beitrag von Audioarchiv

»Vorwärts und nicht vergessen!«

Sendereihe zur Geschichte der Oktoberrevolution
Vor einem halben Jahr sprachen alle über die Reformation und die Oktoberrevolution. Das Jubiläumsgedächtnis ist kurz – inzwischen wird mit 1968 die nächste Sau durchs mediale Dorf gejagt. Wir halten an dieser Stelle noch einmal inne und dokumentieren untenstehend eine Sendereihe, die Radio Corax im letzten Jahr gesendet hat. Die Sendereihe […]


beitrag von bak-shalom.de

Mitschnitt der Veranstaltung mit Olaf Kistenmacher in Esslingen am Neckar: „Israel ist an allem schuld“ – Warum der Judenstaat so gehasst wird

Laut einer EU-Umfrage sahen 2010 65 Prozent der Deutschen in Israel eine »Gefahr für den Weltfrieden«. Zwei Jahre später schrieb Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung, die »Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden«, und bekam dafür Beifall von ganz links bis rechtsextrem. Der Hass auf Israel wird gern mit der Politik der jeweiligen Regierung des jüdischen Staats erklärt. Doch warum richtet sich die Feindschaft aktuell nicht gegen das Nachbarland Syrien und gegen den „Islamischen Staat“ oder gegen die EU, an deren Außengrenzen so viele Menschen sterben? Der Vortrag wird die verschiedenen Wurzeln der Israel-Feindschaft in Deutschland ausloten: als Folge unbewusster Schuldgefühle wegen der Shoah
und als Konsequenz von seit über hundert Jahren bestehenden judenfeindlichen Vorstellungen.


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Vortrag von Olaf Kistenmacher am 23. Juni in Esslingen am Neckar: “Israel ist an allem Schuld” – Warum der Judenstaat so gehasst wird

Laut einer EU-Umfrage sahen 2010 65 Prozent der Deutschen in Israel eine »Gefahr für den Weltfrieden«. Zwei Jahre später schrieb Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung, die »Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden«, und bekam dafür Beifall von ganz links bis rechtsextrem. Der Hass auf Israel wird gern mit der Politik der jeweiligen Regierung des jüdischen Staats erklärt. Doch warum richtet sich die Feindschaft aktuell nicht gegen das Nachbarland Syrien und gegen den »Islamischen Staat« oder gegen die EU, an deren Außengrenzen so viele Menschen sterben? Der Vortrag wird die verschiedenen Wurzeln der Israel-Feindschaft in Deutschland ausloten: als Folge unbewusster Schuldgefühle wegen der Shoah und als Konsequenz von seit über hundert Jahren bestehenden judenfeindlichen Vorstellungen. Im Zentrum des Vortrags steht die Israel-Feindschaft in der politischen Linken, in der man Antisemitismus eigentlich nicht erwarten sollte.


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Die Anarchistische Bewegung und der Antisemitismus

Jürgen Mümken und Siegbert Wolf sind Herausgeber eines zweibändigen Werkes, welches sich mit anarchistischen Positionen zu Antisemitismus, Zionismus und Israel beschäftigt. Im ersten Band stellen sie die Positionen der anarchistischen Antisemiten Pierre-Joseph Proudhon und Michael Bakunin dar, führen in die Literatur bedeutender Libertärer, wie etwa Gustav Landauer, Erich Mühsam, Martin Buber oder Rudolf Rocker ein […]


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Das Gegenteil von Kritik: Zum Antiamerikanismus in Deutschland

Bei der sogenannten »Kritik« – dem Antiamerikanismus – wird die USA zum Hort des Bösen in einer Welt voller »friedliebender Völker«, denen die »Amis« auch noch ihre »oberflächliche Mc-Donalds-Kommerz-Einheits«-Kultur aufzwingen würden. Wenn es ganz schlimm kommt, mischt sich all das mit Verschwörungsideologien, Antisemitismus und der Forderung nach mehr deutscher Unabhängigkeit von den USA. Aus dem […]


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Damit Deutschland den Deutschen gehört?

