tag ‘program’
Neue Hausbesetzung in Frankfurt am Main May 24, 2013 | 05:20 pm

#blauerblock #ivibleibt Kommt vorbei!

Am Abend des 24. Mai 2013 hat die Initiative communal west im Frankfurter Gallus das Projekt Blauer Block im ehemaligen Sozialrathaus in der Schwalbacher Straße 45 eröffnet. Hier soll ein selbstorganisiertes Stadtteilprojekt entstehen. Ein vielfältiges Programm wird ab sofort stattfinden.
Big ♥ from Ivi, stay tuned!

Alle Infos: http://blauer.blogsport.de

Twitter: http://twitter.com/communalwestffm
benutzt das Hash-Tag #blauerblock

EA-Nummer: 0152-13136127
http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/

Hier die PM der Initiative:

Pressemitteilung:

Selbstorganisiertes Stadteilzentrum „Blauer Block“ im Gallus eröffnet.

Am 24.5.2013 hat die Initiative communal west das ehemalige Sozialrathaus in der Schwalbacher Straße 45 geöffnet, welches seit Jahren leer stand. Dort soll jetzt der „Blaue Block“, ein selbstorganisiertes Stadteilzentrum, entstehen. „Wir wollen hier langfristig einen Raum eröffnen, in dem sich Menschen selbst organisieren können.
Gerade in einem Viertel wie dem Gallus erscheint es uns notwendig, solche Räume zu etablieren. Von Seiten der Stadt wird das Gallus eher als ‚Problembezirk‘ wahrgenommen, worauf mit Sozialarbeit oder polizeilicher Repression reagiert wird“, sagt Kevin Prinzig, Sprecher der Initiative communal west. Mit der Besetzung wollen die verschiedenen Aktiven der Initiative auch auf die rasanten Veränderungen, die das Gallus derzeit durchmacht, aufmerksam machen. Durch die Ausweitung des Europaviertels sind auch in den anderen Teilen des Gallusviertels
neue Bauprojekte begonnen worden, die auf hochpreisige Eigentumswohnungen und Büroraum abzielen. Steigende Mieten und Verdrängung von bisher hier lebenden Menschen sind die Folgen. In der Stadt sind kaum Orte vorhanden, an denen kollektiv und selbstorganisiert gearbeitet, diskutiert und gefeiert werden kann.

Erst im April 2013 wurde das Institut für vergleichende Irrelevanz (IvI), ein besetztes Haus im Westend, gewaltsam geräumt. „An dieser Räumung hat sich gezeigt, dass die Stadt Frankfurt kein Interesse an selbstorganisierten Projekten hat“, sagt die Sprecherin der Initiative communal west Clara Winter . In den letzten Monaten haben verschiedene Zusammenschlüsse und Initiativen versucht, Häuser zu besetzen. Darauf wurde nicht politisch, sondern stets polizeilich reagiert. Dass es überhaupt möglich ist, so viele verschiedene Häuser zu besetzen, zeigt, wie viel Leerstand es in Frankfurt gibt. „Der Skandal besteht für uns darin, dass es vor dem Hintergrund des Mangels an bezahlbarem Raum, ungenutzte Häuser gibt, sie zu nutzen aber illegal ist“, so Winter weiter.

Das Gallus ist ein heterogener Stadtteil, gerade hier benötigt es den Raum zum Austausch zwischen den Bewohner_innen, den die Initiative communal west eröffnen will. Sie hofft, dass so eine gemeinsame und kritische Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Stadtteils möglich wird. Die Initiative plant, das Haus für verschiedene Projekte zu nutzen: Neben Austellungen, Konzerten und einem Café sind ein Kulturprogramm für Jugendliche und eine Asyl- und Mieter_innen-Beratung im „Blauen Block“ angedacht. Auch eine Vernetzung und
Zusammenarbeit mit bestehenden Projekten im Gallus, wie dem SIKs, der Kriegkstraße oder dem Galluszentrum wird angestrebt. Die Ausgestaltung des Programms ist offen für neue Ideen und Interessierte, die sich engagieren wollen.

Winter fordert: „Wir appellieren an die Stadt, sich nicht erneut hinter einer polizeilichen ‚Lösung‘ zu verstecken!“
Weitere Informationen, auch zum Programm, finden Sie unter: blauer.blogsport.de

Pressekontakt:
Clara Winter, Kevin Prinzig
Tel 0152-15947296

Björn Peng, Raumheld & Klangexperimente + BBQ @ Koz May 24, 2013 | 12:33 pm

8. Juni 2013
18:00

kozSa. 8.6 IvI im Exil @ Koz

ab 18 Uhr: Mitmach BBQ + anspruchsvolle musikalische Untermalung
Vegane Leckereinen stehen bereit, es können aber gerne noch Grillgut oder Salate mitgebracht werden.

21:30 Konzertbeginn
mit

Björn Peng
/Bollerwagen-Darkrave
http://www.p3ng.de/
https://soundcloud.com/bjoernpeng
https://www.facebook.com/bj0ernpeng

Raumheld
/Kommunistischer Kuschelrock
https://www.facebook.com/pages/Raumheld/180855925296734
https://soundcloud.com/ruhrboheme
http://ruhrboheme.tumblr.com/post/6585188715/raumheld-krautsalat

Klangexperimente
/Affentanz
http://klangexperimente.blogsport.de/
https://soundcloud.com/klangexperimente
https://www.facebook.com/pages/Klangexperimente/205412636139577

Wie immer werden Rassismus, Sexismus, Homo- & Transphobie, sowie Antisemitismus nicht geduldet. Palitücher auch nicht.

Fb-Event

Ivi-key_osk-Barabend (im Exil) May 15, 2013 | 11:25 am

15. Mai 2013
21:00

Der Ivi-key_osk-Barabend findet heute, 15. Mai 2013, im/am Café KoZ, Uni Campus Bockenheim, Mertonstr. 26-28, Frankfurt am Main statt. Auflegerei mit DiVersion und Sandy

Zum deutschen Ungeist. Nach achtzig Jahren eine Erinnerung an die Bücherverbrennung May 13, 2013 | 12:00 pm

14. Mai 2013
19:00

Zur freundlichen Beachtung:

14.5.2013, 19:00 Uhr; IG-Farben-Haus, Raum 254

Am 10. Mai 1933 brannten in Deutschland die Scheiterhaufen für Bücher. Das Ereignis ist in der Ikonographie des Nationalsozialismus fest verankert, mindestens die spektakulär inszenierte zentrale Bücherverbrennung auf dem Berliner Opernplatz. Gemeinhin wird dies als Vorschein der kommenden Vernichtung von Menschen und als  deutliches  Zeichen für  die  Geistfeindschaft  der Nationalsozialisten gedeutet: Die Werke der verfemten Autorinnen und Autoren wurden eben nicht argumentativer Kritik, sondern der symbolstarken Vernichtung durch die Flammen übergeben. Es klafft aber eine Lücke in diesem Bild der Bücherverbrennung, wenn vergessen wird, wer die Bücher verbrannte – es waren Studierende. Diese Tatsache geht im Begriff der bloßen Geistfeindschaft nicht auf; die Bücherverbrennungen müssen vielmehr auch als ein einschneidendes Ereignis für die Eingliederung der deutschen Universitäten in den Nationalsozialismus begriffen werden.
Im Vortrag sollen am Beispiel von Frankfurt die Ereignisse vom 10. Mai 1933 dargestellt werden, um im Anschluss einige Hinweise zur nationalsozialistischen Geschichte der Goethe-Universität zu geben.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studieren nach Auschwitz. Veranstaltungen im Sommersemester 2013 der Initiative Studierender am IG-Farben-Campus

Kommt zum Still ♥ing Ivi-”Block” May 8, 2013 | 11:01 pm

11. Mai 2013
16:00

Demonstration am 11.05.2013
Wohnraum für alle.

stilllovinAm 11.05.2013 wollen wir wieder gemeinsam gegen Verdrängung durch hohe Mieten, Wegrationalisierung von sozialen Einrichtungen und Räumung von selbstverwalteten Zentren, obwohl genug Leerstand vorhanden ist, auf die Straße gehen.

