Friedensdemo-Watch

Melzer: „Hinter den Missständen in der Welt stehen die Rothschilds und Rockefellers.“

Gastbeitrag von Anonymus

Der Publizist Abraham Melzer hat Martin Lejeune in dessen Wohnung ein Interview gegeben. Das Video von der Zusammenkunft hat Lejeune über facebook, Twitter und YouTube am 3.11.2017 zugänglich gemacht.[Anm.d.Red.: Das Video wurde mittlerweile mitsamt des Youtubekanals gelöscht, wir haben noch einen Screenshot]

Der nach Selbstbeschreibung „aktivierende Journalist“ Lejeune hat erst kürzlich in einem Video von Sputnik News anlässlich der Verleihung des Goldenen Aluhuts erklärt, dass hinter den Missständen in der Welt die Rothschilds und Rockefellers stünden:

„Unser ganzes kapitalistisches Weltwirtschaftssystem ist eine Verschwörung. Arme werden ärmer, Reiche werden reicher, das ist die TOP-1-Verschwörung. Und die Verschwörung wird real gemacht von Verschwörern wie Rothschild oder Rockefeller und anderen also bekannten Namen.“

Lejeune nahm am 4.10.2017 an einem Google-Hangout mit dem YouTuber „Knakki Deluxe“ (Volker Bellendorf) teil. Dort erklärte er:

„Vor allem die Interviews mit Diplomingenieur Schulz schau ich mir gerne an.“

Lejeune bezog sich hierbei auf eine vorübergehende Zusammenarbeit von „Knakki Deluxe“ und Schulz bei vorangegangenen YouTube-Übertragungen. Dennis Ingo Schulz ist ein Rechtsradikaler, der aus dem Umfeld der Neuschwabenlandtreffen des Dr. Alexander Stoll stammt und inzwischen versucht, sein Gedankengut auf YouTube als Satire zu verkaufen, um strafrechtlicher Verfolgung zu entgehen. Schulz tritt gern in einer Fantasieuniform auf, deren Aussehen an Uniformen des Dritten Reich angelehnt ist, wobei das Hakenkreuz durch das Symbol der Schwarzen Sonne ersetzt wurde. Die schwarze Sonne wurde im ehemaligen Obergruppenführersaal der „Reichsführerschule SS“ in der Wewelsburg eingelassen und gilt heute als Erkennungszeichen der rechtsesoterischen und rechtsextremen Szene.

Anlässlich der Äußerung von Lejeune zu Dennis Ingo Schulz wandte sich der einschlägig bekannte Berliner „Menschenrechts- und Palästina-Aktivist“ und nun frühere Weggefährte Fuad Afane, der heute seine Zusammenarbeit mit Rechtsextremisten in der Montags-Mahnwachenbewegung und Endgame-Veranstaltungen bereut, mit einem Facebook-Livevideo an seine Follower. Dort sagte er [ab Minute 27] in Bezug auf Martin Lejeune:

„Ganz genau, das ist es nämlich, Mikael: Er war in Palästina, weil er Juden hasst. Das ist nämlich genau meine selbe Logik. Dieser Typ betreibt einen Judenhass und ist nicht, und ist nicht tatsächlich einfach nur ein Antizionist so wie wir.“

Im Hangout-Chat mit Bellendorf wurde auch über die Frage gesprochen, ob die fiktionalen „Protokolle der Weisen von Zion“, die eine wesentliche Rolle bei der Förderung des Antisemitismus nicht nur im russischen Zarenreich, sondern auch im Dritten Reich spielten und eliminatorischen Judenhass begründeten, authentisch seien:

Lejeune: „Schwer zu sagen. Ich hab’s auch so und so gehört. Manche meinen, es sei ein Fake. Manche sagen, es sei kein Fake. Ich kann es ganz ehrlich nicht sagen, weil ich bin kein Historiker, kein Experte auf diesem Gebiet… Es ist wirklich schwer zu sagen, ob’s ein Fake ist oder nicht.“
Bellendorf: „Es ist sehr manipulativ.“
Lejeune: „Das auf jeden Fall. Es ist eine spezielle Lektüre, aber ich…“
Bellendorf: „Wenn wir statt Jude Deutscher nehmen, wär’s ähnlich kritisch..“
Niederrheiner: „Vielleicht kann ich ganz kurz… Die Protokolle der Weisen von Zion sind eigentlich schon lange als Fake geoutet worden. Das ist aber allgemein bekannt eigentlich.“
Bellendorf: „Gut aber, wie gesagt…“
Lejeune: „Vielleicht ist ja das Outen des Fakes ein Fake. Aber wie gesagt: Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.“

Martin Lejeune, der „aktivierende Journalist“, wurde im Frühjahr diesen Jahres nach eigenem Bekunden aus der zur Gewerkschaft ver.di gehörenden Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union ausgeschlossen[1]. Folgerichtig hat er sich bei dem Versuch, das Axel-Springer-Sommerfest in diesem Jahr zu besuchen, um dort Angela Merkel zu interviewen, gegenüber einem Polizisten nicht als Journalist, sondern als Nachbar, der auf Facebook aktiv sei, ausgegeben. Selbstverständlich kam er nicht auf das Gelände.

Nach Matthias Küntzel ist derjenige politisch links, der sich als links bezeichnet und in der Tradition der Aufklärung steht. Lejeune, der als Studierender am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin noch beklagte, dass der Tod von Rudi Dutschke eine Lücke hinterlassen hätte, die nicht ausgefüllt wäre, scheint seinen Weg von einer ursprünglich links geprägten Einstellung zu rechtsextremen Verschwörungsdenken abgeschlossen zu haben.

Von einem Publizisten und Verleger wie Abraham Melzer kann erwartet werden, dass er sich über die Gesinnung eines Gesprächspartners im Klaren ist. Es braucht nur einen Internetzugang und ein wenig Recherche, um das heutige Weltbild von Martin Lejeune zu erkennen. Dass Melzer nun vor der „Bücherwand“ des Martin Lejeune Platz genommen und geplaudert hat, ist mehr als bedenklich.

Abraham Melzer wurde um eine Stellungnahme zu vorstehendem Text gebeten. Er schrieb:
„Nur so viel: Auch ich bin der Meinung, ‚dass hinter den Missständen in der Welt die Rothschilds und Rockefellers‘ stehen. Sie nicht? Um zu einer solchen Erkenntnis zu kommen muss man kein Antisemit sein, wie man auch kein Antisemit sein muss, um Israels Politik zu kritisieren. Man muss nur ein Gewissen haben, an die Menschenrechte glauben, Zivilcourage und einen gesunden Menschenverstand haben.“


Nach Überzeugung von Lejeune stehen die Rothschilds hinter der amerkanischen und der russischen Revolution von 1917, haben Palästina zerstört, um Israel zu erschaffen, sind an den Anschlägen von 9/11 beteiligt, besitzen die Zentralbanken der Welt und kontrollieren Regierungen. So steht es auf einer Grafik zu lesen, die Lejeune am 23.09.2017 auf Twitter veröffentlicht hat.
 

In einem Text, den Lejeune auf seinem Blog martinlejeune.de ursprünglich unter dem Titel „JuBIG Akademie der BIG-Partei lädt Mehmet Daimagüler ein“, heisst es:
„Daimagüler íst Mitglied der Atlantikbrücke, welche die Interessen der Mächte vertritt gemeinsam mit den Bilderbergern und der ‚Trilateral Commission‘.“
Der Text wurde von Lejeune zwischenzeitlich überarbeitet und mit dem veränderten Titel „Mehmet Daimagüler und der Marshall-Plan für Europas Muslime“ versehen. Die angeführte Textpassage, die wiederum Anleihen bei rechtsextremer Verschwörungsideologie nimmt, ist entfallen und wurde unangreifbare Passagen ersetzt.[2]

Es gibt auf Twitter und YouTube weitere Bezugnahmen von Lejeune auf Verschwörungsideologien, die der Rechten zugeordnet werden. Welche Schlüsse daraus zu ziehen sind, dass Abraham Melzer daran nichts anrüchig findet, überlasse ich Ihnen.

[1] Das Video „ver di schließt Martin Lejeune aus Diskriminierung DJU verdi Deutsche Journalisten Union – YouTube (360p).mp4“ ist auf YuoTube nicht mehr sichtbar, liegt dem Autor aber vor.

[2] Die Orginalversion des Textes liegt der Redaktion vor


Hinweis: Das Originalvideo des Hangout-Chats mit Bellendorf und Lejeune umfasst vier Stunden, in denen Lejeune für ca. 15 Minuten telefonisch und ca. 2 Stunden per Videoübertragung anwesend war. Dieses Video ist hier zu finden:
https://www.youtube.com/watch?v=u7Dv2fNM90U&t=4005s

 

 

Lizas Welt

Ai Weiwei und der Antizionismus

Im neuen Film des populären chinesischen Künstlers Ai Weiwei geht es um Geflüchtete. Die Rezeption ist überwiegend positiv, dabei gäbe es genügend Gründe für ein kritisches Urteil – vor allem wegen der ideologischen Schlagseite der Dokumentation. Ein Gastkommentar.


VON VINCENT WOLFF*


Der Dokumentarfilm Human Flow des chinesischen Künstlers Ai Weiwei erhält weitgehend positive Kritiken. Für die Neue Zürcher Zeitung etwa »trotzt er [dem Elend] erstaunliche Schönheit ab«, die Zeit sieht in ihm den Versuch einer »verwegene[n] Hoffnung, dass sich die Welt wegen der Flüchtlinge nicht immer mehr spaltet, sondern zusammenrauft«, und »faszinierende Bilder« erkennen die Stuttgarter Nachrichten in der Produktion.

Verschiedentlich wird allerdings darauf hingewiesen, dass es Ai Weiwei weniger um das Schicksal von geflüchteten Menschen geht. Ai Weiwei geht es vor allem um Ai Weiwei. Man sieht Ai Weiwei beim Trösten von jungen Frauen, Ai Weiwei, wie er einem jungen Mann am Ufer aus einem Boot hilft, und Ai Weiwei, wie er sich von einem Bewohner eines Flüchtlingslagers die Haare schneiden lässt. Den geflüchteten Menschen wird hier ein Bärendienst erwiesen – anstatt die Hintergründe ihres individuellen Schicksals zu beleuchten, stellt sich der Filmemacher selbst in den Mittelpunkt. Was in den bisherigen Rezensionen dagegen kaum Beachtung findet, ist der derbe Antizionismus des Films.

