beitrag von exsuperabilis

Road to Gaziantep

10 Days in Europe’s limbus

Gaziantep – die türkische Grenzstadt – 100 Kilometer von Aleppo entfernt
“Wir treffen die Ausgeschlossenen einer angeblich existierenden, solidarischen Staatengemeinschaft, welche ihr wahres Antlitz offenbart hat. Wir treffen die entmenschlichten Dissidenten, denen man mit Repression und Bombenhagel geantwortet hat, als sie sich aufbäumten, um von denen gehört zu werden, denen sie ein Dorn im Auge sind. Es sind all jene, die nach mehr als sechs Jahren Hohn und Verderben innerlich zerrissen und voller Zynismus und Mitteilungsbedürfnis gleichermaßen vor einem stehen, weil sie nicht mehr glauben können, dass noch jemand an ihrer Geschichte interessiert ist.
Es geht hierbei nicht darum, die richtigen Fragen zu stellen oder die passenden Antworten zu finden. Vielmehr geht es darum, die Geschichten all jener zu erzählen, die den propagandistischen Narrativen all jener barbarischen Regime zuwiderlaufen, vor denen sie zu fliehen gezwungen waren.
It is about humanising Syrians.
Alle Geschichten aus Gaziantep lesen.
Das Interview zur Reise lesen.
Die Reportage zur Reise lesen.

beitrag von exsuperabilis

Interview: Terror in Syrien


INTERVIEW mit ABDALAZIZ ALHAMZA von “RAQQA IS BEING SLAUGHTERED SILENTLY”

Abdalaziz Alhamza ist Mitbegründer und Sprecher der syrischen Menschenrechtsorganisation “Raqqa is being slaughtered silently” (RBSS). Seit Truppen der jihadistischen Terrororganisation Islamischer Staat (IS) die syrische Stadt Raqqa einnehmen konnten und diese zur Hauptstadt ihres Kalifats erklärten, ist RBSS die einzige zuverlässige Quelle, die weiterhin aus Raqqa berichtet. Im Rahmen eines Interviews sprach ich mit ihm über die Gründung von RBSS, die Akteure des syrischen Konflikts und seine ungebrochene Motivation über die Gräueltaten des Islamischen Staates aufzuklären.

   

Die Invasion änderte alles für uns: Der IS errichtete ein totalitäres politisches System, zwangen die lokale Bevölkerung ihre radikalen Weltanschauungen zu übernehmen, begannen Dissidenten hinzurichten und rissen die Kontrolle der Medien an sich. Drei Wochen nach dem Start unseres Projekts begannen Imame des Islamischen Staates beim Freitagsgebet in Raqqa, die Leute gegen uns aufzuhetzen, indem sie behaupteten, dass wir Ungläubige wären, dass wir gegen Allah kämpften und dass sie uns hinrichten würden. Kurze Zeit später, im Mai 2014, wurde einer unserer Freunde beim Passieren eines Checkpoints von Einheiten des IS gekidnappt. Zwei Wochen später wurde er in einer Schule vor den Augen hunderter Menschen öffentlich hingerichtet. Bis heute haben wir viele Kollegen und Freunde verloren, die alle dem Morden des IS zum Opfer gefallen sind. Der maßgebliche Unterschied zwischen dem Islamischen Staat und anderen Terrororganisationen im Nahen Osten ist: Der IS begeht Verbrechen, die die Syrer zwar noch von früher kennen, aber sie sind nicht gewohnt, sie in der Öffentlichkeit zu sehen.
So entschlossen wir, der gesamten Welt zu zeigen, was tatsächlich in Raqqa passiert. 
Man beobachtet jeden Schritt unserer Kampagne äußerst genau, daher müssen wir sehr auf uns aufpassen.

beitrag von exsuperabilis

The Case against a Deal with Iran


WHY IRAN IS NOT A TRUSTWORTHY PARTNER


“There are many reasons why President Barack Obama wants this deal. One of them being his conviction is Iran could play a positive role in the world and that it leads to a more stable Middle East. 