Zum Zusammenhang von Nationalismus und Arbeiterbewegung seit dem Ersten Weltkrieg
Passend zum Datum dokumentieren wir einen anti-nationalistischen Vortrag, der gleichzeitig eine Erinnerung daran ist, dass Nationalismus nicht nur von rechts zu befürchten ist, sondern auch in der Arbeiterbewegung und innerhalb der Linken immer wieder zugegen war und ist. Olaf Kistenmacher hat am 28. Juli 2014 bei […]


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Seminar mit Olaf Kistenmacher am 28.06. in Erfurt: Einführung in die Kritik des regressiven Antikapitalismus

Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Dennoch ist nicht jede Kritik an der kapitalistischen Verwertungslogik per se fortschrittlich. So verstehen sich traditionell auch Faschist_innen als antikapitalistisch. Doch auch die politische Linke ist nicht immun vor fehlerhaften Analysen und reaktionären Lösungsstrategien.
Wie äußert sich nun eine regressive Kritik an den kapitalistischen Verhältnissen und wie kann […]


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Antizionismus ohne Israel

Es mag zunächst absurd erscheinen, in Bezug auf eine Zeit vor der Staatsgründung Israels, ja gar vor dem Aufkommen eines zionistischen Staatsgründungsvorhabens, von »Antizionismus« zu sprechen. Es gibt jedoch mehr als bloß Indizien dafür, dass der gemeine Antisemitismus schon immer auch eine politische Ausdrucksform hatte, die sich gegen die Möglichkeit eines staatlichen, jüdischen Gemeinwesens richtete. […]


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Vortrag von Olaf Kistenmacher in Saalfeld bei Jena am 13. Dezember: „Entfernt die Parasiten!“ – Zur Biologisierung von Arbeit und Kapital am Beispiel der Kommunistischen Internationale

Die Konzepte „Arbeit“ und „Arbeiter“, über die sich das organisierte Proletariat seit dem 19. Jahrhundert definierte, implizierten Vorstellungen, die nicht auf die sozialistische und kommunistische Bewegung beschränkt waren. So war in Deutschland die Ansicht verbreitet, dass Deutsche produktiver seien als Angehörige andere Nationalitäten. Populär war ebenfalls die Vorstellung, man müsse die Arbeit, das Handwerk und […]


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Vortrag von Olaf Kistenmacher am 22. November in Berlin: Frühe Kritik des Antisemitismus von links. Über Alexandra und Franz Pfemfert, Emma Goldman und Alexander Berkman, Leo Trotzki

Dass es Judenfeindschaft innerhalb der politischen Linken gab und gibt, steht nicht erst seit 1945 in der Kritik. Bereits 1923 zitierte Franz Pfemfert in seiner Zeitschrift Die Aktion entsetzt, dass Ruth Fischer, Mitglied der KPD-Parteizentrale, völkische Studierende auf einer Versammlung ermuntert hatte, „Judenkapitalisten“ zu ermorden. Zur gleichen Zeit gab die US-amerikanische Anarchistin Emma Goldman in […]


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Bericht und Mitschnitt von Olaf Kistenmachers Vortrag „‚Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker der Welt’? Zur Kritik des marxistisch-leninistischen Antiimperialismus“ in Berlin

Am 14. März referierte der Hamburger Historiker Olaf Kistenmacher auf Einladung des Landesarbeitskreis (LAK) Shalom der Linksjugend [‘solid] Berlin vor etwa 80 Zuhörenden in der Schankwirtschaft Laidak, um den marxistisch-leninistischen Antiimperialismus einer kritischen Analyse zu unterziehen.
Hierbei machte Kistenmacher deutlich, dass Lenins Beschreibung von Aktionären und Bankiers als „parasitär“ insbesondere von der KPD ab den 1920er […]


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ˌKɔmuˈnɪsmʊs. Reflexion über Geschichte, Kritik und Rettung eines bedeutungsschweren Begriffs

Unter dem Titel kommunismus – communismus – ˌkɔmuˈnɪsmʊs. Reflexion über Geschichte, Kritik und Rettung eines bedeutungsschweren Begriffs fand im August 2012 ein Kongress in Oberhausen statt. Dabei wurde der Versuch unternommen, vergangenes kommunistisches (Auf-)Begehren zu reflektieren. Vier Referate der Veranstaltung können wir im Folgenden dokumentieren.

Die Idee des Kommunismus (Roger Behrens)
Roger Behrens zeigt die Notwendigkeit weiterhin […]


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Zur Kritik des Antiimperialismus

1. Olaf Kistenmacher, Einführung in die Kritik des Antiimperialismus
Auf Einladung des BAK Shalom referierte Olaf Kistenmacher Anfang Dezember in Berlin über linken Antiimperialismus. Sein Vortrag gibt eine gute Einführung in dessen Kritik und arbeitet auch dessen impliziten Nationalismus und seine Nähe zum Antisemitismus heraus. Der Fokus liegt dabei weniger auf Rosa Luxemburg, deren akkumulationstheoretische Imperialismustheorie […]