In Frankfurt sind manche Mietpreise so hoch wie in London – Verdrängung und Leerstand bestimmen das Stadtbild.

Wir wollen nicht weiter zusehen, wie ein Viertel nach dem anderen in kapitalistisches Niemandsland verwandelt wird und Menschen durch steigende Mietpreise in Armut verfallen.

Wir wollen eine Entwicklung der Stadt als Ganzes!

„Gentrifizierung ist so gesehen die unverfrorene und geschmacklose Ausgrenzung derer, die den Prozess, der die Stadt lebendig und lebenswert macht, immer wieder anstoßen.“

Gentrifizierung? Nicht mit uns.
Luxus für alle – Schimmel und Bruchbuden für keinen!

Demobeginn: 16Uhr am Römer, Frankfurt am Main

http://rechtaufstadtfrankfurt.blogsport.de/

Pressemitteilung des IvI vom 08.05.2013 May 8, 2013 | 02:01 pm

Institut für vergleichende Irrelevanz dankt für zahlreiche Unterstützung im In- und Ausland +++ Veranstaltungen gehen weiter +++ IVI weiterhin Gesprächsbereit

Seit der Räumung des Institut für vergleichende Irrelevanz vor 15 Tagen, am Montag, den 22.04.2013, ist das Projekt und seine Bewohner_innen obdachlos. Ein massives Polizeiaufgebot hatte den Kettenhofweg 130 geräumt und die friedliche Sitzblockade vor und im IVI aufgelöst, wobei es zu mehreren Verletzten unter den Aktivist_innen kam. Der Konflikt um das seit fast 10 Jahren besetzte Haus ist mit der Räumung nicht beendet. Die Aktivist_innen haben in der Zeit nach der Räumung bereits zahlreiche Aktionen in der Stadt gemacht und kündigen viele weitere an.

Angefangen hatten die öffentlichen Aktionen bereits am Tag der Räumung. Obwohl die Universitätsleitung den AfE Turm mit Stacheldraht abgesichert hatte, um Besetzungen zu verhindern, konnte bereits während der Räumung kurzzeitig das FlaT, ein vor dem AfE Turm ansässiges Universitätsgebäude, symbolisch besetzt werden, was das Unipräsidium dann zu einer Schließung des Gebäudes für den Rest des Tages veranlasste.

Am Nachmittag ging es dann weiter mit einer spontanen Demonstration für den Erhalt des IvI, Dem Aufruf folgten etwas 300 Sympathisant_innen. Sie versammelten sich an der Galluswarte, um von dort aus zum Römer zu ziehen und so ihren Protest gegen die Räumung deutlich zu machen. Die Polizei begleitete die Demo mit einem engen Spalier und am Römerberg kam es zu Ausschreitungen der Polizei, die Schlagstöcke einsetzte. Die bereits im Voraus groß angekündigte Tag X+1 Demonstration des IvI folgte am Dienstagabend. Sympathisierende mit dem Projekt kamen nicht nur aus Frankfurt zur Demo, sondern viele Leute sind extra aus anderen Städten angereist, um ihre Wut gegen die Räumung zum Ausdruck zu bringen. Der Demonstrationszug wuchs schnell auf ca. 2000 Personen an. Von massivem Polizeiaufgebot begleitet – mehrere Tausend Polizist_innen- konnte die Demo vom Hauptbahnhof über die Innenstadt zum Kettenhofweg ziehen. Über die gesamte Strecke hinweg wurde sie von einem engen Polizeispalier begleitet und trotz Absprachen zwischen Anmelder und Polizei wurde die friedlichen Demonstrationsteilnehmer_innen immer wieder gefilmt. Auch mehrere Wasserwerfer und Räumpanzer waren im Einsatz.

„Dieser Versuch das IvI und seine Sympathisant_innen zu kriminalisieren und Protest zu unterdrücken ist die heute vorherrschende Haltung in Frankfurt. Das Bild vom weltoffenen und liberalen Frankfurt wird hier einmal mehr völlig demontiert.“, so Sarah Schneider. „Wir werden uns allerdings nicht davon einschüchtern lassen und uns weiterhin für das IVI einsetzen . Wir danken auch allen die sich an zahlreichen Solidaritätsaktionen im In- und Ausland beteiligt haben.”

Am darauf folgenden Donnerstag versammelten sich IvI-Aktivist_innen dann auf dem Römer um gegen die kultur- und wissenschaftsfeindliche Politik der Stadt und der Universität zu protestieren. Es gab ein Krachkonzert und es wurde symbolisch das zerschlagene politische Porzellan präsentiert. Nach langem Ringen hatte das Stadtparlament den Antrag der Opposition verabschiedet, dass der Magistrat prüfen soll, ob dem IvI ein neues Domizil von Seiten der Stadt angeboten werden kann.

„Wir würden gerne das politische Porzellan wieder kitten. Wir sind weiterhin gesprächsbereit und hoffen dass es dann ein aufrichtiges Angebot von Seiten der Stadt geben wird. Vorher aber müssen wir wohl noch viel reden.“ sagt IVI Oliver Sonnenschein. „Sollte sich noch ein neues Domizil aus den Reihen der Bürger_innen ergeben wären wir dem natürlich auch nicht abgeneigt.“

Nach dem Kettenhofweg 130 ist das Institut für vergleichende Irrelevanz nun zum vierten mal in seiner Geschichte auf der Suche nach einem neuen Ort. Die bereits geplanten Veranstaltungen finden weiterhin statt. Am Samstag, den 04.05.2013, veranstaltete das IvI seinen Barabend einfach auf der Senckenberganlage. Ca 120 Personen folgten der Einladung und trafen sich an der „Dinobar“. „Auch viele Bürgerinnen der Stadt, die für die Nacht der Museen unterwegs waren, kamen bei uns vorbei und zeigten sich solidarisch mit dem Institut. Es freut uns, dass ein Projekt wie das IvI so viel Unterstützung erhält und auch Leute, die nicht zum klassischen Publikum des IvI gehören, den Erhalt unkommerzieller Kultur- und Bildungszentren in der Stadt für notwendig halten.“ erzählt Oliver Sonnenschein.

