Getagged: Cyberwar

Im Kopf Lokalisation

Netwars

Zuletzt immer öfter zu vernehmen gewesen – die digitale Kriegsführung wird relevanter. In den USA macht das Militär regelmäßig Werbung für Hacker – etwa auf einer Konferenz der Blackhat in den USA. Die Bundeswehr hat zuletzt auch über Frau von der Leyen verlautbaren lassen, an informatisch-geschulten Bewerbern interessiert zu sein welche körperlich nicht den bisherigen […]


Kopie auf planet dissi lesen
exsuperabilis

Antisemitismus im Cyberwar

“Wipe Israel off the Internet”

Es ist Jom haSchoa, der Tag der Erinnerung an den Holocaust und in ganz Israel steht für eine Minute alles still. Während einer Gedenkveranstaltung feuert die vom Iran unterstützte islamistische Terrororganisation „Islamischer Jihad“ eine Rakete Richtung Süden Israels ab – selbstverständlich unbemerkt und unerwähnt vom Großteil der internationalen Medien.
Unter alltäglicher Todesangst gedenkt man also in Israel den sechs Millionen ermordeten Juden, die dem Vernichtungswahn der Deutschen, der Österreicher und ihrer Unterstützer zum Opfer fielen. Es ertönt bloß eine Sirene, die daran erinnern soll, wozu antisemitische Praxis notwendigerweise führt, wenn ihr kein Einhalt geboten wird: zum Massenmord.
„Israel aus dem Internet löschen“ – so lautete das Ziel der für den 7. April von den Hackern rund um Anonymus angekündigten Aktion „OpIsrael“. Der Slogan weist keineswegs zufällig eine Ähnlichkeit mit einem Zitat Mahmud Ahmadinejads auf, der 2005 auf einer Holocaust-Leugner-Konferenz davon sprach, „Israel von der Landkarte zu streichen“. Das gewählte Datum der „Operation“ von Anonymus war selbstverständlich auch kein Zufall, allerdings hatten die selbsternannten Freiheitskämpfer wohl übersehen, dass der Holocaust Gedenktag einen Tag später als von ihnen angenommen stattfand, da Trauertage nicht unmittelbar auf den Schabbat folgen dürfen.

Die gesamte #opisrael ähnelte von Beginn an schon mehr einer #opfail, denn:

