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“Pflicht gegenüber Gott” October 16, 2014 | 08:39 am

Über Versklavung und sexuellen Missbrauch von Yezidinnen ein Artikel von Thomas von der Osten-Sacken in der Jungle World:

Manchmal lassen die Jihadisten, anders als im Falle Alis und seiner Schwester, die weiblichen Familienangehörigen ans Telefon, ermuntern sie sogar, detailliert zu beschreiben, was ihnen angetan wurde. Der IS verheimlicht nämlich keineswegs, was mit den Mädchen und Frauen von Ungläubigen geschieht, die ihm in die Hände fallen, genauso wie er auch Massenexekutionen, Kreuzigungen und Enthauptungen filmen und über das Internet verbreiten lässt. Das unterscheidet ihn von anderen Diktaturen und Autokratien in der Region, ob in Syrien unter Bashar al-Assad, früher in Saddam Husseins Irak oder im Iran, wo sexueller Missbrauch und Vergewaltigungen in Gefängnissen zwar an der Tagesordnung waren und sind, in der Regel aber heimlich stattfinden und offiziell geleugnet werden.

Der Islamische Staat dagegen verübt seine ­Verbrechen ganz öffentlich – auch weil es sich nach den Gesetzen und Regeln seines Kalifats gar nicht um Verbrechen handelt, sondern um die wortgetreue Befolgung von Gottes Wort. Nichts dort geschieht, ohne dass es zuvor ein religiöser Rat abgesegnet hätte. Und nichtmuslimische Frauen, die im Jihad gefangen genommen werden, sind nach dieser Lesart schlicht Beute. In der jüngsten Ausgabe seines Hochglanzmagazins Dabiq gibt der IS bekannt, dass im Ka­lifat die Versklavung von »polytheistischen« und »heidnischen« Frauen praktiziert werde und rechtens sei. (…)

Die verschleppten und versklavten Yezidinnen sind dabei keineswegs die ersten Opfer derart legitimierter sexueller Gewalt. Im Krieg gegen die bengalische Unabhängigkeitsbewegung im späteren Bangladesch etwa wurden über 250?000 Frauen Opfer von Massenvergewaltigungen durch pakistanische Soldaten. Augenzeugenberichten zufolge sollen damals Offiziere der pakistanischen Armee mit Verweis auf entsprechende Koransuren ihren Soldaten sogar die entsprechende Befehle geben haben. Ob sudanesische Janjawid-Milizen, die in Darfur systematisch vergewaltigten, oder Jihadisten der Boko Haram in Nigeria, die medienwirksam christliche Mädchen entführen, sie taten und tun dies ausdrücklich im Namen ihrer Religion. Deshalb auch stellte der bangladeschische Journalist Afsan Chowdhury, der sich jahrelang mit den pakistanischen Verbrechen aus dem Jahre 1971 befasste, fest, es gebe zwar kaum einen Krieg ohne sexuellen Missbrauch von Frauen, allerdings fänden die Übergriffe in anderen Fällen nicht als »Pflicht gegenüber Gott« statt.

Kein Geld für Flüchtlinge October 15, 2014 | 11:30 pm

Der Winter steht vor der Tür, die Hilfe wird zusammengestrichen, weil nicht genügend Geld vorhanden ist:

Die Vereinten Nationen haben damit begonnen, ihre Lebensmittelhilfe für die notleidende Bevölkerung in Syrien zu reduzieren. Als Begründung für diesen Schritt nannten die UN Geldmangel. Die Hilfsleistungen würden diesen Monat um 40 Prozent gesenkt, sagte die Sprecherin des Welternährungsprogramms (WFP), Elisabeth Rasmusson.

Demnach wird die UN-Organisation zwar wie bisher Lebensmittel an 4,3 Millionen Menschen in Syrien verteilen, doch werde sie die individuelle Menge stark reduzieren. Auch die Bürgerkriegsflüchtlinge außerhalb des Landes seien von November an von den Kürzungen betroffen.