Die Aktivist_innen werden verschiedene Orte bespielen und kündigen auch Veranstaltungen auf öffentlichen Plätzen in der Stadt an. Heute, am 08.Mai, wird ein Rave im Rebstockpark stattfinden, um die Kapitulation Deutschlands zu feiern.

„Wir machen weiter, gegebenenfalls unter freiem Himmel. Die Veranstaltungen werden kurzfristig auf unserer Homepage angekündigt.“ so Sarah Schneider abschließend.

8 May 1945: Thank You! Merci! Спасибо! !תודה May 7, 2013 | 11:01 pm

Tag der (deutschen) Arbeit. Der erste Mai und der Nationalsozialismus May 6, 2013 | 10:48 am

7. Mai 2013
19:00

Zur freundlichen Beachtung:

7.5.2013, 19:00 Uhr; IG-Farben-Haus, Raum 254

„Ich werde keinen größeren Stolz in meinem Leben besitzen als den, am Ende meiner Tage sagen zu können: Ich habe dem Deutschen Reich den deutschen Arbeiter erkämpft.“ (Adolf Hitler im Völkischen Beobachter vom 12. Mai 1933)

Der 1. Mai ist nicht (allein) der Tag der linken Arbeiterbewegung. Die spezifisch deutsche Geschichte hat sich auch hier eingeschrieben. Der Tag der Arbeit ist in Deutschland immer auch der Tag der deutschen Arbeit. 1933 fiel auf dieses Datum der erste staatlich begangene „Tag der nationalen Arbeit“. Die Aufmerksamkeit der Nazis, die diesem Feiertag damit zu Teil wurde, ist nicht allein strategisch zu erklären. Es ging keineswegs nur darum, durch bloße Propaganda die Arbeiterschaft zu integrieren. Der positive Bezug auf den 1. Mai war ebenso Ausdruck eines Kerns nationalsozialistischer Ideologie, nämlich die deutsche Arbeit wieder zu Ehren zu bringen. Der 1. Mai war damit die performative Gründungszeremonie der vereinten Volksgemeinschaft. Wenn die NPD 2013 am Tag der Arbeit durch Frankfurt marschieren will, um ihn für eine reaktionäre Kritik an EU und Krise zu nutzen, ist das also keineswegs bloß als Aneignung eigentlich “linker” Tradition zu verstehen: Es ist auch Ausdruck einer Jahrzehnte währenden Tradition deutschen Arbeitskultes. Dem ideologischen Kern dieser Tradition soll in diesem Vortrag nachgespürt werden: Die Feierlichkeiten zum 1. Mai 1933 in Berlin und Frankfurt sollen dargestellt und die Rede Hitlers auf dem Tempelhofer Feld analysiert werden. Was bedeutet die Rede von deutscher Arbeit und welche Ausschlüsse werden dadurch produziert?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Studieren nach Auschwitz. Veranstaltungen im Sommersemester 2013 der Initiative Studierender am IG-Farben-Campus

AK Recht: Dokumentation und Stellungnahme IvI-Räumung April 29, 2013 | 03:16 pm

Zur freundlichen Beachtung:
#ivibleibt

In Folge der Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz (IvI) am vergangenen Montag gab es diverse Demonstrationen, Kundgebungen und andere Protestaktionen. Hierbei kam es zu martialischen Polizeiaufgeboten sowie zu einer Vielzahl von Rechtsbrüchen seitens der Polizei.

Räumung

  • Die Räumung des Hauses selbst wurde begleitet durch ein nicht zu rechtfertigendes Polizeiaufgebot. Mehrere Hundertschaften der Bereitschaftspolizei sowie der Beweissicherungs- und Festnahme-Einheiten (BFE) waren vor Ort, um die komplette Senckenberganlage zwischen Messekreisel und Bockenheimer Landstraße über Stunden hinweg abzuriegeln. Zusätzlich wurde der Kettenhofweg 130 durch mehrere Reihen Hamburger Gitter abgeriegelt. Darüber hinaus standen mehrere Gefangenentransporter für hunderte Menschen bereit. Zur Öffnung und Durchsuchung des Hauses wurde außerdem ein vermummtes und schwer bewaffnetes SEK eingesetzt. All dies führte nicht nur zu einem massiven Eingriff in die Bewegungsfreiheit von Bürger_innen, sondern auch und vor allem zu einer starken Einschüchterung der anwesenden Aktivist_innen, die durch passiven Widerstand vor dem Gebäude gegen die Räumung protestierten.
  • Bei der Räumung der Straße vor dem Gebäude kam es zu mehreren verletzten Aktivist_innen. Mehrere Menschen erlitten Arm- und Handgelenksverletzungen durch die Auflösung der Blockade durch die Polizei sowie Prellungen und Quetschungen durch den Einsatz von Schildern, mit denen die Personen von der Straße geschoben werden sollten.
  • Abseits der Blockaden kam es zu einem gewaltsamen Übergriff durch die Polizei, als sie eine Gruppe von drei Personen, die abseits der Blockaden auf dem Boden saßen, zum Gehen aufforderten. Als sich diese Personen weigerten, wurden sie von mehreren Polizist_innen angegriffen. Hierbei wurde eine Person im Gesicht verletzt, indem ihr ein Polizist gezielt mit dem Helm einen Kopfstoß versetzte. Die Person musste im Krankenhaus behandelt werden.
  • Um gegen die Räumung zu protestieren, hängten Aktivist_innen zwei Transparente aus dem Treppenhaus des FLAT-Gebäudes (Forschung und Lehre am Turm). Obwohl dieses universitäre Gebäude weiterhin in Betrieb ist und sich dort Büros und Seminarräume befinden, drang daraufhin sofort eine Hundertschaft der BFE ein und durchsuchte das Gebäude. Nachdem sich diese Hundertschaft selbst im Gebäude eingeschlossen hatte, kam eine zweite hinzu, um sie zu befreien. Anschließend wurde für längere Zeit das Foyer durch Polizist_innen besetzt, um den Zugang dazu zu versperren. Studierenden und Mitarbeiter_innen wurde dadurch der Weg zu ihren Büros und Seminaren ohne jeglichen Anlass verunmöglicht.

Spontandemonstration Montag Nachmittag

  • Als Reaktion auf die Räumung kam es am Montagnachmittag zu einer Spontandemonstration an der Frankfurter Galluswarte. Auch hier waren bereits mehrere Hundertschaften der Polizei vor Ort. Die Demonstration wurde von Beginn an von einem Spalier begleitet, welches die Außenwirkung der Demonstration massiv beeinträchtigte. Auf der Mainzer Landstraße kurz vor dem Platz der Republik wurde die Demonstration von der Polizei gestoppt. Trotz der daraufhin erfolgenden Anmeldung und Routenabsprache wurde die Demonstration weiterhin von allen Seiten mit Polizist_innen umringt; immer wieder wurden Demonstrationsteilnehmer_innen abgefilmt.
  • Als die Demonstration auf dem Römerberg ankam, kam es außerdem zu einem Schlagstockeinsatz gegen Demonstrant_innen.