Es hagelte von Beginn an schon Fake- und Falschmeldungen seitens der pro-palästinensischen Hackerbanden: Es hieß, man habe die Mossad-Seite lahmgelegt, man habe die Seite der israelischen Polizei lahmgelegt und man habe Zigtausende von Facebook-Accounts gehackt. Diese Meldungen führten zwar zu unverhohlenem Jubel arabischer Twitter-User, allerdings waren alle Webpages nach wie vor online und die Besitzer der gehackten Accounts meldeten auch keine Störungen. Die einzigen israelischen Seiten, die vorübergehend lahmgelegt wurden, waren einige Friseursalons und eine Stiftung zur Heilung von Krebs.
Auch der angebliche Hack der Seite der israelischen Polizei war nicht das, was Anonymus seinen antisemitischen Bewunderern weismachen wollte: Die Webseite police.gov.li war zwar in der Tat nicht erreichbar, aber das lag viel mehr daran, dass es sie so niemals gab. Der offizielle Webauftritt hat nämlich, wie im Übrigen alle israelischen Seiten, die Endung “il” und nicht “li” – und ist nach wie vor online. 
Ein Mitglied der israelischen Hackergruppe „IsraelElite“ mit dem Namen „Mitziyahu“ bemerkte daraufhin nach Bekanntwerden der Falschmeldungen: 
„Die meisten israelischen Hacker erkannten sehr bald, dass arabische Hacker.., nun ja, nicht unbedingt die Klügsten auf ihrem Gebiet sind.“
Und um den Israelhassern ihr Versagen noch krasser vor Augen zu halten, starteten israelische Hacker eine mehrfache Gegenattacke, die im Gegensatz zu den Versuchen von Anonymous das israelische Internet zu okkupieren, äußerst erfolgreich war. Ein israelischer Hacker mit dem Namen „EhlrS“ hackte die Homepage der antiisraelischen Bewegung und sorgte dafür, dass fortan die Hatikva – die israelische Nationalhymne – darauf zu hören war.
In den israelischen Medien wurden die Aktionen der Internet-Guerilla größtenteils verhalten aufgenommen. In der „Times of Israel“ erschien ein Artikel, in dem der Autor sich darüber enttäuscht zeigte, dass Anonymus Doppel-Standards auf Israel anwenden würde:
“Sie hätten Syrien für das Töten ihrer eigenen Bevölkerung attackieren können. Sie hätten den Iran für die Drohung einen anderen Staat zu vernichten attackieren können. (..) Aber Nein: Sie entschieden sich dazu, dass der einzig demokratische Staat im Mittleren Osten schlimmer als all das ist.“ 
Yitzhak Ben Israel, Vorsitzender des National Cyber Bureau stellte kürzlich nach Bekanntwerden der Angriffe fest, dass Anonymus nicht die Skills hätte, der staatlichen Infrastruktur nachhaltig zu schaden und unterstellte, dass die eigentliche Absicht gewesen wäre, Rubel und Lärm um Nichts machen zu wollen um Medienpräsenz zu bekommen.
Shlomi Dolev, Experte für Netzwerk-Sicherheit an der Ben Gurion Universität, hingegen meinte vor allem, dass die Angriffe dazu geführt hätten, dass man in Israel nun wisse, wie man sich vor zukünftigen virtuelle Bedrohungen schützen müsse.
Israel wurde auch in der Vergangenheit bereits Opfer von Cyberattacken. 
Während der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen im November 2012 zählte man 44 Millionen Angriffe alleine auf Regierungsseiten. Aber die technische Infrastruktur hielt auch hier weitestgehend stand, außer einem Server der für zehn Minuten ausfiel, gab es keinerlei nennenswerte Vorkommnisse.
Spätestens nun sollte man in den Reihen selbsternannter Nahost-Experten eines begriffen haben: Die Feinde des Staats der Holocaustüberlebenden werden wie bisher jede Möglichkeit nutzen um dem israelischen Staat zu schaden – Israel wird daher legitimerweise alle notwendigen Schritte unternehmen um seine Bevölkerung vor Bedrohungen oder Gefahren zu schützen.

Kopie auf planet dissi lesen
exsuperabilis

Antisemitismus im Cyberwar



Es ist Jom haSchoa, der Tag der Erinnerung an den Holocaust und in ganz Israel steht für eine Minute alles still. Während einer Gedenkveranstaltung feuert die vom Iran unterstützte islamistische Terrororganisation „Islamischer Jihad“ eine Rakete Richtung Süden Israels ab – selbstverständlich unbemerkt und unerwähnt vom Großteil der internationalen Medien.

Unter alltäglicher Todesangst gedenkt man also in Israel den sechs Millionen ermordeten Juden, die dem Vernichtungswahn der Deutschen, der Österreicher und ihrer Unterstützer zum Opfer fielen. Es ertönt bloß eine Sirene, die daran erinnern soll, wozu antisemitische Praxis notwendigerweise führt, wenn ihr kein Einhalt geboten wird: zum Massenmord.


„Israel aus dem Internet löschen“ – so lautete das Ziel der für den 7. April von den Hackern rund um Anonymus angekündigten Aktion „OpIsrael“. Der Slogan weist keineswegs zufällig eine Ähnlichkeit mit einem Zitat Mahmud Ahmadinejads auf, der 2005 auf einer Holocaust-Leugner-Konferenz davon sprach, „Israel von der Landkarte zu streichen“. Das gewählte Datum der „Operation“ von Anonymus war selbstverständlich auch kein Zufall, allerdings hatten die selbsternannten Freiheitskämpfer wohl übersehen, dass der Holocaust Gedenktag einen Tag später als von ihnen angenommen stattfand, da Trauertage nicht unmittelbar auf den Schabbat folgen dürfen.

