tag ‘Kurdistan’
Der Kampf um Kobane October 1, 2014 | 02:40 pm

Gespräch zur Situation nicht nur in Irak und Syrien

Die Weltereignisse überschlagen sich täglich, wie derzeit etwa in der umkämpften syrisch-kurdischen Grenzstadt Kobane – demgegenüber ist das Audioarchiv, gerade in seinem Anspruch, Tondokumente über eine länger Zeit hinweg verfügbar zu machen, ein recht langsam funktionierendes Medium. Dennoch hoffen wir, dass es für möglichst viele Leute nützlich ist, wenn wir folgendes hörenswertes Radiogespräch zur Verfügung stellen:

In einer Gemeinschaftssendung von Shalom Libertad und Quergelesen am 23.09.2014 haben sich Stefan Negator und Wolfgang Seibert mit Danyal (Cosmoproletarian Solidarity) und Ramin über die derzeitige Situation im Nahen Osten unterhalten. Ausgehend von der derzeitigen Offensive des Islamischen Staats auf Kobane entwirren die vier die Kräftekonstellationen, Konfliktlinien und Machtverhältnisse dieses Schauplatzes des syrischen Bürgerkriegs. Insbesondere geht es auch um die Aufstellung und Zusammensetzung der kurdischen Gebiete, die machtpolitischen Grundlagen des IS, sowie die Interessen der Türkei, des Irans und anderer arabischer Staaten. Zuletzt haben sie darüber gesprochen, welche Bedeutung die Entwicklung des syrischen Bürgerkriegs für Israel hat und über die Interessen Deutschlands sowie die Reaktionen der deutschen Linken.

    Download: via AArchiv (mp3; MB; 1:43:26 h) | via Mediafire (zip; ~2 h)

Siehe auch: Syrien zwischen Bürgerkrieg, Glaubenskrieg des ISIS und kurdischer Autonomiebestrebung

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Nothilfe für jesidische Flüchtlinge, Nordirak September 30, 2014 | 01:38 pm

Das Video vermittelt einen Eindruck davon, unter welch widrigen Umständen diese Überlebenden des IS-Terrors nun gezwungen sind, den Winter zu verbringen. Was danach einmal wird, ist völlig ungewiss.

Bitte spenden Sie, Stichwort Nothilfe Sinjar! Herzlichen Dank!

Weitere Nothilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar September 27, 2014 | 10:01 pm

In Zusammenarbeit mit Alind und CPT versorgt Wadi  mit Hilfe Ihrer Spenden 88 jesidische Familien (ca. 600 Personen) mit dem Nötigsten. Die Familien sind vor den mordenden Banden des Islamischen Staates nach Norden in die Region um Dohuk geflohen und haben in einigen Rohbauten Zuflucht gefunden. Viele haben unterwegs Angehörige verloren und mussten Schreckliches mit ansehen und erleben. Nun naht auch noch der Winter und noch immer fehlt es an fast allem.

Vergangene Woche konnten wir den Menschen erneut weitere Hilfe bringen: Decken, Babybettchen, Kinderkleidung, kleine Zelte und Überlebens-Packs mit 11 verschiedenen Sorten Lebensmitteln wie Reis, Bohnen, Öl, Zucker, sowie 7 Hygiene-Artikeln, darunter Waschpulver, Shampoo, Seife.

Dies war möglich, weil wir auf unseren gemeinsamenen Spedenaufruf innerhalb von nur einer Woche fast 3000 Euro auf unser Konto eingegangen sind.

Die Menschen bitten dringend um mehr Decken – noch immer haben nicht alle eine, und die Nächte werden inzwischen kühl. Warme Kleidung wird auch benötigt … und vieles vieles mehr.

Daher unsere dringende BitteSpenden Sie bitte auch weiter, Stichwort Nothilfe Sinjar!

Eingehendes Geld wird umgehend vor Ort in dringend benötigte Hilfsgüter investiert und den Menschen gebracht.

Kurdistan ist keine Einheit – im besten Sinne September 23, 2014 | 08:26 am

Im Osten Irakisch-Kurdistans hat alles seine Ordnung: Flüchtlinge sind im Flüchtlingslager (Arbat), und nirgendwo sonst, jedenfalls nicht offen sichtbar. Allerdings steigen die Mieten in Folge erhöhter Nachfrage durch Flüchtlinge, die sich das leisten können – auch von denen gibt es nicht wenige.

Aber warum kommen nicht mehr in die Region Suleimaniya, wo sie vielleicht bessere Bedingungen vorfänden als in Dohuk? Ein Grund, neben der weiteren Strecke, die zu bewältigen wäre, ist sicherlich, dass Kurdistan eben kein relativ homogenes (Proto-)Staatsgebilde ist, in dem es weitgehend unerheblich wäre, ob man beispielsweise in Hamburg oder Berlin unterkommt. Suleimaniya ist unbekanntes Ausland für die meisten aus der Gegend um Mosul, inklusive fremder Sprache, anderem sozialen Gefüge und ungewohnten Sitten und Gebräuchen.

