beitrag von Karwan Baschi | Paules Blog

Geisterhaus, digital

(Edit: Wie diese eigentlich eher komische Geschichte plötzlich doch noch spannend wurde und warum das Video unten nicht mehr da ist, kann man hier nachlesen.)
Vor sieben oder acht Jahren, als die erste Welle der Killerspiel-Hysterie von Columbine über Erfurt in mein eigenes Provinznest gerollt kam, war einer meiner Freunde über Wochen damit beschäftigt, unsere Schule […]


beitrag von Cosmoproletarian Solidarity

Solidarität mit Abta!

Am 6. August wurde die schwangere Abta Houran – eine Yezidin aus dem im idyllischen Ammerland gelegenen Wiefelstede – nach Syrien abgeschoben. Den existenziellen Bedrohungen, die Yeziden in Syrien und noch drastischer im Irak ausgesetzt sind, inter…


beitrag von Karwan Baschi | Paules Blog

Erinnerung an Teheran und Bremen

Heute ist die Kundgebung in Bremen und in diversen anderen Städten. Mein Versuch, Zeit und Ort in Erfahrung zu bringen, war zwar nicht erfolglos, zwischendurch aber einigermaßen irritierend:
1, 2 oder 3
.. bis dann.


beitrag von sinistra.copyriot.com

WEDER THEORIE NOCH PRAXIS

“Dieser Text verwendet bei Gattungsbegriffen das grammatische Maskulin. Wir sind uns der Diskussion um die sprachliche Repräsentation anderer geschlechtlicher Identitäten bewusst, vertreten dazu aber keine einheitliche Position.” Das i…


beitrag von Deutschland von der Karte streichen.

Wenn sich Kritik nicht mehr lohnt.

http://de.indymedia.org/2009/07/257169.shtml
Wer dazu noch eine Kritik oder gar eine Analyse hören möchte, der hat hier eh nichts verloren.
Und da Indymedia wie üblich unliebsame Meinungsäusserungen zensiert, hier nachträglich eine Kopie des Beitrages:
„Antisemitisches und sexistisches Konzert (B)
Petra P. 30.07.2009 07:16 Themen: Antifa Soziale Kämpfe
http://de.indymedia.org/2009/07/257169.shtml
Am 07.08.09 wird in Berlin im Festsaal Kreuzberg ein Konzert unter dem Titel „Rap […]


beitrag von Karwan Baschi | Paules Blog

»Teheran ist Bremen«

Kundgebung in Bremen zum bundesweiten Aktionstag.
»Nieder mit j9%hgf#Iran«
In diesem Zusammenhang soll dann auch noch schnell auf die Vorträge und Diskussion zum Verhältnis von iranischer Protestbewegung und Israelsolidarität in Berlin…


beitrag von Gruppe Morgenthau

Worte ohne Antifa

»Der einfachste soziale Sachverhalt: daß man, wo zwischen zwei ›Übeln‹, denen man sich ausgesetzt fühlt, zu wählen ist, das ›kleinere‹ zu wählen hat, wenn man ihm schon nicht im Innersten für die Abwehr des größern dankbar sein will, und daß man, wenn man sie durch einen Angriff gegen das kleinere stört, des Erfolges gegen beide


beitrag von Gruppe Morgenthau

Worte ohne Antifa

»Der einfachste soziale Sachverhalt: daß man, wo zwischen zwei ›Übeln‹, denen man sich ausgesetzt fühlt, zu wählen ist, das ›kleinere‹ zu wählen hat, wenn man ihm schon nicht im Innersten für die Abwehr des größern dankbar sein will, und daß man, wenn man sie durch einen Angriff gegen das kleinere stört, des Erfolges gegen beide

(More)…


beitrag von Karwan Baschi | Paules Blog

Verpasste Konzerte

… hat man in unserer schönen neuen Welt nicht mehr einfach nur verpasst, sondern bekommt das bei YouTube auch noch ganz frech unter die Nase gerieben. Hat man sich erst von der blöden Idee des Ereignisses verabschiedet, kann man dann auch so tun, als wären die Bilder keine drei Jahre alt.

Es gibt auch noch einen […]


beitrag von ugly dresden

Ein Messer gegen den Islam

Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken, in der aktuellen Jungle World, zum rassistischen Mord an einer Ägypterin in Dresden.

Dieser Tage beantwortet sich die häufig gestellte Frage, was denn der Unterschied zwischen Islamophobie und Rassismus sei, selbst: Wird ein vermeintlicher Ausländer in Deutschland von Nazis oder anderen Rassisten ermordet, so stehen jene, die um ihn trauern und gegen die Mörder demonstrieren, alleine da.

