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Björn Peng, Raumheld & Klangexperimente + BBQ @ Koz May 24, 2013 | 12:33 pm

8. Juni 2013
18:00

kozSa. 8.6 IvI im Exil @ Koz

ab 18 Uhr: Mitmach BBQ + anspruchsvolle musikalische Untermalung
Vegane Leckereinen stehen bereit, es können aber gerne noch Grillgut oder Salate mitgebracht werden.

21:30 Konzertbeginn
mit

Björn Peng
/Bollerwagen-Darkrave
http://www.p3ng.de/
https://soundcloud.com/bjoernpeng
https://www.facebook.com/bj0ernpeng

Raumheld
/Kommunistischer Kuschelrock
https://www.facebook.com/pages/Raumheld/180855925296734
https://soundcloud.com/ruhrboheme
http://ruhrboheme.tumblr.com/post/6585188715/raumheld-krautsalat

Klangexperimente
/Affentanz
http://klangexperimente.blogsport.de/
https://soundcloud.com/klangexperimente
https://www.facebook.com/pages/Klangexperimente/205412636139577

Wie immer werden Rassismus, Sexismus, Homo- & Transphobie, sowie Antisemitismus nicht geduldet. Palitücher auch nicht.

Fb-Event

Ivi-key_osk-Barabend (im Exil) May 15, 2013 | 11:25 am

15. Mai 2013
21:00

Der Ivi-key_osk-Barabend findet heute, 15. Mai 2013, im/am Café KoZ, Uni Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main statt. Auflegerei mit DiVersion und Sandy

Zum deutschen Ungeist. Nach achtzig Jahren eine Erinnerung an die Bücherverbrennung May 13, 2013 | 12:00 pm

14. Mai 2013
19:00

Zur freundlichen Beachtung:

14.5.2013, 19:00 Uhr; IG-Farben-Haus, Raum 254

Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland die Scheiterhaufen für Bücher. Das Ereignis ist in der Ikonographie des Nationalsozialismus fest verankert, mindestens die spektakulär inszenierte zentrale Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz. Gemeinhin wird dies als Vorschein der kommenden Vernichtung von Menschen und als  deutliches  Zeichen für  die  Geistfeindschaft  der Nationalsozialisten gedeutet: Die Werke der verfemten Autorinnen und Autoren wurden eben nicht argumentativer Kritik, sondern der symbolstarken Vernichtung durch die Flammen übergeben. Es klafft aber eine Lücke in diesem Bild der Bücherverbrennung, wenn vergessen wird, wer die Bücher verbrannte – es waren Studierende. Diese Tatsache geht im Begriff der bloßen Geistfeindschaft nicht auf; die Bücherverbrennungen müssen vielmehr auch als ein einschneidendes Ereignis für die Eingliederung der deutschen Universitäten in den Nationalsozialismus begriffen werden.
Im Vortrag sollen am Beispiel von Frankfurt die Ereignisse vom 10. Mai 1933 dargestellt werden, um im Anschluss einige Hinweise zur nationalsozialistischen Geschichte der Goethe-Universität zu geben.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studieren nach Auschwitz. Veranstaltungen im Sommersemester 2013 der Initiative Studierender am IG-Farben-Campus

Kommt zum Still ♥ing Ivi-”Block” May 8, 2013 | 11:01 pm

11. Mai 2013
16:00

Demonstration am 11.05.2013
Wohnraum für alle.

stilllovinAm 11.05.2013 wollen wir wieder gemeinsam gegen Verdrängung durch hohe Mieten, Wegrationalisierung von sozialen Einrichtungen und Räumung von selbstverwalteten Zentren, obwohl genug Leerstand vorhanden ist, auf die Straße gehen.

In Frankfurt sind manche Mietpreise so hoch wie in London – Verdrängung und Leerstand bestimmen das Stadtbild.

Wir wollen nicht weiter zusehen, wie ein Viertel nach dem anderen in kapitalistisches Niemandsland verwandelt wird und Menschen durch steigende Mietpreise in Armut verfallen.

Wir wollen eine Entwicklung der Stadt als Ganzes!

„Gentrifizierung ist so gesehen die unverfrorene und geschmacklose Ausgrenzung derer, die den Prozess, der die Stadt lebendig und lebenswert macht, immer wieder anstoßen.“

Gentrifizierung? Nicht mit uns.
Luxus für alle – Schimmel und Bruchbuden für keinen!

Demobeginn: 16Uhr am Römer, Frankfurt am Main

http://rechtaufstadtfrankfurt.blogsport.de/

Tag der (deutschen) Arbeit. Der erste Mai und der Nationalsozialismus May 6, 2013 | 10:48 am

7. Mai 2013
19:00

Zur freundlichen Beachtung:

7.5.2013, 19:00 Uhr; IG-Farben-Haus, Raum 254

„Ich werde keinen größeren Stolz in meinem Leben besitzen als den, am Ende meiner Tage sagen zu können: Ich habe dem Deutschen Reich den deutschen Arbeiter erkämpft.“ (Adolf Hitler im Völkischen Beobachter vom 12. Mai 1933)

Der 1. Mai ist nicht (allein) der Tag der linken Arbeiterbewegung. Die spezifisch deutsche Geschichte hat sich auch hier eingeschrieben. Der Tag der Arbeit ist in Deutschland immer auch der Tag der deutschen Arbeit. 1933 fiel auf dieses Datum der erste staatlich begangene „Tag der nationalen Arbeit“. Die Aufmerksamkeit der Nazis, die diesem Feiertag damit zu Teil wurde, ist nicht allein strategisch zu erklären. Es ging keineswegs nur darum, durch bloße Propaganda die Arbeiterschaft zu integrieren. Der positive Bezug auf den 1. Mai war ebenso Ausdruck eines Kerns nationalsozialistischer Ideologie, nämlich die deutsche Arbeit wieder zu Ehren zu bringen. Der 1. Mai war damit die performative Gründungszeremonie der vereinten Volksgemeinschaft. Wenn die NPD 2013 am Tag der Arbeit durch Frankfurt marschieren will, um ihn für eine reaktionäre Kritik an EU und Krise zu nutzen, ist das also keineswegs bloß als Aneignung eigentlich “linker” Tradition zu verstehen: Es ist auch Ausdruck einer Jahrzehnte währenden Tradition deutschen Arbeitskultes. Dem ideologischen Kern dieser Tradition soll in diesem Vortrag nachgespürt werden: Die Feierlichkeiten zum 1. Mai 1933 in Berlin und Frankfurt sollen dargestellt und die Rede Hitlers auf dem Tempelhofer Feld analysiert werden. Was bedeutet die Rede von deutscher Arbeit und welche Ausschlüsse werden dadurch produziert?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studieren nach Auschwitz. Veranstaltungen im Sommersemester 2013 der Initiative Studierender am IG-Farben-Campus

IvI Theorie Flashmob April 26, 2013 | 02:06 pm

26. April 2013
17:30

Merianplatz, Frankfurt am Main

#ivibleibt
i<3iviKritisches Denken braucht Zeit und Raum!
Fashmob im Rahmen von “Frankfurt liest ein Buch”

Das IvI wurde uns genommen. Der Ort, an dem wir uns getroffen haben, um uns gemeinsam Theorie anzueignen und sie zu diskutieren ist jetzt einfach weg. Jetzt haben wir keinen Raum mehr, um zu theoretisieren. Deshalb lesen wir jetzt auf der Strasse. Und während Frankfurt nur ein Buch liest, werden im IvI viele gelesen.

wie funktionierts?
Jede_r bringt sein/ihr Lieblings-Theorie-Buch mit!
Wir treffen uns um 17.30 am Merianplatz, verteilen uns auf dem Platz und beginnen um Punkt 17.45 Uhr damit, laut aus unseren Theoriebüchern vorzulesen. Das Laut-Lesen wird 10 Minuten in Anspruch nehmen, dann ist die Aktion auch schon vorbei.