Kurdistan ist keine Einheit, weder politisch noch kulturell. Und das muss gar nicht mal schlecht sein. Jedenfalls nötigt es doch einigen Respekt ab, wie man hier selbst im Angesicht des ISIS-Terrors nicht mit Messer zwischen den Zähnen in kollektive Mobilmachung und nationale Raserei verfällt, wie es für ein “Volk zwischen heiß ersehnter Unabhängigkeit und existenzieller Bedrohung” zu erwarten wäre. Hier teert man, sofern es irgend geht, lieber Straßen und installiert Satellitenschüsseln.

Island in the sun September 22, 2014 | 05:46 pm

Intercultural dialogue between different religious faiths, held today in Slemani/Iraqi Kurdistan. Of course the Muslim speaker had to be first. The Yazidi representative came third after the Christian. He said Yazidis prefer being called Ezidis because this means “believers”. According to his account this is the 73th time in history they are attacked in such an existential way. He emphasized that their spiritual leader Haji Baba has declared all the abducted and tortured girls innocent, i.e. their morale will not be questioned and they will be received with open arms – a very important statement that cannot be valued high enough in this conservative society.

The event was an example of how different Iraqi Kurdistan actually is compared to anything close. It was a relaxed convention of citizens having their say in a public space – values like gender equality and political and religious tolerance not really being questioned by anyone.

Dringender Hilfsaufruf: Soforthilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar September 18, 2014 | 09:56 am

 

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Mobile Teams zur Unterstützung von Flüchlingen im Nordirak September 15, 2014 | 09:24 pm

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) hat einen Antrag von wadi bewilligt, um in der Region Dohuk und Zakho Flüchtlingsfrauen und Kinder mit geschultem lokalen Personal und mobilen Teams zu betreuen. Besonders werden die Mitarbeiterinnen von Wadi gemeinsam mit lokalen Partnern sich um jene yezidischen Mädchen und Frauen kümmern, die sexuellen Übergriffen und systematischem Missbrauch durch Milizionäre des Islamischen Staates ausgesetzt waren.

Gemeinsam mit der Organisation Alind leistet Wadi seit Ausbruch de Flüchtlingskatastrophe Nothilfe in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften und unterstützt verschiedene lokale Organisationen mit Beratung und Wissenstransfer.

Gewalt gegen Jezidinnen – 5000 Frauen verschleppt und misshandelt September 11, 2014 | 01:15 pm

Ein Interview mit Radio Dreyeckland:

Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi berichtet aus dem kurdischen Nordirak über ein Land unter dem Schock der Gräuel des sogenannten “Islamischen Staates” (IS). Tausende von Jezidinnen wurden entführt – und viele Männer ermordet. Bei Anrufen lassen die Täter die Angehörigen erfahren, wie sie die Frauen misshandeln. Irakisch Kurdistan ist von Flüchtlingen überfüllt. 400 000 kamen alleine in einer Woche. Sie schlafen unter jeder Brücke, auf jeder Baustelle. 5 Personen müssen sich sich eine Decke teilen, 60 000 Flüchtlinge 10 Toiletten. Immerhin haben die Luftschläge der Amerikaner dazu geführt, dass der IS etwas an Boden verloren hat. Die Kurden werden ihren Teil des irak wohl zurückerobern. Den Rest müssten andere machen, insbesondere auch sunnitische Truppen.

Anhoeren

 

Majority in Iraqi Kurdistan oppose female genital mutilation September 10, 2014 | 08:17 am

The Guardian about a recent study conducted in Iraqi-Kurdistan showing the success of the campaign against FGM in Kurdistan :

 The majority of people in Iraqi Kurdistan think female genital mutilation (FGM) should be eradicated and blame traditional beliefs for its continued practice.

In the first survey to investigate attitudes towards FGM in Iraqi Kurdistan, conducted by a coalition of UN agencies and the Kurdish regional government, 68% of people, including religious leaders, said the practice should be eliminated, and almost the same number said it should be banned as a tradition.

Women fear genital mutilation from ISIS September 2, 2014 | 01:06 pm

Excerpt from a report prepared by a Wadi mobile team operating in Garmyan (southern border area of the Kurdish Region):

In Garmyan district in Rzgary, the team explained the law and talked about FGM. One of the participants asked to help the team voluntarily in order to eradicate FGM in all the neighboring and far villages. In Rzgary, women know a lot about the side effects of FGM and about the law. They said that FGM is not practiced anymore and they were so glad about it. They knew what they have done to their daughters . A woman started weeping and said, “I know I am guilty and my daughter will never be happy with her life and especially her family”.
Women are so afraid in Kalar because of ISIS. They are frustrated after learning that ISIS tries to mutilate all the women and girls in any place under their control. However, some others are trying to mutilate themselves, so that when ISIS attacks they do not need to go through that procedure again. The team in Garmyan is doing whatever is possible to convince them that the situation is safe and mutilation is not a solution to change the situation.

