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Still not ♥ing leerstand. raven mit dem blauen block September 5, 2014 | 01:38 pm

#ivibleibt #blauerblock

still not ♥ing leer­stand. raven mit dem blau­en block.

27.​9.​2014, 21 Uhr, Quä­ker­wie­se (Fran­ken­al­lee, Ecke Schwal­ba­cher­stra­ße)
mu­si­cal sup­port by ivi re­si­dents and fri­ends

Frank­furt ist eine krea­ti­ve Stadt; dann, wenn es darum geht selbst­or­ga­ni­sier­te Räume zu ver­hin­dern und be­setz­te Häu­ser zu räu­men. Von der Be­la­ge­rung eines be­set­zen Hau­ses über den Zi­visch­lä­ger­trupp bis zur klas­si­schen Haus­räu­mung war in den letz­ten Jah­ren alles dabei. Al­lein in die­sem Jahr gab es den­noch drei neue Haus­be­set­zun­gen. IvI, Leer­stel­le, Büro für un­lös­ba­re Auf­ga­ben und Blau­er Block sind nur ei­ni­ge Schlag­wor­te, die be­wei­sen, dass das Be­dürf­nis nach selbst­or­ga­ni­sier­ten Räu­men in Frank­furt am Main wei­ter­hin be­steht. Die Haus­be­set­zungs­be­we­gung lässt sich of­fen­sicht­lich nicht ein­schüch­tern.

Auch aus an­de­ren po­li­ti­schen Kon­tex­ten und ver­schie­de­nen Mo­ti­va­tio­nen regt sich Wi­der­stand. In immer mehr Vier­teln gibt es Men­schen, die sich gegen Ver­drän­gung und Mie­ter­hö­hun­gen or­ga­ni­sie­ren und zur Wehr set­zen. Es ist an der Zeit diese Kämp­fe zu ver­net­zen.

Das Schei­tern der Ver­hand­lun­gen des Pro­jekts Phi­lo­so­phi­cum zeigt uns dabei, dass auch Be­reit­schaft zur Ko­ope­ra­ti­on in Frank­furt am Ende keine grö­ße­ren Spiel­räu­me er­öff­net. Den Be­set­zer_in­nen der Leer­stel­le droht ein ju­ris­ti­sches Nach­spiel. Hier­mit for­dern wir alle auf, die Demo der Leer­stel­le am 4.9. zu un­ter­stüt­zen und die an­ste­hen­den Ge­richts­pro­zes­se ein­falls­reich zu be­glei­ten. Die Ei­gen­tü­me­rin bei­der Häu­ser ist üb­ri­gens die städ­ti­sche Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaft ABG Hol­ding. Doch von dem trot­zi­gen En­ga­ge­ment von Staats­an­walt­schaft und ABG las­sen wir uns nicht klein­krie­gen.

Wenn wir eines vom IvI ge­lernt haben, dann dass theo­rie*pra­xis*party zu­sam­men­ge­hö­ren, um es in die­ser Stadt aus­zu­hal­ten. In so­li­da­ri­scher Um­wid­mung eines Zi­tats aus der Grund­satz­er­klä­rung des So­zia­len Zen­trum Avan­ti in Dort­mund fin­den wir: Frei­heit ent­steht als tan­zen­de Be­we­gung – nicht nur, aber si­cher­lich auch.

Des­halb:
still not ♥ing leer­stand. raven mit dem blau­en block.
27.​9.​2014, 21 Uhr, Quä­ker­wie­se (Fran­ken­al­lee, Ecke Schwal­ba­cher­stra­ße)
mu­si­cal sup­port by ivi re­si­dents and fri­ends

Facebook-Veranstaltung

Der Rave wird vor­bei­füh­ren an ehe­ma­li­gen be­setz­ten Häu­sern im Gal­lus, dem Wes­tend und Bo­cken­heim, die oft nur für we­ni­ge Stun­den be­spielt wer­den konn­ten: Krif­te­ler Stra­ße 84/86, Schwal­ba­cher­stra­ße 45, Weil­bur­ger­stra­ße 17, Ho­hen­stau­fen­stra­ße 19-25, Schu­mann­stra­ße 2, Schu­mann­stra­ße 60, Klei­ne Wie­senau 1, My­li­us­stra­ße 20, Ket­ten­hof­weg 130, Ge­org-​Voigt-​Stra­ße 10 und Phi­lo­so­phi­cum. In der Krif­te­ler Stra­ße be­fin­det sich – nicht zu­letzt auf­grund der Be­set­zung – mitt­ler­wei­le eine Un­ter­kunft für un­be­glei­te­te min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge. Die meis­ten Ge­bäu­de ste­hen al­ler­dings bis heute leer.

Weil wohl alle ahnen, dass wir wie­der kom­men, lässt man si­cher­heits­hal­ber Ab­sperr­git­ter an der Weil­bur­ger-​ und die Bar­ri­ka­den im Ge­bäu­de in der Schwal­ba­cher­stra­ße ste­hen und reißt die Häu­ser in der Ho­hen­stau­fen­stra­ße ab.
Wir ant­wor­ten dar­auf: still ♥ing squats. ready, steady, go.

So­li­da­ri­sche Grüße gehen raus an das So­zia­le Zen­trum Avan­ti in Dort­mund, die Squat­ting Days in Ham­burg und die (T)Raum­kli­nik aus Mar­burg.

Wir for­dern die Rück­nah­me aller Straf­an­zei­gen gegen die Be­set­zer_in­nen der Leer­stel­le, von IvI Re­sur­rec­tion und dem Büro für un­lös­ba­re Auf­ga­ben!
Fin­ger weg vom So­zia­len Zen­trum Avan­ti in Dort­mund!
Für mehr selbst­or­ga­ni­sier­te Räume in Frank­furt und an­dern­orts!

[04.09.] Demo-Aufruf: Raum Statt Repression! September 1, 2014 | 01:25 pm

#ivibleibt #blauerblock #leerstelle

Demo Raum Statt Repression! 04.09. um 18.30Uhr, Bockenheimer Warte, Frankfurt


Über 2.000.000m² Leerstand, ständig anwachsende Bodenpreise, repräsentative und unnötige Neubauten, lasche oder gar nicht erst vorhandene Regulierungen der Mietsteigerung: Das sind Anzeichen der derzeitigen Umstrukturierungspolitik in der Stadt Frankfurt. Sie ist von der Verdrängung vielfältiger Lebensformen geprägt und treibt so eine Parzellierung des Stadtbilds nach Interessen des Marktes voran: auf der Zeil soll geshoppt werden, in Sachsenhausen wird von einer Bar in die nächste gestolpert, in Bockenheim/Westend gehen „Ruhestörung“ und „Hausfriedensbruch“ vor kulturelle Selbstverwaltung. Um dem verwalteten (Über)Leben zu entgehen und sich eine Pause vor dem alltäglichen Zwang zu gönnen, brauchen wir Räume, in denen wir uns frei entfalten und über uns selbst bestimmen können!

Doch jegliche Bemühungen der Bürger_innen und der Protest gegen Marginalisierung und Verdrängung werden erschwert, ignoriert oder gar kriminalisiert. Der Versuch, alternative Kultur- und Wohnprojekte auf offiziellen Wegen umzusetzen, wird verunmöglicht. Auf dem Geländes des zukünftigen Kultur-Campus Bockenheim verdichtet sich dieser Prozess. Der Verein Offenes Haus der Kulturen soll der Saalbau GmbH, einer Tochtergesellschaft der ABG Holding, weichen und das von vielen Bürger_innen gemeinschaftlich geplante Philosophicum aufgrund „fehlender Mittel“ gar nicht erst realisiert werden. Selbst den offiziellen Planungswerkstätten wird die Legitimität nachträglich abgesprochen.

Diese Stadtpolitik wollen wir nicht mehr ohnmächtig ertragen! Die Hausbesetzungen der letzten Jahre verweisen allesamt auf den Widerspruch zwischen Brauchen und Haben und sind angesichts solcher Umstände eine legitime Protestform. Diese Protestform ermöglicht nicht nur den nötigen physikalischen Raum sich anzueignen, sondern schafft viel mehr noch einen sozialen Raum der Selbstermächtigung für mitmenschliche Praxis und Träume. Sie produziert einen utopischen Überschuss, der über das Bestehende hinaus verweist.