Kundgebung und Aktionen auf dem Römer gegen die kulturfeindliche Politik der Römerkoalition April 24, 2013 | 09:17 pm

25. April 2013
17:00

#ivibleibt Kundgebung und Aktionen auf dem Römer gegen die kulturfeindliche Politik der Römerkoalition

i<3iviWelturaufführung:
Burn Out, Frankfurt, Burn Out
Krachkonzert mit Dissonanzen

Ab 14h30 ist das Ivi erneut Thema im Haupt- und Finanzausschuß (Tagesordnungspunkt 4), ab 16h in der Stadtverordnetenversammlung (Tagesordnung I, Top 9)
Gemeinsamer Antrag der SPD, der LINKE. und der Piraten: http://www.stvv.frankfurt.de/parlis2/parlis.php

Nächstes Treffen der Gegenunivorbereitungsgruppe April 24, 2013 | 07:03 pm

25. April 2013
20:00

Nächstes Treffen der Gegenunivorbereitungsgruppe ist Donnerstag, 25. April 2013  um 20h vorm Studihaus, Mertonstr. 26-18, Uni Campus Bockenheim, Frankfurt am Main

http://ivi.copyriot.com/gegenuni-theorie-praxis-party

Heute! Bundesweite Tag X+1 Demo April 23, 2013 | 01:14 pm

23. April 2013
18:00

EA-Nummer: 069 – 79 82 80 95 (ab 18h)
http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/

Am Tag nach der Räumung!
18 Uhr Kaisersack

Fb: http://www.facebook.com/events/254109721391880/

Nehmt ihr uns das IvI ab..

Am frühen morgen des 15.2.2013 fand die Gerichtsverhandlung gegen die erfundene GbR IvI statt. Die Verhandlung dauerte stolze fünfzehn Minuten und endete mit einem Versäumnisurteil gegen die nicht
erschienene GbR, das eine sofortige Räumung des IvI ermöglicht. Das heißt eine Räumung des seit 2003 besetzten Hauses in Bockenheim ist ab jetzt täglich möglich. Am Tag nach der Räumung rufen wir dazu auf, sich an der überregionalen Demonstration unter dem Motto “IvI geht weiter! Wir nehmen uns was wir brauchen!” zu beteiligen. Wir wünschen uns eine kraftvolle, entschlossene Demonstration, um unserer Wut Ausdruck zu verleihen.

This is a story that must be told..

Das Institut für vergleichende Irrelevanz wurde 2003 im Rahmen der Student_innenproteste besetzt. Seit dem nimmt sich kritisches Denken hier Zeit und Raum. Unter dem Motto Theorie*Praxis*Party finden im IvI
autonome Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, aber auch Barabende, Partys und Konzerte statt.
Neun Jahre lang haben hier viele Menschen einen Raum gefunden, in dem sie sich gerne aufhalten, abseits von Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homo*Transphobie und heteronormativer Scheiße.
Im Februar 2012 wurde durch die Uni Frankfurt bekannt, dass das Gebäude an die stadtbekannte Immobilienfirma Franconofurt AG für den Spottpreis von ca. einer Million Euro verkauft wurde.

Francono who?

Die Immobilienfirma Franconofurt AG ist in Frankfurt dafür bekannt Häuser zu kaufen, sie dann zu sanieren und umzubauen und dadurch die Mieten ins Unermessliche steigen zu lassen. So werden eben alle, die nicht das Geld dazu haben, aus ihren Wohnungen und Häusern verdrängt und sind gezwungen in Randstadtteile zu ziehen, die im Rahmen von Stadtumstrukturierung noch nicht “aufgewertet”; wurden. Der charismatische Vorstandssprecher der Franconofurt AG, Christian Wolf, lässt tief blicken, wenn er davon spricht, dass er Leute kenne, die das Problem mit solchen Störenfrieden längst mit einem Baseballschläger gelöst hätten. Während er sich selber gönnerhaft zu profilieren sucht, der ja nicht zu solchen Mitteln greifen würde, ist er nicht müde geworden dem IvI für jede Veranstaltung der letzten Monate den Gerichtsvollzieher auf den Hals zu hetzen oder wiederholt Bautrupps los zu schicken, welche die Infrastruktur des Instituts (z.B. Strom und Wasserleitungen) beschädigen und die Nutzer_innen einschüchtern sollten.

IvI geht weiter…

Es wäre ein Irrglaube von Seiten der Stadt Frankfurt, Parteien, Franconofurt AG und anderen Arschlöchern zu glauben, dass wir das Projekt aufgeben. Selbstverwaltete Projekte mit soziokulturellem Anspruch wie das IvI finden in Frankfurt kaum noch Raum. Sie passen nicht in das scheinheilige, gepflegte Bild der Stadt. Mehrere Tausend Zwangsräumungen in den vergangenen Jahren, der Bau der neuen EZB und der Umzug des Campus Bockenheim auf den IG-Farben Campus zeigen wo es
hingehen soll. Doch wir werden weiter für unsere Sache einstehen, gegen Gentrifizierung, für autonome Zentren, eben gegen die Gesamtscheiße!

Kommt alle am Tag nach der Räumung nach Frankfurt!
Die Stadt gehört uns allen! Für die Erhaltung und Schaffung selbstorganisierter Räume!

solidemo frankfurt für das ivi heute 16h April 22, 2013 | 11:51 am

22. April 2013
16:00

Da am heutigen Montag Morgen das Ivi geräumt wurde, gibt es um 16h eine Demo ab galluswarte, Frankfurt am Main. Kommt alle! Das Ivi ♥ euch

http://goo.gl/maps/ORZB5

Andere Städte:
Sarrebruck (Saarbrücken), heute, 17h, Start am neuen Rathaus. Merci!
Hamburg, heute: 20 Uhr, Schulterblatt. Danke!

Gegenuni “Theorie-Praxis-Party” April 21, 2013 | 12:18 pm

10. Juni 2013bis23. Juni 2013

Studierendenhaus, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main, Uni Campus Bockenheim

Was unter dem Namen „Gegen-Uni“ firmiert und dieses Semester zum 16. Mal stattfindet, war immer auch der Versuch, dem Motto des Instituts, “Theorie-Praxis-Party”, gerecht zu werden.
Nur konsequent, oder bereits völlig überfällig, dass sich nun dem Thema “Theroie- Praxis- Party” angenommen wird. Mit Blick auf das 10-jährige Bestehen des Projekts IVI in seinen derzeitigen Räumlichkeiten, scheint eine Reflexion der bisherigen politischen Arbeit sinnvoll, auch angesichts der aktuellen Bedrohung durch eine Räumung.
Neben einer Reflexion über Sinn – und Unsinn – des Instituts, soll über Möglichkeiten des Fortbestandes diskutiert werden. Dabei wollen wir uns auch damit auseinandersetzen, wie Theorie-Praxis-Party in den letzten Jahren theoretisiert, praktiziert und gefeiert wurden, und wie es in der Zukunft sein könnte. Gleichzeitig ist es dem bisherigen Vorbereitungskreis daran gelegen, Veranstaltungen zu denjenigen Themenfeldern zu organisieren, die auf unterschiedlichen Ebenen im IvI Relevanz haben oder hatten.
Die Gegenuni ist eine Veranstaltungsreihe, die zu jedem Semester stattfindet und sich mit verschiedenen Veranstaltungsformen einem Thema annähert. In den letzten Semestern bspw. den Themen Klassen, Utopie, Sexualität.

http://ivi.copyriot.com/gg_uni/sommersemester2013gg_uni-16o

Einladung zur Pressekonferenz 19.04.13, 11:00 April 18, 2013 | 02:48 am

19. April 2013
11:00

Zur freundlichen Beachtung:

Einladung zur Pressekonferenz zum Semesterstart
19.04.2013, Freitag um 11:00 Studierenhaus K4, Mertonstrasse 26-28, 60325 Frankfurt am Main.

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir Sie zu unserer Pressekonferenz am kommenden Freitag einladen.
Auf der Pressekonferenz werden eine Referentin aus Marburg, eine Referentin der TU Darmstadt, ein AStA-Vorstand der Goethe Uni und eine Pressesprecherin des Insitut für vergleichende Irrelevanz (kurz: IVI) teilnehmen.
Unter anderem wird es um die mit dem Semesterstart immer stärker hervortretenden Probleme der Universitäten in Hessen gehen. So soll ein Blick auf die Wohnraumsituation bzw. Studiensituation geworfen werden. Weiterhin soll exemplarisch ein Blick auf die Unterfinanzierung der Fachbereiche geworfen werden.
Weiterhin wird der Aktionstag am nächsten Mittwoch, dem 24.4.13, vorgestellt.

http://asta-frankfurt.de/

13. April: Action Beat, Bad Body, Mons Meg, Sense Of Adventure, The Crease April 12, 2013 | 02:10 pm

13. April 2013
21:00

___ internet

Ein Abend, fünf Bands. In Frankfurt im Kommunikationszentrum alias KoZ am 13.04.’13 um neun.