Women in this area know a lot about the negative consequences of female genital mutilation (FGM) and FGM rates have dropped sharply because for many years Wadi has raised awareness there.

So many people in need September 1, 2014 | 10:51 am

Wadi’s local partner organization Alind delivering aid to refugees close to Duhok/Iraqi Kurdistan…

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100 families and 350 children received clothes and mattresses – funded by Wadi.

Wie wäre das: Deutschland nähme ALLE Jesiden auf August 23, 2014 | 11:14 am

…und böte ihnen eine neue Heimstatt. Deutschland, das Jahrzehnte zuvor Millionen Juden ermordete, um ein Volk auszulöschen, nähme heute bis zu einer Million jesidischer Flüchtlinge auf. Das wäre eine Geste an die Menschheit. Und durchaus machbar.

Die Jesiden können und wollen nicht mehr in ihrem angestammten Gebiet leben. Sie sind gerade knapp einem Genozid entronnen. Tausende sind ermordet oder versklavt worden. Ihre arabischen Nachbarn haben ihnen nach dem Leben getrachtet, sie im wahrsten Sinne verraten und verkauft an ihre Mörder. Ihre de-facto-Schutzmacht, die kurdische Armee, hat bei ihrer Verteidigung versagt. Die meisten Jesiden wollen ihre Heimat verlassen und lieber irgendwo als Flüchtlinge vegetieren, als noch einmal in das verfluchte Land ihrer Mütter und Väter zurückzukehren.

Es kann hier daher nicht darum gehen, die Verhältnisse im Herkunftsland so weit zu stabilisieren, dass die Menschen im Land bleiben oder in absehbarer Zeit zurückkehren können. Diese Menschen müssen dauerhaft aufgenommen werden, und zwar möglichst von Ländern außerhalb des islamischen Kulturkreises. Deutschland hätte die Voraussetzungen und Kapazitäten dafür, das in einer großen gemeinsamen Anstrengung zu leisten.

Gerade diejenigen, die für eine nichtmilitärische Lösung plädieren, sollten sich diese Forderung zu eigen machen: Alle Jesiden, die dies wünschen, sollen ab sofort nach Deutschland kommen dürfen, um sich hier niederzulassen, Start- und Integrationshilfen inklusive.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière dagegen findet, dass die Terroristen schon gewonnen hätten, wenn Deutschland jetzt Anflüge von Menschlichkeit gegenüber ihren Opfern zeigte. “Es wäre ein unerträglicher Triumph für die Terroristen als Feinde unserer Religion, wenn am Ende des Konflikts die Christen aus dem Irak vertrieben wären”, erklärte er gegenüber der Bild-Zeitung.

Geht es nach ihm, mögen die Verfolgten gefälligst im Lande ihrer Häscher bleiben, tot oder lebendig: “Den Satz, dass die Jesiden oder die Christen im Irak keine Zukunft haben, will ich nicht akzeptieren.” Und weil er diese bittere Realität nicht akzeptieren will, muss er sie zurechtlügen mit der dreisten Behauptung, die “Jesiden wollten selbst nach dem Ende der Kämpfe in ihre Heimatregionen zurückkehren”.

Help the Displaced Yazidi People from Sinjar! August 17, 2014 | 09:57 pm

Representatives of three human rights non-governmental organizations (NGOs), a German-Kurdish organization Wadi, a U.S. based international organization Christian Peacemaker Teams (CPT), and Duhok based Alind Organization, conducted a two day visit on 15 and 16 August, 2014, to areas in the Duhok Governorate of Iraqi Kurdistan where Yazidi Iraqis who fled the violence of the Islamic State (IS) forces from the Shangal (Sinjar) area are now staying. The representatives spoke with an official at the Peshabur (Faysh Khabur) Iraqi-Syrian border crossing, who estimated that since 5 August more than 100,000 people came in seeking refuge.

The representatives observed Yazidi families camping out under make-shift tents along the roads throughout the area, under highway overpass bridges, or in the open sided concrete buildings being constructed. They visited the displacement camp for estimated 2,000 (no official numbers are known) people in the Khanke municipality near the town of Semel, and the Bajet Kandala Refugee Camp, near the Peshabur crossing. At these camps they spoke with over 50 displaced persons and observed the current living conditions. The interviewed people shared many common experiences. Families reported men in their family killed and women raped or kidnapped by IS forces, escaping to Mount Shangal, watching relatives die for lack of food and water and suffering extreme heat exposure. Most of them arrived in the Duhok Governorate, after a combination of walking and being transported in trucks or wagons through the Kurdish controlled parts of Syria. They appeared deeply traumatized, and spoke of shame and despair about their future. The majority of the interviewees said they feared to stay in Iraq and wanted to emigrate to Europe, the U.S.A. or Canada.