Schon früh zeigt sich die ideologische Schlagseite der Dokumentation. Mit Blick auf die Fluchtursachen wird entweder lediglich vage vom »Syrienkrieg« gesprochen – oder die USA werden beschuldigt, für die Flüchtlingsbewegungen in der Region verantwortlich zu sein. Da überrascht es auch nicht, dass ein im Gebiet des Islamischen Staates lebender Bewohner – sichtbar verwundet am Unterarm – die Herrschaft des IS verharmlosen darf. Es sei nicht gut, auf dem Gebiet des IS zu leben, da »die Normalbevölkerung benachteiligt« werde, klagt der Mann lediglich. Außerdem habe jemand eine Geldstrafe zahlen müssen, weil dessen Frau den Schleier nicht richtig getragen habe. Eine solche Relativierung seiner Verbrechen hätte sich der IS nicht einmal von Jürgen Todenhöfer erhoffen können.

Worauf der Film thematisch zusteuert, zeigt sich deutlich, als Ai Weiwei ein Flüchtlingslager im Libanon besucht. Dort heißt es, die größte Gruppe an Flüchtlingen weltweit seien die Palästinenser – 4,3 Millionen an der Zahl. Diese Zahl wäre allerdings deutlich niedriger, würde der Flüchtlingsstatus bei ihnen nicht buchstäblich vererbt. Das bleibt jedoch unerwähnt. Stattdessen wird das Elend der Palästinenser im Libanon beklagt, manche seien dort bereits seit sechzig Jahren. Dass dies daran liegen könnte, dass der libanesische Staat Flüchtlingslager einmauert und Flüchtlingen Arbeitserlaubnisse sowie die Staatsbürgerschaft verweigert, wird nicht gesagt.

Nachdem die Dokumentation verschiedene Schauplätze und Flüchtlingsgruppen passiert hat – Syrer in Europa, Rohingya in Myanmar und Kurden im Irak –, zeigt sie Ai Weiwei in Gaza. Was das mit den gegenwärtigen Flüchtlingsbewegungen zu tun haben soll, erschließt sich nicht. Doch bereits während der Produktion des Films hatte Ai Weiwei durchblicken lassen, dass er die palästinensischen Flüchtlinge als »wichtig für die gesamte Flüchtlingssituation« erachtet und die »Isolation« sowie die »Blockade« des Gazastreifens unbedingt zeigen will. Spätestens in der folgenden Szene in Gaza-Stadt wird die ungute Obsession des Künstlers mit Israel in aller Klarheit deutlich.

Diese Szene beginnt mit einer Gruppe von Hamas-Terroristen, die schwer bewaffnet durch Gaza-Stadt fahren und rufen, die Medien sollten sie filmen – eine Bitte, der Ai Weiweis Team gerne nachkommt. Es folgen kurze Interviews, in denen ausgewählte Bewohner Gazas ihr Leid klagen dürfen und die israelischen Sicherheitskontrollen kritisieren – Ägypten wird nur im Nebensatz erwähnt. Der Grund für die Existenz dieser Sicherheitskontrollen wird nicht genannt. Stattdessen wird ein Kronzeuge aufgefahren, der bestätigen muss, dass der Gazastreifen ein »Freiluftgefängnis« ist. Dafür braucht es einen jüdischen Israeli, um den Vorwurf des Antisemitismus nicht aufkommen zu lassen. Diese Rolle übernimmt ein Vertreter der israelischen NGO B‘Tselem.

Danach werden eine Minute lang Stromausfälle gezeigt – beim Frisör, in der Bäckerei, am Strand. Die Szenen bleiben unkommentiert, der Zuschauer soll sich selbst denken, wer daran schuld ist. Verschwiegen wird – gewiss nicht zufällig –, dass die Fatah der Hamas den Strom abgestellt hat, da diese nicht für die Stromrechnungen aufkommt. Im weiteren Verlauf wird klar, dass das Auslassen wichtiger Tatsachen – nicht nur in diesem Zusammenhang – Methode hat, um die politische Position Ai Weiweis zu untermauern.

Anschließend geht es noch an die mexikanisch-amerikanische Grenze, dort werden kurze Interviews mit mexikanischen Aktivisten geführt. Gleich die erste Gesprächspartnerin sagt dabei: »Migration gibt es, weil eine kleine Elite alles kontrolliert.« Die Aussage bleibt unkommentiert, auch hier soll sich der Zuschauer selbst denken, wer diese »kleine Elite« ist. Einmal mehr wird der Weg vom Antizionismus zum Antisemitismus ohne Umwege genommen.

Anstatt den Film zu einer Bühne für Flüchtlinge und ihre oftmals grausamen Schicksale zu machen, benutzt Ai Weiwei deren Leid, um gegen Israel mobil zu machen. Dafür wird die Wahrheit zurechtgebogen. Das ist schäbig, perfide und zynisch.

Vincent Wolff arbeitet in London im Kommunikationsbereich und leitet digitale Kampagnen im Klimawandel- und Flüchtlingsbereich. Er hat in Oxford seinen Master-Abschluss erworben und früher für die GIZ und die UN-FAO gearbeitet.

Zum Foto: Screenshot aus dem Trailer von Human Flow.


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матрёшка

Die Stasi ist wieder da – Machwerk aus dem AfD-Umfeld?

Bekanntmachung des MfS: Neueröffnung des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg am 1. August 2017

Ein Fall für den Datenschutz?

Wie in der Überschrift  geschrieben, titelt so seit dem 1. August 2017 ein Homepage bzw. fast schon professionell ausschauender Blog auf www.stasi.de, wo wir ja hoffentlich nicht näher erläutern müssen, das dies ein Fake ist!
Der dazugehörige twitter-Account @realErichMielke & das Facebook-Profil  Erich Mielke wurden ebenfalls im August angelegt. Bei Facebook passiert öffentlich allerdings nicht sehr viel.
Und: «Erich Mielke» ist nicht einer dieser Satire-Accounts wie Erich Honecker auf twitter (die auch wirklich nur dort verweilen und in Teilen wirklich amüsant sind), während «Willi Stoph» z.B. schon wieder die Internetadresse des Stasi-Verbandes Traditionsverband der NVA auf seinem Account angegeben hat. Zumindest weiß man, was zu verlinken ist!

Anfangs dachten wir erst, das dies wieder so eine Aktion von «Unentdecktes Land» aus dem Umfeld der Stasi-Vereine rund um die OKV sein könnte, allerdings würden die nicht soviel auf die Seiten der BStU verlinken?
Wenn man sich allerdings die werbenden Texte für die Stasi-Mitarbeit dort durchliest, ergibt es durchaus auch schon wieder Sinn. Spricht die Seite doch u.a. «satirisch» davon, das die Stasi die BStU letztendlich nur unterwandert hat, um: «das Erbe erhalten zu können».

Identitäre Bewegung & die Stasi

Ansonsten sprechen solche Aktionen ja eher für die rechtsextreme Identitäre Bewegung, die damit nur eines bezwecken: sich als Opfer zu stilisieren und gegen Linke bzw. gegen die Amadeu Antonio Stiftung/Anetta Kahane hetzen zu können und an Differenzierung gar nicht interessiert sind. Darüber hatten wir ja vor ein paar Monaten im Zuge der aufkommenden «Withheld/NetzDG-Bewegung» incl. der piratig, rechten Konrad-Zuse-Crew des Piraten Simon Lange mit seiner damaligen Gesinnungsdatenbank bereits schon berichtet. Das scheint hier aber nicht wirklich der Fall zu sein. Oder doch?
Was kotzt uns dieser Rechtsruck an und die ganzen linken reaktionären Kräfte mit ihren Aktionen, die nicht immer leicht zu durchschauen sind. Das hier ist auch so ein Fall, wo man erstmal drüber lachen kann (das haben wir auch) aber irgendwie beschleicht sich da auch so ein mulmiges Gefühl bei; gerade auch, wenn es im Zuge des Rechtsrucks um sensible Daten von Privatpersonen geht.

Erich ist wieder da – im Gepäck mit AfD Vernetzung

Die Seite Stasi.de selbst weist sich unter Benutzerhinweise als Satire aus, sucht unter Stellenangebote (IM) MfS-Mitarbeiter auf 400 Euro Basis und es gibt ein Kontaktformular mit dem Hashtag: denunzieren, wo man seine missliebigen Mitmenschen melden kann, wenn man über die entsprechende Emailadresse & Namen des anderen verfügt.
Im Impressum steht natürlich die Adresse der BStU in der Ruschestraße in Berlin; verantwortlich für die Seite laut Telemediengesetz ist: CompuGlobalHyperMegaNet UG 😉
Im Blog-Artikel: «Erich ist wieder da» – beginnend mit «Hallo Welt/Привет мир» (wie man das von Anonymous kennt), kann man u.a. folgendes lesen:

An und für sich würden wir darüber gar nicht berichten, aber der twitter-Account von Erich Mielke mit seinem ersten Follower der AfD machte uns stutzig. Gefolgt von vielen anderen Parteien (und vielen weiteren AfD-Mitgliedern), so das es schwierig ist, sich ein Bild davon zu machen. Wer allerdings etwas später noch InfoWars und Alex Jones aus der Trutherszene & Alt Right Bewegung neben Frauke Petry zu stehen hat, scheint ja doch schon etwas mehr in der Materie drin zu stecken, denn das hat ja mit dem eigentlichen Thema überhaupt nichts zu tun. Wozu braucht man hier also InfoWars & Alex Jones?

