlreiche Wirtschaftssimulationen für PC ebenso kranken wie Monopoly und das früher beliebte Kinderspiel Kaufladen. Seien es Sim City, oder Anno 1602 und die Nachfolger, die vom Spielspaßfaktor her vielleicht beste Wirtschaftssimulation, Die Gilde, das altehrwürdige […]

München: Jüdische Organisationen fordern: „Bring Back Our Boys!“ June 17, 2014 | 08:11 pm

Die Entführung der drei israelischen Teenager durch die Hamas entfachte eine weltweite Solidaritätsbewegung. Ob auf den Fidschi-Inseln, in Australien, auf dem Times Square oder in Russland – überall halten Menschen Plakate mit der gleichen Botschaft: #BringBackOurBoys. So auch in München.

Dutzende Unterstützterinnen und Unterstützer hatten sich am Dienstag in der Münchner Innenstadt versammelt, um ihre Solidarität mit den entführten Israelis Gilad (16), Naftali (16) und Eyal (19) zu bekräftigen. Unter anderem hatte die Europäische Janusz Korczak Akademie, die Zionistische Organisation München, der Verband jüdischer Studenten in Bayern sowie der Landesverband der Israelititschen Kultusgemeinden dazu aufgerufen.

„Wir möchten mit dieser Veranstaltung ein Zeichen der Solidarität mit den Familien von Gilad, Naftali und Eyal setzen“, erklärte am Abend der Direktor der in München ansässigen Europäischen Janusz Korczak Akademie, Stanislav Skibinski: „Kein Kind sollte mit der ständigen Angst vor Terrorismus leben müssen. Wir fordern daher jetzt die sofortige Freilassung der drei entführten Jugendlichen.“

Candy vom Killer
Am 12. Juni kehrten die drei Schüler nicht mehr zu ihren Familien zurück. Sie befanden sich auf dem Heimweg von ihrer jüdischen Schule in Kfar Etzion, 20 Kilometer südlich von Jerusalem, als sie verschleppt wurden. Seitdem fehlt jede Spur. Die radikalislamische Terrororganisation Hamas steht im Verdacht, hinter der Entführung zu stecken. Wie schon im Falle des entführten Soldaten Gilad Shalit wurde auch diese Entführung in den palästinensischen Gebieten wie ein Volksfest gefeiert. Angehörige palästinensischer Häftlinge verteilten nach der Entführung der drei israelischen Jugendlichen auf den Straßen von Gaza Süßigkeiten.

Fatah veröffentlicht zur Feier antisemitische Karikatur
Zusätzlich wird die Entführung mit Karikaturen und Bildern kommentiert. Auf der Facebook-Seite der Fatah erschien eine Karikatur, die drei Entführungsopfer waren darauf als Ratten an einer Angel baumelnd dargestellt – die Ratten durch Kippa und Davidsterne eindeutig als Juden gekennzeichnet. Die Bildüberschrift: „Meisterstück.“

Zum Abschluss der Plakataktion in der Theatinerstraße wurden noch Psalmen verlesen. Der amtierende Gemeinderabbiner Dr. Levinger sagte in einer bewegenden Ansprache: „Wir wollen Frieden. Und wir sollen Frieden haben. Und wir werden Frieden haben.“ Das wäre wirklich zu wünschen. Eine weitere Protestaktion gegen die Entführung ist am Freitag um 14 Uhr am Isartor geplant.

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Entführung und Politik – Steht Israel zur Seite! June 17, 2014 | 06:59 pm

Drei entführte Jungs, was geht uns das an, in der ganzen Welt werden Menschen entführt! Diese Entführung steht symptomatisch für die Situation Israels. Während alle Welt Israels Wohnungsbaupolitik skandalisiert und von Israel verlangt, endlich Frieden zu schließen, hat Israel tagtäglich mit terroristischen Aktionen zu tun, ist der, nach wie vor gültigen, Vernichtungsdrohung durch den Iran ausgesetzt und muss zur Kenntnis nehmen, dass die arabischen Staaten nicht dazu bereit sind, Israel als jüdischen Staat zu akzeptieren. Eine Situation, die von den, mit Israel in angeblich freundschaftlicher Verbundenheit stehenden Staaten und von dem Staat, der von sich behauptet, eine historisch begründete Verantwortung übernommen zu haben, schulterzuckend hingenommen wird.