Khanke camp has been set up on a field next to a small town to care for the rapid influx of the displaced Yazidis. More than 100 white UNHCR tents are spread around a large field. People sat in the shade of the tents on cardboard or dusty mats. A local organization has delivered mattresses to a small portion of the residents. There were no water systems for consumption or bathing near the tents. Residents hauled water in buckets from a local school, but had bottles of water for drinking. According to the residents there were only two latrines. Local people of the town served the residents of the camp a warm meal about 5 PM, consisting of rice and bulgur. Apart from one police car, there appeared to be no security system for the camp, which might put especially women and Children in risk of abuse. People are in dire need of sufficient sanitation system, food, vitamins, medical attention as well as administration and security.

Bajet Kandala Refugee Camp, situated just several kilometers from the Peshabur border crossing was meant to serve as a reception/transit camp for the Syrian refugees. In an older portion of the camp the visiting human rights workers saw canvas shelters, electricity, latrines, and water spigots. The other part, filled with several hundred white tents, has not been finished yet and the representatives have seen the ongoing enlargement. Residents of the new part, mostly families, had to cross a highly trafficked road to the rest of the camp to haul buckets of water and get a tray of what appeared to be subsistence amounts of cooked food, consisting mainly of rice.

According to the administrator of the camp, a representative of the Kurdish Regional Government (KRG), around 20,000 people resided there as of 16 August. The camp is run by a KRG related agency that appeared to be overloaded and overwhelmed with the amounts of people present and still arriving to the camp daily. A 15-member family sitting under a make-shift shelter at the side of the camp told the NGO’s representative that they had not eaten for three days. No international aid agencies were present at the camp.

CALL TO ACTION

Wadi, Christian Peacemaker Teams and Alind, as international and Kurdish civil society organizations, call on the United Nations and all international aid agencies, government and non-governmental bodies to:

Help the Yazidi people of Shangal!

The Kurdistan Regional authorities along with local communities are doing much to provide help for those in need, but the region is overwhelmed by the enormity of the influx of the hundreds of thousands displaced Yazidis, Christians, Shabaks, Turkmen, Arabs and others fleeing the horrific violence perpetuated by the Islamic State forces.

We ask the Iraqi government to act quickly and provide financial support from the central budget and try to find and release the missing persons, especially the women, remembering that Iraq signed resolution 1325 UNSCR in 2013 which calls on governments to protect women and children in conflict.

We urge the UN and other aid agencies to act quickly to provide necessary infrastructure and basic needs and services, such as food, sufficient sanitation systems, medical care, and protection to people in the camps as well as to people needing shelter and housing outside of the camps.

We urge nations of the world to open their borders for those displaced by violence and to provide a process for them to immigrate and the financial and legal assistance needed.

Biji Israel & Kurdistan! August 16, 2014 | 06:02 pm

Freiheit für Kurdistan! Solidarität mit Israel! Nieder mit dem islamischen Staat!
„Der Rest der Welt schaut weg. An einem einzigen Tag haben IS-Terroristen mehr als 2000 Yeziden in Singal getötet, aber die ganze Welt sagt ‚Rettet Gaza, rettet Gaza’!“
– Karim, yezidischer Kurde aus dem Irak (Quelle: The New Yorker, 07.08.14)
Tausende YezidInnen sind in nur wenigen Tagen der islamistischen Armee „Islamischer Staat“ zum Opfer gefallen. Unter schweren Kämpfen konnten zwar einige wenige YezidInnen in die kurdischen Autonomiegebieten in Syrien evakuiert werden, doch gibt es keinerlei Zweifel, dass der Terror der ISIS weitergehen wird: In erster Linie gegen die KurdInnen in Rojava und gegen die KurdInnen im Irak. Erst kürzlich wurden 80 YezidInnen durch die Milizen der ISIS hingerichtet, nachdem sie sich geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren. Nur durch die geeinte Kraft der kurdischen KämpferInnen und der Truppen der YPG/HPG konnte die ISIS vorerst zurückgedrängt werden.

Die gleichen Jihadisten, die vor wenigen Wochen Juden und Jüdinnen in ganz Europa brutal angegriffen haben, haben in den letzten Tagen in Deutschland YezidInnen und syrische ChristInnen attackiert. Im vergangenen Monat haben weltweit abertausende Menschen gegen den Krieg in Gaza und den Staat Israel demonstriert. Ein vergleichbarer Aufschrei blieb aber aus, als das Schicksal der Hundert Tausenden ChristInnen und YezidInnen an die Öffentlichkeit gelangte. Empörung regt sich vielerorts offenbar nur, wenn man Israel die Schuld an der Misere geben kann.