Tag X+1-Demonstration

  • Am Dienstagabend gab es eine Großdemonstration gegen die IvI-Räumung, an welcher sich ca. 2000 Menschen beteiligten. Bereits Stunden vor der Demonstration glich die Gegend rund um den Hauptbahnhof einer polizeilichen Besatzungszone. So waren mehrere Hundertschaften in der Kaiserstraße, der Taunusstraße sowie auf dem Willy-Brandt-Platz stationiert. Zusätzlich befanden sich mehrere Hundertschaften der Bundespolizei sowie angeforderte Hundertschaften aus Rheinland-Pfalz in den Straßen hinter dem Hauptbahnhof. Zu guter Letzt standen auf dem Messegelände über 150 Einsatzfahrzeuge sowie drei Wasserwerfer und ein Räumpanzer bereit. Auch der IG-Farben-Campus im Frankfurter Westend sowie das IvI wurde von einem großen Polizeiaufgebot bewacht. Vermutlich übertraf die Zahl der Polizist_innen die Zahl der Demonstrationsteilnehmer_innen.
  • Obwohl es sich um eine Demonstration mit spontanem Anlass handelte und es bereits eine Anmeldung und Routenabsprachen gab, kam es zu einer Vielzahl an willkürlichen Vorkontrollen von Demonstrant_innen. Hierbei kam es auch zu Platzverweisen für mehrere Personen. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen das Versammlungsrecht dar, welches einen freien Zugang zu Versammlungen gewährleistet.
  • Von Beginn an wurde die Demonstration in einem engen Wanderkessel geführt. Mehrere Polizeiketten verhinderten das Verlassen der Demonstration sowie den Zugang zu ihr. Immer wieder wurde die Demonstration von einem engen Polizeispalier eingeengt, welches teilweise in weniger als einem Meter Abstand zur Demonstration lief. Die Sicht auf die Transparente war somit für Außenstehende nicht möglich, was die Außenwirkung der Demonstration massiv erschwerte. Der vordere Teil der Demonstration wurde zusätzlich zu den Einsatzhundertschaften der Bereitschaftspolizei von fünf Hundertschaften der BFE begeleitet. Im hinteren Teil der Demonstration war zusätzlich eine BFE aus Rheinland-Pfalz eingesetzt, welche nicht nur keine Namensschilder trug (was leider den Normalfall darstellt), sondern zusätzlich sämtliche weiteren Zugnummern und Abzeichen abgeklebt hatte. Somit hätte im Falle von Übergriffen nicht nur keine Einzelperson, sondern nicht einmal die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hundertschaft identifiziert werden.
  • Über den gesamten Demonstrationsverlauf hinweg wurde die Demonstration konsequent abgefilmt. Teilweise waren bis zu zwanzig Kameras gleichzeitig auf Teilnehmer_innen gerichtet. Dieses Abfilmen wurde auch weitergeführt, nachdem der Anmelder mehrfach mit dem Einsatzleiter der Polizei abgesprochen hatte, dass das Filmen eingestellt wird. Entsprechende Durchsagen des Einsatzleiters wurden durch die Beamt_innen der BFE ignoriert. Sowohl durch die filmenden Beamt_innen als auch durch die Hundertschaftsführer der BFE wurde die Herausgabe von Namen oder Dienstnummern verweigert. Immer wieder wurden Demonstrant_innen, die sich unter Verweis auf die Anweisung des Einsatzleiters der Polizei über die Videoaufzeichnungen beschwerten, beleidigt und selbst abgefilmt. Das Bundesverfassungsgericht hat das Abfilmen von Demonstrationen ohne konkreten Anlass immer wieder für rechtswidrig erklärt.

Eingriff in die Pressefreiheit

  • Im Anschluss an die Demonstration wurde ein Fotojournalist durch die Polizei umzingelt und festgehalten, nachdem er einen Übergriff auf eine_n Demonstrant_in dokumentiert hatte. Er wurde dazu aufgefordert, seine Kamera abzugeben. Dies verweigerte er und zeigte seinen offiziellen Presseausweis für Fotojournalist_innen vor. Daraufhin wurde er für 45 Minuten festgehalten, bis er letztendlich wieder freigelassen wurde, da die Polizei keinen richterlichen Beschluss für die Beschlagnahme der Kamera erwirken konnte. Ihm wurde jedoch angekündigt, dass er mit einer Vorladung als Zeuge zu rechnen habe.Dieser Vorgang stellt einen massiven Eingriff in die Pressefreiheit dar. Bereits im Februar kam es bundesweit zu Hausdurchsuchungen bei Fotograf_innen, bei denen Kameras, Festplatten und andere Speichermedien beschlagnahmt wurden. Auch diese wurden durch die Frankfurter Staatsanwaltschaft beantragt und durchgeführt. Dass es jetzt im Rahmen der IvI-Räumung erneut zum Versuch kommt, die grundgesetzlich geschützte Freiheit der Presse auszuhebeln, zeigt, welches Verhältnis die Frankfurter Staatsanwaltschaft und Polizei zu demokratischen Grundrechten haben

Studentische Vollversammlung am Mittwoch

  • Am Mittwoch, dem 24.04.2013, fand die bereits seit mehreren Monaten angekündigte Vollversammlung der Studierendenschaft statt. Neben der Kriminalisierung der Studierenden durch die Uni-Leitung und der daraufhin erfolgten Schließung aller Mensen und Cafeterien sowie des House of Finance kam es auch hier zu polizeilicher Repression. So gab es mehrere Personalienkontrollen von Studierenden an den Stationen der Buslinie 75 – erneut ein krasser Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.
  • Die Vollversammlung selbst wurde nach übereinstimmenden Informationen mehrerer Beobachter_innen durch Zivilpolizist_innen beobachtet. Diese waren durch Uniformen des universitären Sicherheitsdienstes getarnt. Ob die Universitätsleitung diesen Einsatz auf universitärem Gelände genehmigt hatte, ist bisher unklar. In jedem Fall handelt es sich um eine klare Kriminalisierung aller Studierenden, die an der Vollversammlung teilnahmen.
  • Die sich an die Vollversammlung anschließende Spontandemonstration wurde sofort beim Verlassen des Campus durch eine Hundertschaft der Polizei gestoppt. Hierbei erlitten mehrere Studierende leichte Verletzungen durch Faust- und Ellbogenschläge. Auch nachdem die Demonstration loslaufen durfte, wurde sie auf ihrem Weg durchs Frankfurter Westend immer wieder durch eine Polizeikette zum Anhalten gebracht.