Ist dagegen „Islamophobie“ im Spiel, wird die Tat im wahrsten Sinne des Wortes zur Chefsache. Dann nämlich nehmen sich ihrer so illustre Gestalten wie der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, sein ägyptischer Kollege Hosni Mubarak, der Sprecher der Organisation islamischer Staaten und Ayyub Köhler vom Zentralrat der Muslime an; also Herren, denen die Tat kein Wort wert gewesen wäre, handelte es sich bei dem Opfer nicht um eine Kopftuch tragende Muslima.

Anfang der neunziger Jahre, als Nazis und andere stolze Deutsche noch äußerst erfolgreich Jagd auf Ausländer machten und Asylbewerberheime brannten, riefen Politiker und Medien zur Besonnenheit auf. Man müsse, so hieß es, die Täter verstehen und am besten das Asylrecht einschränken. Antirassisten war damals die Religionszugehörigkeit der Opfer noch herzlich egal.

Seit nun in einem Dresdener Gericht ein Aussiedler aus Russland die 32jährige Marwa al-Sherbini mit einem Messer tötete, nachdem er sie zuvor als „Terroristin“ und „Islamistin“ beschimpft hatte, wird nun das „erste Todesopfer eines islamfeindlichen Übergriffs in Deutschland“ (Taz) herbeigeschrieben und damit die Deutungshoheit für den Fall an „Islam-Experten“, die iranische Regierung und andere Vertreter der Ummah delegiert. Die nehmen den Auftrag nur allzu gerne an, bestellen den deutschen Botschafter in Teheran ein, organisieren Demonstrationen vor den deutschen Botschaften in Teheran und Kairo und erklären die Ermordete wahlweise zur „verschleierten Märtyrerin“ (Iran) oder zur „Märtyrerin im Hijab“ (Ägypten).

Derweil beklagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub Köhler, die wachsende Islamfeindschaft in Deutschland, die sich vor allem gegen jene „Schwestern“ richte, die ein Kopftuch tragen. Stefan Widmann, seines Zeichens Islamophobie-Experte vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung, meint: „Dieser Anschlag wurde möglicherweise atmosphärisch durch eine Hass-Szene im Internet vorbereitet und durch problematische Tendenzen unter bestimmten Intellektuellen, die bis in die Mitte der Gesellschaft reichen.“ Entsprechend ermittelt nun auch Oberstaatsanwalt Christian Avenarius in Dresden, ob es sich um eine „islamfeindliche Tat“ gehandelt habe.


Dabei entspricht der Messerstecher, soweit man etwas über ihn erfährt, fast perfekt jenem Sozialtypus, der immer dann entschuldigend ins Feld geführt wurde, als es noch darum ging, Motive bei rassistischen Gewalttaten zu erklären oder zu entschuldigen. Wenn aber das Opfer kein Asylbewerber aus Afrika, keine türkische Familie, die es nicht offensichtlich oder nur im Privaten mit der Religion hat, sondern eine offenbar gläubige Muslima ist, dann verwandelt der Tatverdächtige sich zum Vollstrecker einer angeblich herrschenden Islamophobie. Vor 15 Jahren dagegen hätte sich so mancher Politiker gefreut, einmal jene verwirrten Einzeltäter vor sich zu haben, die man nach den Morden in Mölln und Solingen eigens erfinden musste.

Hätte Marwa al-Sherbini kein Kopftuch getragen, wäre sie etwa eine säkular ausgerichtete Migrantin aus Ägypten gewesen – kein Mensch hätte den Vorwurf der Islamophobie erhoben. Weil sie ein Kopftuch trug, ist sie zur „Märtyrerin“ erhoben worden, und – zwischen Berlin und Teheran ist man sich einig – das Messer, das sie tödlich traf, galt dem Islam, nicht ihrer Person.

(Anm. zu den Bildern: Bild 1 zeigt eine “Trauerkundgebung” für das Opfer in Pakistan, während das zweite Bild von der entsprechenden Kundgebung in Dresden am 11. Juli stammt, auf der offenbar auch eine augenscheinliche Flagge der Hamas akzeptiert wurde)

Comments + news not only about Dresden,Frankfurt a.M. & Germany at it`s worst.

beitrag von ugly dresden

Ein Messer gegen den Islam

Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken, in der aktuellen Jungle World, zum rassistischen Mord an einer Ägypterin in Dresden.