Israel ist von der Ausweitung des jihadistischen Terrors in der umliegenden Region ebenso bedroht, wie ethnische und religiöse Minderheiten und moderate politische Kräfte: entweder durch ihre bloße Existenz oder ihre Weigerung, sich dem Diktat der ISIS zu unterwerfen. ISIS ist eine massenmörderische Organisation, deren Ziel die Etablierung eines islamischen Kalifats und die Vernichtung aller Menschen ist, die nicht ihrer wahnhaften Ideologie entsprechen. Auch in Gaza kämpfen bereits ISIS-nahe Truppen auf Seiten der Hamas. Auch dort haben sie ihre Absicht kundgetan die „barbarischen Juden“ töten zu wollen und planen die Zerstörung des jüdischen Staates.

Aus der Erfahrung des Nationalsozialismus sollte klar sein, dass derartig wahnhafte Vernichtungsphantasien ernst zu nehmen sind und nicht allein mit diplomatischen Mitteln aufzuhalten sind. Ebenso muss klar sein, dass langfristiger Frieden erst  herrschen wird, wenn die ISIS militärisch vollständig niedergerungen wurde.

Allerdings darf der Iran im Kampf gegen den „islamischen Staat“ kein Verbündeter sein. Das iranische Regime nützt den Vormarsch der ISIS um sich als Bündnis- und Dialogpartner im Kampf gegen den islamistischen Terror darzustellen. Jedoch hat das iranische Regime auch unter dem neuen Präsidenten Hassan Rohani mehrfach den Holocaust geleugnet, droht Israel weiterhin mit Vernichtung und bleibt der Hauptfinanzier des weltweiten Terrorismus.
Die „Democratic Party of Kurdistan“ (PDK-I), die mit ihren Truppen an den Kämpfen gegen ISIS im Nordirak beteiligt ist, muss sich nicht nur vor den Jihadisten in Acht nehmen, sondern auch vor den iranischen Revolutionsgarden, die das iranische Regime jüngst in den Irak geschickt hat, um die irakische Zentralregierung zu verteidigen. Der Iran versucht Druck auf die Truppen auszuüben und verbreitet Propaganda gegen Kurden und Israelis, da er die Etablierung einer proisraelische Öffentlichkeit im Nahen Osten verhindern möchte.

Der wichtigste Verbündete auf den die kurdischen Einheiten im Kampf gegen diese Barbarei zählen können ist der israelische Staat. Israel und die KurdInnen haben eine lange Geschichte der politischen und militärischen Zusammenarbeit. Kürzlich gab ISIS in einem Propaganda-Video bekannt, dass sie planen, erst Jordanien und dann Jerusalem einzunehmen, wo 150.000 KurdInnen leben. Israel und die KurdInnen sehen sich mit ein und dem selben Gegner konfrontiert, den es zu stoppen gilt. Alle vernünftigen politischen Kräfte müssen ihre Differenzen begraben, um der massenmörderischen Eskalation im Nahen Osten ein Ende zu setzen.

Die arabischen Despoten konnten lange Zeit auf den Antisemitismus der Bevölkerung bauen. Die KurdInnen in der Region wissen aber längst, dass die größte Gefahr für den Nahen und Mittleren Osten nicht Israel ist, sondern der jihadistische Terror!

Krieg dem „islamischen Staat“!

Biji Kurdistan! Biji Israel!


von Basisgruppe Politikwissenschaft & exsuperabilis.blogspot.com

Yazidi fates August 16, 2014 | 04:40 pm

There are so many stories to tell in this Jihadist nightmare unfolding on the fringes of Iraqi Kurdistan. These are just some fates we learned about in and around Khanki Camp near Duhok.

Hundreds of children like her were taken by IS as slaves. She just survived by chance, her father said.

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10 days ago the sister of this lady committed suicide because IS terrorists tried to rape her. Today she joined WADI and Aland team to help the refugees. The situation is unbearable for thousands of girls, women and children.

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This family told us they were already waiting for three days in the shadow of a building near the camp, hoping to receive a tent by UN or government.

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She was born 2 days ago. Her mother was pregnant when she crossed Shangal mountain. In Khanki Camp for the Yazidi people there is no service from the government or the UN. The supply situation is difficult.

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Very sweet kids in a very terrible situation in Khanki Camp near Duhok / Iraqi Kurdistan.

Please make sure we can help at least some of these poor and innocent people.
Please donate for the refugees in Kurdish Northern Iraq!

WADI e.V.
Reference: “Emergency aid”
Account number: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602?
BIC: PBNKDEFF

or PAYPAL

Supporting the refugees August 15, 2014 | 03:06 pm

In cooperation with Christian Peacemaker Teams, WADI is assessing the situation and providing aid to refugees in Duhok. They are mainly Yazidis who escaped the Islamic State from Sinjar. Our partner organization in the region, Alind, is assisting this mission.