Am 15.03.2014 wurde die Georg-Voigt-Straße 10 für wenige Stunden unter dem Namen L__rSt*ll* besetzt, um für andere Möglichkeiten des gemeinsamen Lebens zu demonstrieren. Gemeinsam wollte man am Kultur-Campus aus eigener Initiative partizipieren und ein milieu- und generationsübergreifendes Café mit offenen Plenum gründen. Für den Anfang war bereits ein Workshopprogramm zu Kunstproduktion in Planung. Das Projekt wurde lieder ohne jegliche Verhandlungen am selben Tag aus dem Haus geräumt.

Nun geht die Staatsanwaltschaft auf Antrag der städtischen ABG Holding gegen die 27 Aktivist_innen vor. Die Besetzer_innen der Villa sollen jetzt wegen Hausfriedensbruch vor Gericht gestellt werden, für manche wurde die Strafe von 600 Euro bereits verhängt. Derartige Repression soll jedes soziale Engagement einschüchtern, Widerstand unmöglich machen und der aktuellen Stadtpolitik freies Spiel gewähren.

Das werden wir nicht auf uns sitzen lassen! Kommt am 04.09. um 18.30Uhr zur Bockenheimer Warte! Demonstriert gegen die repressive Stadtpolitik – für unser gemeinsames Recht auf Stadt!

Es gibt auch eine entsprechende Facebook-Veranstaltung. Weitere Informationen, kommende Termine und Soli-Aktionen findet ihr auf diesem Blog: http://raumstattrepression.blogsport.eu/

Studentische Vollversammlung, Montag 19.5., IG-Farben-Campus May 18, 2014 | 01:57 pm

vv19514
ZK:

Liebe Kommiliton*innen,

Der Auftakt war ein voller Erfolg. Nun geht es weiter, um die nächsten konkreten Schritte zum weiteren Vorgehen gegen die Unterfinanzierung der Hochschule, zu volle Seminare und gegen die Mensapreiserhöhungen zu planen.

Ihr seid herzlich zur Vollversammlung am Montag 19. Mai um 14.00 Uhr auf dem Campusplatz vor dem HZ eingeladen, um gemeinsam die Aktionen auszuarbeien und eine inhaltlichen Debatte zur Hochschulpolitik zu führen. Die Vollversammlung ist auch der Auftakst zur Protestwoche vom 19. – 24. Mai, die im Rahmen des bundesweiten “Bildungsstreik 2014″ stattfindet.

Kommt vorbei, diskutiert mit, werdet aktiv und bringt Schilder und Transpis mit, um unseren Protest sichtbar zu machen!

Ganz wichtig, weil es viele Nachfragen und Unklarheiten beim letzten Mal gab: Ihr seid von den Uni-Veranstaltungen freiegestellt. Macht euch keine Sorgen!

https://www.facebook.com/events/1431917210394653
http://ffmdieunibrennt.wordpress.com/

Videodokumentation zur Räumung des Blauen Blocks in der Krifteler Straße, FFM September 15, 2013 | 01:12 pm

Hier eine Videodokumentation zur Räumung des Blauen Blocks in der Krifteler Straße, FFM
#blauerblock

Videodokumentation zur Räumung des Blauen Blocks in der Krifteler Straße, FFM from Directmedia on Vimeo.

PM von communal west zur Räumung der Krifteler Straße September 8, 2013 | 01:33 pm

Anbei die PM von communal west zur Räumung der Krifteler Straße 84/86 in Frankfurt:

Brutale Räumung der Krifteler Straße 84/86 – Koalition aus CDU, SPD und Grünen politisch verantwortlich

Gestern hatten Aktivist_innen der Initiative communal west in der Krifteler Straße 84/86 ein selbstorganisiertes Stadtteilzentrum „Blauer Block“ eröffnet. Heute, am 7. September, gegen 18.30 Uhr wurden die über 40 vor und in dem Haus befindlichen Personen, von circa zehn ungekennzeichneten, zivilen Polizisten mit Teleskopschlagstöcken vollkommen überraschend angegriffen. Eine Betroffene schilderte geschockt die Szene: „Es war absolut surreal: Wir saßen vor dem Haus, Kinder spielten und wir besprachen gerade unser Abendprogramm, als wir von zehn Männer angegriffen wurden. Nichts deutete auf Polizisten hin, wir dachten sofort an einen Nazi-Angriff und ich versuchte, zu flüchten.“ Ein weiterer Zeuge ergänzte: „Die Männer waren aufgepumpt und tätowiert. Einer trug ein T-Shirt der Nazimarke Thor Steinar.“

Bis zum Überfall deutete nichts auf eine Räumung hin. Die Aktivist_innen befanden sich kontinuierlich in Gesprächen mit Vertreter_innen der Grünen und der SPD, darunter Mike Josef (SPD), Gregor Amann (SPD), Evanthia Triantafillidou (Grüne) und Jessica Purkhardt (Grüne). Die Gesprächspartner_innen hatten alle Wohlwollen bzw. Dialogbereitschaft signalisiert und Sieghard Pawlik (Sprecher der SPD-Fraktion im Römer) hatte noch gestern das Projekt gegenüber der Frankfurter Rundschau als „sinnvolle Aktion“ bezeichnet. Auch mit der Polizei stand communal west immer wieder in Kontakt und war zu jeder Zeit telefonisch erreichbar.

Den Strafantrag wegen Hausfriedensbruch und damit den Auftrag zur Räumung stellte die Stadt Frankfurt – vor Ort vertreten durch den langjährigen Leiter des Liegenschaftsamt Alfred Gangel. Clara Winter, Pressesprecherin von communal west: „Nicht nur die brutale und vollkommen überzogene Räumung ein Skandal. Es ist davon auszugehen, dass das CDU-Mitglied Gangel eine Entscheidung dieser Tragweite nicht alleine getroffen hat, sondern sicherlich nur in Ansprache oder Anordnung von SPD-Oberbürgermeister Peter Feldmann und dem Grünen Planungsdezernent Olaf Cunitz. Damit hat eine Koalition aus CDU, SPD und Grünen jeglichen Dialog aufgekündigt und tragen nicht nur die politische Verantwortung für die Räumung, sondern auch für alle ihre Folgen.“

Die für Sonntag, den 8. September um 19 Uhr, gemeinsam mit dem Arbeitskreis Kritische Geographie geplante Podiumsdiskussion zur Situation und Zukunft des Gallus kann jetzt nicht mehr im „Blauen Block“ stattfinden. Sie findet zur angekündigten Zeit im Gallus Zentrum, Krifteler Straße 55, statt. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wird es ausreichend Raum dafür geben, die Ereignisse des heutigen Tages zu reflektieren.

Alle Infos: http://blauer.blogsport.de/

Und wieder eine Hausbesetzung in Frankfurt September 6, 2013 | 07:08 pm

Zur Kenntnis:

#BlauerBlock im Gallus wieder eröffnet.

Heute, am 6. September 2013, hat die Initiative communal west in der Kriftelerstraße 84 das selbstorganisierte Stadtteilzentrum „Blauer Block“ wieder eröffnet.

Bereits Ende Mai dieses Jahres hate die Initiative versucht, ein solches Projekt in dem ehemaligen Sozialrathaus in der Schwalbacherstraße 45 zu etablieren. Weder die Eigentümer_innen des seit Jahren und bis heute leer stehenden Hauses noch die Stadt waren damals zu Verhandlungen bereit und erzwangen eine polizeiliche Räumung.

Wir wollen mit dieser Besetzung endlich ein selbstorganisiertes Stadtteilzentrum im Gallus realisieren.

Kommt vorbei und unterstützt die Besetzung!

Die Häuser denen, die sie brauchen!

Pressemitteilung von communal west vom 06.09.2013

http://blauer.blogsport.de/

We found love – ivi key_osk im Tanzhaus II August 21, 2013 | 02:24 pm

28. August 2013
19:00

#ivigehtweiter #ivibleibt

Tanzhaus West

wefoundloveIvi Barabend im Anschluss an eine offene Diskussion: Wie Weiter mit dem IvI?
ab 19h Diskussion
ab 21.30 Key_osk

Fb

Gold in the Air of Summer August 11, 2013 | 11:54 am

17. August 2013
15:00

goldintheairofsummer2ostpark am see

#Ivigehtweiter #ivibleibt !

open air party mit netter housemusik von:
teenitus (ivi)
radio horst (ivi)
unversehrt (ivi)
pienzig (scifihifi)

verpflegung gibts von der wunderbaren kantine: cuisine revolutionaire.