„Es zeigt sich, dass die Frankfurter Polizei ihre im letzten Jahr im Rahmen der Blockupy-Proteste erprobte Strategie weiter vorantreibt,“ erklärt Florian Muhs, ein Sprecher des Arbeitskreises. „Das martialische und nicht zu rechtfertigende Polizeiaufgebot bei der Räumung und den anschließenden Demonstrationen dient einzig und allein der Einschüchterung von Demonstrant_innen und Aktivist_innen. Die Demonstrationsfreiheit ist und bleibt ein demokratisches Grundrecht, welches in Frankfurt immer wieder zur Disposition gestellt wird.“

„Besonders der erneute Eingriff in die Pressefreiheit zeigt noch einmal ganz deutlich auf, dass die Frankfurter Polizei grundgesetzlich geschützte Bereiche konsequent ignoriert,“ ergänzt Muhs. „Nachdem die Staatsanwaltschaft nach den Hausdurchsuchungen im Februar zurückrudern musste, versucht die Polizei zweieinhalb Monate später, genau die gleichen Eingriffe durchzusetzen. Es ist erfreulich, dass sich dieses Mal zu Recht kein_e Ermittlungsrichter_in bereit erklärt hat, diesen Eingriff mitzutragen. Alleine der Versuch seitens der Polizei ist jedoch skandalös.“

Der AK Recht befürchtet, dass sich die in der letzten Woche zu beobachtenden Notstandsübungen der Frankfurter Polizei bei den Protesten gegen den Aufmarsch der NPD am 1. Mai fortsetzen werden.

http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/2013/04/29/dokumentation-und-stellungnahme-ivi-raumung/

Dokumentation und Stellungnahme IvI-Räumung

FLUCHTPUNKT VERSCHOBEN! April 28, 2013 | 01:24 pm

Zur freundlichen Beachtung:
#ivibleibt
+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ACHTUNG+++ETC+++

aus aktuellem anlass wird der FLUCHTPUNKT VERSCHOBEN! die party am 1.mai wird nicht stattfinden! das neue datum werden wir am dienstagabend bekannt geben, wenn wir vom amt rückmeldung haben. wir bitten dafür vielmals um entschuldigung, vor allem gegenüber den weniger politischen gästen, jedoch bitten wir ebenso um verständnis und erklären hier

WARUM DAS SO IST:
wir vom fluchtpuktteam hatten den 1.mai (als politischen tag) mit dem gedanken gewählt, mit einer besonderen party eben auf alternative weise zu demonstrieren und friedlich feiernd mit hilfe von flugblättern auf die 1.mai-situation aufmerksam zu machen. auch wollten wir mit unseren spielregeln für die bewusstere wahrnehmung von freiräumen sensibilisieren und den mangel an ihnen anprangern. aufgrund der aktuellen ereignisse reicht das aber unserer meinung nach nicht mehr aus. wir wollen an dem tag keine party mehr machen, sondern mit-demonstrieren. dieser wandel vollzog sich bei uns, weil:

1. das IVI (institut für vergleichende irrelevanz: http://ivi.copyriot.com/), ein seit 10 jahren besetztes haus und ehemaliges unigebäude, wurde am montag, den 22.04.13, mit polizeigewalt geräumt. es soll dort durch die franconofurt AG, an die die uni für einen spottpreis verkaufte, ein bürogebäude entstehen, obwohl in frankfurt ca 2 millionen qm bürofläche leer stehen (http://leerstandsmelder.de/). für einige bedeutet das den verlust ihrer wohnung, für viele den verlust eines freiraums, von dem es ohnehin zu wenige gibt. um der räumung rechtmäßigkeit zu verleihen, wurde von den anwälten der franconofurt eine GbR konstruiert, die so nicht existiert (http://www.jungewelt.de/2013/02-21/028.php).

2. das ganze steht im zusammenhang zum „neuen“ westend-campus, der durch den verkauf von alten unigebäuden mit finanziert wurde. der alte campus ist jetzt fast nicht mehr existent. am neuen campus fehlt es massiv an selbst verwalteten freiräumen, was es gibt ist zu klein oder unterliegt übertriebenen kontrollen. überall gibt es kameras und ein unieigener sicherheitsdienst sieht nach dem rechten, gebäude sind nicht für alle zugänglich. der campus ist nichtmehr der campus der studenten, sondern ein bildungsreformierter brutkasten für angepasstes wissen. das ist nicht hinnehmbar. (http://www.sicherheitspolitik-blog.de/2013/04/24/uni-sicherheit/)

3. zur vollversammlung der studenten am mittwoch, den 24.04.12, wurden in den bussen und bahnen auf dem weg dorthin von der polizei studenten unter generalverdacht gestellt und durchsucht, nachdem die vollversammlung erst verboten wurde um dann wieder erlaubt zu werden
(https://twitter.com/search/realtime?q=%23ivibleibt&src=hash)
die bildzeitung titelte am tag darauf „radikale studenten fordern: macht frankfurt kaputt“ (http://www.bild.de/regional/frankfurt/gewalt/die-karte-der-gewalt-30140338.bild.html)
das zeigt überdeutlich, dass ein neues level erreicht wurde.

4. die mai-kundgebung der NPD ist wieder erlaubt.
http://stuermischezeiten.blogsport.eu/2013/04/26/1-mai-kundgebung-der-npd-erlaubt/

DESWEGEN gehen wir vom team nun alle auf die demo https://www.facebook.com/events/594775850534631 und bitten euch darum, mit uns friedlich zu blockieren und zu protestieren. der fluchtpunkt ist nur aufgeschoben, nicht aufgehoben. und liebe unpolitische raver: nehmts uns nicht krumm. denn weil wir so sind wie wir sind, gibt’s auch sowas wie den fluchtpunkt.

danke fürs lesen,
eure fluchtpunktcrew

https://www.facebook.com/events/176002439219158
http://www.ravebotta.de/

IvI Theorie Flashmob April 26, 2013 | 02:06 pm

26. April 2013
17:30

Merianplatz, Frankfurt am Main

#ivibleibt
i<3iviKritisches Denken braucht Zeit und Raum!
Fashmob im Rahmen von “Frankfurt liest ein Buch”

Das IvI wurde uns genommen. Der Ort, an dem wir uns getroffen haben, um uns gemeinsam Theorie anzueignen und sie zu diskutieren ist jetzt einfach weg. Jetzt haben wir keinen Raum mehr, um zu theoretisieren. Deshalb lesen wir jetzt auf der Strasse. Und während Frankfurt nur ein Buch liest, werden im IvI viele gelesen.

wie funktionierts?
Jede_r bringt sein/ihr Lieblings-Theorie-Buch mit!
Wir treffen uns um 17.30 am Merianplatz, verteilen uns auf dem Platz und beginnen um Punkt 17.45 Uhr damit, laut aus unseren Theoriebüchern vorzulesen. Das Laut-Lesen wird 10 Minuten in Anspruch nehmen, dann ist die Aktion auch schon vorbei.