Interessant war, das die uns bekannte ehemalige Piratin Anke Wernicke (@singdeinlied) diesem Account mit weiteren 17 Usern folgt. Diese war vor Jahren schon durch ihre aggressiven Morddrohungen bei den Piraten aufgefallen, worüber einst Popcorn-Piraten (Caspar Clemens Mierau) berichtete, bis er selber bedroht wurde und das Projekt einstellte.
Anke Wernicke hat uns schon lange blockiert; diese teilt auf ihrem Account verschwörungsideologische, homophobe, neurechte und rassistische Inhalte. Weiterhin: fleißig die Inhalte von «Erich Mielke». [1] [2] [3]

Die Stasi & die AfD im Bundestag

Erst gestern wurden wir durch Patrizia Trolese und ihrem Blogeintrag über die «schwulen Neuen Rechten & rechten Zionisten» wieder daran erinnernt & aufmerksam gemacht, das die (ehemalige?) Piratin Kattascha (Katharina Nocun) erst im letzten Jahr über das Daten-Imperium der Beatrix von Storch (Darknet der Storch´s) geschrieben hatte, wo es darum ging, das man Emails & Namen über dubiose Petitionen sammelte, um diese dann scheinbar weiterzugeben. So schrieb es auch die taz. Laut Nocun aus Juli 2017 sind die Behörden «immer noch dran».

Und; Stasi bzw. sogar auch OiBe (also nicht nur hauptamtlich) ist ja mittlerweile auch schon in der AfD salonfähig geworden, wie das im Fall von Frank-Ronald Bischoff so gegeben ist.
Detlev Spangenberg; früher in der rechten AFV und als nicht hauptamtlicher Mitarbeiter sondern als IM Bruno – ist ebenfalls bei der AfD zu Hause; beide sitzen heute im Bundestag.
Hat die Seite bzw. Blog Stasi.de irgend etwas mit der AfD zu tun? Spricht zumindest einiges dafür!


Fazit

Die Satire ist jedefalls geschmacklos und das Kontaktformular: «Mitbürger einfach und bequem per Internet denunzieren!» ist da -im Hinblick auf den verfassten Disclaimer/Datenschutz– doch grenzwertig.
Wer auch immer hinter dieser Seite sitzt & vielleicht nur die Absicht der «Satire» statt Gesinnungs-Datensammlung (ob von links oder rechts) im Sinn hat: Ahnung von der Materie hat er, von Satire allerdings: Nicht!


Nichtidentisches

Gesellschaft im Brutkasten

Die BILD hat ein Filmchen produziert, in dem Brutkästen die Gebärmutter ersetzen. Explizit ist von einer „Idee“ die Rede und auch wenn die Brutkasten für Frühchen immer ausgereifter werden, wird solche Technologie auf absehbare Zeit nicht existieren, weil die Nidation einfach ein sehr komplexer Prozess ist und spätere Umverpflanzungen des Embryos ein unzumutbares Risiko darstellen werden. Der Uterus ist unter optimalen Bedingungen eine recht ausgereifte Technologie. 

Auffälliger ist eher, dass auf einen Reiz hin alle sich befleißigt fühlen, etwas zu diskutieren, das nicht existiert. In die Gegenrichtung zu blicken ist bei solchen kurzlebigen vormanipulierten Massenobsessionen ratsam. Um was geht es wirklich? Werbung für das Immergleiche: Eine sterile bourgeoise Familie, die sich im Homeoffice nützlich macht und im Austausch für ein bisschen Wein und Naturkost die Doppelbelastung systemgerecht auf neue Standards bringt.
Das, was Eltern und insbesondere Frauen fertig macht, ist nicht die Schwangerschaft, sondern die Zeit danach und insbesondere die Lebensjahre 3-7, die aus hunderten täglichen Ermahnungen und Verboten bestehen, den tausenden von Entscheidungen, die damit einhergehen: vom Schulranzen über die Schuhmarke bis zum Hauskauf. Die Ortsbindung durch das Kind schränkt die Berufswahl empfindlich ein, in einem hochspezialisierten Arbeitsmarkt auf Mindestlohnjobs oder Schlimmeres. In den Akademien ist es für beide Geschlechter überhaupt nicht mehr ratsam, nach dem Studium und vor der Professur Kinder zu bekommen. Frauen beschäftigt in der Regel nicht die Frage, ob man die Schwangerschaft nicht an eine Maschine abtreten kann. Sondern dass sie nach der Schwangerschaft mit Maschinen und dynamisierten kinderlosen hyperflexiblen und doch hochspezialisierten „Hochleistungsmenschen“ in Konkurrenz treten oder zumindest einen solchen aufziehen sollen. Ob Problem oder Utopie – der Brutkasten ist ein Ablenkungsmanöver, das Versprechen, gesellschaftliche Regression mit technologischem Fortschritt zu begleiten.

Der Beitrag Gesellschaft im Brutkasten erschien zuerst auf Nichtidentisches.

Im Kopf Lokalisation

Daten und Öl und Ölpest

Sendung damals gehört und für verbreitenswert erachtet: DLF Essay und Diskurs von Anfang Oktober 2017, worin es u.a. heißt:

Geheimisse zu haben, ist eine Form der Selbstermächtigung. Geheimnisse, die wir verschweigen, aufheben für den Biografen, den wir nicht haben werden, vielleicht noch für Gespräche mit unseren Kindern, wenn die erwachsen sind und also auch schon Fehler gemacht haben, die nicht mehr reparabel sind, wenn die uns beichten, was schiefgegangen ist und wir sie trösten:

So etwas passiert nicht nur dir, es passiert nicht, weil du dumm bist, nein, auch ich habe falschen Freunden vertraut, habe Ratschläge ungeprüft übernommen, ich habe auch Glück gehabt. Und all das nenne ich – Karriere.

Wir bestimmen, wie das Bild von uns auszusehen habe. Nach bestem Wissen, Gewissen und – Verschweigen. Noch sind wir die Herren unserer Biografie. Aber wie lange wird das noch so sein? Was, wenn Personalchefs die Facebook‑Timeline einsehen wollen? In der das Schlechte auch zu sehen ist? Können wir da Nein sagen? Wir haben, viele haben, ihr Archiv, ihr Tagebuch, ihren Kalender nach draußen gegeben. Der liegt jetzt da. Unredigierbar, unlöschbar. Wir können uns zwar abmelden, aber Facebook behält sich vor, die Datensätze trotzdem zu speichern. Wie die allermeisten Internet-Firmen.

Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts. Daten sind die Ölpest des 21. Jahrhunderts.

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anti-capitalism revisited

Die „AfD“ im Bundestag. Und nun?

Podiumsveranstaltung zu antifaschistischen Strategien gegen den Rechtsruck

mit:
Lothar Galow-Bergemann (Emma und Fritz)
Kritik&Praxis – radikale Linke Frankfurt (…ums Ganze!-Bündnis)
Antifaschistische Linke Münster

Freitag, 24. November 2017, 19.30 Uhr Mülheim an der Ruhr                                       AZ Mülheim, Auerstr. 51

Im September ist die „Alternative für Deutschland“(AfD), wie von vielen erwartet, mit 12% und 92 Abgeordneten in den Bundestag eingezogen. Der Einzug der Partei stellt damit den vorläufigen Höhepunkt des gesellschaftlichen Rechtsrucks der Bundesrepublik dar. Dieser Rechtsruck, der sich vorher schon durch den Anstieg rassistischer Mobilisierungen und Anschläge, zahlreicher Asylrechtsverschärfungen der Bundesregierung und einer verschärften Debatte und Gesetzeslage um die sog. „innere Sicherheit“ äußerte, ist nun um ein Element stärker geworden.
Bei der Podiumsveranstaltung wollen wir mit euch und unseren Gästen darüber sprechen, welche Ursachen den Erfolg der AfD in den letzten Jahren begünstigt und möglich gemacht haben. Wir wollen darüber sprechen, warum dieser Erfolg nicht verhindert werden konnte.
Tagesaktuell wollen will darüber diskutieren, welche Veränderungen wir alle in der nächsten Zeit durch den Einzug der AfD in den Bundestag erwarten müssen.
Vor allem wollen wir aber mit einem Fokus auf die Perspektiven und Ansatzpunkte von antifaschistischer und links(radikaler) Politik diskutieren, wie diese wirksam gegen den gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck und den Erfolg der AfD vorgehen kann. Wie können Bündnisse gegen den Rechtsruck aussehen? Wie können linke Gruppen mehr Menschen als aus ihrer eigenen Szene erreichen? Wie müssen wir mit AfD-Wähler*innen in unserem privaten Umfeld umgehen? Gibt es überhaupt noch Hoffnung für links(radikale) Politik?

 

матрёшка

Kalte Krieger

FBKO «droht in einem Anfänger-Shitstürmchen mit einer Offensive» gegen die Journalistin Dunja Hayali 🤦‍♂️

«Lügenpresse-Rufer» des FBKO & ihr Anhängsel mit Todeswünschen gegen Journos, die Verstrickung der FBKO mit pro-russischen Separatisten & Stasi-Verbänden, von denen sie finanziell unterstützt werden. Und: nicht nur das!

Vor kurzem hatte sich die FBKO darauf eingeschossen, gegen die Journalistin Dunja Hayali zu wettern & dieser die Propaganda und vor allem «die Wahrheit» über den Ukraine-Krieg aufbürden zu wollen, weswegen man sich jetzt wohl auch per Email an das zdf gewandt hat, um mit der gefühlten «Wahrheit» -statt Fakten- «aufklären zu können»!
Einen Anlass dafür gab es nicht, denn Dunja Hayali hatte dieses Thema der Ukraine in ihrem Posting überhaupt gar nicht angesprochen – noch war sie darauf eingegangen, was für Liane Kilinc der Anlass war, ein kleines «Shit-Stürmchen» von Mitgliedern & Anhängern des FBKO loszutreten & Emails an das zdf zu schicken. «Man wird einen Schritt weiter sein, wenn viele es lesen», so die scharfsinnige Begründung von Kilinc dazu.