Nachttanzdemo in #Mainz “Träumen Tanzen Kämpfen” August 5, 2013 | 10:24 am

9. August 2013
19:00

Kommt mal hin!

Aufruf zur Nachttanzdemonstration am 09.08.2013 in Mainz 19 Uhr HBF

Träumen Tanzen Kämpfen

In den vergangenen Jahren wurden von verschiedenen regionalen Gruppen und Initiativen unkommerzielle Freiräume und Wohnmöglichkeiten gefordert! Heute müssen wir jedoch feststellen, dass diese Forderungen keineswegs erfüllt wurden!

Deshalb tragen wir am 9. August 2013 unsere Anliegen erneut auf die Mainzer Straßen und kämpfen für unser Recht auf Leben abseits des kapitalistischen Normalzustandes, frei von jeglichen menschenverachtenden Ideologien. Dieses Jahr werden wir uns nehmen was wir brauchen!

Obwohl mit den Nachttanzdemonstrationen 2010, 2012 und der Besetzung der Oberen Austraße 7, die Stadt und ihre Bevölkerung bereits auf die Thematik aufmerksam gemacht wurden, hat sich in Mainz wenig verändert. So ist die Problematik noch immer akut. Deshalb kritisieren wir, dass die Stadtregierung zwar sehr gut mit Abrissbirnen und profitorientierten Großprojekten umgehen kann, jedoch außer leeren Versprechungen nur vorgespieltes Interesse am Beheben der Missstände zeigt. Hervorzuheben ist hierbei die von der Stadt instrumentalisierte Zwischennutzungsagentur “Schnittstelle5″, welche nur als ein weiterer Beleg für die Ignoranz der Stadt gegenüber unseren Forderungen zu werten ist. Denn die Politik ermöglicht gesellschaftlichen Raum nur innerhalb ihrer Strukturen und macht uns damit von ihr abhängig. Dies steht in direktem Widerspruch zu unseren Vorstellungen einer emanzipierten Gesellschaft.

Während die Stadt Prestigeprojekte wie die Bauvorhaben an Winterhafen, Zollhafen und Ludwigstraße fördert, werden Bemühungen emanzipatorische, selbstverwaltete Projekte zu schaffen und zu erhalten unterbunden. Die hieran festzumachende gesellschaftlich tolerierte Ausbreitung der Wachstums- und Profitorientierung führt zu einem immer stärkeren Bedürfnis nach diskriminierungsfreien und vom Konsumzwang losgelösten Schutzräumen.

Nicht nur der öffentliche, sondern auch der private Raum wird von diesen Entwicklungen beeinflusst. Steigende Mieten verschlechtern die Wohnsituation, indem sie zu Verdrängung, Prekarisierung und Zwangsräumungen führen. Parallel entstehen an genannten Orten städtisch tolerierte und geförderte Objekte, die sich nur die in der Gesellschaft Bessergestellten leisten können. Dies steht in einem krassen Missverhältnis zu den tatsächlich benötigten Wohnungen.

Wir setzen uns für eine Abkehr von der profitorientierten Stadtplanung ein. Nur so ist es möglich, den städtischen Raum nicht zu einem exklusiven Gut verkommen zu lassen und allen Menschen ein Leben im innerstädtischen Raum zu ermöglichen. Denn Stadtentwicklung muss vielfältigen und offenen Raum für alle ermöglichen.

Diese Prozesse sind bei Weitem kein Mainzer Problem: Ausnahmslos alle Städte, seien es Berlin oder Hamburg, Köln oder Freiburg, Frankfurt oder Wiesbaden, sind von der fortschreitenden Gentrifizierung akut betroffen. Die kommerzielle Aufwertung des Wiesbadener Westends und die Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) in Frankfurt sind nur zwei Beispiele hierfür. Wir stellen uns entschieden gegen das Zerschlagen und Kriminalisieren der gesellschaftlichen Kämpfe, gegen Gentrifizierung und solidarisieren uns mit den emanzipatorischen Bewegungen für eine lebenswerte Stadt.

Deshalb rufen wir dazu auf, am 9. August 2013 zusammen zu demonstrieren und unser aller Anliegen auf die Straßen, Plätze und in die Köpfe der Stadt zu tanzen!

Wir lassen uns nicht einschüchtern!

Wir fordern unkommerziellen Wohnraum, autonome Freiräume und ein Recht auf Stadt für alle!

http://traeumentanzenkaempfen.noblogs.org/

Ivi Key_osk im Exil July 3, 2013 | 03:04 pm

3. Juli 2013
20:30

Breaking News: kiosk findet definitely statt dort. be there :)

neues-bildivi keyosk am rödelheim bahnhof! ab 20:30uhr cold drinks, good music and nice people :) kommt vorbei

Fb-Event

ivi soli konzert heute mit guaia guaia June 21, 2013 | 11:20 am

21. Juni 2013
19:00

wo: auf der senckenberganlage vor dem ivi
wann: 19h

im anschluss gehts ins siks zu häppchen und einem vortrag zu lenin oder
ins klapperfeld zum minifest

http://www.guaiaguaia.de/

16. Gegenuni: Theorie–Praxis–Party June 7, 2013 | 10:27 am

10. Juni 2013bis23. Juni 2013

16. Gegenuni: Theorie–Praxis–Party

deckblattWas unter dem Namen „Gegenuni“ firmiert und dieses Semester zum 16. Mal stattfindet, war immer auch der Versuch, dem Motto des Instituts für vergleichende Irrelevanz, „Theorie–Praxis–Party“, gerecht zu werden. Nur konsequent, oder bereits völlig überfällig, dass sich nun explizit dieses Themas angenommen wird. Mit Blick auf das zehnjährige Bestehen des Instituts scheint eine Reflexion der bisherigen politischen Arbeit sinnvoll und angesichts der momentanen „Obdachlosigkeit“ bitter nötig.
Neben einer Reflexion über Sinn – und Unsinn – des Instituts, muss über Möglichkeiten des Fortbestandes diskutiert werden. Dabei wollen wir uns auch damit auseinandersetzen, wie Theorie–Praxis–Party in den letzten Jahren theoretisiert, praktiziert und gefeiert wurden und hoffen einen Beitrag dazu zu leisten, gemeinsam darüber nachzudenken, wie das in Zukunft sein könnte. Gleichzeitig ist es das Ziel dieser Gegenuni, Veranstaltungen zu denjenigen Themen anzubieten, die auf unterschiedlichen Ebenen im IVI Relevanz haben oder hatten. In den letzten acht Jahren fanden die Veranstaltungen der Gegenuni im Gebäude des Instituts im Kettenhofweg 130 statt. Dieses Gebäude wurde von der Universität Frankfurt an einen privaten Investor verkauft, der es am 22.
April dieses Jahres polizeilich räumen ließ. Bereits im letzten Jahr ließ der neue Besitzer die Gegenuni gerichtlich verbieten. Sie konnte dennoch im Institutsgebäude ihren Ort finden, weil sie nur zum Schein verlegt wurde. Das geht nun nicht mehr. Das Institut hat derzeit keine Räumlichkeiten mehr, so dass wir gezwungen sind die Veranstaltungen auf verschiedene Orte in der Stadt zu verteilen. Die Gegenuni muss also diesmal tatsächlich „im Exil“ stattfinden.

*Institut für vergleichende Irrelevanz: Negierte Interessen und abgewickelte Theorieansätze*

Die Benennung des Instituts wurde durch Umberto Ecos Buch „Das Foucaultsche Pendel“ inspiriert. Ecos Erfindung einer „Fakultät der vergleichenden Irrelevanz“ stellt eine Kritik am akademischen Betrieb dar, der um des Forschens willen forscht, ohne sich darüber zu verständigen, was eigentlich wissenswert wäre. Im IVI wird der Begriff ‚Irrelevanz‘ einerseits auf gesellschaftlich für irrelevant erklärte Gruppen angewendet, deren Interessen und Bedürfnisse negiert werden.
Andererseits geht es um an der Uni irrelevantisierte Theorieansätze, die im universitären Betrieb verdrängt und vereinnahmt werden: etwa die
Sexualwissenschaft, die Psychoanalyse oder die kritische Theorie. Weil im IVI an deren emanzipatorischen Gehalt festgehalten wird, wird versucht ihnen Zeit und Raum zurückzugeben und sie so weiterzudenken.

