disclaimer: es handelt sich um einen aggregierten/gespiegelten/archivierten beitrag einer externen website. für die inhalte sind die externen autorInnen verantwortlich.


beitrag von classless Kulla

Die ersten Rezensionen zu “Raven wegen Deutschland”

Aus der Zeitschrift “Die Republik bin ich”:

>>Das gleich zu Beginn auftauchende Wort Aufruhr sagt es bereits ganz deutlich: Mit diesem Buch werfen sich die berufsjugendlichen Autoren dem kommenden Aufstand der Wutbürger an den Hals und in der gleichen Bewegung fallen sie jeglichem Bestreben nach Zartheit und Kärchern in den Arm. Ohne es zu lesen, läßt sich mit Sicherheit sagen, daß darin auch der Islam verherrlicht wird. Nicht jedoch dieser Rave-Intifada, dieser Selbstzurichtung zum radikalen Gesindel, diesen an sich irre werdenden Konsummonaden sollte der Kritiker seine Aufmerksamkeit widmen, vielmehr ist es darum zu tun, entschieden und notfalls gestützt auf die revolutionäre Polizei der Republik, alles verteidigen zu lassen, was selbst man bei Pohrt und Türcke eigenhändig abgeschrieben hat.<<

Und aus dem Stadt- und Nachrichtenmagazin:

>>Die Berliner Ersatzbank – Friedrichshainer wollen krasser sein
Unter den Zugezogenen aus bedauernswerten Provinznestern herrscht ein aufgeregter Wettbewerb darum, radikaler und verwegener zu sein als die vom Szeneladen nebenan. Dumm nur, wenn sich dann herausstellt, daß alle aufgefahrenen Beispiele und Anekdoten neben (und fast zwei Jahre nach) Helene Hegemanns Drogen-, Feier- und Sexgeschichten abgeschmackt wirken und auch der angeblich freie Umgang mit der Erzählform Hegemannscher Sampelei kaum das Wasser reichen kann. In einer Stadt mit wiedergewähltem Partybürgermeister, aufstrebenden Drogenlegalisierern und brennenden Autos in der Nacht ist das Streben nach Distinktion und Provokation ebenso müßig wie es wohl unvermeidlich ist. Dennoch möchte man in Anlehnung an Blumfeld diesem “Diktat der Aufpasser” entgegenrufen: “Gebt endlich auf! Es ist vorbei!”
<<

Aber die PDFs rippe ich nicht auch noch selber…