Ob das mit den geschickten Emails an das zdf nur heiße Propaganda-Luft war oder sogar den Tatsachen entspricht, wer weiß das schon. Wenn politische Agitatoren einen (kleinen!) Möchtegern-Shitstorm lostreten, kann man das erstmal nur dokumentieren & für die Nachwelt festhalten!
Zeit also, mal ein paar Dinge über die FBKO im Blog aufzufrischen, gerade im Bezug «zur Stasi» hat sich hier doch eine Menge getan, wo uns mittlerweile nach dem Fundus zu Klaus Koch gar nichts mehr verwundert!

Wer unseren Blog & «unsere Schreibe» kennt, weiß, das wir in Bezug zur FBKO erst einmal wieder weeeeeit ausholen müssen (und wollen), bevor wir zum eigentlichen Kern bzgl. Dunja Hayali & später sogar noch auf Golineh Atai kommen, denn es gibt einige Neuigkeiten, die sich mit diesem Beitrag «doch gut» in Einklang bringen lassen.^^

Kurze Zusammenfassung für Neuankömmlinge:
Der Verein FBKO gründete sich am 18. Juni 2015; die Idee entstand in einem Nachtzug von Moskau nach St. Petersburg, so jedenfalls steht es laut Kilinc im Stasi-Heftchen von RotFuchs geschrieben!
Anlass war die Veranstaltung «Fahrt nach Moskau» bzw. die von Pietza dazu gegründete Bürgerinitiative «Deutschland sagt Danke»; organisiert, koordiniert und unterstützt das Ganze durch Jurij Kofner (Greater Europe) RT-Deutsch «Journalisten» & eben durch Evelin Pietza.
Die FBKO bekam in der Vergangenheit Pressemitteilungen vom Contra-Magazin, von der ehemaligen stasibehafteten Junge Welt oder auch Neues Deutschland, was sich dann in RT-Deutsch & Sputnik erweiterte, aber auch die Portale diverser Stasi-Vereinigungen (OKV, RotFuchs, ISOR etc.) oder kleine, regionale Tagesblätter – die leider auch unkritisch, wenn nicht sogar wohlwollend die Propaganda über diesen Verein FBKO & über Gorlovka (Horliwka) aus der Ostukraine verbreiteten.
Im Vorstand sitzen: Liane Kilinc, Klaus Koch, Friederike Schlegel, Birgit Schlie, Heiko Schlie sowie Andrea Schroeter.

Rückblickend über die FBKO geschrieben – mit einer Drohmail durch Klaus Koch:
Über die FBKO berichteten wir erstmalig im März 2017 («Kader/Medaillenschmiede: Friedensbrücke e.V. in alten & rotbraunen Netzwerken»), gefolgt im Mai mit einem weiteren Artikel («Neues vom Tower der Kriegsbrücke») & der «Pro-Putin Pegida auf zwei Rädern», was nicht gerade positiven Anklang beim FBKO fand & uns der «2. Vizevorsitzende» vom FBKO: Klaus Koch im März noch rechtlich belangen wollte, weil wir über die rechtsgerichteten Umtriebe des FBKO & später über die finanzielle Unterstützung für pro-russische Separatisten geschrieben hatten, was die FBKO dem zdf, in diesem Falle Dunja Hayali als die «Wahrheit über die Ukraine» in der Berichterstattung (natürlich nicht!) verkaufen will.

Die Stasi-Vereine, ihre ehemaligen Mitarbeiter der HVA, Top-Spitzel sowie ehemalige IM´s im pro-russischen Propaganda- und Desinformationskrieg

Das hier die Stasi-Vereine, ehemalige IM´s und ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter der HVA sowie auch Ex-Top Agenten und Doppelagenten und all ihre Sympathisanten aus Deutschland & Russland bzgl. der Thematik rund um den pro-russischen Desinformations- und Propagandakrieg eine entscheidende Rolle spielen, ist geschichtlich & ideologisch gesehen nichts ungewöhnliches (wenn man sich mit dieser Geschichtsära befasst) und auch hier im Blog nachzulesen.

Wie man den unteren Screenshots entnehmen kann, wird die FBKO nun nicht mehr nur «pressetechnisch», sondern seit Oktober  auch finanziell von den Stasi-Verbänden unterstützt; etwas, was wir schon vor Monaten so haben kommen sehen und es nur eine Frage der Zeit war; was nun genauso eingetreten ist.
Gelder die nicht nur die Kinder in der Ostukraine erreichen werden, sondern auch die pro-russischen Separatisten, die in der Vergangenheit finanziell für «Drohne & Kamera» ausgestattet wurden – also eindeutig Kriegsgerät ist bzw. das Geld bar & persönlich an Separatisten wie Russell Boner Bentley übergeben wurde, mit dem (aka EoT Deutschland/Sut Vremeni-Wesen der Zeit) eine «gewisse Zusammenarbeit» besteht, wo auch Graham W. Phillips nicht weit entfernt ist.

Nicht zu vergessen, die Arbeitslager, die es in der Ostukraine gibt, die von solchen pro-russischen Separatisten geleitet werden, die diese Gebiete in der Ostukraine kriegstechnisch besetzt halten.
Neutral aus diesen Gebieten zu berichten, ist so gut wie unmöglich, es sei denn, man ordnet sich diesen paramilitärischen Einheiten unter und verbreitet deren Kriegspropaganda nach pro-russischer Sicht; was so manch deutscher Bürger & Linksfraktionreferent sogar überaus gern & freiwillig macht. Unter diesem Aspekt kann man sich dann auch frei bewegen, auch wenn das Friederike Schlegel vom FBKO in ihrem Kommentar an Frau Hayali etwas anders darstellte.

Die Alternative Einheitsfeier der Stasi-Verbände & 800 Euro Spendeneinnahme in zwei Stunden
Am 3. Oktober 2017 fand die «Alternative Einheitsfeier» der Stasi-Verbände statt. An diesem Tag trauerten in Folge die ganzen «alten Seilschaften» & ideologischen Anhänger um die Wiedervereinigung von Deutschland.
Daran beteiligt war u.a. auch der neu rekrutierte Jugendverband & Mitglied beim OKV: «Unentdecktes Land», worüber wir hier schon, auch in Bezug zu Bernhard Falk, ausführlich berichteten!
Die FBKO mit Liane Kilinc und Friederike Schlegel waren in diesem Jahr erstmalig mit dabei; ihr Querfront-Idol Diether Dehm alias IM Willy trafen sie in diesem Jahr nicht.
Dafür bekamen sie vom Stasi-Verband OKV eine Geldspende von 500 Euro, es folgten vom Stasi-Verband Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee (TVNVA) 300 Euro durch Manfred Grätz, ein im Mauerschützenprozess verurteilter ehemaliger stellvertretende Minister für Nationale Verteidigung der DDR (MfNV):

FBKO beim Stasi-Verein OKV im Oktober 2017 zur «Alternativen Einheitsfeier»

Alte Schule im neuen Glanz oder auch: früher wie heute – nach den Rechten sehen
Die Agitation & Propaganda -wie zu DDR-Zeiten- erfährt seit dem Ukraine-Krieg wieder Hochkonjunktur. War man bisher «nur» auf die Stasi-Opfer (& Verbände) focussiert, diese zu verhöhnen und wie in einem schlechten James-Bond-Film – sie auch aktuell noch: «zu zersetzen» (siehe ZEIT-Artikel), kann man sich nun wieder auf das Große & Ganze; auf den Großen Bruder konzentrieren!
Gemeinsame Veranstaltungen sowie gegenseitiges Crossposten mit pro-russischen Medien oder ehemaligen Top/Doppelagenten sowie IM´s der DDR «bereichern» das pro-russische Propaganda-Bild und geben «neuen Stoff».
Vor allem viele Ostdeutsche sind dafür zu begeistern; nicht alle laufen bei Pegida & Co mit, viele davon finden sich auch in pro-russisch «linken» Kreisen wieder (meist alte Stasi-Genossen & Sympathisanten), die dann aber letztendlich auch wieder zu Jurij Kofner führen, wo sie dann schlussendlich auch wieder mit Compact & Co. in Berührung kommen.

Der Vizepräsident vom Stasi-Verein OKV: Klaus Blessing war in der Vergangenheit neben Mario Rönsch und Jürgen Elsässer Redner auf der Montagsdemo in Erfurt, Gast bei der AiP des Querfront-Nazi´s Michael Koth (der sich zum MfS & zum Nationalen Sozialismus bekennt & entsprechende Gäste wie z.B. Manuel Ochsenreiter vorzuweisen hat) und: die Interessen gegen den Staat in seiner jetzigen Ausführung verbindend: Blessing mit seinem Buch: «Geheimakte Gauck» (stellvertretend gegen die Gauck/Birthler/Jahnbehörde, sprich gegen die BStU) auch bei Jürgen Elsässer zu Gast war.
Das Gauck-Thema ist vor allem bei vielen Linken (aus der Nähe der Stasi-Vereine & den kommunistisch/stalinistischen Plattformen) sehr beliebt und findet interessanterweise auch im (neu)-rechten Publikum sehr großen Anklang:

Stasi-Ideologie plus die Verbindung nach rechts ist also kein Einzelfall oder Phänomen, sondern eine bekannte Strategie, die weit zurück reicht, auch wenn «diese Genossen» diese Fakten bis aufs Messer abstreiten!
Beim FBKO lässt sich dies z.B. wunderbar Monat für Monat in ihrer Entwicklung verfolgen – sie geben sich auch nicht sonderlich große Mühe, dies zu verbergen, sondern gehen (noch) offen damit um. Ist das dann eigentlich «Braungeld», welches die FBKO am 3. Oktober in Höhe von 500 Euro vom OKV angenommen hat? 🤔

Stasi in den eigenen Reihen? Das weiß wohl nur die BStU!
Liane Kilinc, geborene Werner & Vorstandsvorsitzende vom FBKO: gibt bis heute an, beim TSC Berlin mehrfache DDR-Meisterin im Bahnradsport gewesen zu sein. Tatsächlich findet man sie einmalig im Jahre 1989 auf Wikipedia; allerdings nicht als DDR-Meisterin sondern als Drittplatzierte.
In einem weiteren Dokument, einer PDF-Datei über das Jahr 1989 fanden wir dann alle drei Platzierungen aus Anfang 1989: 2x Bronze und 1x Gold. Das ist schon ein gewaltiger Unterschied und zeugt nicht gerade von sportlicher Fairness!
Hier scheiden sich erneut die Geister zwischen gefühlter «Wahrheit» & tatsächlichen Fakten! Das ist auch der Grund, warum wir Kilinc einst bei unserem ersten Artikel über die FBKO auf Wikipedia unter den Erstplatzierten nicht fanden!