When we arrived in Duhok city we were shocked by this huge number of refugees who are virtually everywhere: under bridges, in construction sites, under trees, behind cars – in any shadow there are people who found a place to stay.

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Please donate for the refugees in Kurdish Northern Iraq!
Each donation will directly benefit the people in distress.

WADI e.V.
Reference: “Emergency aid”
Account number: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602?
BIC: PBNKDEFF

or PAYPAL

Joint forces to combat FGM August 11, 2014 | 07:48 pm

Although security situation is tense, life is continuing in Iraqi Kurdistan, and we still pursue our goal to make FGM a practice of the past.


We assembled seven members organizations for trainings on how to effectively raise awareness on FGM on the ground. In total 20 people are taking part, receiving lessons from lawyers, doctors, human rights activists, and those most experienced in the field: Wadi’s mobile team members.

All participants were extremely motivated and eager to learn about strategies to convince the people. This training is offered as part of the joint Wadi-UNICEF project to advance the elimination of FGM in Kurdistan.

Europäische Friedenspolitik August 7, 2014 | 04:04 pm

Schon stecken die irakischen Kurden in einem ausgewachsenen Krieg. Die Kopfabhacker der ISIS befinden sich keine 100 Kilometer mehr von ihren Bevölkerungszentren entfernt. Christen und Jesiden wurden bereits zu Tausenden abgeschlachtet und befinden sich zu Hunderttausenden auf der Flucht. Die irakischen Kurdenregion ist ihre einzig mögliche Zuflucht weit und breit.

Doch wie lange kann sich dieser kleine, de-facto autonome, Proto-Staat noch gegen die bestens ausgerüstete und finanzierte Terrorarmee behaupten? Denn nach Jahren der warmen Worte wird Irakisch-Kurdistan nun von den USA und vor allem von Europa gnadenlos im Stich gelassen.

Als der „andere Irak“ wurde die Region gepriesen, wo man dank sicherer, friedlicher Verhältnisse und eines beträchtlichen Wirtschaftswachstums glänzende Geschäfte machen konnte. Die seit der Einrichtung der Schutzzone 1991 entwickelte rudimentäre Demokratie galt als Modell für den gesamten Irak. In Kurdistan hat man effektiv für die innere Sicherheit gesorgt, sich aber darüber hinaus auf internationale Schutzgarantien verlassen und seinen Reichtum lieber in bessere Häuser, Straßen und Autos investiert, statt – wie im Nahen Osten üblich – Waffen anzuhäufen und den militärischen Sektor überproportional aufzublähen. Das Fünf-Millionen-Einwohner-Land hat Hundertausende Flüchtlinge aufgenommen und überwiegend gut integriert. Man hat, mit anderen Worten, weitgehend das getan, was Friedensforscher so empfehlen: Entwaffnung, Stärkung der Zivilgesellschaft, Entwicklung gewaltloser Konfliktlösungsstrategien, Ausformung einer toleranten Friedenskultur.

Wer aber diesen Empfehlungen folgt und sie in die Tat umsetzt, ist offenbar selbst schuld. Auf Hilfe im Ernstfall kann er nicht zählen.

ISIS wird mit jedem Tag stärker. Die Kurden drohen überrannt zu werden von Tausenden mordlüsternden Wahnsinnigen, die deutsche Bundesregierung möchte aber keinesfalls mit Waffen aushelfen – sie hat eine dringende Anfrage der Kurden unlängst negativ beschieden. Dabei konnte auch der sich bereits abzeichnende Genozid an den Jesiden die abgebrühten Friedenspolitiker nicht erweichen.

Wer sich im Nahen Osten der grassierenden totalen Barbarei erwehren muss, der kann sich der Interesselosigkeit des Westens gewiss sein. Kein europäisches Land macht irgendwelche Anstalten, der Peschmerga in welcher Form auch immer unter die Arme zu greifen. Nicht mal Munition hat man für sie übrig.

In den vergangenen Jahren wurde die Freie Syrische Armee systematisch im Stich gelassen, weil man, so stets die Begründung, eine Stärkung der Islamisten befürchtete. Heute, im August 2014, legt das grenzübergreifende Kalifat beredt Zeugnis darüber ab, wie wunderbar diese Strategie aufgegangen ist.

Irgendwann kommt der Tag, an dem sich der Westen für ein entschlossenes Eingreifen entscheiden muss, weil ihm gar keine andere Wahl mehr bleibt. Die Frage ist nur, warum es erst so weit kommen muss, und wie groß das Monster bis dahin noch wird, und wie tief wir noch in seinen hässlichen Höllenschlund hineinblicken müssen.

