матрёшка

Ruslan Kotsaba & Ulrich Heyden beim DFG-VK Berlin

Wie maßgebliche «Pazifisten» gemeinsame Sache mit der Querfront & mit Propagandisten machen

Kriegsdienstverweigerer Ruslan Kotsaba und Ulrich Heyden berichten beim DFG-VK über Krieg und Menschenrechte in der Ukraine

Am Montagabend, den 13. November 2017 findet unter dem Motto: «Pazifismus ist kein Staatsverrat» in Berlin-Kreuzberg eine Veranstaltung  mit Ruslan Kotsaba & dem «Journalisten» Ulrich Heyden (RT-Deutsch, Sputnik, RUBIKON News etc.) statt.
Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte auf Facebook die Berliner Initiative «Freiheit für Ruslan Kotsaba», die – geht man im Impressum der dazugehörigen Soli-Facebook-Seite von der Emailadresse (lebgut) aus, von Lothar Eberhardt von der DFG-VK Berlin-Brandenburg betrieben wird. Dort steht ebenfalls:

Unserer Initiative (Berliner Initiative «Freiheit für Ruslan Kotsaba») geht es um das unveräußerliche Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung und nicht um Parteinahme im aktuellen Ukraine-Konflikt.

Die Seite: Connection e.V., die schon 2016 eine Veranstaltung mit Ulrich Heyden begleitete; beschreibt auf ihrer Seite den Veranstalter als: Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Berlin-Brandenburg.

Die DFG-VK; das sollte man vielleicht wissen: ist eine antimilitaristische Vereinigung politischer Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer und setzt sich für diese ein. Zur Praxis der Kriegsdienstverweigerung bekannte sich der Verband 1960 ausdrücklich. Die DFG-VK selbst bezeichnet sich als: radikale pazifistische Organisation mit dem Ziel, die Institution des Krieges zu beseitigen und eine Welt sozialer Gerechtigkeit zu schaffen, in der Mensch und Natur in Einklang leben.

16. Mai 2017 | Rotterdam| Protest-Aktion vor der Militärmesse ITEC, auf der Rüstungsunternehmen militärische Trainingssimulatoren präsentierten, die mit der «CryEngine» betrieben werden © DFG-VK

Das alles ändert aber leider nichts an der Tatsache, das hier seit einigen Jahren neben dem «Stop Ramstein» Querfront-Projekt auch Solidaritätsaktion für Ruslan Kotsaba mit pro-russischen Propagandisten unterstützt wird, die an diesen Veranstaltungen parallel mit teilnehmen, geduldet bzw. sogar ausdrücklich eingeladen werden!

Querfront in der DFG-VK – kurz angeschnitten

Dies ist keine vollständige Auflistung einer «Querfront-Recherche», sondern Ergebnisse, die wir im Zuge unserer Recherche zu diesem Bericht präsentiert bekamen!
In Bezug zur Querfront hatte die DFG-VK 2014 rückblickend noch einen guten Start hingelegt, als sie sich (bzw. der politische Geschäftsführer der DFG-VK: Monty Schädel) vom Querfront-Projekt «Friedenswinter» distanzierte, was Schädel eine Menge Gegenwind einbrachte. Mittlerweile wurde dieser nach schwerer Krankheit vom DFG-VK gekündigt, Schädel befindet sich seitdem im Rechtsstreit.

Die Berlinerin Elsa Rassbach vom DFG-VK sowie FRIKO findet man z.B. in Interviews bei RT-Deutsch, direkt bei RT oder 2016 beim Querfront-Projekt von «Stopp Ramstein» (wie auch Roland Blach vom DFG-VK) wieder. Elsa Rassbach war auch an der Erarbeitung des Aufrufs zum «Friedenswinter» beteiligt, sprich: war mit daran beteiligt, dieses Querfront-Projekt «Friedenswinter» zum Leben zu erwecken; der ja glücklicherweise kläglich gescheitert ist.

