Reflexion

„Kommunisten fressen kleine Kinder“.


Eine antikommunistische Kundgebung der CDU in Berlin – Lichtenberg wurde am 22.01.2011 gestört. Berichte gibt es im Internetportal „Indymedia“ und bei „Classless“. Die Antikommunistin Vera Lengsfeld beklagt sich an anderer Stelle: Kaum „hatten sich die CDU-Demonstranten versammelt, tauchten junge Leute auf, die sich mit ihren Schildern vor sie stellen. ‚Marx, Engels, Lenin, Lötzsch‘, stand auf einem, ‚Kein Gulag im Spreewald‘, auf einem anderen (…). Einige hatten sich für die erwartete Konfrontation mit der CDU schon Mut angetrunken, andere holten das an Ort und Stelle mit Bier, Wein und dem kapitalistischsten aller Getränke, Sekt, nach (…). Mit dem Alkoholpegel stieg die Agressivität. Sprechchöre, Beschimpfungen, Schmähungen (…).“ Das „Forum der Nicht Arbeit“ dokumentiert die Kundgebung unterdessen mit einem Video, das an dieser Stelle zu sehen ist. Sowjetfans, Antikommunist_innen und Kommunist_innen an einem Ort. Klingt nach einer lustigen Mischung. Dies macht auch das auf dem Foto zu sehende großartige Schild deutlich: „Kommunisten fressen kleine Kinder (mit Bautzner Senf). Fast schon schade, dass ich nicht dabei sein konnte…