Der Westen muss jetzt dringend handeln August 7, 2014 | 03:01 pm

Interview des WDR2 mit Thomas v. der Osten-Sacken über die aktuelle Lage im Nordirak und warum die kämpfenden Kurden dringen unterstützt werden müssen

Anhören

Presseerklärung zur Situation in Sinjar August 6, 2014 | 04:05 pm

In Sinjar spielt sich derzeit eine Tragödie unfassbaren Ausmaßes vor den Augen einer bisher nahezu untätigen Weltöffentlichkeit ab. Die Terrororganisation Islamischer Staat / ISIS hat die Region im Nordosten des Irak eingenommen, praktisch alle Einwohner sind geflohen oder bereits ermordet. Sinjar ist Heimat der Religionsgruppe der Jesiden, die unter Muslimen fälschlicherweise als „Teufelsanbeter“ verschrieen sind. Die Terroristen lassen ihnen höchstens die Wahl zwischen Konversion und Tod. Wie Slemani Times berichtet, sind bereits 2600 Männer hingerichtet worden. Kurdpress meldet 500 verschleppte Frauen.

Zehntausende Bewohner sind überstürzt in Autokonvois geflohen, weitere Zehntausende haben sich zu Fuß in die nahe gelegenen Berge aufgemacht, wo sie an den baumlosen Hängen ohne Wasser und Nahrung, der sengenden Sonne bei 40 Grad schutzlos ausgeliefert, ausharren. Es gibt bereits Berichte von zahlreichen Toten. Vor allem Kinder und ältere Menschen fallen den extremen Umständen als erste zum Opfer.

Die Jihadisten haben die Bergkette umzingelt. Einige kurdische Peschmerga-Einheiten konnten sich den Weg zu den Eingeschlossenen bahnen und versuchen nun, sie vor ihren Häschern zu schützen. Ihre Zahl ist aber nicht ausreichend, um wirklich Sicherheit zu gewährleisten.

Hubschrauber der irakischen Luftwaffe haben mehrfach Wasser und Lebensmittel über dem Gebiet abgeworfen. Diese Hilfe kam aber bisher kaum an. Die Hubschrauber mussten aus Furcht vor Boden-Luft-Raketen in großer Höhe fliegen, weshalb die meisten Hilfsgüter am Boden zerschellten. Zudem waren die Eingeschlossenen aus dieser Höhe schlecht zu lokalisieren.

Gegenwärtig findet ein koordinierter Vorstoß irakisch-kurdischer Peschmerga, syrisch-kurdischer YPG-Milizen sowie irakischer Truppen in das Gebiet statt. Dennoch sind die Kräfteverhältnisse nicht so, dass von einer unmittelbar bevorstehenden Befreiung der Eingeschlossenen ausgegangen werden kann. Die Kämpfe könnten sich wochenlang hinziehen, und nicht einmal ihr Ausgang ist gewiss.
Sofern internationale Hilfe ausbleibt, droht Zehntausenden Jesiden ein qualvoller Tod in den Sinjar-Bergen. Die Hilfe muss umgehend erfolgen, denn das Sterben hat bereits begonnen. Die Eingeschlossenen brauchen sofort Hilfe aus der Luft, und die Peschmergas brauchen bessere Waffen, um den Terroristen gewachsen zu sein.

Das Auswärtige Amt hat kürzlich eine eilige Anfrage der kurdischen Regionalregierung nach Lieferung militärischer Ausrüstung zurückgewiesen mit dem Hinweis, die Parteien in Bagdad sollten sich vielmehr auf die Bildung einer Regierung unter Beteiligung aller ethnischen und religiösen Gruppen verständigen. Angesichts der eskalierenden Lage und der sich daraus ergebenden Dringlichkeit erscheint diese Haltung fragwürdig. Zumal das Auswärtige Amt offenbar keine Bedenken gegen umfangreiche Waffenlieferungen an die größten Sponsoren der ISIS hat: Katar stand 2013 mit 673 Mio. Euro 2013 an zweiter und Saudi Arabien mit 361 Mio. Euro and vierter Stelle deutscher Waffenexporte.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf, umgehend Maßnahmen zur Rettung der bedrohten Jesiden und anderer minoritärer Volksgruppen wie der Christen, Shabak und Turkmenen einzuleiten, sowie die kurdische Regionalregierung angemessen und praktisch in ihrem Kampf gegen den Terror zu unterstützen.

Arvid Vormann für den Vorstand

wadi e. V. • Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit

Humanitarian Catastrophy in Sinjar August 5, 2014 | 12:44 pm

Tens of thousands of displaced people are trapped in Shingal (Sinjar) mountain for the third day in a row where a real tragedy took place on dozens who die every day from extreme heat and lack of drinking water and food.

According to reports, activists and followers, about 70 000 to 80 000 citizens of Sinjar including children, women and elders are living tragic conditions since three days after their displacement to the mountain to escape from ISIS militants who took control of the district on Sunday.