Recherche zu Ulrich Heyden (& Oleg Muzyka) in Bezug zur DFG-VK

Im letzten Jahr wurden zwei Veranstaltungen abgehalten, wo im Mai 2016 bereits Ulrich Heyden mit der Ehefrau von Ruslan Kotsaba: Uliana Kotsaba mitgewirkt hatte und das Ganze vom DFG-VK in Rostock organisiert war.
Bei einer anderen Protestveranstaltung für Ruslan Kotsaba im Februar 2016 in Berlin war das Umfeld rund um Oleg Muzyka vor Ort, die -wie den Fotos zu entnehmen ist- dort auch eine Rede hielten.
Oleg Muzyka, das sollte man ebenso wissen, wurde in der Vergangenheit mehrmals durch Ulrich Heyden in seiner propagandistischen Arbeit unterstützt, Muzyka kam in Heydens Film «Lauffeuer» vor, man kennt sich sehr gut in diesem Netzwerk oder auch bös salopp gesagt: Eine Propaganda-Hand wäscht die andere!

Im Juni erfolgte in Leipzig eine weitere Veranstaltung; Veranstalter waren diesmal: DIE LINKE & die DFG-VK, an der nicht nur Alexej Danckwardt & seine Gefolgschaft wie z.B. Oleg Muzyka daran teilnahmen, sondern auch der Querfront-Linkspolitiker Andrej Hunko als Referent diesen Abends.

Wenn es also der DFG-VK bzw. dem «Berliner Bündnis für Ruslan Kotsaba» wirklich nicht um: «Parteinahme im aktuellen Ukraine-Konflikt» (der übrigens kein Konflikt ist, sondern ein Krieg von pro-russischer Seite aus) geht, warum laden sie dann genau diese Leute ein, die parteiisch und propagandistisch in diesem Krieg pro-russisch, also pro-Krieg mitwirken?! Die Antwort liegt eigentlich schon im vorausgehend geschriebenen Satz…

Ulrich Heyden´s «journalistische Arbeit» seit Beginn des Ukraine-Krieges in den «linken» & pro-russischen Medien

Heyden war jahrelang Korrespondent in Moskau. Zum 30. Juni 2014 kündigte ihm die Sächsische Zeitung wegen «Qualtitätsmängeln» den Honorarvertrag. Gute, fast zwei Jahre später bekam er ein 5-jähriges Einreiseverbot in die Ukraine.
Heyden macht nicht nur für oben genannte Propaganda-Portale (RT & Sputnik) «journalistische Arbeit», seine Berichte werden auch auf der Propaganda-Kriegsseite: NewsFront (die auch Quellen der JUNGE FREIHEIT nutzen), der rechten Propagandaschau oder auf Russia Insider von Charles Bausman – der auch beim rechten Greater Europe  (siehe auch den Bericht der ARD) von Jurij Kofner als Member bzw. Expert tätig ist; wohlwollend veröffentlicht.
Ansonsten vergnügt sich Heyden u.a. beim freitag, Telepolis  oder bei der stasibehafteten und in der Konsequenz nur logisch pro-russischen Jungen Welt.

Die wohl «am schönsten geschriebene Vita» von Ulrich Heyden findet man wohl auf der Seite der tendenziösen RUBIKON News, die einst durch Maren Müller (Propagandaschau, Ständige Publikumskonferenz & Autorin bei RUBIKON NEWS) maßgeblich angeschoben wurde. Dort schreibt Heyden seit Oktober 2017. Auch hier ist Hände waschen angesagt!
Ulrich Heyden arbeitet und berichtet sowas von neutral, das er sich von der Jalta-Veranstaltung finanzieren lies, über die er dann später, mindestens zwei Artikel schrieb. U.a. war dies ein Interview mit «Ehrengast» Marcus Pretzell von der AfD. Sein Propagandafilm «Lauffeuer» z.B. konnte nur durch Spenden realisiert werden, die u.a. durch bekannte linke Querfrontler wie Diether Dehm & Andrej Hunko oder Sabine Leidig erfolgten.

