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beitrag von classless Kulla

Haselnuß dann eben schwarzgrün

In der aktuellen “Jungle World” stehen gute Texte zum Weg in die schwarz-grüne Einheitssoße.

Volker Weiss schreibt über das “Bedürfnis des Bildungsbürgertums nach Sinnstiftung”, das “den Grünen zum Wahlerfolg verholfen” hat:

>>Sie sind die legitimen Erben des bürgerlichen Konservatismus. (…) Getreu der Dialektik des Machterhalts, die der italienische Schriftsteller Tomasi di Lampedusa formulierte, gilt: Manchmal muss sich eben etwas ändern, damit alles so bleiben kann, wie es ist.<<

Magnus Klaue: Deutschland sucht den Super-Gau

>>Genug Material gäbe es also, an dem sich Kritiker der deutschen Anti-Atomkraft-Bewegung abarbeiten könnten. Doch die wenigen, die sich der Aufgabe annehmen, haben mit den Umweltaktivisten leider gemein, sich als alleinige Hüter der Vernunft zu verstehen – einer Vernunft, die entgegen dem Selbstverständnis derer, die sie predigen, vom kleinbürgerlichen Vertrauen in »Expertenwissen« sowie von der festen Überzeugung getragen ist, was die Vorstellungskraft übersteige, das könne auch nicht geschehen.<<

Und Markus Ströhlein bemerkt zur Ethikkommission “Sichere Energieversorgung”:

>>Die Bundesregierung hat also offensichtlich ihre Kalkulation des »atomaren Restrisikos« aktualisiert und ist zu dem Ergebnis gekommen: Atomkraft lohnt sich nicht mehr. Verstrahlte Landstriche, kranke, tote und deshalb nicht mehr sonderlich tüchtige Bürger – das wären schlechte Geschäftsbedingungen für den Standort Deutschland.<<