Nachdem Hamas und Fatah eine Einheitsregierung bildeten, forderte sogar der als unverbrüchlich geltende Verbündete Israels, die USA, man müsse mit dieser Regierung verhandeln, deren Unterorganisationen mutmaßlich Drahtzieher der Entführung sind.

Während die Eltern in großer Sorge um ihre Jungs bangen, sehen palästinensische Organisationen die Entführten als Ratten und wird in den Autonomiegebieten die Entführung als erfolgreiches Event gefeiert.

A hard strike [A blow that teaches a lesson]

Die offizielle Facebook-Seite der “Palästinensischen Autonomiebehörde” zeigt eine Karikatur der entführten israelischen Studenten als Ratten.

Hier kann man sich ein Bild über die Betroffenen machen:

Eyal

 

Gilad

Naftali

Auch wenn das diejenigen, die das in Deutschland zum Ausdruck bringen, eigenlich nichts kostet, den Entführten, den Eltern und Israel gehört unsere uneingeschränkte Solidarität: # Bring Back Our Boys

L_Helf

In Kassel am 20. Juni 2014 um 14.00 Uhr Treffpunkt am Opernplatz.

Peshmerga Control All Kurdish Territories in Iraq June 17, 2014 | 03:04 pm

Kurdish forces are in control of all their claimed but disputed territories in Nineveh and Kirkuk, but facing a harder task in Diyala which is a stronghold of armed Islamist groups in Iraq, Kurdish officials said.
Large parts of Nineveh province, including the capital Mosul, fell into the hands of the extremist Islamic State of Iraq and Syria (ISIS) last week, among them areas that fall within the “disputed territories” claimed by both the autonomous Kurdistan Regional Government (KRG) and the central government in Baghdad. After the Iraqi army beat a hasty retreat and deserted en masse, the Kurds moved into areas left vacant by the fleeing soldiers.

Quelle

Aus Gründen: Die Vertonung eines ausgezeichneten… June 17, 2014 | 02:02 pm



Aus Gründen: Die Vertonung eines ausgezeichneten Anti-Fussball-Essays von Michael Rudolf.

Kurdish villages declare themselves FGM-free June 17, 2014 | 01:36 pm

For ten years, Hivos partner WADI has been campaigning against female genital mutilation (FGM) in Iraqi Kurdistan. Director Thomas von der Osten-Sacken finds that communities are slowly but surely turning away from this degrading tradition.

The Iraqi-German human rights organisation WADI first came upon the harrowing consequences of FGM in the Kurdish Autonomous Region through its mobile teams. “At that time, it was thought that FGM barely existed in Iraq. FGM was seen as an ‘African problem’,” says von der Osten-Sacken. “Right now in publications people talk of about 140 to 160 million women who have been genitally mutilated worldwide. But Indonesia – the country with the largest Muslim population in the world – is not included, and it is estimated that about 80 percent of women are circumcised there. If you add Iraq, Iran, Oman, Yemen and Malaysia, you come to the conclusion that the number of victims of FGM is probably twice as high.”

Read more

Talking about FGM in Dubai June 17, 2014 | 12:41 pm

Hannah Wettig, the coordinator of Stop FGM Middle East, a joint project of Wadi and Hivos, held a lecture at Bold Talks Women Dubai on May 31, 2014:

YouTube Video

Intervention, Demokratie und Nichtintervention June 17, 2014 | 11:46 am

Richard Herzinger in einem Essay zur Lage im Nahen Osten:

Mag man den Interventionen im Irak und in Afghanistan berechtigterweise auch noch so viel Konzeptlosigkeit und Inkompetenz vorwerfen – das wahre Desaster sind nicht diese selbst, sondern ihr überstürzter Abbruch. Denn ohne bewaffnete Schutzmacht sind die Befriedungs- und Demokratisierungsansätze in dieser Region der entfesselten Gewalt jener Kräfte ausgeliefert, die in dem westlichen Rückzug nichts als das Eingeständnis der Niederlage und den Beweis für die ohnmächtige Schwäche des verhassten Westens sehen. Und nirgendwo weit und breit ist eine andere Macht als der Westen – und das heißt namentlich die USA – in Sicht, die diese Schutzfunktion ausüben könnte oder wollte. Merke: Wo sich der Westen in Nichteinmischung und Zurückhaltung übt, führt das zu nichts anderem, als dass sich alle anderen Mächte der Region rücksichtslos einmischen.

