Getagged: Noch mehr "Deutsche Opfer"

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„Die verfolgende Unschuld“ IV

Auf Welt.de wurde kurz vor dem 9. November ein Bericht veröffentlicht, der für die Reichspogromnacht, mit wenigen Wenns und Abers zwar, aber dennoch unmittelbar und unmissverständlich Herschel Grynszpan verantwortlich macht, (als sei nicht seit spätestens 1933 die Choreographie für’s deutsche ‚Event‘ fertiggestellt und der unvorhergesehene Anschlag auf den nationalsozialistischen Botschafter bloß Anlass zur Vorverlegung der […]


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Der konservative Antisemitismus der AfD I: „Auch da sind wir wieder bei Auschwitz.“

Jenseits der zumeist deutsch exkulpierenden Fragen der ZEIT (siehe unten): Alexander Gauland – zugleich elder statesman und konservativer poster boy der AfD, weil er mal Berater in der in Teilen als ausgesprochen völkisch national bekannten hessischen CDU gewesen ist – zitiert Fontane. Der ZEIT fällt dazu nichts ein, als seine Westbindungsaffinität in Frage zu […]


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„München leuchtete.“

„Wie in der Schweiz müssen Flüchtlinge auch in Bayern und Baden-Württemberg mitgeführtes Bargeld abgeben. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte der „Bild“-Zeitung: „Die Praxis in Bayern und die bundesgesetzlichen Regelungen im Asylbewerberleistungsgesetz entsprechen im Wesentlichen dem Verfahren in der Schweiz. Asylbewerber werden bei der Ankunft in den Aufnahmeeinrichtungen auf Dokumente, Wertsachen und Geld durchsucht. Barvermögen und […]


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Reread aus gegebenem Anlass: „Der Kla­mauk wird zudem durch eine auch im deut­schen Nach­kriegs­film be­lieb­te Figur sank­tio­niert: den jung ge­blie­be­nen Leh­rer…“

„Pennälerfilme dürften in Deutschland auch deswegen so beliebt sein, weil sie das Selbstbild der orientierungslosen und zur Mündigkeit irgendwie unreifen Adoleszenten, die es am Ende immer nicht besser wussten und so nicht gemeint hatten, bestätigen. Charismatische Leh­rerfiguren lassen die Disziplinierung harmlos erscheinen und am Ende steht das Lob des autoritären Staates selbst.“
Jakob Hayner – […]


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Reread aus gegebenem Anlass: En attendant Walser

spiegel.de
„Auf die Frage, woran seine Frau gestorben sei, antwortete Marcel Reich-Ranicki: „An Deutschland. Um 11.00 Uhr.““ via Reflexion
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„Ein deutsches Opfer“, 15. März 2010
„[D]er Jude war gewöhnlich die Schlange, die an den Wurzeln des Baumes saß und ihn zu zerstören suchte.“ George L. Mosse – Die völkische Revolution
Die Münsterländische Volkszeitung findet, ihr Name will es so, […]


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‚Ich kann beim besten Willen keinen Antisemitismus erkennen‘. Re: Kay Sokolowsky – Massenware Mythologie. Eine Kritik des Fantasy-Genres, Konkret 3/2012

Eine Vielzahl literarischer Genres wurde im 18., 19. und 20. Jahrhundert vor allem von Briten oder Franzosen (und später Amerikanern, früher z.B. von Skandinaviern) ‚erfunden‘, häufig aber irgendwie in Kollaboration beider. Die Deutschen spielten höchstens als ‚Stimmungsmacher‘ eine weltweit zumindest registrierte (Romantik – und in der Form sehr oft ironisierte, cp. William Wilkie Collins, Jane […]


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Pausenbild IV

Buchjournal: „Was nützt es uns, wenn wir uns der Vergangenheit vergewissern?“
Thea Dorn: „Ein Land, das 99 Prozent seiner Geschichte vergisst, kann nicht vital und zukunftsfähig sein. Mein Haupteindruck von der gegenwärtigen Gesellschaft ist eine furchtbare Verzagtheit, Ratlosigkeit, fast kindliche Hilflosigkeit, ein ängstliches In-die-Zukunft-Blinzeln, vor lauter Problemen sehen wir den Wald nicht mehr. Es gibt keinen […]


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Sonstiges: Deutschland im November 2011

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Screenshot Homepage, Eckhard Uhlenberg, CDU: „Ich bin 1948 in Werl geboren und habe drei, inzwischen lange erwachsene Kinder. In Werl-Büderich bin ich auf einem wunderschönen, alten Bauernhof zu Hause, der seit vielen Generationen Heimat der Familie ist.“
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Screenshot Zeit.online
“Wenn wir vom Deutschen also ohnehin mehr geprägt sind, als wir uns eingestehen wollen – wäre es dann […]


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„Sonst hätte meine Spaltaxt mal kein Eichenholz, sondern etwas weicheres gespalten“. Die Aufrüstung des Vokabulars der ‚Erwachten‘ mit armseligen Mitteln

„Meine Hände
Sind blutig, wie die deinen; doch ich schäme
Mich, daß mein Herz so weiß ist.“
William Shakespeare – Macbeth
„Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“, und das Erwachen aus einem ungeheuerlichen Traum, mit den eigenen blutigen Händen noch vor Augen mag einen, der in relativer Sicherheit in einem vergleichsweise zivilisiert erscheinenden Land lebt, zu drastischen Schlussfolgerungen animieren. […]


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„Im toten Winkel“ I: Antisemitismus kommt in Kenan Maliks Analyse des zunehmenden Islamismus in Großbritannien praktisch nicht vor

„‚Bloody Jews,‘ he said. ‚Bloody Jews, bugger the Jews, I‘ve no sympathy for them.‘ […] When he saw my appalled stare, he said impatiently, ‚Oh well, I‘m sorry, but really…!‘ ‚I‘m glad you‘re sorry,‘ I replied politely, collecting myself together for a fight. But then he asked, ‚Are you Jewish?‘ When I nodded, this academic […]


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