Laut Rasmusson wird auch im Libanon die Hilfe für die Flüchtlinge gesenkt und zwar um 20 bis 30 Prozent. In der Türkei werde das Welternährungsprogramm sogar gar keine Hilfen mehr verteilen.

Protest letter concerning the treatment of a female Journalist in Suleymaniah October 15, 2014 | 11:22 am

To: Mr Nikolai Miladinov, UN Special Representative for Iraq and Head of the UNAMI
Five major political parties of Kurdistan – PUK, KDP, Gorran, KIU, Komal

It is unacceptable that female NRT journalist Shaima Jaf was prevented from entering the meeting of the UN Special Representative for Iraq and Head of UNAMI Mr. Nikolai Miladinov with the five major political parties of Kurdistan which took place at the headquarters of the Kurdistan Islamic Union (KIU) in Erbil on 13 October 2014. In addition to showing blatant disrespect for the concept of free press, it is especially outrageous in light of the fact that one major item on the agenda for the meeting was the nomination of a candidate for Minister of Women’s Affairs in the new Iraqi cabinet, which was to take place without the participation of a single female representative from any of the major political parties.

The UNSCR 1325 stresses the participation of women in the public affairs, and especially in the dialogue processes. In the Kurdistan Region and Iraq, this topic has often been addressed and various strategic plans have formulated, though sincere efforts to implement this resolution remain lacking. Indeed, preventing women and female journalists from taking part in this process under any pretenses is a blatant violation of the resolution.

Finally, the silence of the UN Special Representative and the political parties towards this incident raises serious questions. If a sincere effort is not made to address this incident and an explanation is not issued, it will affect the reputation of all the participants in the meeting, particularly the KIU who hosted the gathering.

Here is the link to the NRT TV statement regarding this incident:

Organizations and individuals who endorse the above statement in Iraq and internationally include:
WADI Iraq, Women Org. for Legal Assistance – WOLA, PDO, DHRD, ASUDA, Metro Center, WARVEN, House of Successes for Development, YADIK, Halabja Organization, Human Organization for Defending Human, OVK, OUA, Kurdish and Middle Eastern Women Organisation, Kurdistan Form, CSI, Radio Dang, Radio Dange New, Zhyan Group, Aliand Organization,KIE , Zhyan Institution for Human Rights,Institution of Human right ,support the freedom of Jornalist and 33 activist writers, workers and civilian.

Kurdistan region of Iraq, 15-10-2014

Über das kleinere Übel October 15, 2014 | 10:08 am

Ines Kappert in der TAZ:

Die US-Luftangriffe dürften bereits jetzt nahezu eine Milliarde Dollar gekostet haben.“ So titelte die Washington Post am 29. September. Die Quelle: das unabhängige „Zentrum für Bewertung von Strategie- und Budgetfragen“ in Washington.

Dieses schätzt, die Kosten werden weitersteigen – auf monatlich 350 bis 570 Millionen US-Dollar. Bislang fallen die militärischen Erfolge gegen den IS noch sehr dürftig aus.

Zwei Wochen später geben die UN bekannt, dass sie ihre Lebensmittelhilfe für Syrien um 40 Prozent kürzen werden. Denn die auf den Geberkonferenzen in Kuwait 2013 und 2014 zugesagten Gelder wurden nur in Teilen bezahlt.

Obwohl der Winter vor der Tür steht, will auch die deutsche Regierung die Hilfe für Syrien minimieren – es sind ja neue Krisenherde hinzugekommen wie der Nordirak oder die Ebola-Epidemie.

Gleichzeitig wird im Bundestag und am Küchentisch munter weiter über die neue deutsche Weltverantwortung gestritten, die die meisten im Verbund mit Waffen sehen. Keine Kosten werden gescheut. Waffen sind die Investionen offenbar wert.

Syrien steht längst nicht mehr nur für ein von Russland und Iran gestütztes faschistisches Regime, das der Westen zwar nicht mag, aber stur für das kleinere Übel hält. Es steht für ein Versagen der zivilisierten Welt und ihrer Institutionen und Werteordnung. Die von Anfang an barbarische Idee, für Stabilität in der Region und ein verbessertes Verhältnis zum Iran Syrien und damit 22 Millionen Menschen einem Diktator auszuliefern, sie wird sich rächen. Ja, sie rächt sich bereits.