Filmfestival 2015: Demokratie in Flammen mit Oleg Muzyka (rechts), aber auch Brigitte Queck (Mütter gegen den Krieg Berlin) war vor Ort

Heyden ist seit Beginn des Ukraine-Krieges zum Sprachrohr dieser Querfrontler und pro-russischen Propagandisten geworden. Man gibt aber Propaganda keine Plattform. Propaganda hat nichts mit Frieden zu tun. So einfach ist das!

Die Facebook-Veranstaltung

Das der pro-russische Parteianhänger der ukrainischen Rodina-Partei: Oleg Muzyka mit seinem Zweit-Account auf Zusage geklickt hat, verwundert uns nicht wirklich, sondern ist eher Pflichtprogramm.
Ulrich Heyden schrieb 2016 auf seiner Website, das Muzyka nicht der Querfront angehört, was alles nur «wilde Gerüchte» im Netz wären. Das dies aber faktisch (auch hier im Blog) vielfach dokumentiert ist, das Muzyka & sein Umfeld rund um Valerij Trofimtschuk, Olga Scholz & Galina Troizkaya, Katrin Baranovski, Vera Stegschuster, Elena Schulz Tim Weigel alias Timofey Zagrebalov von der AfD und weiteren diese Personen und/oder Organisationen (u.a. die der Reichsbürger von Staatenlos.info) gewollt aufsuchen oder gemeinsame Aktionen machen, dort Reden halten oder im Internet rechte Propaganda verbreiten bzw. Muzyka´s Umfeld 2014 (als Muzyka noch nicht in Deutschland war) noch gemeinsame Demos mit der rechtsextremen Partei ProDeutschland abhielt, wo auch Tatjana Garsiya mit ihrem Tolstoi-Institut nicht fehlen durfte – verschweigt Heyden (denn es sind ja seine Abnehmer) und attestiert Muzyka einfach eine saubere Weste. So geht «Journalismus» à la Russland, der keiner ist!
Weiterhin erwähnenswert ist die Zusage von Julius Zukowski-Krebs von Linksjugend [’solid] der laut Anton Shekhovtsov bereits 2015 illegal die Ostukraine besuchen wollte, wie hier bei Euromaidan übersetzt berichtet wurde.

Die bis jetzt neun unsicher zugesagten Personen bilden größtenteils das Umfeld von Muzyka & Mark Bartalmai (Filmerin: Nelja Oystrakh aber auch rund um den Verein FBKO wie Falko Hartmann, Betreiber der Facebook-Seite FBKO) mit ihren rechten & stasi-nahen Mitgliedern und Sympathisanten. Wir berichteten erst vor kurzem ausführlich darüber.

In dieser Veranstaltung wurde also – was abzusehen war: fleißig das pro-russische Umfeld des festen Kerns dieser Netzwerke eingeladen (was mit Sicherheit nicht durch Lothar Eberhardt erfolgte).
Es sind so bekannte Namen wie: Milan Markez (siehe auch: CIS-EMO, Nazis in Nadelstreif), Mark Bartalmai (siehe Artikel Neurechter Journalistendarsteller), Bianca Budnick (Nazis-Demos, Compact & Jürgen Elsässer), Olga Scholz (Reichsbürger Staatenlos.info – angelehnt an die russische нод-Bewegung ist), Elena Schulz (rechte & antisemitische pro-russische Propagandistin), Alexej Danckwardt (siehe Fall Lisa), Sergej Kirichuk (Borotba, siehe auch: CIS-EMO, Nazis in Nadelstreif) oder Katrin Baranovski (Demo mit ProDeutschland) – die eher das Netzwerk rund um Ulrich Heyden & Oleg Muzyka als treibende Kraft (nicht nur in Berlin) darstellen, statt dem Umfeld der DFG-VK. Es hat also gute Gründe, wenn es Kritik an dieser Stelle gibt, die nur leider bisher immer wieder in den Wind geschlagen wurde.

