Getagged: berlin

матрёшка

Pro-russische Schläger-Trupps in Anwesenheit von Oleg Muzyka

Oleg Muzyka 2014 in Odessa im Verhör & die spätere Veranstaltung mit dem Stasi-Verband GRH (Hans Bauer) und die Journalistin Nadiia Melnychenko (Timer Odessa) Odessa, 19. Februar 2014 Das war ja mal wieder ein interessanter Fund. Wir sitzen gerade an einem Artikel, den wir nun endlich mal überarbeiten können und sind auf der archivierten Seite …


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Ferne Welten

Praktiken der BDS-Bewegung

Am 12. Juni sprachen sie in der Provinz. Zehn Tage später störten sie eine Veranstaltung in der Hauptstadt. Reisefreudige Kader, die zur BDS-Bewegung gehören, trugen ihre Inhalte vor. Während sie an beiden Orten den israelischen… Mehr


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Ferne Welten

Alternative für mürbe Mehrheiten

„Besser als ein Rock-Konzert”, behauptet die Partei im Nachhinein.  Beifall brandet auf, als der 1956 geborene Parteiführer Christoph R. Hörstel zum Abschluss des zweiten Bundesparteitags der Deutschen Mitte (DM) an sein Mikrofon tritt. Frenetischer Jubel… Mehr


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Lizas Welt

Flüchtlingsarbeit mit Israelhass

Ein Theaterprojekt für Flüchtlinge soll vom Berliner Senat mit einem sechsstelligen Betrag gefördert und von der Bundesregierung mit einem Kulturpreis bedacht werden. Als sich jedoch herausstellt, dass die Führungsfiguren der Initiative veritable Antisemiten sind, werden die entsprechenden Anträge zurückgezogen. Dass der Senat und die Bundesregierung aus Schaden klug werden, darf man gleichwohl bezweifeln. Was der […]


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bak-shalom.de

Vortrag mit Chucky Goldstein am 13.03. in Berlin: “Antisemitismus: Skizze eines Ressentiments”

Durch die Rassenlehre wurde im 19. Jahrhundert aus dem Antijudaismus des Mittelalters der moderne Antisemitismus. Doch wie genau ist dieser entstanden, und wieso trifft er eigentlich ausgerechnet die Juden? Welche Formen nimmt der heutige Antisemitismus an und wie wird versucht, ihn wieder salonfähig zu machen?
Chucky Goldstein vom BAK Shalom wird die historische Entwicklung des Antisemitismus […]


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bak-shalom.de

Bericht & Mitschnitt des Vortrags “Türkischer Antisemitismus & Nationalismus” mit Ismail Küpeli

In vielerlei Hinsicht bleiben die gegenwärtigen fundamentalen Veränderungen in der Türkei unverstanden, wodurch es oftmals zu einer Verharmlosung des von der AKP propagierten Islamismus und des damit einhergehenden Antisemitismus mitsamt seinen Auswirkungen auf die Verhältnisse in Deutschland kommt. Um die Verbindungen und Übergänge des türkischen Nationalismus zum Antisemitismus zu skizzieren, hat der Landesarbeitskreis (LAK) Shalom Berlin am 19. Oktober den Politikwissenschaftler und Journalisten Ismail Küpeli zu einem Vortrag in die Schankwirtschaft Laidak eingeladen. Er kritisiert, dass die ideologischen Auswüchse des türkischen politischen Islam viel zu wenig Beachtung finden. Oftmals fehlt in der gegenwärtigen Einordnung der Entwicklungen in der Türkei der Blick auf das große Ganze – wie etwa die Geschichte des türkischen Nationalismus und die Position der Türkei zwischen Europa und dem arabischen Raum. Moderiert wurde die Veranstaltung von Alexander Nabert.


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bak-shalom.de

Aufruf zur Kundgebung am 20.10.: Terror und Hass entgegentreten – Berlin für Israel

Seit Wochen leben die Menschen in Israel in Angst und Schrecken durch den palästinensischen Terror. Jeden Tag werden gezielt Jüdinnen und Juden mit Äxten, Messern, Pistolen oder durch Autos attackiert mit dem Ziel sie zu töten. Egal ob alt oder jung, religiös oder nicht, Männer oder Frauen, in Tel Aviv, Jerusalem oder auf dem Land; auf öffentlichen Plätzen, in Bussen, auf Märkten oder bei Synagogen: der Terror soll alle jüdischen Israelis treffen.