*Theorie–Praxis–Party: Vermittlung des Getrennten?*

Bei dem Dreiklang „Theorie-Praxis-Party“ ging es in den vergangenen Jahren insbesondere um die Vermittlung von Bereichen, die sonst eher als getrennt voneinander gedacht werden: Theorie und Party, Alltag und Kunst, Praxis und Theorie, Kopf- und Handarbeit. Der Intuition folgend, dass jede Party immer schon politische Praxis ist, jede politische Praxis sich theoretisch verortet und theoretische Reflexion in den gegenwärtigen Verhältnissen unabdingbar ist, stellt das IVI den Versuch einer Vermittlung dieser in der bürgerlichen Gesellschaft notwendig getrennten Bereiche dar.

*Kritisches Denken braucht und nimmt sich Zeit und Raum*

Diese Parole hatte ihren Ausgangspunkt in der autoritären und an instrumenteller Vernunft orientierten Umstrukturierung der Universität, mit der die ohnehin geringe Möglichkeit der Mitbestimmung dezimiert wurde. Damit einher ging in Frankfurt eine inhaltliche Umorientierung: von der re- zur de-education. Die Forderung nach Zeit und Raum bedeutet eine Forderung nach Zeit zur Reflexion, eine Verweigerungshaltung gegenüber Fremdbestimmung und Ausrichtung an Effizienzkriterien. Sie verweist auf die Erfahrung, dass für jene Reflexion, ein gemeinsamer Ort, ein Raum, der anders funktioniert als die Universität, notwendig ist. Dabei wollte das IVI zumindest versuchen, dem Elend im Studierendenmilieu zu entfliehen. Die Verfügung über Zeit und Raum sind Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Lernen und Leben. Als eine solche Aneignung von Zeit und Raum, als einen „Stützpunkt“, versteht sich das IVI – auch, wenn der Raum derzeit noch fehlt.

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Programmübersicht. Alle Ankündigungstexte finden sich im PDF.


Montag, 10.06.

19 Uhr Gegenuni-Eröffnung „Theorie-Praxis-Party“ | Klapperfeld

20 Uhr Hat die Dialektik der Aufklärung ein Geschlecht? Chancen und Grenzen einer feministischen Aneignung der Frankfurter Schule. Vortrag und Diskussion mit Elmar Flatschert | Klapperfeld

Dienstag, 11.06.

15 Uhr Schaffen wir zwei, drei, viele kritische Psychologien. Workshop mit dem AK kritische Psychologie | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

17 Uhr Ist die Uni noch zu retten? Kritiken der gegenwärtigen Hochschule. Workshop mit Agnes und David | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

20 Uhr „Beste Action, beste Botschaft“ – Gegenöffentlichkeitskonzepte zwischen Selbstüberschätzung und Gegenmacht. Vortrag und Diskussion mit Gottfried Oy | Café Koz

Mittwoch, 12.06.

16 Uhr Einführung in Aspekte feministischer Theorien. Workshop mit den feministischen Philosoph_innen | Frauencafé im PEG, 02 G 0215

19 Uhr Qu’est-ce que l’irrélevance? | Tanzhaus West

ab 21 Uhr we found love… der große IVI-Barabend mit den schönsten IVI-Hits | Tanzhaus West

Donnerstag, 13.06.

16 Uhr Rückführung des Rechts auf Gewalt. Workshop mit dem Arbeitskreis kritischer Juristinnen und Juristen | Klapperfeld

17 Uhr Queere Räume. Workshop mit Maria Planer | Klapperfeld

18 Uhr Antiziganismus und Arbeitsgesellschaft. Vortrag und Diskussion mit Roswitha Scholz | Klapperfeld

20 Uhr Kapitalistische Krise – Auch eine (Vielfach)Krise der Linken! Vortrag und Diskussion mit Micha Hinz | Klapperfeld

Freitag, 14.06.

10 Uhr Adornos negative Dialektik – Einführung in ein (gar nicht so) schwieriges Thema. Vortrag und Diskussion mit dem Arbeitskreis für Kulturindustriestudien | Café Koz

16 Uhr Solikicken für’s IVI | Bürgerpark/Bolzplatz in Darmstadt

17 Uhr Erziehung im Kapitalismus – oder: von Menschen und Früchten. Zur Ideologie der „Bildungsreife“. Workshop mit Marcus Balzereit | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

20 Uhr „Kramers Lieblingsfilm“. Eine Filmvorführung | Werkbund

22 Uhr Wo wohnt die Katz? – IVI-Soliparty | Oettinger Villa in Darmstadt

Samstag, 15.06

11-16 Uhr schnell noch ein bier bevor es weitergeht! queer-feministischer frauen*frühschoppen mit ex-ladyfest, but still queer-feminist | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

14 Uhr Stadtführung „Arbeitergeschichte und Leerstand“ mit Nullheimer | Treffpunkt: Eingang Paulskirche

18 Uhr Adornos „Ideen zur Musiksoziologie“. Workshop mit Thomas Zöller | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

Montag, 17.06.

14 Uhr Ist die Gegenuni noch zu retten? Infragestellung einer Infragestellung. Workshop mit Agnes und David | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

16 Uhr Antisemitismus in der Linken – das gibt es doch gar nicht?! Workshop mit Arwin und Armin | Studierendenhaus Initiativenraum/Ex-Buchladen

18 Uhr IVI-Info-Plenum zur aktuellen Lage | Studierendenhaus – K4

20 Uhr Hass auf Vermittlung und Lückenphobie. Zur Aktualität der Psychoanalyse. Vortrag und Diskussion mit Christine Kirchhoff | Café Koz

Dienstag, 18.06.

16 Uhr Rassismus, seine Geschichten und seine Kritik. Workshop mit Felix Schürmann und Stefan Wedermann | Protestzelt auf dem IG-Farben-Campus

18 Uhr Familie, Autorität und bürgerliche Gesellschaft – Zur Produktivität Kritischer Theorie für feministische Kritik heute. Vortrag und Diskussion mit Barbara Umrath | Café Koz

20 Uhr Raumnot. Vortrag und Diskussion mit Bernd Belina | Café Koz

Mittwoch, 19.06.

16 Uhr „Vorrang des Objekts“ – Workshop zur materialistischenErkenntniskritik bei Adorno. Workshop mit dem gegen-arbeit(s)-kreis(e) | Mouson-Turm, Studio 1

18 Uhr Mozart von links. Vortrag und Diskussion mit Paul Bartolomäi | Mouson-Turm, Studio 1

20 Uhr „Theorie und Praxis der Erziehung/Pädagogik und Psychoanalyse“ (Siegfried Bernfeld). Buchvorstellung durch den Mitherausgeber Rolf Göppel | Café Koz

ab 22 Uhr Key_osk | tba

Donnerstag, 20.06.

12 Uhr Einführung in das „Maschinenfragment“ der Marxschen Grundrisse. Workshop mit Martin und Niko | Protestzelt auf dem IG-Farben-Campus

16 Uhr Alfred Lorenzer. Zur Dialektik von Individuum und Gesellschaft. Workshop mit dem AK kritische Psychologie | Protestzelt auf dem IG-Farben-Campus

18 Uhr Überlegenheitsgefühle integriert. Zum Wandel des Rassismus in der Krise. Vortrag und Diskussion mit Justin Monday | Café Koz

20 Uhr „Revelge“ und „Pogrommusik“. Mahlers Symphonik und Adornos Negative Dialektik. Vortrag und Diskussion mit Gerhard Scheit. | Café Koz

Freitag, 21.06.

