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beitrag von Reflexion

„Die rote Flut“ – II.

Vor einigen Monaten wurde in diesem Blog auf das Remake des Films „Die rote Flut“ hingewiesen. Im Film fällt „Rotchina“ in die USA ein. Alles wäre verloren, wären da nicht einige Jugendliche, die mit Guerilla-Methoden gegen die Invasoren vorgehen. Das Original wurde in den 80′er Jahren des letzten Jahrhunderts gedreht; damals diente noch die Sowjetunion als Gegner. Eigentlich hätte der Film „Rote Dämmerung“ heißen müssen. Doch aus dem „Red Dawn“ wurde – in deutscher Tradition – „Die rote Flut“.
Nun berichten verschiedene Medien darüber, dass sich das Remake um einige Monate verschieben wird, weil die Produktionsfirma „MGM“ in Insolvenz gehen musste. Daher gibt es auch noch kein offizielles deutsches Filmposter, geschweige denn einen Starttermin in Deutschland. Da nun noch einige Monate Zeit sind, bis der angebliche „Kommunismus“, in Form der chinesischen Volkbefreiungsarmee, über die USA hereinfällt, habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und die Archive nach einem geeigneten Filmplakat durchsucht. Ich bin fündig geworden: Mein Vorschlag wäre ein Plakat aus dem Jahr 1920. Leicht abgewandelt könnte dieses antikommunistische Motiv gut für das deutsche Poster genutzt werden. Schließlich wird hier mit den gleichen antikommunistischen Mustern, nämlich einer „roten Flut“ die über die „Freiheit“ hereinbricht, gearbeitet.


(1920)


(1984)


(2011 ?)