The Yezidi activist, Ali Sinjari said that thousands of displaced children, women and men are living in tragic and catastrophic conditions after they took refuge to Sinjar mountain last Sunday to escape the oppression of ISIS gangs. “

He pointed out that an unknown fate awaits thousands of others who have been suffering for three days of severe thirst and hunger in the absence of any water sources to relay upon, because some water sources and springs are located in the foothills of the mountain and ISIS cars spread near them.

Quelle

No pasaran! August 4, 2014 | 08:46 pm

Bundesregierung: Keine Waffen für die Kurden August 4, 2014 | 03:34 pm

Die Regierung des drittgrößten Waffenexporteurs der Welt, nämlich Deutschlands, befindet angesichts der dramatischen Lage im Nordirak:

Keine Waffen für die Kurden oder andere Gegner des Islamischen Staates (IS)!

Auch nach dem jüngsten Vormarsch der militanten Islamisten ist die Bundesregierung gegen eine militärische Unterstützung ihrer Gegner. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes räumte zwar ein, mit der Eroberung weiterer Gebiete durch die Terroristen habe sich die Lage am vergangenen Wochenende weiter dramatisiert. Eine dagegen gerichtete Aufrüstung kurdischer Truppen wäre aber die falsche Antwort auf diese Entwicklung, sagte sie. Vielmehr müssten sich die Parteien in Bagdad auf die Bildung einer Regierung unter Beteiligung aller ethnischen und religiösen Gruppen verständigen.

Saddam, den konnte man (ebenso wie seinen Diktatoren-Kollegen Gaddafi) mit dem Know How ausrüsten, um jenes Giftgas zu produzieren, das benötigt wurde, um Zehntausende von Kurden zu massakrieren. Auch Assad war immer ein gerne gesehener Handelspartner. Von Panzerdeals mit Saudi Arabien und anderen Autokratien braucht man schon gar nicht mehr zu reden, besondere Beliebtheit erfreuen sich dieses Jahr die Hamas-Unterstützer  der katarischen Regierung:

Qatar, in second place, was approved to get €673 million in German-made military goods including tank parts, a flight simulator and radar systems.

Aber die Kurden, die verzweifelt angesichts der Schlächter von ISIS den Westen um moderne Waffen anflehen, denen rät man zur diplomatischen Lösung.

In Kurdistan gibt es den Spruch man hätte keine anderen Freunde als die Berge. Und nach 2003 gab es die Hoffnung, die habe sich geändert. Gerade hat ihnen die Obama Regierung  die kalte Schulter gezeigt. Und nun, wer hätte anderes erwartet, hören sie aus Berlin diese guten Ratschläge.

Man erwarte aber bitte nicht, dass aus Berlin ein konstruktiver Vorschlag käme, wie mit den Massenmördern von IS zu verfahren sei. Außer sie haben sich schon auf die Suche nach dem moderaten Flügel des Islamischen Staates gemacht.

So bleibt nur zu hoffen, dass es Kurden und anderen anti-IS Kräften eben alleine gelingt, diese Islamisten zurückzuschlagen. Einige, weniger düstere Nachrichten werden inzwischen bekannt:

Iraqi military planes have started to shell Sinjar neighborhoods in an effort to rid the town of Islamic State (IS) insurgents. Peshmerga forces now control 70% of the Yazidi-majority town.

According to the BasNews correspondent in Sinjar, Iraqi military planes have started to bombard the south side of Sinjar after Peshmerga forces re-took the north of the town.

The Iraqi airstrikes come after the spokesperson of the General Commander of the Armed Forces, Qasim Atta said that Iraqi Prime Minister Nouri al-Maliki ordered the Iraqi army to assist Peshmerga forces in their fight against IS militants.

Kurdistan proud to be a safe haven for refugees July 28, 2014 | 10:06 pm

While Europe closes is borders for millions of refugees, Kurdistan is proud to become a safe haven. Two different attitudes towards refugees:

The President of Kurdistan Region , Massoud Barzani   thanked on Monday the people of Kurdistan, for having aided the huge numbers of displaced people and refugees despite the “blockade” imposed by the Authority in Baghdad.

Barzani said in a telegram of congratulations on the occasion of Eid al-Fitr seen by “Shafaq News” that “the humanitarian situation of the people of Kurdistan has become a place of admiration and respect of the international community.”

He added that “hundreds of thousands of citizens from all ethnic and religious components and across areas of Iraq were forced to leave their towns and move to Kurdistan.”

Barzani said that , “I take this opportunity to reiterate my thanks to the steadfast people of Kurdistan that is helping and sheltering these huge numbers of displaced people and refugees, despite the inhuman blockade imposed by the Authority in Baghdad on our people.”

Die unschlagbare Fußballliga junger Frauen in Irakisch Kurdistan July 28, 2014 | 09:32 pm

Ein Interview des Radio Dreyecklandes mit Thomas von der Osten-Sacken über Mädchenfussball in Irakisch-Kurdistan