14 Uhr Amuse Gueule: Critique. Workshop der Kantine cuisine révolutionnaire | SIKS

16 Uhr Amuse Gueule: Pratique. Kochaktion mit der Kantine cuisine
révolutionnaire | SIKS

18 Uhr Bratwurst, Bier, Marx. Workshop zu den Feuerbachthesen mit Danny und Charly | SIKS

19 Uhr Häppchen von der Kantine cuisine révolutionnaire | SIKS

20 Uhr „… daß jeder Satz nicht nur sprach, sondern wie ein Schuß traf.“ Zur Kritik an Lenin. Vortrag und Diskussion mit Raban Witt | SIKS

Samstag, 22.06.

ab 13 Uhr Queer-Party | Klapperfeld

18 Uhr Steal this Book. Eine Einführung in die Soziologie des Ladendiebstahls als teilnehmende Beobachtung. Ein Workshop | Klapperfeld

21:30 Uhr Terrorbird und unhappybirthday. Konzert by Show Off | Klapperfeld

Fb-Event

Presseschau zur gestrigen Besetzung durch communal west May 25, 2013 | 12:47 pm

#blauerblock #ivibleibt Eine kleine Presseschau zu gestern:

fr: http://www.fr-online.de/frankfurt/hausbesetzung-frankfurt-hausbesetzung-beendet,1472798,22859338.html
hr-online: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_48551651
faz: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/frankfurt-junge-leute-besetzen-leeres-haus-12194263.html
fnp: http://www.fnp.de/rhein-main/frankfurt/Besetztes-Haus-geraeumt;art675,526174
echo-online: http://www.echo-online.de/nachrichten/landespolitik/Leerstehendes-Haus-in-Frankfurt-besetzt;art175,3962103
radio ffh: http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/topnews/nId/28770/nItem/besetztes-haus-in-schwalbacher-strasse-geraeumt.html
mz allgemine ztg: http://www.allgemeine-zeitung.de/nachrichten/politik/hessen/13119864.htm
welt: http://www.welt.de/regionales/frankfurt/article116541432/Leerstehendes-Haus-besetzt-und-wieder-geraeumt.html
main-netz: http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/hessenr/art11995,2610204

http://blauer.blogsport.de
https://twitter.com/communalwestffm
https://www.facebook.com/pages/Blauer-Block/133227953539186?fref=ts

Kommt zum Still ♥ing Ivi-”Block” May 8, 2013 | 11:01 pm

11. Mai 2013
16:00

Demonstration am 11.05.2013
Wohnraum für alle.

stilllovinAm 11.05.2013 wollen wir wieder gemeinsam gegen Verdrängung durch hohe Mieten, Wegrationalisierung von sozialen Einrichtungen und Räumung von selbstverwalteten Zentren, obwohl genug Leerstand vorhanden ist, auf die Straße gehen.

In Frankfurt sind manche Mietpreise so hoch wie in London – Verdrängung und Leerstand bestimmen das Stadtbild.

Wir wollen nicht weiter zusehen, wie ein Viertel nach dem anderen in kapitalistisches Niemandsland verwandelt wird und Menschen durch steigende Mietpreise in Armut verfallen.

Wir wollen eine Entwicklung der Stadt als Ganzes!

„Gentrifizierung ist so gesehen die unverfrorene und geschmacklose Ausgrenzung derer, die den Prozess, der die Stadt lebendig und lebenswert macht, immer wieder anstoßen.“

Gentrifizierung? Nicht mit uns.
Luxus für alle – Schimmel und Bruchbuden für keinen!

Demobeginn: 16Uhr am Römer, Frankfurt am Main

http://rechtaufstadtfrankfurt.blogsport.de/

AK Recht: Dokumentation und Stellungnahme IvI-Räumung April 29, 2013 | 03:16 pm

Zur freundlichen Beachtung:
#ivibleibt

In Folge der Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) am vergangenen Montag gab es diverse Demonstrationen, Kundgebungen und andere Protestaktionen. Hierbei kam es zu martialischen Polizeiaufgeboten sowie zu einer Vielzahl von Rechtsbrüchen seitens der Polizei.

Räumung

  • Die Räumung des Hauses selbst wurde begleitet durch ein nicht zu rechtfertigendes Polizeiaufgebot. Mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sowie der Beweissicherungs- und Festnahme-Einheiten (BFE) waren vor Ort, um die komplette Senckenberganlage zwischen Messekreisel und Bockenheimer Landstraße über Stunden hinweg abzuriegeln. Zusätzlich wurde der Kettenhofweg 130 durch mehrere Reihen Hamburger Gitter abgeriegelt. Darüber hinaus standen mehrere Gefangenentransporter für hunderte Menschen bereit. Zur Öffnung und Durchsuchung des Hauses wurde außerdem ein vermummtes und schwer bewaffnetes SEK eingesetzt. All dies führte nicht nur zu einem massiven Eingriff in die Bewegungsfreiheit von Bürger_innen, sondern auch und vor allem zu einer starken Einschüchterung der anwesenden Aktivist_innen, die durch passiven Widerstand vor dem Gebäude gegen die Räumung protestierten.
  • Bei der Räumung der Straße vor dem Gebäude kam es zu mehreren verletzten Aktivist_innen. Mehrere Menschen erlitten Arm- und Handgelenksverletzungen durch die Auflösung der Blockade durch die Polizei sowie Prellungen und Quetschungen durch den Einsatz von Schildern, mit denen die Personen von der Straße geschoben werden sollten.
  • Abseits der Blockaden kam es zu einem gewaltsamen Übergriff durch die Polizei, als sie eine Gruppe von drei Personen, die abseits der Blockaden auf dem Boden saßen, zum Gehen aufforderten. Als sich diese Personen weigerten, wurden sie von mehreren Polizist_innen angegriffen. Hierbei wurde eine Person im Gesicht verletzt, indem ihr ein Polizist gezielt mit dem Helm einen Kopfstoß versetzte. Die Person musste im Krankenhaus behandelt werden.
  • Um gegen die Räumung zu protestieren, hängten Aktivist_innen zwei Transparente aus dem Treppenhaus des FLAT-Gebäudes (Forschung und Lehre am Turm). Obwohl dieses universitäre Gebäude weiterhin in Betrieb ist und sich dort Büros und Seminarräume befinden, drang daraufhin sofort eine Hundertschaft der BFE ein und durchsuchte das Gebäude. Nachdem sich diese Hundertschaft selbst im Gebäude eingeschlossen hatte, kam eine zweite hinzu, um sie zu befreien. Anschließend wurde für längere Zeit das Foyer durch Polizist_innen besetzt, um den Zugang dazu zu versperren. Studierenden und Mitarbeiter_innen wurde dadurch der Weg zu ihren Büros und Seminaren ohne jeglichen Anlass verunmöglicht.

Spontandemonstration Montag Nachmittag

  • Als Reaktion auf die Räumung kam es am Montagnachmittag zu einer Spontandemonstration an der Frankfurter Galluswarte. Auch hier waren bereits mehrere Hundertschaften der Polizei vor Ort. Die Demonstration wurde von Beginn an von einem Spalier begleitet, welches die Außenwirkung der Demonstration massiv beeinträchtigte. Auf der Mainzer Landstraße kurz vor dem Platz der Republik wurde die Demonstration von der Polizei gestoppt. Trotz der daraufhin erfolgenden Anmeldung und Routenabsprache wurde die Demonstration weiterhin von allen Seiten mit Polizist_innen umringt; immer wieder wurden Demonstrationsteilnehmer_innen abgefilmt.
  • Als die Demonstration auf dem Römerberg ankam, kam es außerdem zu einem Schlagstockeinsatz gegen Demonstrant_innen.

Tag X+1-Demonstration

  • Am Dienstagabend gab es eine Großdemonstration gegen die IvI-Räumung, an welcher sich ca. 2000 Menschen beteiligten. Bereits Stunden vor der Demonstration glich die Gegend rund um den Hauptbahnhof einer polizeilichen Besatzungszone. So waren mehrere Hundertschaften in der Kaiserstraße, der Taunusstraße sowie auf dem Willy-Brandt-Platz stationiert. Zusätzlich befanden sich mehrere Hundertschaften der Bundespolizei sowie angeforderte Hundertschaften aus Rheinland-Pfalz in den Straßen hinter dem Hauptbahnhof. Zu guter Letzt standen auf dem Messegelände über 150 Einsatzfahrzeuge sowie drei Wasserwerfer und ein Räumpanzer bereit. Auch der IG-Farben-Campus im Frankfurter Westend sowie das IvI wurde von einem großen Polizeiaufgebot bewacht. Vermutlich übertraf die Zahl der Polizist_innen die Zahl der Demonstrationsteilnehmer_innen.
  • Obwohl es sich um eine Demonstration mit spontanem Anlass handelte und es bereits eine Anmeldung und Routenabsprachen gab, kam es zu einer Vielzahl an willkürlichen Vorkontrollen von Demonstrant_innen. Hierbei kam es auch zu Platzverweisen für mehrere Personen. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen das Versammlungsrecht dar, welches einen freien Zugang zu Versammlungen gewährleistet.
  • Von Beginn an wurde die Demonstration in einem engen Wanderkessel geführt. Mehrere Polizeiketten verhinderten das Verlassen der Demonstration sowie den Zugang zu ihr. Immer wieder wurde die Demonstration von einem engen Polizeispalier eingeengt, welches teilweise in weniger als einem Meter Abstand zur Demonstration lief. Die Sicht auf die Transparente war somit für Außenstehende nicht möglich, was die Außenwirkung der Demonstration massiv erschwerte. Der vordere Teil der Demonstration wurde zusätzlich zu den Einsatzhundertschaften der Bereitschaftspolizei von fünf Hundertschaften der BFE begeleitet. Im hinteren Teil der Demonstration war zusätzlich eine BFE aus Rheinland-Pfalz eingesetzt, welche nicht nur keine Namensschilder trug (was leider den Normalfall darstellt), sondern zusätzlich sämtliche weiteren Zugnummern und Abzeichen abgeklebt hatte. Somit hätte im Falle von Übergriffen nicht nur keine Einzelperson, sondern nicht einmal die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hundertschaft identifiziert werden.
  • Über den gesamten Demonstrationsverlauf hinweg wurde die Demonstration konsequent abgefilmt. Teilweise waren bis zu zwanzig Kameras gleichzeitig auf Teilnehmer_innen gerichtet. Dieses Abfilmen wurde auch weitergeführt, nachdem der Anmelder mehrfach mit dem Einsatzleiter der Polizei abgesprochen hatte, dass das Filmen eingestellt wird. Entsprechende Durchsagen des Einsatzleiters wurden durch die Beamt_innen der BFE ignoriert. Sowohl durch die filmenden Beamt_innen als auch durch die Hundertschaftsführer der BFE wurde die Herausgabe von Namen oder Dienstnummern verweigert. Immer wieder wurden Demonstrant_innen, die sich unter Verweis auf die Anweisung des Einsatzleiters der Polizei über die Videoaufzeichnungen beschwerten, beleidigt und selbst abgefilmt. Das Bundesverfassungsgericht hat das Abfilmen von Demonstrationen ohne konkreten Anlass immer wieder für rechtswidrig erklärt.