ACTION BEAT is an improvised noise/no-wave punk band from Bletchley (Milton Keynes), heavily inspired by early Sonic Youth, The EX, Glenn Branca and other avant guitar ensembles.
When it comes to Action Beat, improvisation is the operative word, as although the band comprises a core of around five musicians, their cast can expand to as many as fourteen for the live shows. A normal gig will have at least three guitarists, a bassist and between one to four drummers. Musically they emulate the intensity of Fugazi and possess a touring ethos of Black Flag, hence, playing constantly. The whirlwind shows are the band’s secret weapon and so far they have gained much recognition in the UK and Europe. Needless to say Action Beat is completely DIY, and dedicated to being a true punk band. In their words, their main goal is „to play as many shows as we possibly can“.
Seeing Action Beat live is akin to standing inside a maelstrom of aural and physical violence. Guitartists propel themselves against walls, amplifiers, audience members and each other, all the while communicating with each other in an alien language of monstrous, undulating crescendoes and repetitions.

ACTION BEAT sind eine von Sonic Youth, the Ex, Glenn Branca und anderen Avantgardeensembles beeinflusste Noiserockband aus Bletchley in England. Sie sind viele. Ein Action Beat-Konzert ist wie in einem Mahlstrom akustischer und physischer Gewalt gefangen zu sein.

Am 13. April wird es wie in diesem Video, nur wilder!

Artebeitrag:

Beatings – a film about Action Beat (2007):

BAD BODY has noise with words over it. Rehashed power electronics, creepy front man, sleazy sounds.
Krach, Geräusche und Worte.
http://www.soundcloud.com/badbody
http://badbody.bandcamp.com/

MONS MEG is Don McLean (Action Beat) and Armando Morales. Disco Inferno.
Brummen, Dröhnen, Summen.
http://www.soundcloud.com/monsmeg

SENSE OF ADVENTURE Tape Deck Orchestra. The Friedrich Nietzsche of tape machine manipulation, or so he’d like to believe.
Viele, viele Kassettenrekorder.

Live Music: The Sense of Adventure Tape Deck Orchestra from MK Gallery on Vimeo.

THE CREASE http://www.reverbnation.com/thecrease/

http://showoff.blogsport.de

“Leben im Rausch” Buchvorstellung & Diskussion April 11, 2013 | 11:37 am

12. April 2013
20:00

Am Freitag den 12.04 um 20.oo, Studierendenhaus K V :
“Leben im Rausch”
Buchvorstellung & Diskussion mit dem klassenlosen Autor :)

Anspruchsvolle musikalische Untermalung eingeschlossen.

Zum Buch

“Jahrelang habe ich Unmengen zum Thema Rausch und Drogen gelesen, lektoriert (vor allem bei Werner Pieper & The Grüne Kraft), notiert, kommentiert, gehört und diskutiert (Einiges davon findet sich hier im Blog in der Kategorie “Rausch & Mittel”) und viel Zeit inmitten von Rauschpraxis aller Art verbracht. Nun habe ich die dabei und daraus entwickelten Gedanken sowie die dazu gesammelten Informationen mal etwas systematisiert, häufige Fragen beantwortet und hoffentlich etwas zu einer kritischen Theorie des Rauschs beigetragen.

“Der Zucker, den wir brauchen,
der ist in unsern Köpfen schon drin…”
(Frittenbude, “Zucker”)

“Leben im Rausch” beginnt mit einer einfachen Frage: Warum wird allgemein angenommen, Rausch käme hauptsächlich aus Drogen, obwohl Menschen und zahllose andere Lebewesen ohne Substanzeinnahme ständig in Rausch eintreten?

«Du erwartest wahrscheinlich von einem Buch, auf dem ‹Rausch› steht, vor allem etwas über Drogen zu erfahren. Darum geht’s aber gar nicht, und genau darum geht’s.»

Es geht um den Rauschcharakter der Ware, um die Dialektik der Ausnüchterung, die Projektionsfläche “Dealer”, den “Totalen Krieg” gegen den “falschen” Rausch, um ein Modell von Rausch als “Reaktion auf Nicht-Selbstverständliches”, um den Zusammenhang von Dauerkrise und Dauerrausch, von Besinnung und Befreiung, von Seins- und Bewußtseinserweiterung im Learyschen und dem Gattungsbewußtsein im Marxschen Sinne.

«Der Rausch wird den Aufstand nicht ersetzen; er kann aber, je besser er verstanden und angeeignet wird, ein möglicherweise entscheidender Begleiter des Aufstands sein.» “

Uniweite studentische Vollversammlung (VV) April 9, 2013 | 10:12 am

24. April 2013
14:00

Hier ein Veranstaltungshinweis:

Am 24. April um 14 Uhr sind alle Studierenden und Mitarbeiter*innen der Goethe-Universität dazu ein­geladen, sich an einer uniweiten studentischen Vollversammlung zu beteiligen. Mit diesem Aufruf möchten wir zunächst die universitätsinternen Probleme erläutern, die eine gemeinsame Diskus­sion der aktuellen Studienbedingungen und ein Nachdenken über Handlungsmöglichkeiten not­wendig erscheinen lassen. In einem zweiten Schritt sollen die Ausführungen zum konkreten Stu­dienalltag auf die Bildungsreformen der vergangenen Jahre und gesamtgesellschaftliche Tenden­zen zurückbezogen werden. In einem abschließenden Ausblick möchten wir umreißen, welchen Anspruch wir uns mit der VV gesetzt haben.

Teil I: Problemdiagnose: Kritik der Studienbedingungen an der Goethe-Universität

Die Rahmenbedingungen für Studium, Forschung und Lehre verschlechtern sich zusehends. So sehen sich die meisten Studierenden und Mitarbeiter*innen der Goethe-Universität seit geraumer Zeit mit einer unzumutbaren Raumsituation konfrontiert: Besonders auf dem I.G.-Farben-Cam­pus (dem Prestigeobjekt der Universitätsleitung) fehlen Lehrräume in ausreichender Anzahl, überfüllte Seminare und Vorlesungen gehören allerdings auf allen Campus längst zum Studienall­tag. Zudem werden immer mehr Büroräume von studentischen und wissenschaftlichen Mitarbei­ter*innen zusammengestrichen, wodurch die Forschung und Lehre an den Fachbereichen massiv beeinträchtigt wird; die Raumnutzungsberechnungen des Kanzlers, die mit einer weiteren Strei­chung von Räumen einhergingen, hat diese Situation zusätzlich verschärft. Nicht überraschend daher, dass auch die angemessene Unterbringung der über 12.000 Studierenden und Lehrenden, die mit dem Umzug der Fachbereiche 03, 04, 05 und 11 auf den I.G.-Farben-Campus kommen, mitnichten gewährleistet ist, was eine Kritik dieser Missstände umso notwendiger erscheinen lässt. So wurde die Planung des Baus eines zusätzlichen Seminargebäudes viel zu spät begonnen, als bereits längst abzusehen war, dass die vorhandenen Räumlichkeiten auf dem I.G.-Farben-Campus den zusätzlichen Bedarf der hinzukommenden Fachbereiche nicht bewältigen können würden. Doch scheint die Universitätsleitung offensichtlich mehr Wert auf prestigeträchtige Ge­bäude zu legen, als auf eine angemessene Bereitstellung von Räumen für die Forschung und Lehre in Frankfurt. Letztere müssen zunehmend den Werbestrategien des Präsidiums weichen, das alle verfügbaren Mittel für seine Imagekampagnen einsetzt, um Investoren anzuwerben und ein gutes Abschneiden in internationalen Hochschulrankings zu forcieren. Anstatt den I.G.-Far­ben-Campus als «schönsten Campus Europas» zu glorifizieren, täte eine kritische Besinnung auf die Geschichte der I.G. Farben not, verbunden mit einer allgemeinen Kritik an der Herrschafts­architektur des Campus. So wären, angesichts der augenscheinlichen Diskrepanz zwischen dem lebendigen studentischen Miteinander und der hochschulpolitischen Tätigkeit in Bockenheim gegenüber dergleichen Aktivitäten auf dem I.G.-Farben-Campus, Studien anzusetzen, um zu erforschen, welche Auswirkungen die sterilen Gebäude des neuen Campus auf das zwischen­menschliche Miteinander haben.