Viele von diesen Agitatoren haben hier aus guten Gründen auf dem Blog bereits schon Einträge erhalten, wie das die Verlinkungen schon aufzeigen, weil sie rechte Inhalte teilen, rechte Ideologien vertreten bzw. in rechten sowie rechtsextremen Netzwerken vertreten sind. Einige sehen sich als «Friedensbewegte», weil sie bei den rechtsaußen Mahnwachen mitgewirkt haben, sich aber auf neurechten bis rechten Wegen befinden. Mit Frieden hat das  alles null zu tun!

Beworben wurde diese Veranstaltung mit Ruslan Kotsaba und Ulrich Heyden u.a. auf der Seite von DFG-VK Mainz, Connection e.V., natürlich von Ulrich Heyden und auf der Seite «Scharf-Links» von Edith Bartelmus-Scholich.
«Scharf-Links» hatte in der Vergangenheit und im Bezug zur Ukraine sowie zur NATO eine antisemitische Grafik veröffentlicht. Darüber hatte 2015 der Recherche-Blog: die Kentrail-Verschwörung berichtet.
«Scharf-Links» sind zudem auch gut mit dem Stasi-Kuratorium OKV [1] [2] vernetzt, deren Beiträge dort (zumindest 2012 im großen Stil) veröffentlicht, als seriöse Quelle genutzt und mit dieser Internetseite (OKV) geworben wurde.

Was wir nicht unerwähnt lassen wollen und auch beachtet werden sollte: Albrecht Kolthoff twitterte am 10. November Kritik zu dieser Veranstaltung mit Ulrich Heyden, aber auch insbesondere zum Antisemitismus bzgl. Ruslan Kotsaba, was hier bei Facebook nachzulesen ist!

Man sieht also: nur weil sich «etwas links oder pazifistisch gibt», heißt das noch lange nicht, das dahinter wirklich emanzipatorische, antirassistische & friedliche Einzelpersonen oder Organisationen stehen, die zudem frei von Antisemitismus sind!

125 Jahre DFG-VK – 21. Bundeskongress in Berlin vom 10. bis 12. November

Desweiteren wurde uns bekannt, das schon (an diesem) Wochenende der Bundeskongress der DFG-VK in Berlin statt fand, bei dem Ruslan Kotsaba Gast & Redner war. Weiterhin war dort als prominenter Gast vertreten: die Theologin & Pfarrerin Frau Dr. Margot Käßmann.
Hier nutzte man wohl die Anwesenheit von Kotsaba, um in Deutschland btw. Berlin zeitnah & im Nachgang noch eine Querfront-Veranstaltung mit Ulrich Heyden wie die morgige realisieren zu können, was sicherlich in den nächsten Tagen von Heyden dann bei RT Deutsch oder Sputnik erscheinen wird!


Fazit

Es scheint an der Vielzahl von Fülle von Querfrontveranstaltungen hier zu keiner Lösung zu kommen. Ob das Elsa Rassbach vom DFG-VK ist, die den Friedenswinter maßgeblich in ihrem Entwurf mit ansteuerte und der russische Staats- und Propaganda-Sender RT ihre politische Landschaft ist; Rassbach weiterhin beim Querfront-Projekt Stopp Ramstein ihre Reden hält und auch aktuell beim Bundeskongress diese T-Shirts auftauchten.
Oder ob das Ulrich Heyden ist, dem kritiklos immer wieder eine Bühne geboten wird, um damit erneut Propagandamaterial realisieren zu können, was keine neutrale, erst recht keine journalistische Berichterstattung ist.
Oder der Zulauf der pro-russischen Querfront-Community rund um Oleg Muzyka & Alexej Danckwardt; Muzyka & sein politischer Companion 2016 sogar eine Rede vor der ukrainischen Botschaft in Berlin halten durften sowie die ganzen unseriösen Medien -die Fake-News, Angst und Hetze verbreiten- die damit automatisch gefüttert werden.
Ob sich dort in Zukunft etwas ändert, bleibt fraglich. Wahrscheinlich gilt das Motto: «Einmal Heyden, immer Heyden»! Düstere Zeiten für den Frieden…