Eingriff in die Pressefreiheit

  • Im Anschluss an die Demonstration wurde ein Fotojournalist durch die Polizei umzingelt und festgehalten, nachdem er einen Übergriff auf eine_n Demonstrant_in dokumentiert hatte. Er wurde dazu aufgefordert, seine Kamera abzugeben. Dies verweigerte er und zeigte seinen offiziellen Presseausweis für Fotojournalist_innen vor. Daraufhin wurde er für 45 Minuten festgehalten, bis er letztendlich wieder freigelassen wurde, da die Polizei keinen richterlichen Beschluss für die Beschlagnahme der Kamera erwirken konnte. Ihm wurde jedoch angekündigt, dass er mit einer Vorladung als Zeuge zu rechnen habe.Dieser Vorgang stellt einen massiven Eingriff in die Pressefreiheit dar. Bereits im Februar kam es bundesweit zu Hausdurchsuchungen bei Fotograf_innen, bei denen Kameras, Festplatten und andere Speichermedien beschlagnahmt wurden. Auch diese wurden durch die Frankfurter Staatsanwaltschaft beantragt und durchgeführt. Dass es jetzt im Rahmen der IvI-Räumung erneut zum Versuch kommt, die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Presse auszuhebeln, zeigt, welches Verhältnis die Frankfurter Staatsanwaltschaft und Polizei zu demokratischen Grundrechten haben

Studentische Vollversammlung am Mittwoch

  • Am Mittwoch, dem 24.04.2013, fand die bereits seit mehreren Monaten angekündigte Vollversammlung der Studierendenschaft statt. Neben der Kriminalisierung der Studierenden durch die Uni-Leitung und der daraufhin erfolgten Schließung aller Mensen und Cafeterien sowie des House of Finance kam es auch hier zu polizeilicher Repression. So gab es mehrere Personalienkontrollen von Studierenden an den Stationen der Buslinie 75 – erneut ein krasser Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.
  • Die Vollversammlung selbst wurde nach übereinstimmenden Informationen mehrerer Beobachter_innen durch Zivilpolizist_innen beobachtet. Diese waren durch Uniformen des universitären Sicherheitsdienstes getarnt. Ob die Universitätsleitung diesen Einsatz auf universitärem Gelände genehmigt hatte, ist bisher unklar. In jedem Fall handelt es sich um eine klare Kriminalisierung aller Studierenden, die an der Vollversammlung teilnahmen.
  • Die sich an die Vollversammlung anschließende Spontandemonstration wurde sofort beim Verlassen des Campus durch eine Hundertschaft der Polizei gestoppt. Hierbei erlitten mehrere Studierende leichte Verletzungen durch Faust- und Ellbogenschläge. Auch nachdem die Demonstration loslaufen durfte, wurde sie auf ihrem Weg durchs Frankfurter Westend immer wieder durch eine Polizeikette zum Anhalten gebracht.

„Es zeigt sich, dass die Frankfurter Polizei ihre im letzten Jahr im Rahmen der Blockupy-Proteste erprobte Strategie weiter vorantreibt,“ erklärt Florian Muhs, ein Sprecher des Arbeitskreises. „Das martialische und nicht zu rechtfertigende Polizeiaufgebot bei der Räumung und den anschließenden Demonstrationen dient einzig und allein der Einschüchterung von Demonstrant_innen und Aktivist_innen. Die Demonstrationsfreiheit ist und bleibt ein demokratisches Grundrecht, welches in Frankfurt immer wieder zur Disposition gestellt wird.“

„Besonders der erneute Eingriff in die Pressefreiheit zeigt noch einmal ganz deutlich auf, dass die Frankfurter Polizei grundgesetzlich geschützte Bereiche konsequent ignoriert,“ ergänzt Muhs. „Nachdem die Staatsanwaltschaft nach den Hausdurchsuchungen im Februar zurückrudern musste, versucht die Polizei zweieinhalb Monate später, genau die gleichen Eingriffe durchzusetzen. Es ist erfreulich, dass sich dieses Mal zu Recht kein_e Ermittlungsrichter_in bereit erklärt hat, diesen Eingriff mitzutragen. Alleine der Versuch seitens der Polizei ist jedoch skandalös.“

Der AK Recht befürchtet, dass sich die in der letzten Woche zu beobachtenden Notstandsübungen der Frankfurter Polizei bei den Protesten gegen den Aufmarsch der NPD am 1. Mai fortsetzen werden.

http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/2013/04/29/dokumentation-und-stellungnahme-ivi-raumung/

Dokumentation und Stellungnahme IvI-Räumung

Kundgebung und Aktionen auf dem Römer gegen die kulturfeindliche Politik der Römerkoalition April 24, 2013 | 09:17 pm

25. April 2013
17:00

#ivibleibt Kundgebung und Aktionen auf dem Römer gegen die kulturfeindliche Politik der Römerkoalition

i<3iviWelturaufführung:
Burn Out, Frankfurt, Burn Out
Krachkonzert mit Dissonanzen

Ab 14h30 ist das Ivi erneut Thema im Haupt- und Finanzausschuß (Tagesordnungspunkt 4), ab 16h in der Stadtverordnetenversammlung (Tagesordnung I, Top 9)
Gemeinsamer Antrag der SPD, der LINKE. und der Piraten: http://www.stvv.frankfurt.de/parlis2/parlis.php

Heute! Bundesweite Tag X+1 Demo April 23, 2013 | 01:14 pm

23. April 2013
18:00

EA-Nummer: 069 – 79 82 80 95 (ab 18h)
http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/

Am Tag nach der Räumung!
18 Uhr Kaisersack

Fb: http://www.facebook.com/events/254109721391880/

Nehmt ihr uns das IvI ab..

Am frühen morgen des 15.2.2013 fand die Gerichtsverhandlung gegen die erfundene GbR IvI statt. Die Verhandlung dauerte stolze fünfzehn Minuten und endete mit einem Versäumnisurteil gegen die nicht
erschienene GbR, das eine sofortige Räumung des IvI ermöglicht. Das heißt eine Räumung des seit 2003 besetzten Hauses in Bockenheim ist ab jetzt täglich möglich. Am Tag nach der Räumung rufen wir dazu auf, sich an der überregionalen Demonstration unter dem Motto “IvI geht weiter! Wir nehmen uns was wir brauchen!” zu beteiligen. Wir wünschen uns eine kraftvolle, entschlossene Demonstration, um unserer Wut Ausdruck zu verleihen.

This is a story that must be told..