Die prekäre Raumsituation ist indes keineswegs das einzige Problem. Schon in den vergangenen Semestern konnte keine zureichende Versorgung der Studierenden und Mitarbeiter*innen durch das vorhandene Mensaangebot gewährleistet werden. Insbesondere zu den Stoßzeiten ist mit langen Wartezeiten bei der Essensvergabe zu rechen, auch lassen sich in den Mensen auf dem I.G.-Farben-Campus oft kaum Sitzmöglichkeiten finden. Die Kapazitäten der somit bereits vor dem Umzug überfüllten Mensen und Cafeterien werden durch die mehr als 12.000 hinzukom­menden Universitätsangehörigen massiv mehrbelastet. Das Café «Dasein» im Erdgeschoss des neuen PEG-Gebäudes als ausreichende Kompensation für den zu erwartenden Mehrbedarf an Verpflegung zu bezeichnen erscheint angesichts der verschwindend geringen Kapazitäten dieses Etablissements mehr als zynisch.

Gravierend sind außerdem die negativen Konsequenzen des Umzugs für studentische Initiati­ven und autonom verwaltete Räume. Dabei ist zu betonen, dass studentische Angebote und selbstverwaltete Räume wie die Fachschaftencafés ein unverzichtbarer Bestandteil des studenti­schen Lebens sind und hierfür auch in den neuen Gebäuden angemessene Räumlichkeiten bereitgestellt werden müssen. In diesem Zusammenhang ist auch der verzögerte Bau des Studie­rendenhauses zu kritisieren, das einen zentralen Platz auf dem neuen Campus erhalten müsste, der ihm jedoch aller Erwartung nach nicht eingeräumt wird.

Ein akutes Problem ist außerdem die chronische Unterfinanzierung der Fachbereiche. Nicht nur mangelt es in allen Fächern an genügend Lehrpersonal gemessen an den Studierendenzahlen, sondern es herrschen verbreitet prekäre Beschäftigungsverhältnisse gerade im Bereich der studentischen und wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen. Die Probleme unangemessener Vergütung und befristeter Einstellungen greifen dabei zunehmend auch auf die Professuren über. In diesem Zusammenhang ist mit aller Schärfe gegen den neuesten Einfall des Präsidiums anzugehen, der unter dem Titel  «Globalhaushalt» eingeführt wurden und bereits erste Einsparungspolitiken nach sich zieht. Unter dem Deckmantel der Autonomie, wird den Fachbereichen eine «Verwaltung des Elends» aufgezwungen; diese sollen unter der Maßgabe einer Defizitausgleichung, die verordneten Einsparungen «gerecht» verwalten, was indes notwendig mit Stellenstreichungen verbunden ist. Wir sehen im «Globalhaushalt» ein perfides Mittel des Präsidiums, die im Hochschulpakt vereinbarten Kürzungen den einzelnen Fachbereichen aufzubürden, um den Unmut, der durch einen von der Unileitung angeordneten Stellenabbau ausgelöst würde, gar nicht erst aufkommen zu lassen, indem die Streitigkeiten um die durch die Universitätsleitung erzwungenen Stellenstreichungen auf Fachbereichsebene verlagert werden. Wir fordern daher Solidarität unter den Fachbereichen, um gemeinsam Widerstand gegen die von der Unileitung oktroyierten Einsparungen zu leisten. Derzeit sind insbesondere die Erziehungswissenschaften von den verordneten Kürzungen betroffen. Obwohl die pädagogische Ausbildung zentraler Bestandteil nicht nur für die explizit pädagogischen Studiengänge, sondern auch für das Lehramtsstudium ist, wird diese herausragende Bedeutung keineswegs durch eine angemessene finanzielle Versorgung des Fachbereichs 04 honoriert. Ganz im Gegenteil fehlen ihm im aktuellen Haushaltsplan etwa 700.000 Euro fürs Personalbudget, was einer Streichung von 5 Professor*innenstellen  gleichkäme und damit die Existenz des Fachbereichs gefährdet, von der dadurch bedingten Verunmöglichung eines angemessenen Lehrangebots ganz zu schweigen.

Nicht zuletzt sind die verschiedenen repressiven Maßnahmen der Unileitung zu kritisieren: Die trotz anhaltender Kritik unveränderte Umzäunung des I.G.-Farben-Campus sowie die Video­überwachung auf dem gesamten Unigelände widersprechen dem Leitbild einer offenen und demokratischen Hochschule. Das gleiche gilt für Kamerainstallationen in Seminar- und Vorle­sungsräumen, die auf Studierende gerichtet sind und eindeutig nicht dem Zweck der Aufzeich­nung von Vorlesungen dienen, sowie für die festgeschraubten Tische und Stühle in den Semi­narräumen des neuen PEG-Gebäudes. Insgesamt ist die Propagandamaschinerie der Unileitung fragwürdig. So setzt das Präsidium lieber auf eine euphemistische Darstellung des Umzugs, als über konkrete Missstände und Fehlplanungen zu informieren und gemeinsam über mögliche Lösungswege nachzudenken. Exemplarisch hierfür sind die peinlich gestellten Hochglanzvideos auf dem unieigenen Youtube-Kanal sowie der «UniReport Spezial Umzug», die mitnichten infor­mierenden Charakter haben, sondern rein propagandistischen Zwecken dienen. In diesem Zusammenhang stehen außerdem die jüngsten Maßnahmen der Universitätsleitung, die sich gegen studentische Cafés wenden: Jeder freie Raum, in dem sich mithin Kritik und Widerstand gegen die verhärteten Verhältnisse regen könnte, wird von der Universitätsleitung geahndet und präventiv bekämpft.

Zu den skizzierten Missständen an der Goethe-Universität liegen seit mehreren Monaten die studentischen Forderungen der Turm-Vollversammlung auf dem Tisch, die bündig Kritik an der bisherigen Gestaltung des Umzugs formulieren und gleichzeitig konkrete Handlungsperspektiven darbieten. Bislang waren jedoch weder Universitätsleitung noch die betroffenen Fachbereiche dazu bereit, auf die studentischen Forderungen ernsthaft einzugehen und einen Diskurs um mög­liche Korrekturen an der Gestaltung des Umzugs einzuleiten. Auch der anlässlich der Senats­besetzung eingerichtete «Jour fixe» erwies sich einmal mehr als ein Scheingremium zur Legitima­tion der durch das Präsidium oktroyierten Entscheidungen. Solche Entscheidungen dürfen an einer demokratischen Hochschule jedoch nicht hinter dem Rücken der Studierenden getroffenen werden. Zu fordern wäre daher eine paritätische Besetzung der universitären Gremien, um ein wirkliches Mitsprachrecht alle Statusgruppen zu gewährleisten.

Teil II: Bildungspolitische und gesellschaftliche Implikationen

Die skizzierten Missstände an der Frankfurter Goethe-Universität sind dabei keineswegs eine zufällige Erscheinung. Vielmehr stehen sie im Kontext einer allgemeinen bildungspolitischen Entwicklung hin zu einer Anpassung der universitären Bildung an die Imperative einer zweck­rationalen Verwertungslogik. Durch die Übertragung von ökonomischen Imperativen wie Effizi­enz und Rentabilität auf den Bereich der Hochschule wird indes der Verfall des Bildungsbegriffs selbst eingeleitet.

Diese Tendenz wurde wesentlich von den Bildungsreformen der letzten Jahre mitbestimmt. So stehen die sogenannten «Bologna-Reformen», die Einführung von Bachelor- und Masterstudien­gängen, für eine Vereinheitlichung und Effizienzsteigerung der universitären Bildung, die mit einer zunehmenden Verschulung des Studiums und, auf subjektiver Seite, mit einer Infantilisie­rung der Studierenden einhergeht. Die Studienanfänger*innen kommen von der Schule an die Universität und werden hier mit einer Fortsetzung des schulischen Lernens für Leistungen kon­frontiert, in der kaum Raum für ein selbstbestimmtes Studieren sowie für das Entwickeln indi­vidueller Interessenschwerpunkte innerhalb des eigenen Studienfachs bleibt und erst recht keine Aussicht auf eine emanzipative Entwicklung der Studierenden besteht. Den Studierenden wird in zunehmendem Maße vermittelt, im Rahmen ihres Studiums ginge es um nichts anderes als um das Abarbeiten des Workload, das Absolvieren von Pflichtmodulen sowie das Sammeln von Cre­ditpoints. Die Studierenden werden dadurch dazu angehalten, nur noch für gute Noten auswen­dig zu lernen und auf den zu erreichenden Abschluss hinzustudieren. All dies steht jedoch in einem eklatanten Widerspruch zu einem selbstbestimmten, intrinsisch motivierten und mit einem genuinen Interesse an den fachlichen Inhalten verbundenen Studium. Dabei herrscht auch noch die Illusion einer Vergleichbarkeit von intellektuellen Leistungen und der Irrglaube, dass durch forcierten Anstieg von zu absolvierenden Prüfungsleistungen tatsächlich mehr gelernt würde.