Kundgebung und Aktionen auf dem Römer gegen die kulturfeindliche Politik der Römerkoalition April 24, 2013 | 09:17 pm

25. April 2013
17:00

#ivibleibt Kundgebung und Aktionen auf dem Römer gegen die kulturfeindliche Politik der Römerkoalition

i<3iviWelturaufführung:
Burn Out, Frankfurt, Burn Out
Krachkonzert mit Dissonanzen

Ab 14h30 ist das Ivi erneut Thema im Haupt- und Finanzausschuß (Tagesordnungspunkt 4), ab 16h in der Stadtverordnetenversammlung (Tagesordnung I, Top 9)
Gemeinsamer Antrag der SPD, der LINKE. und der Piraten: http://www.stvv.frankfurt.de/parlis2/parlis.php

Nächstes Treffen der Gegenunivorbereitungsgruppe April 24, 2013 | 07:03 pm

25. April 2013
20:00

Nächstes Treffen der Gegenunivorbereitungsgruppe ist Donnerstag, 25. April 2013  um 20h vorm Studihaus, Mertonstr. 26-18, Uni Campus Bockenheim, Frankfurt am Main

http://ivi.copyriot.com/gegenuni-theorie-praxis-party

Soli-Action April 24, 2013 | 06:58 pm

danke!


münchen: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84687
offenbach: https://linksunten.indymedia.org/en/node/84356
wiebaden: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84451
speyer: https://linksunten.indymedia.org/en/node/84372
leipzig: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84407
hannover: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84342
hamburg: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84300
ankara: https://linksunten.indymedia.org/en/node/84297
kassel: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84287
nürnberg: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84246
ludwigsburg: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84225
freiburg: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84223
freiburg (2): https://linksunten.indymedia.org/de/node/84617
freiburg (3): https://linksunten.indymedia.org/de/node/84581
reutlingen: https://linksunten.indymedia.org/de/node/84199
#ivibleibt

Gegenunivorberitung 25.04. 20h Studihaus April 24, 2013 | 03:04 pm

Für das nächste Gegenunivorbereitungstreffen treffen wir uns Morgen um 20h vorm Studihaus. Wir würden uns über weitere Teilnehmer_innen sehr freuen.
Thema ist: ‘Theorie-Praxis-Party’

Heute! Bundesweite Tag X+1 Demo April 23, 2013 | 01:14 pm

23. April 2013
18:00

EA-Nummer: 069 – 79 82 80 95 (ab 18h)
http://akrechtunifrankfurt.wordpress.com/

Am Tag nach der Räumung!
18 Uhr Kaisersack

Fb: http://www.facebook.com/events/254109721391880/

Nehmt ihr uns das IvI ab..

Am frühen morgen des 15.2.2013 fand die Gerichtsverhandlung gegen die erfundene GbR IvI statt. Die Verhandlung dauerte stolze fünfzehn Minuten und endete mit einem Versäumnisurteil gegen die nicht
erschienene GbR, das eine sofortige Räumung des IvI ermöglicht. Das heißt eine Räumung des seit 2003 besetzten Hauses in Bockenheim ist ab jetzt täglich möglich. Am Tag nach der Räumung rufen wir dazu auf, sich an der überregionalen Demonstration unter dem Motto “IvI geht weiter! Wir nehmen uns was wir brauchen!” zu beteiligen. Wir wünschen uns eine kraftvolle, entschlossene Demonstration, um unserer Wut Ausdruck zu verleihen.

This is a story that must be told..

Das Institut für vergleichende Irrelevanz wurde 2003 im Rahmen der Student_innenproteste besetzt. Seit dem nimmt sich kritisches Denken hier Zeit und Raum. Unter dem Motto Theorie*Praxis*Party finden im IvI
autonome Tutorien und Lesekreise, Veranstaltungen zu verschiedensten Themen, aber auch Barabende, Partys und Konzerte statt.
Neun Jahre lang haben hier viele Menschen einen Raum gefunden, in dem sie sich gerne aufhalten, abseits von Antisemitismus, Sexismus, Rassismus, Homo*Transphobie und heteronormativer Scheiße.
Im Februar 2012 wurde durch die Uni Frankfurt bekannt, dass das Gebäude an die stadtbekannte Immobilienfirma Franconofurt AG für den Spottpreis von ca. einer Million Euro verkauft wurde.

Francono who?

Die Immobilienfirma Franconofurt AG ist in Frankfurt dafür bekannt Häuser zu kaufen, sie dann zu sanieren und umzubauen und dadurch die Mieten ins Unermessliche steigen zu lassen. So werden eben alle, die nicht das Geld dazu haben, aus ihren Wohnungen und Häusern verdrängt und sind gezwungen in Randstadtteile zu ziehen, die im Rahmen von Stadtumstrukturierung noch nicht “aufgewertet”; wurden. Der charismatische Vorstandssprecher der Franconofurt AG, Christian Wolf, lässt tief blicken, wenn er davon spricht, dass er Leute kenne, die das Problem mit solchen Störenfrieden längst mit einem Baseballschläger gelöst hätten. Während er sich selber gönnerhaft zu profilieren sucht, der ja nicht zu solchen Mitteln greifen würde, ist er nicht müde geworden dem IvI für jede Veranstaltung der letzten Monate den Gerichtsvollzieher auf den Hals zu hetzen oder wiederholt Bautrupps los zu schicken, welche die Infrastruktur des Instituts (z.B. Strom und Wasserleitungen) beschädigen und die Nutzer_innen einschüchtern sollten.

IvI geht weiter…

Es wäre ein Irrglaube von Seiten der Stadt Frankfurt, Parteien, Franconofurt AG und anderen Arschlöchern zu glauben, dass wir das Projekt aufgeben. Selbstverwaltete Projekte mit soziokulturellem Anspruch wie das IvI finden in Frankfurt kaum noch Raum. Sie passen nicht in das scheinheilige, gepflegte Bild der Stadt. Mehrere Tausend Zwangsräumungen in den vergangenen Jahren, der Bau der neuen EZB und der Umzug des Campus Bockenheim auf den IG-Farben Campus zeigen wo es
hingehen soll. Doch wir werden weiter für unsere Sache einstehen, gegen Gentrifizierung, für autonome Zentren, eben gegen die Gesamtscheiße!

Kommt alle am Tag nach der Räumung nach Frankfurt!
Die Stadt gehört uns allen! Für die Erhaltung und Schaffung selbstorganisierter Räume!

Video von der Räumung April 23, 2013 | 12:08 pm

Video der Räumung des Instituts für vegleichende Irrelvanz am 22.04.2013.
Kommt heute um 18 Uhr zur Demo am Kaisersack!
IvI geht weiter!

Presseschau zur Räumung April 22, 2013 | 10:42 pm

#ivibleibt

Presseschau zum Institut für vergleichende Irrelevanz:

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/besetztes-haus-institut-fuer-irrelevanz-geraeumt-12157912.html
http://www.focus.de/regional/hessen/immobilien-besetztes-haus-geraeumt-aus-fuer-frankfurter-irrelevanz-institut_aid_967420.html
http://www.fr-online.de/frankfurt/ivi-raeumung-ticker–solidaritaetsdemo-fuer-das-ivi,1472798,22554054.html
http://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-regional/polizei-raeumt-besetztes-gebaeude-in-frankfurt-30099988.bild.html
http://www.journal-frankfurt.de/journal_news/Panorama-2/Goodbye-IvI-Alles-hat-ein-Ende-18503.html
http://taz.de/!114956/
http://www.jungewelt.de/2013/04-23/041.php
http://www.main-netz.de/nachrichten/regionalenachrichten/hessenr/art11995,2567710
http://www.welt.de/regionales/frankfurt/article115516649/Polizei-raeumt-IvI-kurz-vorm-Staedtetag.html
http://www.fr-online.de/frankfurt/institut-fuer-vergleichende-irrelevanz-ivi-live-ticker–polizei-raeumt-ivi,1472798,22549122.html
http://www.fnp.de/rhein-main/frankfurt/Polizei-raeumt-besetztes-Gebaeude-in-Frankfurt;art675,417654
http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_48149895
http://www.focus.de/regional/hessen/immobilien-besetztes-haus-geraeumt-aus-fuer-frankfurter-irrelevanz-institut_aid_967420.html
http://www.fr-online.de/frankfurt/ivi-raeumung-kommentar-eine-politische-schweinerei,1472798,22553052.html
http://www.fr-online.de/frankfurt/ivi—institut-fuer-vergleichende-irrelevanz-raeumung-im-morgengrauen,1472798,22553184.html
hamburg: http://www.abendblatt.de/hamburg/article115516888/Rund-100-Autonome-demolieren-Autos-in-der-Schanze.html