Das Institut für vergleichende Irrelevanz wurde 2003 im Rahmen der Student_innenproteste besetzt. Seit dem nimmt sich kritisches Denken hier Zeit und Raum. Unter dem Motto Theorie*Praxis*Party finden im IvI
autonome Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, aber auch Barabende, Partys und Konzerte statt.
Neun Jahre lang haben hier viele Menschen einen Raum gefunden, in dem sie sich gerne aufhalten, abseits von Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homo*Transphobie und heteronormativer Scheiße.
Im Februar 2012 wurde durch die Uni Frankfurt bekannt, dass das Gebäude an die stadtbekannte Immobilienfirma Franconofurt AG für den Spottpreis von ca. einer Million Euro verkauft wurde.

Francono who?

Die Immobilienfirma Franconofurt AG ist in Frankfurt dafür bekannt Häuser zu kaufen, sie dann zu sanieren und umzubauen und dadurch die Mieten ins Unermessliche steigen zu lassen. So werden eben alle, die nicht das Geld dazu haben, aus ihren Wohnungen und Häusern verdrängt und sind gezwungen in Randstadtteile zu ziehen, die im Rahmen von Stadtumstrukturierung noch nicht “aufgewertet”; wurden. Der charismatische Vorstandssprecher der Franconofurt AG, Christian Wolf, lässt tief blicken, wenn er davon spricht, dass er Leute kenne, die das Problem mit solchen Störenfrieden längst mit einem Baseballschläger gelöst hätten. Während er sich selber gönnerhaft zu profilieren sucht, der ja nicht zu solchen Mitteln greifen würde, ist er nicht müde geworden dem IvI für jede Veranstaltung der letzten Monate den Gerichtsvollzieher auf den Hals zu hetzen oder wiederholt Bautrupps los zu schicken, welche die Infrastruktur des Instituts (z.B. Strom und Wasserleitungen) beschädigen und die Nutzer_innen einschüchtern sollten.

IvI geht weiter…

Es wäre ein Irrglaube von Seiten der Stadt Frankfurt, Parteien, Franconofurt AG und anderen Arschlöchern zu glauben, dass wir das Projekt aufgeben. Selbstverwaltete Projekte mit soziokulturellem Anspruch wie das IvI finden in Frankfurt kaum noch Raum. Sie passen nicht in das scheinheilige, gepflegte Bild der Stadt. Mehrere Tausend Zwangsräumungen in den vergangenen Jahren, der Bau der neuen EZB und der Umzug des Campus Bockenheim auf den IG-Farben Campus zeigen wo es
hingehen soll. Doch wir werden weiter für unsere Sache einstehen, gegen Gentrifizierung, für autonome Zentren, eben gegen die Gesamtscheiße!

Kommt alle am Tag nach der Räumung nach Frankfurt!
Die Stadt gehört uns allen! Für die Erhaltung und Schaffung selbstorganisierter Räume!

Video von der Räumung April 23, 2013 | 12:08 pm

Video der Räumung des Instituts für vegleichende Irrelvanz am 22.04.2013.
Kommt heute um 18 Uhr zur Demo am Kaisersack!
IvI geht weiter!

Einladung zur Pressekonferenz 19.04.13, 11:00 April 18, 2013 | 02:48 am

19. April 2013
11:00

Zur freundlichen Beachtung:

Einladung zur Pressekonferenz zum Semesterstart
19.04.2013, Freitag um 11:00 Studierenhaus K4, Mertonstrasse 26-28, 60325 Frankfurt am Main.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie zu unserer Pressekonferenz am kommenden Freitag einladen.
Auf der Pressekonferenz werden eine Referentin aus Marburg, eine Referentin der TU Darmstadt, ein AStA-Vorstand der Goethe Uni und eine Pressesprecherin des Insitut für vergleichende Irrelevanz (kurz: IVI) teilnehmen.
Unter anderem wird es um die mit dem Semesterstart immer stärker hervortretenden Probleme der Universitäten in Hessen gehen. So soll ein Blick auf die Wohnraumsituation bzw. Studiensituation geworfen werden. Weiterhin soll exemplarisch ein Blick auf die Unterfinanzierung der Fachbereiche geworfen werden.
Weiterhin wird der Aktionstag am nächsten Mittwoch, dem 24.4.13, vorgestellt.

http://asta-frankfurt.de/

Prozess gegen Aktivistin der Oberen Austraße 7 in Mainz April 4, 2013 | 01:50 pm

10. April 2013
13:30

Zur freundlichen Beachtung:

10. April 2013, 13.30, Amtsgericht Mainz, Saal 113

prozessflyer-neu“Im August 2012 wurde ein leerstehendes Haus in der oberen Austraße 7 in Mainz von engagierten Menschen instandbesetzt und zu einem offenen sozialen, kulturellen und politischen Zentrum umgewandelt. Die Eigentümerin Stadtwerke Mainz AG stellte jedoch einen Strafantrag und ließ das Hausprojekt am 28.8 von der Polizei räumen. Nun droht denen Strafe die sich laut Polizei an der Besetzung beteiligt haben.

Am 10.04. findet der erste Prozess wegen Hausfriedensbruch gegen eine junge Aktivistin statt.
Gegen weitere Personen wurden Strafbefehle erlassen und es werden vorrausichtlich noch einige Gerichtsverhandlungen gegen die Engagierten der oberen Austraße 7 folgen.

Wir rufen alle Menschen, die sich mit dem Projekt und seinem Anliegen solidarisch zeigen, dazu auf, zahlreich zum Prozess zu erscheinen um die Angeklagte zu unterstützen.

Über ein halbes Jahr ist die Besetzung der Oberen Austraße 7 nun her. Wie schon durch die völlig überzogene Räumung im August, lassen die Verantwortlichen noch immer nicht davon ab, das Hausprojekt nachträglich zu entpolitisieren und das Engagement der Aktivist_innen zu kriminalisieren .
Die Absicht liegt klar auf der Hand: Die Aktivistjnnen sollen durch die strafrechtliche Verfolgung und die Vereinzelung eingeschüchtert und verunsichert werden, damit die freiraumfeindliche Politik in Mainz aufrechterhalten werden kann.

Für Stadt und Justiz ist die Besetzung von Leerstand kriminell, aber solange Menschen in Mainz und anderswo gezwungen sind auf der Straße zu leben und Bürger_innen der Stadt jeglicher Freiraum zur Begegnung oder künstlerischen Entfaltung verwehrt wird, bleiben Hausbesetzungen ein legitimes wie notwendiges Mittel, um sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren.

Die Stadt Mainz und die Stadtwerke machen Politik gegen die Menschen, aber das erzeugt unseren Widerstand. Lasst uns deshalb am 10.04. gemeinsam zur Verhandlung gehen um zu zeigen, dass wir noch immer entschlossen hinter unseren Ideen stehen und uns von staatlicher Repression nicht einschüchtern lassen!

Angeklagt ist Eine - Gemeint sind wir alle!”

Mehr Infos auf www.squatmainz.org

Flyer: vorne/hinten

Semesterstart-Rave am 19.04.13, Start: Studihaus April 3, 2013 | 02:01 pm

19. April 2013
21:00

Zur freundlichen Beachtung:

Das Protestplenum empfiehlt:

Wenn die Uni auf den neuen Campus umzieht, sich umstrukturiert und dabei die grundlegendsten Forderungen der Studierenden ignoriert werden; wenn Kameraüberwachung
alltäglich ist und die Uni einen hauseigenen Sicherheitsdienst beschäftigt; wenn wir behandelt werden wie Kundschaft…
Wenn die Stadtpolitik nichts mit den Bedürfnissen der Menschen zu tun hat, wenn Menschen von ihren „Freunden und Helfern“ aus ihren Wohnungen vertrieben werden…
… und Kritik nicht gehört wird:
Dann müssen wir zeigen, dass es unsere Uni ist; dass es unsere Stadt ist. Lasst uns tanzen auf den Straßen, dass die ganze Welt es mitbekommt!
Kommt zahlreich, seid bunt, seid laut! Gude Laune…!

19.04.2013; 21:00 Uhr Rave; Start: Studierendenhaus, Campus Bockenheim.
24.04.2013; 14:00 Uhr Vollversammlung auf dem IG-Farben Campus.

http://ffmdieunibrennt.wordpress.com/

TheoriePraxisParade March 20, 2013 | 12:10 pm

23. März 2013
16:00

tpp2Startpunkt Beethovenplatz.

Route: Kettenhofweg, Alte Oper, Fressgass, Goethe-Denkmal, Kaisersack.