Ihr FBKO-Mitstreiter & Vize-Vorstand Klaus Koch: der kurz nach der Wende nach Moskau übersiedelte, ist «Dipl. Militärwissenschaftler» a.D. – eine akademische DDR-Bezeichnung,  die es nur bei der MAK – der «Militärakademie Friedrich Engels» [1] [2] [3] verliehen gab, welche dem Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) unterstellt war und wo noch die einstige Hitlerjugend & Wehrmacht als Kommandeur der MAK für die so «antifaschistische» DDR ausbilden konnte.
Da wir davon ausgehen, das sein Geburtsdatum wie von ihm auf VK so angegeben, nicht stimmt; möchten wir noch folgendes notieren: Während der aktiven Dienstzeit als Offizier in der NVA konnte sowohl in Dresden, aber auch in St. Petersburg & Moskau der militärische Abschluss gemacht werden.
Klaus Koch gibt auf VK an, ab 1985 als Spezialist bei der Militärakademie der Fernmeldetruppe «S. M. Budjonny» (ВАС им. Буденного) gewesen zu sein! Wäre: St. Petersburg, früher Leningrad!

Wunschliste der syrischen Seite bei DDR-Besuch 1981: Hilfen bei der Funküberwachung, Lieferung von Nachrichtentechnik und Ausbildung von Geheimdienstlern. Stasi-Chef Mielke sicherte «eine ernsthafte Prüfung» zu. (© BStU) via bpb | Stasi in Syrien – Waffenhilfe für Syrien

Diesbezüglich verzichten wir an dieser Stelle auf weitere Einzelheiten zu Koch selbst; die Einsicht dazu kann jeder öffentlich im Netz so finden, sprich: ist eine öffentliche Quelle. Weiteres könnte nur die BStU faktisch untermauern, alles andere wären nur Thesen hinsichtlich: dieser Funktion.
Auf jeden Fall könnte das im Zuge der aktuellen Situation & der politischen Agitation «gegen den Westen» mittels Fake-News, Propaganda und dem bewerben bzw. teilen von (pro-russisch) rechtem Gedankengut, sicherlich für den einen oder anderen in ferner Zukunft interessant werden! Beide; Kilinc & Koch sind den Stasi-Vereinen positiv zugewandt und wissen nur zu gut, wie diese Propaganda-Arbeit zu machen ist!

Was dieser sich selbst nennende «Antifaschist & Menschenfreund»  Klaus Koch an «antifaschistischen Inhalten» so alles twittert: Compact (Jürgen Elsässer), das rechtsextreme Zuerst-Magazin (Manuel Ochsenreiter), Propagandaschau (u.a. Maren Müller), HalleLeaks (Sven Liebig), Philosophia perennis (David Berger), Anonymous.ru von Mario Rönsch, WeltnetzTV von Diether Dehm und die Deutsche Wirtschafts Nachrichten (in Massen). Aber wir verstehen schon. Gehört alles nur zur Strategie. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, richtig?

Klaus Koch ist Erstunterzeichner der pegidanahen Bürgerbewegung «Dresdner Dialog», die sich als politische Organisation sieht und im Sommer 2016 gegründet wurde. Alle weiteren Erstunterzeichner dieses Manifestes gehören zum Netzwerk von Klaus Koch. Vermutlich wurde es irgendwo aus Moskau gegründet…
Die vielen Teilungen auf der Facebook-Seite «Dresdner Dialog» vom Erstunterzeichner Reinhardt Reuschel lassen darauf schließen, das er (Reuschel) diese Seite betreibt.

v.l.n.r. (unter Vorbehalt): Jana Witschetzky von WsD aus Dresden, Hendra Kremzow (siehe Bericht) und Katrin Oertel (siehe Bericht)

Interessant war außerdem noch eine geschlossene Facebook-Gruppe, die da heißt: «NVA-Veteranen». Dort können alle beitreten, die der NVA/GT gedient haben, aber auch User, die in der Tarnverwaltung: Verwaltung 2000 des MfS gearbeitet haben. Dies wird in einer Vorwahl geprüft, ansonsten gibt es laut Eigenaussage in dieser Facebook-Gruppe keinen Zutritt.
Spannend war dann auch, wen wir dort alles als Gruppenmitglied lesen konnten: Artur Leier (siehe DIE LINKE Hamburg) aber auch Karl Kunger (alias Johannes Oehme) & Johannes Oehme direkt, Jan Werner, Heiko Schlie (FBKO), Klaus Koch (FBKO), Jochen Gueltner (Stasi-Verband vtnvagt.de, hier rechts im Bild mit Rainer Rupp alias IM Topas/Mosel & Hans Bauer von GRH) sowie Evelin Pietza:

Klaus Koch leitet heute als Geschäftsführer mit einem Mathias Koch von Russland aus die Firma: AIS-Driving (Agrar- und Industriesektor) in Königs-Wusterhausen bei Berlin. Ein weiterer Standort als «Osteuropa-Zentrale» wird bei Moskau angegeben.[1] [2] Die dazugehörige Homepage ist registriert auf Mathias Koch, der nebenbei auch eine Werbeagentur in Königs-Wusterhausen hat, wo doch die FBKO mit Sicherheit auch Kunde sein darf 😉


«Moderatorin Hayali teilt gegen die Gegner von ARD und ZDF aus»

Titelte die Huffingtonpost am 17. September 2017. Die Journalistin Dunja Hayali postete an diesem Tag einen Beitrag auf Facebook, indem sie sehr gut beschrieb, wie die Arbeit beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen funktioniert und das diese Arbeit weder «zwangsgesteuert» ist, noch das «Befehle von oben» kommen. Stichwort: «Staatsfunk»!
Das Posting von Frau Hayali hatte nichts, aber auch gar nichts mit dem Thema der Ukraine zu tun, sondern war verbunden mit dem anhaltenden Rechtsruck und dem Hass auf die Presse bzw. Journalisten seitens AfD, Pegida & Co.!
Das Sprachrohr von Putin ließ diesmal ein wenig auf sich warten. Erst knapp eine Woche später meldete sich am 22. September Friederike Schlegel («1. Vizevorsitzende» vom FBKO) in diesen Kommentaren mit folgendem Wortlaut:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Nachdem ich im Donbass war, kann ich behaupten, dass sowohl ZDF als auch ARD bewusst Falschmeldungen über den Ukraine-Konflikt verbreiten und das seit Jahren. (Quelle Schlegel)

Dunja Hayali fragte Schlegel nach einem Beispiel einer Falschmeldung über die Ukraine und es ergoss sich daraufhin eine Textflut an Propaganda und der Vorschlag, sich doch einmal zu treffen um das Ganze zu besprechen.
Frau Hayali verwies nach einer Rückfrage seitens Schlegel gut drei Wochen später; am 12. Oktober kurz und knapp mit einer Emailadresse an das zdf MoMa.
Manuela Brandt von der rechtsextremen Bikergruppe oder auch Pro-Putin-Pegida auf zwei Rädern: Deutsch Russische Seelen (diese Biker bei Spendentransporten & Geldübergaben sich mit Bentley zum Austausch/Organisation treffen & Teamsitzungen abhalten); diese wollte Dunja Hayali sogar das Buch von Gabriele Krone-Schmalz andrehen. Das hatte dann natürlich schon wieder Popcorn-Charakter! 😀

Die «nicht im Sinne der FBKO» erfolgte Anwort von Dunja Hayali war dann auch der Anlass für Kilinc, das Thema zeitnah und nur ca. 4 Stunden später hochzukochen und  diesen Beitrag (die Wahrheit!!!) von Schlegel auf ihrer eigenen Timeline zu posten; das Posting ist mittlerweile über 80x geteilt worden.
Schließlich, Zitat von Kilinc: «wird man einen schritt weiter sein wenn es möglichst viele lesen», so in einem weiteren Kommentar. 🤦‍Aha!
Interessant ist, das Kilinc in ihrem Posting neben den FBKO-Mitgliedern auch Rainer Rothfuss verlinkte, der allerdings noch nicht einmal auf dieses Posting reagierte. Dabei ist er doch Partner des FBKO!  😬

Das Pamphlet von Friederike Schlegel (FBKO) unter dem Posting von Frau Hayali:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Die wirkliche Geschichte des Maidan und die Entwicklung des Ukraine-Konfliktes wurde durch die deutschen Medien nie wirklich aufgearbeitet, niemals die Geschichte der Donbassbevölkerung dargestellt. 
Diese Menschen wurden und werden in unseren Medien als Terroristen und Separatisten bezeichnet. Gegen die Bevölkerung des Donbass wird ein unerklärter Krieg geführt, im Frühsommer 2014 wurden friedliche Städte aus der Luft angegriffen, Hunderte Zivilisten starben auf den Straßen, in den Parks und in ihren Wohnungen in Gorlovka und Donezk, sowie im späteren Verlauf an der Demarkationslinie, wo ganze Siedlungen durch die ukrainische Armee und faschistische Freiwilligenverbände (z.B. Asov, Rechter Sektor usw.) plattgemacht wurden. 

In ARD und ZDF wurde gebetsmühlenartig ständig vom Vorhandensein einer russischen Armee im Donbass geredet, erst nachdem bekannt wurde, dass es sich bei den amerikanischen Satellitenbildern um Tanklager und nicht um russische Panzerverbände handelte, wurde auch ein Herr Kleber etwas kleinlauter. 
Der Fotograf Mark Bartalmai hielt sich drei Jahre im Donbass auf. Er hat den Maidan erlebt und zwei hervorragende Dokumentarfilme gedreht, ARD und ZDF weigerten sich diese Filme auszustrahlen, während die Filme italienischer und französischer Regisseure in deren Ländern gezeigt wurden (entgegen der offiziellen Bitte Poroschenko, dies nicht zu tun). Die Menschen im Donbass haben versucht, mit bloßen Händen und Ikonen die ukrainischen Panzer aufzuhalten, erst als das nicht möglich war, haben sie die Volkswehr (Opoltschenie), die bis heute keine offizielle Armee ist, gegründet. 
Das alles wurde verfälscht durch unsere Massenmedien wiedergegeben. Jeder, der wissen wollte, konnte sich kundig machen! 