 I think that not only the Deal but equally the ongoing talks with the Regime themselves did anything but to ‘stabilize’ the Middle East. The ongoing Lebanonization of Iraq and Syria, where Iran-led Shia Militias reign supreme, is a perfect example of how strengthening the Iranian Regime does not advance peace but instead furthers the rapid destabilization and militarization of the Middle East. Furthermore, negotiating with Iran gives a formal legitimacy to a regime, which it does not hold it in the eyes of its population. Not only the Social Protests in 2009 but also the Popular Movement in the Kurdish Cities of Iran show that the majority of Iran’s population wants not only wants social improvements but at least some basic political freedom.
If we really want a peaceful and pluralistic Iran,
we should talk to the people who fled its oppressive system
which glorifies martyrdom and death while despising freedom and life.”

 Mana Neyestani, exile-Iranian cartoonist
illustrating the latest appeasement against the Iranian Regime
and the betrayal of the Iranian Freedom Movement



The Case against a Deal with Iran
Why Iran is not a trustworthy partner
I      Prelude
II     Iran is not a trustworthy partner
III    Conclusion
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beitrag von exsuperabilis

No Friends but Iranians


IN MEMORIAM REYHANEH JABBARI (†2014)

He who does not speak of the Iranian Regime
shall remain silent on matters of the Islamic State.

„Under the Iranian president Hassan Rouhani, more people are executed than under his predecessor Ahmadinejad. Everyone is looking at ISIS and their barbaric deeds. The only difference to the Iranian regime: ISIS is proud of its murders, Iran is executing them surreptitiously behind prison walls and cowardly denies them. The world has to understand that a dialogue with this regime of murderers in impossible.
Only pressure helps.“

(Fariborz Jabbari, uncle of Reyhaneh Jabbari
who was executed by the Iranian regime in October 2014)

Theses on the Syrian Desaster
August – December 2014
I      The Role of the IRI in Iraq & Syria
II     Assad and the Islamic State
III    Iran’s “boots on the ground”
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No Friends but Iranians,
Qassem Suleimani (3rd from left),
commander of the Quds force of the Iranian Revolutionary Guard Corps (IRGC),
posing with a group of Peshmerga in Iraqi Kurdistan

beitrag von exsuperabilis

No Friends but Iranians


IN MEMORIAM REYHANEH JABBARI (†2014)

Wer vom Terror des iranischen Regimes nicht spricht,
soll vom Terror des Islamischen Staates schweigen.

“Unter dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani werden mehr Leute hingerichtet als unter seinem Vorgänger Ahmadinedschad. Alle schauen auf ISIS und deren barbarische Taten. Der einzige Unterschied zum iranischen Regime: ISIS ist stolz auf die Morde, der Iran vollstreckt sie verborgen hinter Gefängnismauern und leugnet sie feige. Die Welt muss begreifen, dass mit diesem Mörder-Regime kein Dialog möglich ist. Es hilft nur Druck.”

(Fariborz Jabbari, Onkel der im Oktober 2014
durch das iranische Regime hingerichteten Reyhaneh Jabbari)

Thesen zum syrischen Desaster
August – Dezember 2014
I      Die Rolle der IRI in Irak und Syrien
II     Assad und der Islamische Staat
III    Irans “boots on the ground”
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No Friends but Iranians,
Qassem Suleimani (3. v. links), Kommandeur der Qods-Einheit,
die Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden (IRGC),
posiert mit einer Gruppe von Peshmergas in Irakisch-Kurdistan

beitrag von Audioarchiv

Syrien zwischen Bürgerkrieg, Glaubenskrieg des ISIS und kurdischer Autonomiebestrebung