fotos:
http://www.fr-online.de/fotostrecken-frankfurt,1474580,22550238.html
hamburg: http://www.abendblatt.de/hamburg/article115517309/Polizeieinsatz-in-der-Schanze.html

radio:
http://www.freie-radios.net/54904
http://www.freie-radios.net/54912

indy:
http://de.indymedia.org/2013/04/343747.shtml
hamburg: http://de.indymedia.org/2013/04/343752.shtml
https://linksunten.indymedia.org/de/node/84161
https://linksunten.indymedia.org/de/node/84199

tv:
http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=21842&kategorie=0


http://www.hr-online.de/website/suche/home/mediaplayer.jsp?mkey=48154871&type=v&xtmc=ivi&xtcr=2

to be continued…

solidemo frankfurt für das ivi heute 16h April 22, 2013 | 11:51 am

22. April 2013
16:00

Da am heutigen Montag Morgen das Ivi geräumt wurde, gibt es um 16h eine Demo ab galluswarte, Frankfurt am Main. Kommt alle! Das Ivi ♥ euch

http://goo.gl/maps/ORZB5

Andere Städte:
Sarrebruck (Saarbrücken), heute, 17h, Start am neuen Rathaus. Merci!
Hamburg, heute: 20 Uhr, Schulterblatt. Danke!

Pressemitteilung des Institut für vergleichende Irrelevanz vom 22.04.2013 April 22, 2013 | 09:41 am

Institutsmitarbeiter_innen verurteilen die polizeiliche Räumung aufs Schärfste!

Am frühen morgen des heutigen Montag, gegen 07.30, begann die Räumung des besetzten Institut für vergleichende Irrelevanz. Mit einem Polizeigroßaufgebot wurde die gesamte Senckenberganlage zwischen Bockenheimer Landstraße und Messekreisel abgesperrt, Absperrgitter weitläufig um das Haus im Kettenhofweg 130 gezogen und die ca. 300 Sympathisierenden mit dem Projekt nach und nach vom Gebäude weg gedrängt.

Die Aktivist_innen hatten bereits Hinweise auf eine heutige Räumung erhalten, um 04.30 morgens versammelten sie sich am IvI, errichteten Barrikaden auf dem Kettenhofweg und der Senckenberganlage und setzten und stellten sich in den Hof und vor den Eingang des IvI, um das Haus zu blockieren. Auch im Haus verblieben einige Aktivist_innen, um das Gebäude passiv zu verteidigen. Bei der Räumung der friedlich auf dem Gelände sitzenden Leute, kam es vereinzelt zu Gewaltausbrüchen von Seiten der Polizei, 3 Verletzte durch brutale Polizisten gab es unter den IvI Unterstützer_innen. Zudem wurde die Räumung von dem Franconofurt Vorsitzenden Christian Wolf beobachtet, der die vor dem Haus Protestierenden gegen ihren Willen abfilmte.

„Das Polizeiaufgebot und das martialische Auftreten der Staatsgewalt ist vollkommen unverhältnismäßig. Dass unsere Arbeit in der Art von der Polizei und Franconofurt kriminalisiert wird, macht uns einfach nur wütend. Für das IvI hätte es eine politische Lösung geben müssen und keine polizeiliche.“, sagt Sarah Schneider. „Von den Kosten, die dieser Polizeieinsatz verursacht, hätten mindestens 2 Jahre die Miete und die Arbeit des Institutes in einem Ersatzobjekt finanziert werden können.“ so Schneider weiter.

Sich von dieser Räumung demotivieren lassen wird sich hier wohl niemand. Die ganze Woche über wird es Aktionen für den Erhalt des unkommerziellen Kultur- und Bildungsprojektes geben. Morgen, am Dienstag, den 23.04.2013, um 18 Uhr wird am Kaisersack die X+1 Demonstration starten, für die das IvI schon seit Monaten wirbt. Am Donnerstag sind parallel zur Stadtverordnetenversammlung, auf der ein Antrag zur Unterstützung des IvI von Piraten, Linken und SPD Fraktion verhandelt werden soll, Aktionen in der Innenstadt geplant.

„Wir werden nicht aufgeben,“ sagt Oliver Sonnenschein, „auch wenn bisher wenig Unterstützung von Seiten der Politik kommt und die Polizei hart gegen neue Besetzungen vorgeht, werden wir nicht aufhören für selbstorganisierte Räume zu kämpfen. Ein Ort wie das IvI ist und bleibt notwendig in dieser Stadt und wir werden so lange weiter besetzen bis wir ein adäquates Ersatzobjekt haben.“

Jetzt Räumung! April 22, 2013 | 06:58 am

Kommt zum Haus, kommt nach Frankfurt, bleibt solidarisch!

https://twitter.com/ivi_frankfurt

Institut für vergleichende Irrelevanz warnt vor Räumung April 21, 2013 | 09:13 pm

Institut für vergleichende Irrelevanz warnt vor Räumung
ab Montag, 04:30 Uhr wird mit der Räumung gerechnet – Das IVI stellt sich auf friedlichen Widerstand ein

Wie heute aus unterschiedlichen Quellen bekannt wurde ist am Montag, dem 22.04.2013, ab 04:30 Uhr mit dem Versuche der Räumung des Instituts für vergleichende Irrelevanz im Kettenhofweg 130 zu rechnen. Die Polizeikräfte werden am frühen Morgen des Montags, evt. Dienstags erwartet.

Im Institut für vergleichende Irrelevanz besteht aber weiterhin die Hoffnung, das die befürchtete Räumung nicht stattfinden wird und es unter anderem Vorzeichen zu den anstehenden politischen Auseinandersetzungen um das Institut für vergleichende Irrelevanz kommen kann.

„Wir fordern die Polizei und Politik auf von solchen irrigen Räumungsplänen Abstand zu nehmen. Wir halten immer noch eine politische Lösung für möglich.“, sagt Sarah Schneider. „Eine Räumung ohne das feststeht wie und wo das IVI fortbestehen kann, verurteilen wir auf das Schärfste.“

Außerdem ist aus Sicht des IVI die gerichtliche als auch politische Klärung noch nicht abgeschlossen. Montag Abend wird ein Antrag der Fraktionen der SPD, der Piraten-ELF und der Linkspartei im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Frankfurt behandelt, für Mittwoch ist die Verhandlung in der Stadtverordnetenversammlung angedacht.