Als Symptombekämpfung für das zunehmende Desinteresse der Studierenden und die Überlas­tung durch Prüfungsleistungen kommen immer häufiger repressive Instrumente zum Einsatz. So ist das Führen von Anwesenheitslisten mittlerweile gängige Praxis in Seminaren. Anstatt den Stu­dierenden die Möglichkeit zu geben, selbstbestimmt darüber zu entscheiden, welche Lehrver­anstaltungen sie besuchen und an welchen sie mithin auch ohne Zwang teilzunehmen bereit wä­ren, nötigt man sie im Rahmen der modularisierten Studiengänge zur Teilnahme an festgelegten Modulen und verspricht sich durch Kontrolle von außen die fortwährende Präsenz zu gewähr­leisten. Solcher Zwang ist indes kein Ersatz für genuines Interesse am Studienfach: Ziel des Stu­diums wäre es, dass die Studierenden sich den Inhalten aus Neigung widmen, nicht aus Angst vor Sanktionen. In dieselbe Richtung weisen die strikten Anmelde- und Abgabefristen, welche die zunehmende Belastung der Studierenden durch hohe Prüfungsbelastung zusätzlich verschärft.

Damit ist jedoch keineswegs genug der Repressalien, dem Einfallsreichtum der Unileitung sind auf diesem Gebiet offensichtlich keine Grenzen gesetzt. Die autoritäre Verordnung von Zulas­sungsbeschränkungen zu Studiengängen seitens des Präsidiums ist längst gängige Praxis und wird seit einigen Semestern nun auch (als vermeintliche Lösung für Probleme wie Raumknappheit und die Unterausstattung der Fachbereiche durch Lehrpersonal) durch eine Neuregelung zur Vergabe von Seminarplätzen über das LSF ergänzt, die von einigen Fachbereichen bereits fügsam imple­mentiert wurde. Statt dieser restriktiven Beschränkung der Teilnehmer*innenzahl, fordern wir ein Aufstocken des Seminarangebots gerichtet am vorhandenen Lehrbedarf, so dass keine Stu­dierende von einer Lehrveranstaltung ausgeschlossen wird. Auch möchten wir die Fachbereichen zu einem vereinten Widerstand gegen solche restriktive Maßnahmen aufrufen, um zu verhindern, dass einzelne Institute im vorauseilenden Gehorsam den Vorgaben des Präsidiums Folge leisten.

Auf politischer Ebene sind die beschriebenen Missstände wesentlich durch politische Entschei­dungen des Präsidiums sowie durch die seit Jahren steigenden Einsparungen der Hessischen Lan­desregierung im Bildungsbereich bedingt (wovon indes keineswegs allein die Hochschulen, son­dern auch Kinderbetreuung und Schulbildung betroffen sind). So wurde im Jahre 2009 durch eine Verfassungsänderung die sogenannte Schuldenbremse im Grundgesetz festgeschrieben, die den Ländern einen (der Bundesregierung zufolge «alternativlosen») Konsolidierungszwang vor­schreibt: diese dürfen ab dem Jahre 2020 keine neuen Schulden zur Ausgabenfinanzierung ma­chen. Als die Entscheidung zur Verankerung der Schuldenbremse in der Hessischen Verfassung 2011 erfolgte, versicherte Ministerpräsident Bouffier, dass dies keinen Bildungsabbau bedeuten würde. Dies erscheint angesichts der darauffolgenden massiven Kürzungen im Bildungsbereich wie blanker Hohn. Auch war bereits zum damaligen Zeitpunkt ersichtlich, dass mit der beschlos­senen Konsolidierung des Landeshaushalts gegenüber den Bildungsinstitutionen die Forderung eines ausgeglichenen Haushalts verbunden sein würde, die diese mittelfristig nur mit Stellen­streichungen bewältigt könnten. Die drastischen Konsequenzen dieser politischen Reform für die Studienbedingungen an den Hessischen Hochschulen kommen gegenwärtig immer deutlicher zum Vorschein.

Rühmt sich die Goethe-Universität einerseits mit der Frankfurter Tradition der kritischen Theo­rie, so sind in der Praxis die Entscheidungen der Universitätsleitung jedoch immer mehr allein durch ökonomische Gesichtspunkte geleitet. Da die Mittelzuweisung an die Universitäten über die Anzahl der Studierenden läuft, hat die Universitätsleitung ein unmittelbares Interesse an stei­genden Studierendenzahlen. Gleichzeitig forciert das Präsidium eine beständige Kürzung von Ausgaben, insbesondere in solchen Fachbereichen, die auf dem Drittmittelmarkt allein unter der Bedingung bestehen können, dass sie ihre Inhalte in ökonomisch verwertbare Form pressen, was sich zumeist nur unter schwersten Einbußen dieser Inhalte selbst bewerkstelligen lässt (davon betroffen sind insbesondere die Gesellschafts-, Geistes- und Erziehungswissenschaften). In die­sem Zusammenhang kritisieren wir die Entscheidung des Präsidiums, die Verteilung der Gelder aus dem Landeshaushalt zwischen den Fachbereichen nicht mehr gemäß der Anzahl der Stu­dierenden zu regeln, sondern mit steigender Prozentzahl nach dem Anteil an eingeworbenen Drittmitteln. Die dadurch verursachte chronische Unterfinanzierung führt zusammen mit stei­genden Studierendenzahlen zu einer kontinuierlichen Verschlechterung der Studienbedingungen; demgegenüber erscheinen die neuerlichen Bezuschussungen der einzelnen Fachbereiche als Aus­gleich für den «Studierendenzuschwung» mehr als lächerlich.

Zudem ließe sich die Verwertbarkeitsperspektive auch immanent kritisieren. Die Ausrichtung der Förderung von Forschungsprojekten nach dem Mainstream (soll heißen dem Drittmittel­potential derselben) ist gerade innovationsfeindlich. So verbaut sich die Universität das Potential neuer Erkenntnisse von solchen Forschungsbereichen, die nicht nur das je schon wissenschaft­lich Approbierte reproduzieren, sondern neue Perspektiven auf den akademischen status quo gewährten.

In den skizzierten Entwicklungen lassen sich zwei gesamtgesellschaftliche Tendenzen erkennen. Zum einen verweist die zunehmende Infantilisierung der Studierenden auf die auch im gesell­schaftlichen Bereich grassierende Heteronomie der Menschen, die kaum noch selbstbestimmt darüber entscheiden können, wie sie ihr Leben gestalten wollen, wozu wesentlich auch eine poli­tische Mitgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse gehörte. Zum anderen korres­pondiert der Verkehrung von Mittel und Zweck auf der universitären Ebene eine gesamtgesell­schaftliche. Wie die Bildung an den Hochschulen immer mehr zur bloßen Berufsqualifikation, dem Erwerb von Bildungszertifikaten abstumpft, werden die Ziele einer vernünftigen Gesell­schaft zusehends dem Funktionieren des ökonomischen Systems untergeordnet. Anstatt den realen Reichtum dafür zu gebrauchen, die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen und jedem Subjekt die allseitige Entfaltung ihrer Fähigkeiten zu gewähren, unterwirft sich die Politik dem Diktat der Märkte und perpetuiert damit die selbstverschuldete Unmündigkeit, aus der Bildung ihrem Sinn nach die Menschen befreien sollte.