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bubi zitrone

Antisemitischer Alltag im Berliner Fußball

soerenkohlhuber:

Das erste Heimspiel der dritten Herren-Mannschaft des Berliner Fußball-Teams von TuS Makkabi hatten sich die Spieler wohl anders vorgestellt. Der Auftakt ging 8:2 beim Spandauer SV IV verloren und somit wollte man gegen den BFC Meteor III die ersten drei Punkte ein-fahren. Beim Stand von 1:0 für die Makkabäer wurde das Spiel abgebrochen . Grund waren antisemitische Anfeindungen durch Spieler und Gäste des BFC Meteor. Es folgte eine Schlä-gerei und ein Polizeieinsatz.Recht zügig reagierte der Berliner Fußballverband. Die Weddin-ger-Gäste wurde vom Ligabetrieb ausgeschlossen, zusätzlich mit einer Punktestrafe belegt und der vermeintliche Haupttäter erhielt eine Spielsperre bis 2017, sowie eine Geldstrafe in Höhe von 300,00 Euro.

Bundesweit berichteten Zeitungen und Magazine über den Vorfall. Ein jüdischer Verein wird in Berlin antisemitisch angegangen, seine Mitglieder verletzt. Es kommt der Verdacht oder auch die Hoffnung auf, dies könnte ein Einzelfall sein. Die Mitglieder des 45-jährigen Vereins sehen sich allerdings regelmäßig antisemitischer Angriffe ausgesetzt. Nur wenige und besonders dramatische Fälle werden bundesweit publik. Wie 2012 nach dem LandesligaDu stinkst schon wie ein Jude , soll gegenüber einem Verein gerufen sein, der explizit nicht nur aus Juden besteht, sich aber in der Traditionslinie jüdischer Sportler in Berlin sieht. Die Aussagen wurden noch angefeuert, daReine Zeitung Kontakte des Neuköllner Vereins zu den türkischen Rechtsextremisten der „Grauen Wölfe“ durch Recherche herausfand. Eine Bestätigung gab es ein Jahr später, als mehrere Hürtürkel-Mitglieder aus ihrem Vereinsheim stürmten und eine kurdische Demonstration mit Symbolen der „Grauen Wölfe“ provozierten. Die Liste der antisemitischen Vorfälle bei Spielen des TuS Makkabi lässt sich endlos fortsetzen. 2006 führten antisemitische Rufe zu einem Spielabbruch im Spiel gegen die VSG Altglienicke II. Gegen den Adlershofer BC und die Reinickendorfer Füchse spielte man 2008 trotz Pöbeleien und Hitlergruß bis zum offiziellen Ende. „Mit Beschimpfungen sehen wir uns fast täglich konfrontiert“, sagt Trainer Claudio Offenberg. Am schlimmsten sei es, so der Trainer, für die muslimischen Spieler und deren Anfeindungen aus der eigenen Community.

Die „Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus“ (RIAS) spricht davon, dass sich auch in Fangesängen eine „antisemitische Alltagskommunikation“ offenbaren würde. Diese Aussage trafen sie nach der Oberliga-Partie zwischen Tennis Borussia Berlin und dem FSV Fürstenwalde. Anhänger der Gäste skandierten „Juden-Berlin“-Schlachtrufe, einer ging verbal gegen einen Ordner vor und bezeichnete ihn abwertend als „du Jude“. Bereits vorher erahnten die antifaschistischen Fans von Tennis Borussia Berlin, was eventuell auf sie zukommen könn-te. Der D-Jugendtrainer der Fürstenwalder, Detlef Stamm, war einst Anhänger der Republikaner und sitzt nun als Beisitzer im Verein „Freiheitliche Liga“. Dieser Verein ist der Organi-sator der Abendspaziergänge der „Brandenburger für Meinungsfreiheit und Mitbestimmung“ (Bramm), dem inoffiziellen Pegida-Ableger in Brandenburg. Es war nicht der erste Fall dieses Jahr bei einem Spiel der lila-weißen Nachbarn des TuS Makkabi. Beim Landespokalspiel ge-gen den Kreisligisten BSC Marzahn bezeichnete ein Jugendtrainer der Gäste die Gegner mit „diese Juden“ und korrigierte sich sofort: Dies dürfe man hier ja nicht sagen. Der Präsident der Marzahner gab dazu an, dass „die Angelegenheit Konsequenzen haben [wird], weil ich einfach ein vorbildliches Verhalten erwarte.“ Andere Vereine reagieren gar nicht. Besonders die Berlinliga-Partie zwischen dem TSV Rudow 1888 und Tennis Borussia ist dafür ein Bei-spiel. Obwohl maximal 5-600 Zuschauer zum Sportplatz kamen, wurde es zu einem Sicher-heitsspiel. Viele Beamten mussten organisierte und einschlägig verurteilte Neonazis in den Reihen der Fans vom TSV Rudow von den antifaschistischen Gästen bei Tennis Borussia trennen. Unter den Rudow-Fans befinden sich regelmäßig Funktionäre der NPD und rechte Hooligans von Hertha BSC. Auch Spieler und Spielbetreuer von Tennis Borussia berichteten am Rande eines Gastspiels in Neukölln von antisemitischen Anfeindungen. Den Auswechsel-spielern wurde durch Rudower Fans nahe gelegt, dass „ihr Juden hier nichts zu suchen habt.“ Der Verein reagierte nicht. Auch für ihn sind antisemitische Anfeindungen mittlerweile All-tag.