Die gesamte #opisrael ähnelte von Beginn an schon mehr einer #opfail, denn:

Es hagelte von Beginn an schon Fake- und Falschmeldungen seitens der pro-palästinensischen Hackerbanden: Es hieß, man habe die Mossad-Seite lahmgelegt, man habe die Seite der israelischen Polizei lahmgelegt und man habe Zigtausende von Facebook-Accounts gehackt. Diese Meldungen führten zwar zu unverhohlenem Jubel arabischer Twitter-User, allerdings waren alle Webpages nach wie vor online und die Besitzer der gehackten Accounts meldeten auch keine Störungen. Die einzigen israelischen Seiten, die vorübergehend lahmgelegt wurden, waren einige Friseursalons und eine Stiftung zur Heilung von Krebs.
Auch der angebliche Hack der Seite der israelischen Polizei war nicht das, was Anonymus seinen antisemitischen Bewunderern weismachen wollte: Die Webseite police.gov.li war zwar in der Tat nicht erreichbar, aber das lag viel mehr daran, dass es sie so niemals gab. Der offizielle Webauftritt hat nämlich, wie im Übrigen alle israelischen Seiten, die Endung “il” und nicht “li” – und ist nach wie vor online.
Ein Mitglied der israelischen Hackergruppe „IsraelElite“ mit dem Namen „Mitziyahu“
bemerkte daraufhin nach Bekanntwerden der Falschmeldungen:
„Die meisten israelischen Hacker erkannten sehr bald, dass arabische Hacker.., nun ja, nicht unbedingt die Klügsten auf ihrem Gebiet sind.“

Und um den Israelhassern ihr Versagen noch krasser vor Augen zu halten, starteten israelische Hacker eine mehrfache Gegenattacke, die im Gegensatz zu den Versuchen von Anonymous das israelische Internet zu okkupieren, äußerst erfolgreich war. Ein israelischer Hacker mit dem Namen „EhlrS“ hackte die Homepage der antiisraelischen Bewegung und sorgte dafür, dass fortan die Hatikva – die israelische Nationalhymne – darauf zu hören war.
In den israelischen Medien wurden die Aktionen der Internet-Guerilla größtenteils verhalten aufgenommen. In der „Times of Israel“ erschien ein Artikel, in dem der Autor sich darüber enttäuscht zeigte, dass Anonymus Doppel-Standards auf Israel anwenden würde:
„Sie hätten Syrien für das Töten ihrer eigenen Bevölkerung attackieren können. Sie hätten den Iran für die Drohung einen anderen Staat zu vernichten attackieren können. (..) Aber Nein: Sie entschieden sich dazu, dass der einzig demokratische Staat im Mittleren Osten schlimmer als all das ist.“

Yitzhak Ben Israel, Vorsitzender des National Cyber Bureau stellte kürzlich nach Bekanntwerden der Angriffe fest, dass Anonymus nicht die Skills hätte, der staatlichen Infrastruktur nachhaltig zu schaden und unterstellte, dass die eigentliche Absicht gewesen wäre, Rubel und Lärm um Nichts machen zu wollen um Medienpräsenz zu bekommen.

Shlomi Dolev, Experte für Netzwerk-Sicherheit an der Ben Gurion Universität, hingegen meinte vor allem, dass die Angriffe dazu geführt hätten, dass man in Israel nun wisse, wie man sich vor zukünftigen virtuelle Bedrohungen schützen müsse.

Israel wurde auch in der Vergangenheit bereits Opfer von Cyberattacken.

Während der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen im November 2012 zählte man 44 Millionen Angriffe alleine auf Regierungsseiten. Aber die technische Infrastruktur hielt auch hier weitestgehend stand, außer einem Server der für zehn Minuten ausfiel, gab es keinerlei nennenswerte Vorkommnisse.
Spätestens nun sollte man in den Reihen selbsternannter Nahost-Experten eines begriffen haben: Die Feinde des Staats der Holocaustüberlebenden werden wie bisher jede Möglichkeit nutzen um dem israelischen Staat zu schaden – Israel wird daher legitimerweise alle notwendigen Schritte unternehmen um seine Bevölkerung vor Bedrohungen oder Gefahren zu schützen.


Kopie auf planet dissi lesen