Wer sich mit der weltpolitischen Katastrophe des syrischen Bürgerkriegs auseinandersetzen möchte, dem seien zum Einstieg folgende Audiomitschnitte empfohlen:
1.) Syrien – Katastrophe ohne Ende?
Auf Einladung der Antifaschistischen Initiative Freiburg hat Thomas von der Osten-Sacken (u.a. Autor von Jungle-World und Aktivist bei WADI) einen allgemeinen Überblick über die Zustände in Syrien gegeben. Dabei hat er relativ viele […]


beitrag von Im Kopf Lokalisation

since the disengagement

Seit dem Beginn der Operation „Schutzlinie“ (Protective Edge) am 8. Juli 2014 wurden über 971 Raketen aus dem Gazastreifen – der übrigens noch bis 2005 unter israelischer militärischer Kontrolle lag – in Richtung Israel abgeschossen. 754 davon schlugen in Israel ein und etwa 201 wurden durch das israelische Raketenabwehrsystem abgefangen & noch im Himmel zur […]


beitrag von Audioarchiv

Der Krieg in Syrien

Einen sehr informativen Überblick über Ursachen, Verlauf und Prognosen des Krieges in Syrien gab Florian Markl (Mena) bei einer Veranstaltung in Leipzig. Hier das Referat, dort die Diskussion.
Tags: Florian Markl, Leipzig, Naher Osten, Syrien


beitrag von Audioarchiv

Arabischer Nationalismus …

…, Antisemitismus und die Auslandspropaganda der Nationalsozialisten
Etwas verspätet: Das Bündnis gegen den Al Quds-Tag in Berlin stellt einen sehr informativen Vortrag über die Beziehungen der Nationalsozialisten zu Kollaborateuren in arabischen Ländern zur Verfügung, der am 24.08.2011 im Rahmen der Mobilisierung gegen den Al Quds-Tag in Berlin gehalten wurde. Darin gibt Hannes Bode zunächst einen sehr […]


beitrag von exsuperabilis

Wohin führen die Aufstände im Nahen Osten?

Hier finden Sie einen Audiomitschnitt der am 16. Juni 2011 im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Wien stattgefundenen Podiumsdiskussion unter dem Titel “Wohin führen die Aufstände im Nahen Osten?”.Geladene Redner waren der Islamwi…


beitrag von exsuperabilis

Wohin führen die Aufstände im Nahen Osten?


Hier finden Sie einen Audiomitschnitt der am 16. Juni 2011 im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Wien stattgefundenen Podiumsdiskussion unter dem Titel “Wohin führen die Aufstände im Nahen Osten?”.


Geladene Redner waren der Islamwissenschaftler und Deutschlandkorrespondent für die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth Eldad Beck, der u.a. bei der Wiener Tageszeitung “derStandard” in der Redaktion arbeitende Politologe und Österreich-Korrespondent der Londoner Wirtschaftsszeitung “Financial Times” Eric Frey, der seit 2002 für die Wiener Tageszeitung “diePresse” publizierende und als Kolumnist arbeitende Autor Christian Ortner, und der am Institut für Judaistik und an der Universität Wien als Lehrbeauftragter arbeitende Politikwissenschaftler Stephan Grigat, der u.a. Mitherausgeber einiger Bücher über die islamische Republik Iran und die iranische Freiheitsbewegung ist.



Dieser Audiomitschnitt wurde ermöglicht mit freundlicher Genehmigung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und exsuperabilis.blogspot.com.


beitrag von exsuperabilis

Wohin führen die Aufstände im Nahen Osten?


Hier finden Sie einen Audiomitschnitt der am 16. Juni 2011 im Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Wien stattgefundenen Podiumsdiskussion unter dem Titel “Wohin führen die Aufstände im Nahen Osten?”.


Geladene Redner waren der Islamwissenschaftler und Deutschlandkorrespondent für die israelische Zeitung Yedioth Ahronoth Eldad Beck, der u.a. bei der Wiener Tageszeitung “derStandard” in der Redaktion arbeitende Politologe und Österreich-Korrespondent der Londoner Wirtschaftsszeitung “Financial Times” Eric Frey, der seit 2002 für die Wiener Tageszeitung “diePresse” publizierende und als Kolumnist arbeitende Autor Christian Ortner, und der am Institut für Judaistik und an der Universität Wien als Lehrbeauftragter arbeitende Politikwissenschaftler Stephan Grigat, der u.a. Mitherausgeber einiger Bücher über die islamische Republik Iran und die iranische Freiheitsbewegung ist.



Dieser Audiomitschnitt wurde ermöglicht mit freundlicher Genehmigung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und exsuperabilis.blogspot.com.