Wir sind im März dieses Jahres privat und ohne offizielle Einladung in den Donbass gereist und konnten uns völlig frei dort bewegen. Wir waren in den Siedlungen an der Front, haben Tag und Nacht den einseitigen Beschuss durch die ukrainische Armee erlebt. Nicht eine Waffenruhe wurde eingehalten. Während des «Ernte-Waffenstillstands» wurden Menschen in ihren Gärten durch ukrainische Scharfschützen ermordet und verletzt. Ich könnte ihnen noch viel mehr erzählen. 
Im Moment wird kaum noch über den Donbass berichtet. Auch Verschweigen ist ein Verbrechen! Auf unserer Homepage finden sie viele Videos, die wir im Donbass gedreht haben. Auch die Filme von Mark Bartalmai. 

Und wie gesagt, ich würde ihnen gern persönlich von unseren Aufenthalten dort berichten, denn wir wohnten nicht in Hotels und berichteten nicht von Hotelbalkons. Wir standen nicht auf der ukrainischen Seite der Blockposten, um über den Krieg im Donbass zu berichten, wie z.B. Frau Golineh Atai. Wir waren vor Ort! Wir haben vergeblich nach Terroristen gesucht! 

Wir erleben es immer wieder, während unserer Vorträge und Filmvorführungen, dass die Leute fragen, warum berichten unsere Medien nicht darüber? Warum werden diese Bilder nicht gezeigt? Wir werden auch oft verbal angegriffen, aber spätestens, wenn wir diese Leute auffordern uns Bilder von zerstörten Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Wohngebieten auf der anderen Seite der Front zu zeigen, gehen ihnen die Argumente aus. Es gibt sie nicht...

Wir werden weiter dafür sorgen, die Wahrheit um den Ukraine-Konflikt zu verbreiten und die wirklich Schuldigen beim Namen zu nennen! Und mein Angebot steht: ich würde mich gern mit Ihnen zu einem Gedankenaustausch treffen. Es gäbe noch so viel zu sagen... (Quelle: Schlegel)

«Sie können ihre eigene Meinung haben, nicht aber ihre eigenen Fakten»

Was obigen Text betrifft, den Friederike Schlegel an Dunja Hayali verfasst hat: sie schreibt, das sie im März 2017 «persönlich und ohne Einladung» im Donbass war und sich dort «frei bewegen» konnte.  Ja, eine persönliche Einladung braucht es da auch nicht. Die Separatisten warten ja nur darauf, das der Besuch mit Spenden & der entsprechenden Kriegsberichterstattung vorbei kommt!
Logisch kann man sich dann auch frei bewegen, wenn man mit diesen Separatisten unterwegs ist und neben dem Spendentransport in der Vergangenheit dann auch die persönlichen Geldübergaben an den pro-russischen Kämpfer Russell Boner Bentley erfolgen, wie das unten stehende Screenshots zeigen. Auch Liane Kilinc war vor Ort, Arm in Arm mit dem von Moskau unterstützten Separatisten Russell Boner Bentley, der auch bei EoT Deutschland (Sut Vremini/Wesen der Zeit) involviert ist.
Fränzi Konrad von der Spendenaktion für Novorossia (mit der FBKO in Fusion) hat das 2015 bestens an diesem Beispiel hier links im Screen schon einmal dokumentiert.

EoT sind die, die auch immer am 9. Mai im Treptower Park in Berlin stehen [1] [2] und laut Aussage eines Journalisten 2017 vor Ort: «sich den Kalten Krieg wieder wünschen». Die kennt Liane Kilinc auch, wie hier im Bild mit Tony Siewert (Student der Humboldt-Universität zu Berlin) & Lothar Häupl (VKP) zu sehen:

Das Geld für die Separatisten stammt aus den Einnahmen des Vereins, welches von freiwilligen Menschen, Organisationen oder Politikern wie Diether Dehm gespendet wurde, wohl in der Annahme, es würde für die Kinder gebraucht. Wobei Leute wie Diether Dehm sehr genau wissen, wohin die Gelder wirklich gehen.
Das es also auch für Kriegsgerät benutzt wird, sich dieser Verein in Kriegshandlungen einmischt und diese unterstützt, kommt nirgendwo zur Ansprache. Wird wirklich mal Zeit, das sich hier entsprechende Behörden drum kümmern!

Die Spendenquittung, die wir zu Russell Boner Bentley haben, haben wir nur einmalig so im Netz finden können. Sie betrug im März 250 Euro für «Drohne und Kamera». Und das ist Kriegsgerät!
Ein früheres Bild, welches nach unseren Beiträgen über die FBKO von Fränzi Konrad aus dem Netz gelöscht wurde (und auch weitere Fotos, die wir hier im Blog integriert haben), zeigt Fränzi Konrad zusammen mit Russell Boner Bentley & Lo Lothar Rademacher im Februar diesen Jahres bei einer Geldübergabe in der Ostukraine und dieses Bündel Geld sieht nicht gerade nach wenig Kohle aus.
Fränzi Konrad (Spendenaktion für Novorossia in Fusion mit dem FBKO) treibt quasi das Geld online ein (Facebook, VK) und da sie kein eingetragener Verein für Spendengelder ist, fließt dies in die FBKO ein und es werden organisierte Fahrten in den Donbass unternommen, die auch mal die rechtsextreme Bikergruppe Deutsch Russische Seelen übernimmt, die Partner vom FBKO sind & Verbindungen zu Pro Deutschland und zu Tatjana Garsiya vom Tolstoi-Institut aufweisen.

Hier darf nicht vergessen werden, das Russland den Krieg gegen die Ukraine begonnen hat, die von pro-russischen Separatisten besetzten Gebiete (Donezk, Lugansk, ehemals Neurussland & seit 2017 Kleinrussland) in der Ostukraine sind illegal und nicht anerkannte Republiken! Sie halten sich dort also illegal auf, sind für den Krieg verantwortlich und haben in der Ukraine nichts zu suchen!
Das alles unterstützt der Spendenverein FBKO mit Spendengeldern, sie beteiligen sich somit also nicht an einer Friedensmission sondern unterstützen den Krieg in der Ukraine und verbreiten wissentlich diese Kriegspropaganda der Umkehr! Die Ideologie der DDR wurde niemals abgelegt!

Weiter gehts mit dem Geschreibsel an Dunja Hayali, weil auch dieser Text einfach zu schön war. Nachfolgend also ein weiterer FBKO-Helfer bzw. Helferin; nämlich: Angela Heike Krusche – siehe Fotos oben.

Ihr Schreiben an Dunja Hayali:

Frau Hayali!
Wer solch ein Facebook-Posting absetzt, und dann eine sachliche und ausführliche Antwort, wie die von Frau Friederike Schlegel erhält, der sollte sich auch bemühen, im selben Posting sachlich zu antworten! Eine spröde Nachricht, man möge doch eine E-Mail schreiben, entspricht hier nicht dem journalistischen Anspruch. Denn eine E-Mail ist das Gleiche, wie die Antwort von Frau Friederike Schlegel, nur das ihre Reaktion darauf dann eben nicht öffentlich ist. Genau dieses Gebaren ist es aber, welches vermuten lässt, dass sie sich eben nicht mit Frau Friederike Schlegel auseinander setzen wollen!

Ich verfolge den Konflikt in der Ukraine schon seit seinen Anfängen, bereits die «orangene Revolution» hat meine Aufmerksamkeit geweckt. 
In ihren Berichten vermisse ich massiv die Betrachtung der geopolitischen Interessen der EU, der NATO und der USA in der Ukraine . Wann haben sie sich damit auseinander gesetzt?

Als Beispiel sollten ihnen folgende Stichworte dienen:
- Schwarzerde
- Gastransitland
- Donbass, Kohleregion
- Donbass, Schiefergas und die Interessen von Shell und Exxon
- Krim, geplanter NATO-Stützpunkt
- Die Krim, das Asowsche Meer, das schwarze Meer und die türkische Meerenge zum Mittelmeer
- Abschneidung Russlands vom Mittelmeer und damit vom Stützpunkt in Tartus
- Was bedeudet die Abschneidung Russlands vom Hafen Tartus für Syrien und den Nahen Osten, insbesondere den Iran?
- Rede Putins vor 11 Jahren im Bundestag und wie sie mit Füßen getreten wurde
- Maidan, vom Volksprotest zum Regime-Change 
- Politiker in der Ukraine und ihr US-amerikanischer Hintergrund
- Poroschenko, nicht Schokoladen- sondern Waffen-Oligarch
- Maidan, wie die Berkut mit Molotow-Cocktails in Brand gesetzt wurde, obwohl sie nur mit Gummiknüppeln bewaffnet waren
- wie Donbass & Krim von Gas, Strom, Wasser und Lebensmitteln abgeschnitten wurden

Ich habe nicht einen Bericht von ihnen gesehen, der sich wirklich mit diesen Dingen beschäftigt hat. Können sie mir erklären, wie sich dies mit ihrem journalistischen Auftrag vereinbaren lässt? Können sie wirklich den Menschen in der Ukraine, im Donbass und den nach Russland und Weissrussland geflüchteten Menschen ehrlichen Herzens sagen, das sie alle Aspekte dieses Konfliktes untersucht haben und auch darüber berichteten? Können sie diesen Menschen in die Augen sehen und diese Frage mit ja beantworten?
Darum wünsche ich mir, dass sie hier offen und ehrlich antworten, und nicht um eine E-Mail bitten, die sie dann wahrscheinlich nur mit einem Textbaustein beantworten.