„Das skandalöse Urteil in dem das Institut als Gesellschaft bürgerlichen Rechts deklariert wurde, als Grundlage für eine Räumung zu verwenden ist die pure Verhöhnung des Rechtsstaats. Ein kurzer Prozess soll nach vergangenen Freitag mit dem IVI gemacht werden“, so Oliver Sonnenschein. „Dabei hat Professor Hirsch bereits sein Vorhaben erklärt, die rechtliche Klärung auf der nächsthöheren Instanz anzustreben.“

Davon unabhängig erscheint es angesichts des Leerstands in Frankfurt absurd, dass das IVI seine Arbeit nicht fortsetzen können soll. Es ist mit unterschiedlichen und entschiedenen Protesten zu rechnen, käme es zur Räumung.

„Wir rufen zu friedlichen Protesten auf“, erklärt Benjamin Walter den Aktionskonsens des IVI. „Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass ob der politischen Ignoranz die Wut bei einigen so groß sein wird, dass sich zu Ausschreitungen hinreißen gelassen wird. Es wäre beileibe kein Wunder!“

Das IVI ist unterdessen immer noch verhandlungsbereit. Wie mehrmals betont würde das Institut für vergleichende Irrelevanz den Schritt hin zu einer jurisitischen Person machen und etwa einen Verein gründen. Voraussetzung dafür bleibt eine Immobilie, die durch das IVI bezogen werden kann, zumindest als Übergangslösung, die wieder eine Perspektive darstellen würde.

Ungeklärt ist auch was die Franconofurt AG mit dem denkmalgeschützten Kramer-Bau vor hat. Durch die Besetzung des Gebäudes konnte 2003 das Denkmal demokratischen Bauens bisher erhalten bleiben und war der Öffentlichkeit zugänglich. Dass die Franconofurt AG nun versuchen wird möglichst bald das Gebäude abzureißen erscheint im Hinblick auf ihre Profitabsichten sicher. Für die Initiative zur Erhaltung der Frankfurter Kramer-Bauten stellt Johanna Hallhuber heraus: „Wir fordern die Parteien nachdrücklich auf hier harte Hand im Denkmalschutz walten zu lassen.“

Die Aktivist_innen des Instituts für vergleichende Irrelevanz fordern alle Sympathisant_innen auf Montag ab 04:30 Uhr zum Frühstück vorbeizukommen, einer Räumung friedlich und entschlossen entgegenzutreten und an den geplanten Aktionen in der anlaufenden Woche teilzunehmen.

Ivi-Räumung morgen 22.4. wahrscheinlich April 21, 2013 | 07:47 pm

Ivi-Räumung morgen wahrscheinlich (22. April)

wir haben aus mehreren quellen erfahren das die raeumung des ivi unmittelbar bevorsteht- nach dem juengsten stand der dinge gehen wir davon aus dass es morgen in der fruehe (montag der 22.) zur raeumung kommt -

wer uns schon heute nacht unterstuetzen mag, um 23 uhr ist im ivi uebernachter_innen - plenum -

Morgen früh 4h30 vorm Haus, kommt alle!

haltet die augen offen, so bald die raemung los geht werdet ihr das ganze im internet erfahren und koennt euch auf die demo vorbereiten -

Ein Infotelefon wird dann über folgende Nummer erreichbar sein: 0152 143 660 8

EA-Nr.: 069 – 79 82 80 95 (unter Vorbehalt)

Twitter: https://twitter.com/ivi_frankfurt
Benutzt das Hash-Tag: #ivibleibt

Facebook:
Seite: Institut für vergleichende Irrelevanz [IvI] Frankfurt am Main
Profil: Soliblog Institut Vergleichende Irrelevanz

ein tag nach der raemung wird es eine tagx+1 demo geben - ein tag nach der raeumung, 18 uhr frankfurt am main gegenueber vom haupteingang hauptbahnhof/kaisersack -

Gegenuni “Theorie-Praxis-Party” April 21, 2013 | 12:18 pm

10. Juni 2013bis23. Juni 2013

Studierendenhaus, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt am Main, Uni Campus Bockenheim

Was unter dem Namen „Gegen-Uni“ firmiert und dieses Semester zum 16. Mal stattfindet, war immer auch der Versuch, dem Motto des Instituts, “Theorie-Praxis-Party”, gerecht zu werden.
Nur konsequent, oder bereits völlig überfällig, dass sich nun dem Thema “Theroie- Praxis- Party” angenommen wird. Mit Blick auf das 10-jährige Bestehen des Projekts IVI in seinen derzeitigen Räumlichkeiten, scheint eine Reflexion der bisherigen politischen Arbeit sinnvoll, auch angesichts der aktuellen Bedrohung durch eine Räumung.
Neben einer Reflexion über Sinn – und Unsinn – des Instituts, soll über Möglichkeiten des Fortbestandes diskutiert werden. Dabei wollen wir uns auch damit auseinandersetzen, wie Theorie-Praxis-Party in den letzten Jahren theoretisiert, praktiziert und gefeiert wurden, und wie es in der Zukunft sein könnte. Gleichzeitig ist es dem bisherigen Vorbereitungskreis daran gelegen, Veranstaltungen zu denjenigen Themenfeldern zu organisieren, die auf unterschiedlichen Ebenen im IvI Relevanz haben oder hatten.
Die Gegenuni ist eine Veranstaltungsreihe, die zu jedem Semester stattfindet und sich mit verschiedenen Veranstaltungsformen einem Thema annähert. In den letzten Semestern bspw. den Themen Klassen, Utopie, Sexualität.

http://ivi.copyriot.com/gg_uni/sommersemester2013gg_uni-16o

Gegenuni “Theorie-Praxis-Party” 10.06.2013- 23.06.2013 April 21, 2013 | 09:47 am

Was unter dem Namen „Gegen-Uni“ firmiert und dieses Semester zum 16. Mal stattfindet, war immer auch der Versuch, dem Motto des Instituts, “Theorie-Praxis-Party”, gerecht zu werden.
Nur konsequent, oder bereits völlig überfällig, dass sich nun dem Thema angenommen wird. Mit Blick auf das 10-jährige Bestehen des Projekts IVI in seinen derzeitigen Räumlichkeiten, scheint eine Reflexion der bisherigen politischen Arbeit sinnvoll, auch angesichts der aktuellen Bedrohung durch eine Räumung.
Neben einer Reflexion über Sinn – und Unsinn – des Instituts, soll über Möglichkeiten des Fortbestandes diskutiert werden. Dabei wollen wir uns auch damit auseinandersetzen, wie Theorie-Praxis-Party in den letzten Jahren theoretisiert, praktiziert und gefeiert wurden, und wie es in der Zukunft sein könnte. Gleichzeitig ist es dem bisherigen Vorbereitungskreis daran gelegen, Veranstaltungen zu denjenigen Themenfeldern zu organisieren, die auf unterschiedlichen Ebenen im IvI Relevanz haben oder hatten.
Die Gegenuni ist eine Veranstaltungsreihe, die zu jedem Semester stattfindet und sich mit verschiedenen Veranstaltungsformen einem Thema annähert. In den letzten Semestern bspw. den Themen: Klassenverhältnisse, Utopie, Sexualität.