Teil III: Anspruch der VV

Angesichts der beschriebenen Missstände an der Goethe-Universität, der Gefahr einer steten Verschlechterung der Studienbedingungen sowie der durch den Umzug zu erwartenden zusätzli­chen Verschärfung der ohnehin schon prekären Raumsituation auf dem I.G.-Farben-Campus, möchten wir euch am 24. April zu einer uniweiten Vollversammlung einladen. Dabei möchten wir uns sowohl an die Studierendenschaft, wie auch an die Mitarbeiter*innen der Universität sowie zukünftige Studierende und alle Interessierten richten.

Für die beiden Tagen im Anschluss an die VV ist ein umfangreiches und vielseitiges Bildungs­programm geplant, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Workshops und Dis­kussionsveranstaltungen sollen die Gelegenheit bieten, gemeinsam über die aktuellen Probleme und mögliche Handlungsperspektiven nachzudenken und gemeinsam zu erproben.

Das Anliegen der VV ist es außerdem, auf den fehlenden Raum für studentische Aktivitäten und autonome, selbstverwaltete Räume an der Goethe-Universität aufmerksam zu machen. Durch die VV soll veranschaulicht werden, was dem studentischen Leben verloren geht, wenn es kein Studierendenhaus und keine studentischen Cafés auf dem Campus gibt. Deshalb werden wir für die VV einige studentische Initiativen auf den I.G.-Farben-Campus bringen und ein möglichst vielfältiges kulturelles Programm anbieten. Neben einem umfangreichen Angebot an Workshops, Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen, wird die Pupille abends ein Filmprogramm zusam­menstellen. Im Anschluss daran gibt es die Gelegenheit für ein heiteres Zusammensein bei einem Barabend mit Musik. Darüber hinaus werden verschiedene studentische Cafés und Initiativen für eine vielseitige und schmackhafte Verpflegung während der VV sorgen. Damit soll auch ein poli­tischer Anspruch verbunden sein, da unsere Kritik am Umzug nicht zuletzt darin besteht, dass keine ausreichende Versorgung durch Mensaangebot auf dem I.G.-Farben-Campus gewährleistet ist. Wir möchten deshalb aufzeigen, dass studentisch verwaltete Cafés und andere autonome Initiativen eine attraktive Alternative darstellen.

Dabei verstehen wir die VV keineswegs nur als Medium zur Verbesserung der konkreten Stu­dienbedingungen, um uns in den bestehenden universitären Rahmenbedingungen besser einrich­ten zu können. Sondern mit dem Bildungs- und Alternativprogramm rund um die VV soll viel­mehr der notwendige Raum für Diskussionen und praktische Interventionen geschaffen werden, um gemeinsam Perspektiven zu erschließen, die über das Bestehende hinausweisen.

Kommt zahlreich, nehmt eure Freund*innen mit und bringt euch ein!

Denn es geht um unsere Studienbedingungen! Wir freuen uns auf euer Kommen!

Aufruf des  Aktionsbündnis für eine studentische Vollversammlung am 24.4

Unterstützt vom Protestplenum, AStA und der Fachschaftekonferenz (FSK)

Facebook-Veranstaltung unter: https://www.facebook.com/events/294161024045474/?fref=ts

Filmvorführung „Wir werden immer weitergehen“ und Diskussion mit dem Berliner Dokumentarfilmer George Lindt April 8, 2013 | 02:57 pm

9. April 2013
19:00

Di., 9.4.2013, 19 Uhr, Pupille im Studihaus Bockenheim: „Wir werden immer weitergehen“

Filmvorführung „Wir werden immer weitergehen“ und Diskussion mit dem Berliner Dokumentarfilmer George Lindt zum November 2012 veröffentlichten Film und Buch

Ebenfalls eingeladen sind zwei Mitwirkende, die mit dem IVI bereits gut bekannt sind:
Markus Dinig (Schnitt) und Klaus Walter (Buchbeitrag).

„Wir werden immer weitergehen“ - Eine Film- und Buchdoku zur Musikszene in B und HH

Als Tocotronic im März 2013 im Capitol auf der Bühne steht und „Alles muss brennen“ dem IVI widmet, tuen sie dies vor vollem Haus. Sie gehören nach zwanzig Jahren zu den Ausnahmen der alternativen Musikszenen aus Hamburg und Berlin, deren Erfolg stetig zunahm. Doch was Erfolg sein sollte, ist sicher eine Frage, die sich nach dieser Dokumentation einmal mehr zu stellen ist.

„Im Zweifel für Ziellosigkeit. Ihr Menschen, hört mich rufen.
Im Zweifel für Zerwürfnisse und für die Zwischenstufen.“

Im Zweifel für den Zweifel auf Schall und Wahn von Tocotronic

Musiker_innen, Club- und Labelbetreiber_innen, Plattenladenbesitzer_innen und andere Kunstliebhaber_innen erzählen Anfang des Jahrtausends in Berlin und Hamburg davon, wie sietrotz gesellschaftlich-ökonomischer Zwänge ihre unterschiedlichen bohemistischen und manchmal prekären Lebensentwürfe realisieren und immer weitergehen – wie sie dann 2012 weiterausführen.

In einer Collage aus Interviews und Konzertmitschnitten, Zeitrafferaufnahmen und Polaroids fängt der Film Lebensgefühl und Pulsschlag der sich wandelnden Musikszenen ein. Dabei kommen nicht nur die Bands zu Wort und das fertige Musikprodukt zur Sprache, auch kulturindustrielle Bedingungen, Produktion und Vertrieb werden thematisiert. Mit viel Liebe zum Detail wird das Wirken zwischen Zwängen und Zielen, zwischen dem Wandel der Epizentren unabhängiger Musikproduktion und der persönlichen Entwicklung der Akteur_innen beleuchtet. Dabei werden zahlreiche Orte erfahrbar, die sonst verborgen oder weniger bekannt geblieben wären, die jenseits des Mainstreams Zuflucht darstellen und oftmals zu kreativen und kritischen Keimzellen wurden.

„Dieser Ort will keinen Profit machen. Du sagst: Kapiert ihr das denn nicht?
Als Geschäftsfrau kann ich so nicht denken, suche händeringend einen Krippenplatz.“

Kaufleute 2.0 auf Der Mensch lässt nach von Schorsch Kamerun

Schorsch Kamerun berichtet an der Seite von Rocko Schamoni vorm Golden Pudel Club über ihre Entscheidungen und Entwicklungen. Gesellschaftliche Konflikte waren ihnen immer bedeutend und Gentrifizierung in den frühen Interviews des Films ein scheinbar neu für sich entdecktes Feld. Sie blieben dabei und als Schorsch sich März 2013 vor seinem überschaubaren Publikum im Mouson mit dem IVI solidarisiert und alle Aufmerksamkeit Aktiven zur Schilderung ihrer Situation überlässt, weiß er wovon sie sprechen. Auch zu diesen Themen ist der Film ein kurzweiliges Zeitdokument.

Die Digitalisierung erschütterte die ganze Musikindustrie. Auf der Spur nach den Versuchen dennoch fortzufahren, rücken die leidenschaftlichen Mentalitäten in den Fokus: Menschen, die sich um manchen Preis selbst und gemeinsam verwirklichen wollen und mitunter paradoxerweise teilhaben an selbst kritisierten Veränderungen. So gehören intime Bekenntnisse und betrübliche Momente ebenso wie Lebensfreude und Zuversicht zum Film, der aufzeigt, wie wichtig es ist weiterzugehen durch Höhen und Tiefen, über Umwege, auf unberührten Pfaden. IVI geht weiter!

Mit Tocotronic, Atari Teenage Riot, Die Goldenen Zitronen, Britta, Die Sterne, Stereo Total, Jim Avignon, Locations von Roter Flora bis zum Tresor, Läden für Vinyl oder Equipment wie Mr. Dead & Mrs. Free und Rückkopplung, Labels wie Buback Tonträger und ZickZack, Nikel Pallats Platten-Vertrieb Indigo und noch so vielen mehr

unterstützt vom AStA Uni FfM

SNOB VALUE + DULAC + VENGEANCE + THE JIM TABLOWSKI EXPERIENCE + BURN/iT/OUT + ALIEN TV April 5, 2013 | 02:01 pm

5. April 2013
20:00

konzi_5_4_neumit:

snob value

http://snobvalue.blogspot.de/

und

DULAC

http://dulacdulacdulac.blogspot.de/

zusätzlich mit:

VENGEANCE

http://vengeancehc.bandcamp.com/album/the-message-is-fuck-you-e-p-2

THE JIM TABLOWSKI EXPERIENCE (u.a. leute von napoleon dynamite)

http://www.tablowski.com/

5.4. = 6 bands. letzte wort.