Dieser Tage beantwortet sich die häufig gestellte Frage, was denn der Unterschied zwischen Islamophobie und Rassismus sei, selbst: Wird ein vermeintlicher Ausländer in Deutschland von Nazis oder anderen Rassisten ermordet, so stehen jene, die um ihn trauern und gegen die Mörder demonstrieren, alleine da.

Ist dagegen „Islamophobie“ im Spiel, wird die Tat im wahrsten Sinne des Wortes zur Chefsache. Dann nämlich nehmen sich ihrer so illustre Gestalten wie der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, sein ägyptischer Kollege Hosni Mubarak, der Sprecher der Organisation islamischer Staaten und Ayyub Köhler vom Zentralrat der Muslime an; also Herren, denen die Tat kein Wort wert gewesen wäre, handelte es sich bei dem Opfer nicht um eine Kopftuch tragende Muslima.

Anfang der neunziger Jahre, als Nazis und andere stolze Deutsche noch äußerst erfolgreich Jagd auf Ausländer machten und Asylbewerberheime brannten, riefen Politiker und Medien zur Besonnenheit auf. Man müsse, so hieß es, die Täter verstehen und am besten das Asylrecht einschränken. Antirassisten war damals die Religionszugehörigkeit der Opfer noch herzlich egal.

Seit nun in einem Dresdener Gericht ein Aussiedler aus Russland die 32jährige Marwa al-Sherbini mit einem Messer tötete, nachdem er sie zuvor als „Terroristin“ und „Islamistin“ beschimpft hatte, wird nun das „erste Todesopfer eines islamfeindlichen Übergriffs in Deutschland“ (Taz) herbeigeschrieben und damit die Deutungshoheit für den Fall an „Islam-Experten“, die iranische Regierung und andere Vertreter der Ummah delegiert. Die nehmen den Auftrag nur allzu gerne an, bestellen den deutschen Botschafter in Teheran ein, organisieren Demonstrationen vor den deutschen Botschaften in Teheran und Kairo und erklären die Ermordete wahlweise zur „verschleierten Märtyrerin“ (Iran) oder zur „Märtyrerin im Hijab“ (Ägypten).

Derweil beklagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub Köhler, die wachsende Islamfeindschaft in Deutschland, die sich vor allem gegen jene „Schwestern“ richte, die ein Kopftuch tragen. Stefan Widmann, seines Zeichens Islamophobie-Experte vom Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung, meint: „Dieser Anschlag wurde möglicherweise atmosphärisch durch eine Hass-Szene im Internet vorbereitet und durch problematische Tendenzen unter bestimmten Intellektuellen, die bis in die Mitte der Gesellschaft reichen.“ Entsprechend ermittelt nun auch Oberstaatsanwalt Christian Avenarius in Dresden, ob es sich um eine „islamfeindliche Tat“ gehandelt habe.


Dabei entspricht der Messerstecher, soweit man etwas über ihn erfährt, fast perfekt jenem Sozialtypus, der immer dann entschuldigend ins Feld geführt wurde, als es noch darum ging, Motive bei rassistischen Gewalttaten zu erklären oder zu entschuldigen. Wenn aber das Opfer kein Asylbewerber aus Afrika, keine türkische Familie, die es nicht offensichtlich oder nur im Privaten mit der Religion hat, sondern eine offenbar gläubige Muslima ist, dann verwandelt der Tatverdächtige sich zum Vollstrecker einer angeblich herrschenden Islamophobie. Vor 15 Jahren dagegen hätte sich so mancher Politiker gefreut, einmal jene verwirrten Einzeltäter vor sich zu haben, die man nach den Morden in Mölln und Solingen eigens erfinden musste.

Hätte Marwa al-Sherbini kein Kopftuch getragen, wäre sie etwa eine säkular ausgerichtete Migrantin aus Ägypten gewesen – kein Mensch hätte den Vorwurf der Islamophobie erhoben. Weil sie ein Kopftuch trug, ist sie zur „Märtyrerin“ erhoben worden, und – zwischen Berlin und Teheran ist man sich einig – das Messer, das sie tödlich traf, galt dem Islam, nicht ihrer Person.