Aufruf zur TheoriePraxisPartyPARADE am 23.3.2013 um 16 Uhr am Beethovenplatz(Sponti-Villa/Restwestend) für die IVI-WELTHERRSCHAFT unter dem Motto: NO RISK! NO FUN! ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG!

Mit dem Wiedererscheinen des sagenumwobenen ‘goldenen Pflastersteins’ im Frühjahr 2012 hatte sich bekanntlich die letzte Prophezeiung(MEW23) erfüllt, die unweigerlich zur IVI-WELTHERRSCHAFT führt.

Zur Erinnerung:

Den ‘goldenen Pflasterstein’ hatte zuletzt Joschka Fischer persönlich in den Händen, als er ihn bei den äusserst heftigen Strassenschlachten zur Verteidigung der Hausbesetzung Kettenhofweg 51 am 28.3.1973 in die hintere Bullenkette rechts aussen warf.

Seit diesem Tag war der ‘goldene Pflasterstein’ verschwunden, bis er bei Strassenbauarbeiten im Kettenhofweg 130 im letzten Jahr wieder auftauchte.

Seitdem ist nicht nur ein Haufen Wasser den Main runtergeflossen, sondern auch ausgiebig und erschöpfend über das Thema geredet worden wie, ob und warum das Institut für vergleichende Irrelevanz nun von der Polizei geräumt werden soll oder nun doch wieder nicht oder wieder doch u.s.w. u.s.f…..

Der vielen Worte ein wenig überdrüssig schreitet nun das BÜRO FÜR UNLÖSBARE AUFGABEN im INSTITUT FÜR VERGLEICHENDE IRRELEVANZ zur Tat, nachdem das Landgericht Frankfurt das oberste Gebot, nachdem DIE PARTEI (DAS IVI) immer recht hat, äusserst sträflich missachtet hat, um den unwiderbringlichen Anspruch auf  IVI-WELTHERRSCHAFT noch einmal ganz, ganz energisch zu untermauern.

Dafür ruft das BÜRO FÜR UNLÖSBARE AUFGABEN die werkuntätigen Massen für  Samstag, den 23.März 2013 dazu auf sich zur TheoriePraxisPartyParade  auf dem Beethovenplatz(Sponti-Villa/Restwestend) um 15 Uhr zu versammeln und alles was Krach und Spass macht mitzubringen.

Diverse Kooperationsgespräche mit dem Wettergott mit der Bitte um Eitel Sonnenschein blieben bisher ergebnislos.

Falls sich aber am Samstag, pünktlich um 15 Uhr  MEZ , nicht wenigstens ein Funken Sonnenschein am grauen Frankfurter Stadthimmel zeigen sollte, lässt dies nur eine Interpretation zu:

Die Zeichen stehen auf Sturm!

Fb

Hinweis auf eine Gedenkveranstaltung am 14.03. um 17.30 Uhr für die Ermordeten des KZ Adlerwerke (Gallus) March 13, 2013 | 03:05 pm

14. März 2013
17:30

Zur freundlichen Beachtung:

Mitten in Frankfurt. Mitten im Gallus.

Am 14.3.1945, wenige Tage vor Kriegsende, flohen der 19jährige Adam Golub und der 21jährige Georgij Lebedenko aus dem KZ Adlerwerke. Sie versuchten, sich im Gallusviertel zu verstecken. Die SS-Wachmannschaften begannen sofort mit der Suche, an der sich die halbe Nachbarschaft beteiligte. Beide wurden von der SS auf offener Straße vor den Häusern an der Ecke Lahnstraße /Kriegkstraße erschossen.

Im KZ Adlerwerke mussten bis zu 1600 Menschen Zwangsarbeit verrichten. Viele von ihnen waren Überlebende des Warschauer Aufstandes. Die Todesrate im KZ Adlerwerke übertraf die aller hessischen KZ-Außenlager.

Durch Forderungen der LAGG (Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim) und der IGV (Initiative gegen das Vergessen) konnte am 14. März 1998 im Rahmen einer Gedenkveranstaltung ein bis dahin namenloser Platz im Gallusviertel in Golub-Lebedenko-Platz umbenannt werden.

Am 14.3.2013, dem 68. Jahrestag der Ermordung von Adam Golub und Georgij Lebedenko, möchten wir in einer öffentlichen Gedenkveranstaltung allen im KZ Adlerwerke Ermordeten gedenken.

Der jahrelange Betriebsratsvorsitzende bei Triumph-Adler, Lothar Reininger, der die Auseinandersetzungen um die Aufarbeitung der Verbrechen der Adler-Werke und für die Entschädigung der Überlebenden maßgeblich vorangetrieben hat, wird in einer Rede in die Geschichte des KZ Adlerwerke einführen und die wesentlichen Etappen der Auseinandersetzung beschreiben.

Ort: Golub-Lebedenko-Platz (nähe Galluswarte)

PM der Veranstalter_innen

Programm der Aktion 15.2. KW 10: (K)Ein Ende in Sicht March 4, 2013 | 11:39 am

4. März 2013bis7. März 2013
Zur freundlichen Beachtung:

Wie angekündigt folgen am heutigen Abend die Veranstaltungsankündigungen zur vorerst letzten Aktionswoche kritische Psychologie durch die Aktion 15.2. im Kontext der Besetzung der Myliusstraße 20. Dass es damit nicht getan ist – und auch nicht getan sein wird, steht schon fest. Unsere Kritik lässt sich nicht mundtot machen! Und: IVI bleibt stabil und geht weiter!

Montag, 04.03., 18.00 Uhr, KII, Studierendenhaus, Campus Bockenheim
Psychoanalyse als Methode: Instrumente einer kritischen Perspektive
(Erica Augello) [Fortsetzung vom 25.02., Neuzugänge möglich]

Dienstag, 05.03., 16.00 Uhr, TuCa (Raum 501), AfE-Turm, Campus Bockenheim
Lesekreis zu Marcuses „Psychoanalyse und Politik“

Dienstag, 05.03., 20.00 Uhr, Café KoZ, Studierendenhaus, Campus Bockenheim
Zur Sozialpsychologie von „Nazi-Vergleichen“ am Beispiel von Achtundsechzig
(Jan Lohl) [Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Universitäts-AStA]

Mittwoch, 06.03., 16.00 Uhr, KII, Studierendenhaus, Campus Bockenheim
Mitscherlich revisited: Die Unwirtlichkeit unserer Stadt
(David Malcharczyk)

Mittwoch, 06.03., 20.00 Uhr, KV, Studierendenhaus, Campus Bockenheim
Filmvorführung mit Diskussion „Jacques Lacan spricht“

Donnerstag, 07.03., 18.00 Uhr, Festsaal, Studierendenhaus, Campus Bockenheim
Zum neoliberalen Sozialcharakter
Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl, Direktor des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt a.M.
[Abschlussvortrag der Aktionswochen kritische Psychologie]

Weitere und auch ausstehende, zumeist wegen Krankheit ausgefallene und noch nicht nachgeholte Veranstaltungen, werden vorraussichtlich im April/Mai 2013 stattfinden.

http://aktion152.blogsport.de/

Gemeinsame Pressekonferenz des AStA der Universität Frankfurt/Main mit der Aktion 15.2. February 28, 2013 | 01:02 pm

1. März 2013
13:00

Zur freundlichen Beachtung:

hiermit laden wir Sie zur gemeinsamen Pressekonferenz des AStA der Universität Frankfurt/Main mit der Aktion 15.2. ein.
Die Konferenz findet am Freitag, dem 01.03.2013, um 13.00 Uhr im Festsaal des Studierendenhauses Bockenheim, Mertonstrasse 26-28, statt.

Auf dem Podium werden Sie Vertreter_innen des Aktionsbündnisses 15.2., des AStA, von IVI Cube und außerdem Dr. med. Leuschner, ehemals stellvertretender Leiter des Sigmund-Freud-Instituts (SFI), informieren und Ihnen für Fragen zur Verfügung stehen.
Dabei wird die Aktion 15.2. ein Resümee ziehen. Es werden neue Erkenntnisse zur Räumung der Myliusstrasse 20 (SFI-Sitz) am 18.02. offengelegt. Der Programmabschluss der Aktionswochen für kritische Psychologie wird vorgestellt. Daran anschließend wird auf die Perspektiven kritischer Wissenschaften und selbstorganisierter Räume in Frankfurt eingegangen. Die Zukunft des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IVI) steht somit zur Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

AStA der Universität Frankfurt/Main”

http://aktion152.blogsport.de/
http://asta-frankfurt.de/