BURN/iT/OUT

http://www.burnitouthc.blogspot.de/

ALiEN TV (EX-LIBERTY MADNESS)

http://alientv.bandcamp.com/

check it out.

ORT:

IVI CLUB

kette130 4 ever

Prozess gegen Aktivistin der Oberen Austraße 7 in Mainz April 4, 2013 | 01:50 pm

10. April 2013
13:30

Zur freundlichen Beachtung:

10. April 2013, 13.30, Amtsgericht Mainz, Saal 113

prozessflyer-neu“Im August 2012 wurde ein leerstehendes Haus in der oberen Austraße 7 in Mainz von engagierten Menschen instandbesetzt und zu einem offenen sozialen, kulturellen und politischen Zentrum umgewandelt. Die Eigentümerin Stadtwerke Mainz AG stellte jedoch einen Strafantrag und ließ das Hausprojekt am 28.8 von der Polizei räumen. Nun droht denen Strafe die sich laut Polizei an der Besetzung beteiligt haben.

Am 10.04. findet der erste Prozess wegen Hausfriedensbruch gegen eine junge Aktivistin statt.
Gegen weitere Personen wurden Strafbefehle erlassen und es werden vorrausichtlich noch einige Gerichtsverhandlungen gegen die Engagierten der oberen Austraße 7 folgen.

Wir rufen alle Menschen, die sich mit dem Projekt und seinem Anliegen solidarisch zeigen, dazu auf, zahlreich zum Prozess zu erscheinen um die Angeklagte zu unterstützen.

Über ein halbes Jahr ist die Besetzung der Oberen Austraße 7 nun her. Wie schon durch die völlig überzogene Räumung im August, lassen die Verantwortlichen noch immer nicht davon ab, das Hausprojekt nachträglich zu entpolitisieren und das Engagement der Aktivist_innen zu kriminalisieren .
Die Absicht liegt klar auf der Hand: Die Aktivistjnnen sollen durch die strafrechtliche Verfolgung und die Vereinzelung eingeschüchtert und verunsichert werden, damit die freiraumfeindliche Politik in Mainz aufrechterhalten werden kann.

Für Stadt und Justiz ist die Besetzung von Leerstand kriminell, aber solange Menschen in Mainz und anderswo gezwungen sind auf der Straße zu leben und Bürger_innen der Stadt jeglicher Freiraum zur Begegnung oder künstlerischen Entfaltung verwehrt wird, bleiben Hausbesetzungen ein legitimes wie notwendiges Mittel, um sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren.

Die Stadt Mainz und die Stadtwerke machen Politik gegen die Menschen, aber das erzeugt unseren Widerstand. Lasst uns deshalb am 10.04. gemeinsam zur Verhandlung gehen um zu zeigen, dass wir noch immer entschlossen hinter unseren Ideen stehen und uns von staatlicher Repression nicht einschüchtern lassen!

Angeklagt ist Eine - Gemeint sind wir alle!”

Mehr Infos auf www.squatmainz.org

Flyer: vorne/hinten

Semesterstart-Rave am 19.04.13, Start: Studihaus April 3, 2013 | 02:01 pm

19. April 2013
21:00

Zur freundlichen Beachtung:

Das Protestplenum empfiehlt:

Wenn die Uni auf den neuen Campus umzieht, sich umstrukturiert und dabei die grundlegendsten Forderungen der Studierenden ignoriert werden; wenn Kameraüberwachung
alltäglich ist und die Uni einen hauseigenen Sicherheitsdienst beschäftigt; wenn wir behandelt werden wie Kundschaft…
Wenn die Stadtpolitik nichts mit den Bedürfnissen der Menschen zu tun hat, wenn Menschen von ihren „Freunden und Helfern“ aus ihren Wohnungen vertrieben werden…
… und Kritik nicht gehört wird:
Dann müssen wir zeigen, dass es unsere Uni ist; dass es unsere Stadt ist. Lasst uns tanzen auf den Straßen, dass die ganze Welt es mitbekommt!
Kommt zahlreich, seid bunt, seid laut! Gude Laune…!

19.04.2013; 21:00 Uhr Rave; Start: Studierendenhaus, Campus Bockenheim.
24.04.2013; 14:00 Uhr Vollversammlung auf dem IG-Farben Campus.

http://ffmdieunibrennt.wordpress.com/

26. März Papaye & Seal of Quality Café KOZ March 25, 2013 | 02:11 pm

26. März 2013
21:30

Zur freundlichen Beachtung:
Im KoZ, Uni Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, Ffm

so-papaye-DRUCK

Konzerte im koolen Wochentakt? Bitte, gerne.

Kein Beitrag zur 60 oder so jährigen Freundschaft zwischen zwei Ländern, sondern pure Frankophonie.

Tür auf: 21 Uhr. Dann: Spaß. Mit:


Papaye (Africantape | France)

Papaye-4

PAPAYE est un trio plein de vitamines, tendre et amère à la fois. Leur musique ressemble à peu près à un voyage Eurolines, assis entre une tchèque au téléphone et un vieil homme qui ronfle. Pour faire simple, elle est parfaitement inconfortable.
Constitué de membres de Pneu, Room 204 et Komandant Cobra, ils peuvent être perturbants comme des enfants consanguins. C’est de la pop bien juteuse qui lorgne vers les mélodies bontempi de Deerhoof, qui calcule vite et juste comme les premiers Don Caballero et qui laisse un arrière-goût surprenant et irrésistible à la US Maple. Le groupe est concis et puissant sans aucun autre but que de répandre le bonheur sur toutes les lèvres.

PAPAYE sind ein Trio aus Nantes in Frankreich voller Vitamine, zart und bitter zugleich. Mit Leuten von Pneu, Room 204 und Komandant Cobra. Referenzen: Deerhoof, Don Caballero, US Maple.

http://www.friendlypapaye.com/


PAPAYE - Cheval Téléscopique from kythibong on Vimeo

SEAL OF QUALITY (Chiptune | France)

seal of quality

Bitpop ? Chip-rock ? 8bit-noise ? Un peu tout ça, ou alors pas du tout. Avec quelques game boys, un synthé, une guitare et un vocoder, on peut faire tout un tas de choses, et c’est précisément ce que fait Seal Of Quality.
En concert, Nicolas Cueille, le visage derrière cette entité envoie une succession de courts assauts sonores, débordant de voix synthétiques et de sonorités 8 bits.
Imaginez la fusion entre Megaman et Rob Crow. C’est super efficace, mélodique et accrocheur. Il est un électron libre.
Seal Of Quality est un projet qui respire l’indépendance. A travers celui-ci ou ses autres groupes (Alaska Pipeline, Congo), son implication dans l’organisation de concerts et micro-label We are the Robots, son amour du fait main avec de magnifiques artworks sérigraphiés ou t-shirts, Nicolas est devenu un incontournable de la scène musicale Haut-Normande.

SEAL OF QUALITY ist Nico. Er benutzt hauptsächlich den original Nintedo GameBoy mit Johan Kotlinskis software LSDJ um Musik zu machen. Aber auch Gitarre, Synthesizer & Vocoder.

http://www.seal-of-quality.net/

Hide and Seek by seal of quality

http://showoff.blogsport.de/

BALBOA BURNOUT & KUBALLA ~ Partykeller Bockenheim March 20, 2013 | 11:01 pm

21. März 2013
20:00
Zur freundlichen Beachtung:
Do, 21.03.13 – Konzert: BALBOA BURNOUT & KUBALLA, Partykeller Bockenheim, Mertonstr. 26-28, Uni Campus Bockenheim, Ffm

OI!

bbÜber Balboa Burnout

Einige Jahre nach dem Ableben von El Mariachi steht deren Sänger Tobi wieder mit neuer Band auf der Bühne. Geblieben sind die großartigen, intelligenten und eigenwilligen Texte und der einmalig charismatische Gesang. Dazu kommen eingängige Hardcore-Punkrocksongs mit klasse Melodien, technischer Versiertheit und verdammt packenden Gitarren. Mal wird drauflos geknüppelt, dann gibt es wieder melancholische, emotionale Momente, in denen die Liebe zu Leatherface oder Hot Water Music durchscheint. Die deutschen Texte sind manchmal kurz und knapp auf den Punkt. Und das allerwichtigste: Balboa Burnout mögen zwar vergleichbar sein mit Bands wie Captain Planet, Turbostaat oder Düsenjäger, bleiben dabei aber nicht zuletzt aufgrund des Gesang immer eigenständig und lassen sich nie wirklich in eine Schubladen packen.
www.balboa-burnout.de / ansonsten is alles otze!