(Anm. zu den Bildern: Bild 1 zeigt eine “Trauerkundgebung” für das Opfer in Pakistan, während das zweite Bild von der entsprechenden Kundgebung in Dresden am 11. Juli stammt, auf der offenbar auch eine augenscheinliche Flagge der Hamas akzeptiert wurde)

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Ein Messer gegen den Islam

Kommentar von Thomas von der Osten-Sacken, in der aktuellen Jungle World, zum rassistischen Mord an einer Ägypterin in Dresden.Dieser Tage beantwortet sich die häufig gestellte Frage, was denn der Unterschied zwischen Islamophobie und Rassismus sei, …


beitrag von ugly dresden

Obama, der Affe…

Wer errinnert sich nicht noch an die dummen Vergleiche zwischen George W. Bush und allen Arten von Primaten die, vor allem zu Beginn seiner ersten Amtszeit kursierten. Diese Art von Hass-Propaganda war in den acht Jahren seiner Präsidentschaft unterschiedlich stark verbreitet, kam jedoch seit dem Auftritt Barack Obamas auf der politischen Bühne, trotz dem innewohnenden Anachronismus, nie ganz ausser Mode.  

Mit der Kandidatur und der Präsidentschaft Obamas drehte sich das um 180 Grad, wie nicht zu letzt die Begeisterungsstürme zu seinem letzten Besuch in Deutschland zeigten.

Die herrliche Dialektik des Affenvergleiches, dem Hass auf Bush und der deutschen Liebe zu Obama hat nunmehr der Dresdner Zoo dargestellt, wie unter anderem, der Tagesspiegel bzw. das englischsprachige Magazin “The Local” meldet:

“Der Dresdner Zoo hatte einem neugeborenen Mandrill den Namen “Obama” gegeben. Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) nahm Anstoß daran und forderte die Umbenennung des Äffchens. Eine solche Namensgebung sei rassistisch. “Es ist eine Katastrophe”, sagte der ISD-Vorsitzende Tahir Della am Freitag zur englischsprachigen deutschen Internet-Seite “The Local”. “Schwarze Menschen werden immer wieder mit Vergleichen aus dem Tierreich und der Primitivität konfrontiert.”

“Die Wahl sollte etwas Positives ausdrücken”, sagte die Dresdner Tierpflegerin Manuela Collmar. Der Name solle den amerikanischen Präsidenten ehren auch anlässlich seines Besuchs in Dresden. Weder ihr noch ihren Kollegen sei klar gewesen, dass Affen in der Geschichte immer wieder als Karikatur und ethnisches Stereotyp für schwarze Menschen benutzt worden seien.”
 

Comments + news not only about Dresden,Frankfurt a.M. & Germany at it`s worst.

beitrag von ugly dresden

Obama, der Affe…

Wer errinnert sich nicht noch an die dummen Vergleiche zwischen George W. Bush und allen Arten von Primaten die, vor allem zu Beginn seiner ersten Amtszeit kursierten. Diese Art von Hass-Propaganda war in den acht Jahren seiner Präsidentschaft unterschiedlich stark verbreitet, kam jedoch seit dem Auftritt Barack Obamas auf der politischen Bühne, trotz dem innewohnenden Anachronismus, nie ganz ausser Mode.  

Mit der Kandidatur und der Präsidentschaft Obamas drehte sich das um 180 Grad, wie nicht zu letzt die Begeisterungsstürme zu seinem letzten Besuch in Deutschland zeigten.

Die herrliche Dialektik des Affenvergleiches, dem Hass auf Bush und der deutschen Liebe zu Obama hat nunmehr der Dresdner Zoo dargestellt, wie unter anderem, der Tagesspiegel bzw. das englischsprachige Magazin “The Local” meldet:

“Der Dresdner Zoo hatte einem neugeborenen Mandrill den Namen “Obama” gegeben. Die Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) nahm Anstoß daran und forderte die Umbenennung des Äffchens. Eine solche Namensgebung sei rassistisch. “Es ist eine Katastrophe”, sagte der ISD-Vorsitzende Tahir Della am Freitag zur englischsprachigen deutschen Internet-Seite “The Local”. “Schwarze Menschen werden immer wieder mit Vergleichen aus dem Tierreich und der Primitivität konfrontiert.”

“Die Wahl sollte etwas Positives ausdrücken”, sagte die Dresdner Tierpflegerin Manuela Collmar. Der Name solle den amerikanischen Präsidenten ehren auch anlässlich seines Besuchs in Dresden. Weder ihr noch ihren Kollegen sei klar gewesen, dass Affen in der Geschichte immer wieder als Karikatur und ethnisches Stereotyp für schwarze Menschen benutzt worden seien.”
 

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beitrag von ugly dresden

Obama, der Affe…

Wer errinnert sich nicht noch an die dummen Vergleiche zwischen George W. Bush und allen Arten von Primaten die, vor allem zu Beginn seiner ersten Amtszeit kursierten. Diese Art von Hass-Propaganda war in den acht Jahren seiner Präsidentschaft untersc…