Wer angesichts der blutigen Katastrophen in Syrien und im Irak jetzt freilich eilfertig verkündet, Demokratisierung sei im Nahen Osten ohnehin von vorneherein eine Schnapsidee gewesen, da sie in dieser Region gleichsam genetisch ausgeschlossen sei, müsste von den 60% der afghanischen Wähler beschämt sein, die vor in paar Tagen trotz Terrordrohungen durch die Taliban zu den Wahlurnen geströmt sind, um ihren neuen Präsidenten zu wählen (man vergleiche das mit der Wahlbeteiligung bei der Europawahl…).

Seminar mit Olaf Kistenmacher am 28.06. in Erfurt: Einführung in die Kritik des regressiven Antikapitalismus June 17, 2014 | 11:15 am

Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Dennoch ist nicht jede Kritik an der kapitalistischen Verwertungslogik per se fortschrittlich. So verstehen sich traditionell auch Faschist_innen als antikapitalistisch. Doch auch die politische Linke ist nicht immun vor fehlerhaften Analysen und reaktionären Lösungsstrategien. Wie äußert sich nun eine regressive Kritik an den kapitalistischen Verhältnissen und wie kann [...]

Mustang Wanted – Klettern, Selfie, Hitlergruß June 17, 2014 | 08:35 am

Mustang Wanted ist ein Ukrainer, der gerne hohe Gebäude hochklettert und dann wagemutige Selfies in schwindelnder Höhe macht. Letzte Woche war er offensichtlich in Berlin, wie das unzählige Male bei Facebook gesharte Bild auf dem Molekulartypen beweist. Aber Mustang Wanted kann nicht nur gut kraxeln, er hat offensichtlich auch kein Problem damit, wenn seine Freunde fürs Foto abheilen:

Das wiederum ist nicht weiter verwunderlich, denn wer ein Tschetnik-Shirt trägt, hat in den seltensten Fällen ein Problem mit Faschogrüßen:

ERGÄNZUNG (siehe Kommentare):

Bei Instagram feiert Mustang Wanted die Nazis von Right Sektor ab:

dove / pigeon June 17, 2014 | 02:57 am

Kurdistan and ISIS June 16, 2014 | 11:06 pm

This new reality on the ground leaves the country’s Kurds, who see both perils — but also opportunities — in the mayhem, with hard choices to make.

A clear majority of Kurds, although unmistakably not part of the bloody sectarian battle between Sunnis and Shiites, identify themselves as Sunnis. But since the fall of the former regime in 2003, Kurds have effectively been in government coalitions with the country’s Shiites, who would unlikely be able to govern Iraq without the direct blessing of the powerful Kurdish factions in the north.

With the Sunnis strengthening their roots in the bordering areas through insurgency, Kurdish political parties have followed the events with a watchful eye, leaving all options open.

“If the Sunni insurgents become a reality in these areas, we have to come to terms with them, or at least, we should then see them as a new force,” says Arif Taifour, a senior member of the Kurdistan Democratic Party (KDP), the largest Kurdish party.

But the general mood among Kurds is still very hostile towards ISIS militants.

Source

Anschläge der ISIS im Irak June 16, 2014 | 11:03 pm

Diese Graphik veranschaulicht, in welchem Ausmaß Anschläge von ISIS nach Abzug der US-Truppen 2011 im Irak zugenommen haben:

https://pbs.twimg.com/media/BqRGPTOCYAAgAhs.jpg:large

16-06-2014 Das Beste, was es gegenwärtig über die… June 16, 2014 | 06:37 pm



16-06-2014 
Das Beste, was es gegenwärtig über die zeitgenössische Türkei zu lesen gibt: Deniz Yücel über den Protest der türkischen Zivilgesellschaft. / Ein paar Worte wider der Stumpfheit