Textbaustein:
«Vielen Dank für ihre E-Mail, wir werden diese berücksichtigen. Leider können wir ihnen nicht sagen, wie diese in unserem Haus bewertet wird. Vielen Dank für ihre Anregungen!» (Quelle: Krusche)

Das ist wirklich unglaublich, was manche Menschen so an den Tag legen können, die voll den Plan haben wollen, wie Presse zu funktionieren hat, aber noch nicht einmal ansatzweise die Grundessenz von Pressearbeit kennen. Und die vorher schon immer alles ganz genau wissen wollen, was-wann-wo und wie passieren wird, nur mutmaßen wollen und das immer nur negativ nach «gefühlter Meinung», statt Fakten.
Forderungen werden als Wünsche dargestellt (was für ein Realitätsverlust) und es werden Worte in den Mund gelegt, die vorher nirgendwoe geschrieben standen. Dabei geht es diesen Agitatoren gar nicht um Inhalte, sondern nur um das verbreiten ihrer einseitig, aktivistischen Propaganda und:


Dunja Hayali: «eine gekaufte Maulhure, das widerlichste und trivialste im deutschen Fernsehen und dazu dumm»

Wie das so ist, wenn Journalisten propagandistischen Aufforderungen nicht Folge leisten, zeigen so manch User ihr wahres Gesicht. So auch die FBKO, gestartet durch Liane Kilinc.
Diese teilte den Beitrag von Dunja Hayali auf iher Facebook-Wall mit dem Text von Friederike Schlegel. Hier kam es nun zu den Kommentaren, die man sich scheinbar nicht traute, unter das Posting von Dunja Hayali zu setzen.
Wir haben ehrlich gesagt, ein bisschen auf solch eine Situation gewartet, weil es diese Leute einfach demaskiert. Vor allem Liane Kilinc als Vereins-Vorstand gibt sich hier zum Besten, was kein besseres Aushängeschild an «Unseriösität» für diesen Verein sein kann. Folgende Antworten von Kilinc´s Anhängern bekamen von ihr jeweils ein Like:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Sie (Dunja Hayali) ist wirklich das Widerlichste und Trivialste im deutschen Fernsehen. Und im Unterschied zu einem Kleber, der bewusst Informationen weglässt, ist sie wirklich dumm (...) gekaufte Maulhure (...) Frau Hayali soll ja bekannt werden - und sei es erst in der Nachkriegsaufbereitung...

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Da werdet Ihr Euch aber vergeblich bemühen. Frau Hayali, hat keine Argumente, sie wird mit Euch nicht diskutieren. Sie wird ausweichen, Ihre schleimigen Anhänger werden Euch in die rechte Spur treiben und zum Schluss werdet Ihr blockiert werden. Das habe ich alles schon selbst erlebt .
Mit dieser gekauften Maulhure gibt es keine sachliche Auseinandersetzung, die ist im Abwimmeln bestens geschult.

Ein Kommentator, der daraufhin anmerkte, das sachliche Diskussionen auch ohne Beleidigungen auskommen, konterte Liane Kilinc mit folgenden Worten: «Wir sind sachlich…ich kann keine beleidigung entdecken». Es folgten noch von anderen Usern: «Hayali: systemgerechte Lügnerin» sowie: «ARD sowie ZDF nicht vergessen DW sind reine propaganda Sender», siehe Bildmontage unten.
Und: in die rechte Spur braucht man die FBKO gar nicht treiben, da dieser Verein sich von Anfang an und ganz freiwillig in diesen verschwörungsideologischen, neurechten & rechten Strukturen bewegt, auch wenn einzelne Facebook-Profile (z.B. Kilinc) nach unseren Beiträgen mittlerweile «bereinigt» wurden und sehr links aussehen. An der Putin´schen Ideologie der Querfront, pro-russisch links mit rechts vereint: hat sich nichts geändert. Wir haben genügend Archiv-Links & Screenshots in unseren Beiträgen, das Internet vergisst nicht!

Foto (Hintergrund): © ZDF | Svea Pietschmann via Presseportal zdf

Golineh Atai: «Faschismusverharmloserin & der Wunsch eines finalen Schusses für das nicht deutsche Lügenflittchen Atai, die abgeschoben gehört»

In diesen Netzwerken rund um die FBKO tummeln sich natürlich als Partner vom FBKO auch Mark Bartalmai aka Mirko Möbius, die Filmerin Nelja Oystrakh («Die Partitur des Krieges» & «Frontstadt Donezk – Die unerwünschte Republik») sowie Evelin Pietza und weitere, feste Protagonisten.
Bartalmai wurde übrigens schon Ende 2015 vom gleichen Stasi-Verband: Traditionsverband der NVA (der im Oktober der FBKO 300 Euro spendete) für seinen Film «Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg» auf deren Seite beworben. Dort wird es sicherlich auch viele Abnehmer seines Filmes gegeben haben.

Warum wir also auf Golineh Atai kommen? Nun, Friederike Schlegel erwähnte sie in ihrem Text an Dunja Hayali; bezugnehmend der Berichterstattung «nur vom Hotelbalkon» und «wieviel besser» es da doch Mark Bartalmai & die Leute vom FBKO machten; die keine Separatisten erkennen können, obwohl sie mit diesen schon Arm in Arm lagen:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Der Fotograf Mark Bartalmai hielt sich drei Jahre im Donbass auf. Er hat den Maidan erlebt und zwei hervorragende Dokumentarfilme gedreht, ARD und ZDF weigerten sich diese Filme auszustrahlen, während die Filme italienischer und französischer Regisseure in deren Ländern gezeigt wurden (...)

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Ich würde ihnen gern persönlich von unseren Aufenthalten dort berichten, denn wir wohnten nicht in Hotels und berichteten nicht von Hotelbalkons. Wir standen nicht auf der ukrainischen Seite der Blockposten, um über den Krieg im Donbass zu berichten, wie z.B. Frau Golineh Atai. Wir waren vor Ort! Wir haben vergeblich nach Terroristen [Anm. Separatisten] gesucht!

Ja, manchmal ist man einfach zu nah dran, was dann der Auslöser für «Wahrheiten» statt Fakten ist 😉 Wäre doch mal an der Zeit, den Threadverlauf aus 2014 von Bartalmai hier einzufügen, womit wir neben den Todeswünschen auch gleich noch die Lüge mit der Akkreditierung ansprechen können!

Todeswünsche an Golineh Atai auf der Facebook-Seite von Mark Bartalmai aus 2014
Als wir die Worte von Friederike Schlegel & die «Kritik» an der Berichterstattung von Journalisten in der Ostukraine gelesen hatten, erinnerten wir uns sofort an die Diskussion auf der Seite von Mark Bartalmai aus 2014, wo es genau um Golineh Atai & ihre Berichterstattung in der Ostukraine vor Ort ging und welche Todeswünsche des «finalen Schusses» vom pro-russisch rechten Kommentator Rainer Hofmann dort gegen Frau Atai ausgesprochen wurde; was wir mittlerweile auch angezeigt haben (und möchten auch andere bitten, es uns gleich zu tun). Es steht bis heute so auf der Seite:

Da zeigt sich dann das wahre «humane Menschenbild» dieser Leute, die hier so laut nach «Wahrheit & Gerechtigkeit» schreien. Die statt Frieden nur an der Befriedigung von Vernichtungs- und Todesfantasien sowie rechten & rassistischen Veräußerungen interessiert sind, wenn einzelne Menschen nicht in ihr eigenes Meinungsbild passen.
Neben der Friedenstaube Bärbel Güth (Neue Rechte Fan-Girl und mit der FBKO netzwerktechnisch verbunden (2014 mit einem Zweit-Profil bei Bartalmai zu Atai: «Lügenflittchen» & 2017 bei Kilinc zu Hayali: «gekaufte Maulhure») findet sich im Thread von Bartalmai auch der uns bekannte Greg Schnürle wieder, über den wir einst mit seiner skurrilen Terrier-Show – verbunden mit der Partei DIE LINKE berichteten. Dieser scheint sein  Profil vollständig bereinigt zu haben, nichts mehr von seinem Propaganda-Material zeigt sich auf Facebook! Es ist immer wieder der gleiche, feste Kern!

Mark Bartalmai & die Sache Lüge mit dem Akkreditierungs-Stopp in der Ostukraine aus 2014 & 2016

Mark Bartalmai Facebook-Posting (Screen aus 2016)

Ausgangspunkt war hier also ein Bericht aus 2014 -geschrieben von Evelin (Pietza)- mit der Überschrift: «Golineh Atai in Donezk». Ob hier Pietza mit Bartalmai vor Ort war oder sie nur für ihn diese Statusmeldung schrieb, ist nicht bekannt.
Berichtet wurde über eine angebliche Verweigerung der Akkreditierung seitens des Verteidigungsministeriums (in der Ostukraine) für die Journalistin Golineh Atai, an dem Bartalmai anscheinend auch Einfluss gehabt haben will. So präsentiert man es jedenfalls bis heute auf seiner Seite. Hier ist der Kern der subtilen Aussage klar erkennbar: Bartalmai hat dort Freunde (Stichwort: «Good Friend»); die öffentlich-rechtlichen haben dort nichts zu sagen und zu suchen.
Siehe dazu auch die Webstory des zdf: Putins geheimes Netzwerk – Donezk Papiere zu Mark Bartalmai aus Sachsen-Anhalt!

In der zdf-Reportage ist auch Bartalmai´s Stellungnahme bzgl. der Akkreditierungen zu finden, indem er sich wie folgt & widersprüchlich im letzten Jahr gegenüber Frontal21 veräußerte (hier im Video) und 2016 nichts von Akkreditierung-Stopps gewusst haben will, obwohl er ja laut eigener Aussage 2014 maßgeblich in Übereinstimmung mit dem Verteidigungsminister mitverantwortlich war, Golineh Atai die Akkreditierung in der Ostukraine nicht zu genehmigen:

Propaganda statt unabhängiger Berichterstattung. Dmitrij hat eine zeitlang für Rebellenmedien (NewsFront) gearbeitet Es ist nicht sein echter Name, er will unerkannt bleiben. 