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Die Abwertung des Gegenüber als „Juden“ ist leider keine Besonderheit. Sprühereien von Fans des 1.FC Union, bei denen der Name des lokalen Rivalen Hertha BSC am Davidstern zu finden ist oder auch von Hertha-Fans welche „Juden SVBBG“ (gemeint ist der Vorort-Klub SV Babelsberg 03) sprühen, zeigen – antisemitische Schmähungen sind ein breites Thema im Berliner Fußballsport.

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Vortrag mit Ismail Küpeli am 19. Oktober in Berlin: Türkischer Antisemitismus & Nationalismus

Keine Antisemiten, nirgends. Auf diese Kurzformel lässt sich die politische und juristische Aufarbeitung der judenfeindlichen Vorfälle in Deutschland zusammenfassen, wonach Antisemitismus in Deutschland 1933 begonnen und 1945 geendet habe. Insbesondere dann, wenn die Täter nicht dem Klischeebild eines Neonazis entsprechen und nicht Symbole und Sprache der traditionellen Nazis benutzen, wird die Judenfeindschaft nicht als solche erkannt. Der Antisemitismus schöpft sich jedoch aus vielen Quellen und funktioniert gewissermaßen transnational. Eine solche Quelle ist der türkische Nationalismus, der jedoch in Deutschland zu wenig beachtet wird. Das wollen wir hier ändern.


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bak-shalom.de

Rede auf der Demonstration gegen den Al Quds Tag am 11.07.2015

Dabei hat sich eben jener Antisemitismus nach Auschwitz lediglich einen neuen Anstrich gegeben und artikuliert sich – trotz einer teilweise Israelsoldarität der Konservativen und Bürgerlichen – beispielsweise als Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für israelische Waren oder ruft gleich zum Israelboykott auf. “Israel ist unser Unglück”, das ist das neue Leitmotto, das von eimem ehemalige Anhänger der Waffen-SS ausgegeben wurde – nur eben heute mit letzter Tinte in bemühter Gedichtform verbreitet.


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Kein Al Quds-Marsch 2015! Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!

Wenn über tausend Antisemit*innen gemeinsam auf die Straße gehen, um gegen die Existenz des jüdischen Staates zu demonstrieren, dann sollte das eigentlich Grund genug sein, eine breite Gegenöffentlichkeit zu schaffen und ihnen nicht das Feld zu überlassen. Obwohl der jährliche Al Quds-Marsch die größte regelmäßig stattfindende antisemitische Veranstaltung in Berlin ist, ruft dies lediglich bei wenigen eine Bereitschaft zum Protest hervor. Was ist das für ein Tag, an dem auch in Berlin zur Vernichtung Israels aufgerufen wird?


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bak-shalom.de

Podiumsdiskussion am 09. Juli in Berlin: Der Quds-Komplex – Antisemitismus, Terror und Appeasement

Unsere Veranstaltung will klären, welche Auswirkungen die iranische Politik auf den Nahen Osten hat, welche Funktion dem al Quds-Tag dabei zukommt und warum Politik und Medien über diesen von radikal islamischen, rechten und linken Antiimperialisten unterstützten Aufruf zur Vernichtung Israels hinweg sehen. Es gilt zu diskutieren, was getan werden kann, um den Widerstand gegen die zerstörerische Politik der Islamischen Republik Iran zu organisieren.


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Vortrag mit Marius Mocker am 3. Juli in Berlin: „Antisemiten aller Länder…“ – der Hass auf Israel als Schnittpunkt von linkem und gesamtgesellschaftlichem Antisemitismus in Europa

Am 10.07.2015 marschiert wie in jedem Jahr ein buntes Häufchen aus Islamisten, Verschwörungsideologen, der sog. „Israelkritik“ verpflichteten Marxisten-Leninisten und anderer Antisemiten in Berlin unter dem Banner des 1979 vom iranischen Ayatollah Khomeini ausgerufenen „Al Quds-Tags“ auf, um gemeinsam die „Befreiung“ von Al Quds (arab.: Jerusalem) zu fordern.
Man kann die Aktivitäten um diese Demonstration getrost als einen jährlichen Treffpunkt des harten Kerns jener Querfront bezeichnen, die an der Organisation und Durchführung der antisemitischen Aufmärsche im Sommer letzten Jahres federführend beteiligt war. Mit der Mobilisierung gegen angebliche israelische Kriegsverbrechen erreichte die zumindest operative Zusammenarbeit zwischen linken und islamistischen Antisemiten hierzulande einen ihrer Höhepunkte in den letzten Jahren.


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