TheoriePraxisParade March 20, 2013 | 12:10 pm

23. März 2013
16:00

tpp2Startpunkt Beethovenplatz.

Route: Kettenhofweg, Alte Oper, Fressgass, Goethe-Denkmal, Kaisersack.

Aufruf zur TheoriePraxisPartyPARADE am 23.3.2013 um 16 Uhr am Beethovenplatz(Sponti-Villa/Restwestend) für die IVI-WELTHERRSCHAFT unter dem Motto: NO RISK! NO FUN! ANGRIFF IST DIE BESTE VERTEIDIGUNG!

Mit dem Wiedererscheinen des sagenumwobenen ‘goldenen Pflastersteins’ im Frühjahr 2012 hatte sich bekanntlich die letzte Prophezeiung(MEW23) erfüllt, die unweigerlich zur IVI-WELTHERRSCHAFT führt.

Zur Erinnerung:

Den ‘goldenen Pflasterstein’ hatte zuletzt Joschka Fischer persönlich in den Händen, als er ihn bei den äusserst heftigen Strassenschlachten zur Verteidigung der Hausbesetzung Kettenhofweg 51 am 28.3.1973 in die hintere Bullenkette rechts aussen warf.

Seit diesem Tag war der ‘goldene Pflasterstein’ verschwunden, bis er bei Strassenbauarbeiten im Kettenhofweg 130 im letzten Jahr wieder auftauchte.

Seitdem ist nicht nur ein Haufen Wasser den Main runtergeflossen, sondern auch ausgiebig und erschöpfend über das Thema geredet worden wie, ob und warum das Institut für vergleichende Irrelevanz nun von der Polizei geräumt werden soll oder nun doch wieder nicht oder wieder doch u.s.w. u.s.f…..

Der vielen Worte ein wenig überdrüssig schreitet nun das BÜRO FÜR UNLÖSBARE AUFGABEN im INSTITUT FÜR VERGLEICHENDE IRRELEVANZ zur Tat, nachdem das Landgericht Frankfurt das oberste Gebot, nachdem DIE PARTEI (DAS IVI) immer recht hat, äusserst sträflich missachtet hat, um den unwiderbringlichen Anspruch auf  IVI-WELTHERRSCHAFT noch einmal ganz, ganz energisch zu untermauern.

Dafür ruft das BÜRO FÜR UNLÖSBARE AUFGABEN die werkuntätigen Massen für  Samstag, den 23.März 2013 dazu auf sich zur TheoriePraxisPartyParade  auf dem Beethovenplatz(Sponti-Villa/Restwestend) um 15 Uhr zu versammeln und alles was Krach und Spass macht mitzubringen.

Diverse Kooperationsgespräche mit dem Wettergott mit der Bitte um Eitel Sonnenschein blieben bisher ergebnislos.

Falls sich aber am Samstag, pünktlich um 15 Uhr  MEZ , nicht wenigstens ein Funken Sonnenschein am grauen Frankfurter Stadthimmel zeigen sollte, lässt dies nur eine Interpretation zu:

Die Zeichen stehen auf Sturm!

Fb

Treffen zur Vorbereitung der (IvI-)Gegen-Uni im Sommersemester March 20, 2013 | 10:41 am

21. März 2013
20:00

Treffen zur Vorbereitung der (IvI-)Gegen-Uni im Sommersemester am Donnerstag 21. März um 20 Uhr im Studierendenhaus (Raumnr. wird am Eingang ausgehängt). Wer Interesse hat die nächste Gegen-Uni mitvorzubereiten, ist herzlich willkommen.

19. März SchnAAk & Sebé im Café KOZ March 18, 2013 | 11:12 am

19. März 2013
20:30

Zur freundlichen Beachtung:
Im KoZ, Uni Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, Ffm

schnaak-neu

dienstag den 19. März heißt es wieder:

„wir schreiben nichts auf papier oder so,

wir rufen im chor hallo, hallo,

wir schließen die dosen nach gebrauch,

wir nennen keine namen und warten viele jahre,

wir rufen im chor hallo, hallo,

lange nicht gesehen.“

tür: 20:30 uhr start: 21:15 uhr

SchnAAk


Auf dem ersten show.off & take.care-Fest haben sie nachts um 12 im Atelier des IvI dafür gesorgt, dass die Cops kommen. Aber keiner hat was gesehen, also mussten sie wieder gehen. SchnAAk haben derweil ihr Monster aus free-jazz-noiserock-afrobeat-hiphop-rnb-pop-pop-pop-dingsda los gelassen und das Publikum – mit offenen Mündern und nickenden Köpfen (bzw. headbanging bei den Metal Passagen) – durften es beim spielen beobachten. Two-Piece Wahnsinn mit catchy Hooks und mathematischen Riffs und Rhythmen.

Video zur Hit-Single Auskopplung „Stampfus“:

SchnAAk on Facebook: https://www.facebook.com/ultraschnaak

Cool Drink Town EP: Cool Drink Town EP by SchnAAk

Wake Up Collosus LP: Wake Up Collosus LP

Sebé

Sebé ist Sebastion Leluschko der sich in seinem Cockpit aus Synthesizern und Samplern versteckt. Die Elektro-Akustischen Kompositionen des klassisch Ausgebildeten Pianisten, verbergen ihre Komplexität und Kniffligkeit hinter scheinbarer Leichtigkeit. Ein Loop-basiertes One-Pice aus dem Knertz Kollektiv, das Schichtet und Schichtet und Schichtet. Kennst du Dosh? Ist genauso, nur mir anderer Musik. Ach, und Sebé mag Steve Reich – hoffen wir auf ein Cover.

Live im IvI:

Sebé auf Soundcloud
Die COOL DRINK TOWN Tour wird präsentiert von Eine Welt aus Hack / Discorporate Records / Byte.fm / Noisey / Oh! Fancy / Rote Raupe.

https://www.facebook.com/events/538418076170628/

Hinweis auf eine Gedenkveranstaltung am 14.03. um 17.30 Uhr für die Ermordeten des KZ Adlerwerke (Gallus) March 13, 2013 | 03:05 pm

14. März 2013
17:30

Zur freundlichen Beachtung:

Mitten in Frankfurt. Mitten im Gallus.

Am 14.3.1945, wenige Tage vor Kriegsende, flohen der 19jährige Adam Golub und der 21jährige Georgij Lebedenko aus dem KZ Adlerwerke. Sie versuchten, sich im Gallusviertel zu verstecken. Die SS-Wachmannschaften begannen sofort mit der Suche, an der sich die halbe Nachbarschaft beteiligte. Beide wurden von der SS auf offener Straße vor den Häusern an der Ecke Lahnstraße /Kriegkstraße erschossen.

Im KZ Adlerwerke mussten bis zu 1600 Menschen Zwangsarbeit verrichten. Viele von ihnen waren Überlebende des Warschauer Aufstandes. Die Todesrate im KZ Adlerwerke übertraf die aller hessischen KZ-Außenlager.

Durch Forderungen der LAGG (Leben und Arbeiten im Gallus und Griesheim) und der IGV (Initiative gegen das Vergessen) konnte am 14. März 1998 im Rahmen einer Gedenkveranstaltung ein bis dahin namenloser Platz im Gallusviertel in Golub-Lebedenko-Platz umbenannt werden.

Am 14.3.2013, dem 68. Jahrestag der Ermordung von Adam Golub und Georgij Lebedenko, möchten wir in einer öffentlichen Gedenkveranstaltung allen im KZ Adlerwerke Ermordeten gedenken.

Der jahrelange Betriebsratsvorsitzende bei Triumph-Adler, Lothar Reininger, der die Auseinandersetzungen um die Aufarbeitung der Verbrechen der Adler-Werke und für die Entschädigung der Überlebenden maßgeblich vorangetrieben hat, wird in einer Rede in die Geschichte des KZ Adlerwerke einführen und die wesentlichen Etappen der Auseinandersetzung beschreiben.

Ort: Golub-Lebedenko-Platz (nähe Galluswarte)

PM der Veranstalter_innen