O-Ton Dmitrij: Uns haben sie klare Anweisungen gemacht, in welche Richtung wir argumentieren müssen. Als ich fragte, ob ich unabhängig von den Vorgaben Material drehen darf, kam immer die Antwort: «Es ist nicht die Zeit für Journalismus. Journalismus ist für den Frieden. Für den Krieg – es ist auch ein Informationskrieg – brauchen wir Informationskrieger». 
Wer von den Vorgaben abweicht, für den kann das Folgen haben. Dmitrij wollte das nicht mehr mittragen. 

O-Ton Dmitrij: Wenn Du einen Fehler machst, sagen sie, das ist ein Fehler, mach die Arbeit nochmal. Wenn Du wieder Fehler machst, sagen sie, Du bist gefeuert. 

Aus den Dokumenten wird klar: Wer zu kritisch berichtet, wird auf Rot gesetzt - faktisch ein Arbeitsverbot. Betroffen auch ausländische Journalisten. Zum Beispiel die Nachrichtenagenturen Reuters und Associated Press.

Ganz rechts die Begründung: «Reuters und AP sind grundsätzlich Feinde Russlands im Informationskrieg». Der deutsche Filmemacher Mark Bartalmai will von Arbeitsverboten nichts mitbekommen haben. 

O-Ton Mark Bartalmai, Filmemacher: «Mir ist kein Beispiel bekannt, ich kenne niemanden und kenne es jetzt auch nicht aus den Medien in irgendeiner Form, wo eine Akkreditierung verweigert wurde».

Da hat aber jemand eine ganz schön lange Pinocchio-Nase 😉 So funktioniert übrigens die «Wahrheit» dieser Leute rund um Bartalmai, der FBKO und allen anderen pro-russischen Propagandisten, die Friederike Schlegel bzw. die FBKO als «die Wahrheit» an das zdf bzw. an Dunja Hayali verkaufen will!

Die Kommentare auf der Facebook-Seite von Mark Bartalmai
Und hier ein paar Einblicke aus dem mit dem FBKO sympathisierenden Netzwerk mit Vernichtungswünschen an Journalisten des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, der Versuch der journalistischen Einflussnahme bzw. Behinderung dieser sowie die rassistischen & sexistischen Veräußerungen (sofortige Abschiebung, Inhaftierung in einen Bunker, Flittchen) und weiteren, menschenfeindlichen Aussagen:

Warum bekommt man hier bei solch rassistischen Aussagen den üblen Beigeschmack, das es noch gar nicht einmal vordergründig um die pro-russische Propaganda & um die Berichterstattung über die Ukraine geht, sondern das es hier in beiden Fällen Journalistinnen sind, die einen Migrationshintergrund haben?!…


Fazit:

Das hier das zdf, in diesem Fall Dunja Hayali angegriffen wurde, scheint wohl eher daran zu liegen, weil das zdf & der MDR im letzten Jahr kritisch über Bartalmai im Zuge seiner Ukraine-Berichterstattung & des Daten-Leaks berichteten, was einen Shitstorm erzeugte, wo auch ein Klaus Koch mit der «NATO-Propaganda» zu finden war.

Bei Dunja Hayali erwartet man, das sie doch bitte «die Wahrheit» über die Ukraine berichten soll, dabei sind es genau diese Menschen, die im gleichen Atemzug (zumindest nach außen hin) mit allen Mitteln aufzeigen wollen, das sie dafür Sorge tragen, das öffentlich-rechtlichen Journalisten die Akkreditierung in der Ostukraine entzogen wird, damit diese erst gar nicht berichten können – was nach deren eigenen Aussagen genauso gewollt ist, weil dies ihre propagandistische Arbeit stört & der eigentliche Kern «der Wahrheit» ist! Das ist «Widerspruch best ever»!

Ein guter Grund also, diese Leute links liegen zu lassen und deren Propaganda-Spielchen nicht mit zu spielen und vor allem: nicht kritiklos Raum zu gewähren, sondern weiterhin nach journalistischen Standards entsprechend zu berichten, was natürlich auch für Blogger gelten sollte 😉
Sie haben nichts gutes im Sinn, handeln nur ideologisch statt menschlich, befürworten Todeswünsche an Journalisten & sind rassistisch. Da ist der Frieden noch ganz weit entfernt…was ja nichts ungewöhnliches mehr bei dieser «Friedensbewegung» aka Mahnwachen bzw. diesen ab 2014 stärker «erwachenden» Stasi-Netzwerken ist! Wie schrieb Dunja Hayali im September so passend in ihrem Eingangsposting auf Facebook?

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Sie können ihre eigene Meinung haben, nicht aber ihre eigenen Fakten! (Quelle: FB/Dunja Hayali)

anti-capitalism revisited

Audio: Schön, dass uns die Arbeit ausgeht

Ein Plädoyer für massive Arbeitszeitverkürzung

Vortrag von Lothar Galow-Bergemann

gehalten am 20. September 2017 in Potsdam

im Rahmen der BundesarbeiterInnentage 2017 der Gewerkschaft ver.di

Wenn ältere Leute davon erzählen, dass es einmal so etwas wie Vollbeschäftigung gab und die Aussicht, sich durch Arbeit lebenslang seinen Unterhalt zu sichern, so klingt das wie aus einer fernen, längst vergangenen Zeit. Opas Welt kehrt in der Tat nicht wieder. Seit langem schmelzen sichere Arbeitsplätze wie Schnee an der Sonne und in den kommenden 20 Jahren wird jeder zweite Job in Europa und den USA verschwinden, weil künstliche Intelligenz und Roboter das viel besser und billiger können.

Aber warum macht uns das eigentlich Angst? Es wäre doch Freude angesagt. Schließlich träumen Menschen seit Jahrtausenden davon, ihr Leben mit Angenehmerem verbringen zu können als ausgerechnet mit Arbeit. Doch nur den wenigsten war es vergönnt, dem  Zwang zu lebenslanger Schufterei zu entfliehen. Das Schöne ist, dass das heute alle könnten. Denn Technologie und Wissenschaft ermöglichen uns, mit immer weniger Arbeit immer mehr Reichtum zu schaffen. Doch ausgerechnet jetzt sollen wir immer länger arbeiten. Gehören wir zu den nicht mehr ganz Jungen, bekommen wir – vielleicht – einmal mit 67 oder 70 eine Rente, die immer weniger ausreichen wird. Gehören wir zu den ganz Jungen, so ahnen wir, dass wir nie eine sehen werden.
Der einzige Grund, warum wir Angst haben müssen vor dem Verschwinden der Arbeit: Die Wirtschaft, von der wir abhängen, ist verrückt organisiert. Massive Arbeitszeitverkürzung für alle ist das Gebot der Stunde. Nach Jahrzehnten weitgehenden Stillstands kommt erfreulicherweise wieder etwas Bewegung in die gewerkschaftliche Arbeitszeitdebatte. Doch selbst die 30-Stundenwoche wäre keine adäquate Antwort auf die Herausforderungen. In scharfem Gegensatz zum herrschenden Diskurs muss der Kampf um Arbeitszeitverkürzung in völlig neuer Dimension gedacht und in eine breite gesellschaftliche Bewegung transformiert werden. Voraussetzung dafür ist jedoch der Ausbruch aus einem Gedankengefängnis: Das Hamsterrad des „Arbeiten-gehen-müssen-um-Geld-zu-verdienen-weil-wir-sonst-nicht-leben-können“ garantiert uns keine gute Zukunft.

Lothar Galow-Bergemann war freigestellter Personalrat in zwei Großkliniken, heute schreibt er u.a. für Konkret, Jungle World und auf www.emafrie.de

ärgernis

Now they‘ve changed their tune

„Katie Cruel“ von Karen Dalton gehört meines Erachtens zu einem der schönsten Songs der Country- bzw. Folk-Geschichte um die Mitte des 20. Jahrhunderts. Allein die raue Stimme von Karen Dalton erzählt etwas von dem Leben, das sie geführt hat: ein Leben voll Armut in Bars und Spelunken, enttäuschende Liebesbeziehungen, der ausbleibende musikalische Erfolg, Alkohol, Heroin und Exzess, das Leben auf der Straße – all das ist in ihre ausdrucksstarke Stimme eingegangen, als ein Instrument, das so unmittelbar mit dem eigenen Körper verbunden ist. Auch der Text von „Katie Cruel“ – ein traditioneller schottischer Folk-Song, der in seiner amerikanischen Version die Ereignisse des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs verarbeit – erzählt etwas von diesen Erfahrungen: Die Desituiertheit einer Frau, der es nicht gelingt, sich in die geltenden Regeln einzuführen, die deshalb keinen festen Ort finden kann, deren Örtlichkeit durch die Vergeblichkeit des Wünschens auf seltsame Weise raum-zeitlich verschoben ist: Oh that I was where I would be, Then I would be where I am not, Here I am where I must be, Go where I would, I can not. So ist diese Frau auf doppelte Weise getrieben: Von den anderen Menschen und von ihrem eigenen Verlangen (als zurückblickende Fliehende ist Karen Dalton auch auf dem Cover ihres Albums „In my own time“ zu sehen). Zuerst war diese Frau für ihre Schönheit bewundert worden – dann jedoch wird sie von den Leuten in Katie Cruel umbenannt. Diese Umbenennung markiert ein Ereignis – vielleicht ein Verbrechen, das sie begangen hat oder etwas, das ihr selbst angetan wurde, ihr aber als Schande angehängt wird? –, das selbst nicht aussprechbar ist. So ist Katie die Grausame in Ungnade gefallen und läuft durch den Wald und das Moor, schließlich die Straße herunter, als ob sie verfolgt würde, aber doch auch ihrer eigenen Liebe nach. Diese Gleichzeitigkeit von Flucht und Verlangen drückt sich in der Version von Karen Dalton auch auf der musikalischen Ebene aus: Ihre Stimme läuft beinahe hastend über die Banjo-Klänge, die selbst wie ein kieselig-unebener Boden klingen. Ein unglaublich schönes, trauriges Lied – Karon Dalton stand in der Rezeption zu Unrecht hinter Folk-Größen wie Bob Dylan zurück.