Denn die Überlebenden fliehen zu Millionen – und die teils hochprofessionellen Gotteskrieger sind nicht faul und fassen in dem sich leerenden und komplett chaotisierten Land dauerhaft Fuß. Von Stabilität kann keine Rede sein.

Die nächsten Hunderdtausend Flüchtlinge October 13, 2014 | 11:23 pm

Fighting in Iraq’s western Anbar province has forced up to 180,000 people to flee since Islamic State (IS) fighters took over the city of Hit earlier this month, the United Nations said.

The IS militants extended their advance to an abandoned Iraqi army base eight kilometres west of Hit on Monday, members of a government-backed Sunni militia said.

In recent weeks, IS fighters have been on the offensive in the desert province of Anbar which borders Syria.

They took the town of Hit on October 2 and nearby Kubaisa two days later.

The advance in Anbar has raised concerns in the West because the area is close to the Iraqi capital Baghdad and it demonstrates the group’s reach.

IS fighters are also on the verge of taking the strategic town of Kobane, hundreds of kilometres away in northern Syria, on the border with Turkey.

Quelle

Im Kalifat des Islamischen Staates ist Versklavung von Frauen legal October 13, 2014 | 11:19 am

Nun ist es offiziell: Die Versklavung von “ungläubigen” Frauen und Mädchen ist unter dem Islamischen Staat legal:

IS has just released the fourth installment of Dabiq, an official publication that they began to produce in July. This issue, called “The Failed Crusade,” contains an article entitled “The Revival of Slavery Before the Hour,” which details how IS fighters kidnapped and distributed Yazidi women as slave concubines. The article also provides their rationale for reviving slavery, which they root in their interpretation of the practice of the earliest Islamic communities. The Islamic State has now officially disclosed that it engages in the sexual enslavement of women from communities determined to be of “pagan” or “polytheistic” origin.

 

Simply Stolen October 12, 2014 | 10:52 pm

More than $1bn earmarked for the reconstruction of Iraq was stolen and spirited to a bunker in Lebanon as the American and Iraqi governments ignored appeals to recover the money, it has been claimed.

Stuart Bowen, a former special inspector general who investigated corruption and waste in Iraq, said the stash accounted for a significant chunk of the huge sums which vanished during the chaotic months following the 2003 US-led invasion.

Bowen’s team discovered that $1.2bn to $1.6bn was moved to a bunker in rural Lebanon for safe keeping – and then pleaded in vain for Baghdad and Washington to act, according to James Risen.

Quelle

Nicht ausreichend October 12, 2014 | 09:21 am

Aus der B.Z.:

Grü­nen-Chef Cem Öz­de­mir (48) nimmt die Welt­ge­mein­schaft in die Pflicht: “Die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft hat sich dem Prin­zip der Schutz­ver­ant­wor­tung ver­pflich­tet, al­so da­zu, Men­schen vor Völ­ker­mord und schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu schüt­zen“, sag­te er der B.Z. Luft­schlä­ge al­lei­ne könn­ten „ISIS“ nicht stop­pen. „Die USA sind zu ei­ner Bo­den­of­fen­si­ve nicht wil­lig und die Eu­ro­pä­er und Deutsch­land of­fen­sicht­lich nicht fä­hig.“ Ein­zi­ge Op­ti­on blie­be die Auf­rüs­tung der von „ISIS“ be­droh­ten Min­der­hei­ten.?

Das al­lein rei­che je­doch nicht aus, kri­ti­siert Tho­mas von der Os­ten-Sa­cken, Ge­schäfts­füh­rer der im Irak und Sy­ri­en tä­ti­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on Wa­di e.V.: „Es fehlt der Oba­ma-Re­gie­rung an ei­ner kla­ren po­li­ti­schen Vi­si­on für die Zu­kunft des Na­hen Os­tens eben­so wie ei­ner mi­li­tä­ri­schen Stra­te­gie. Sie re­agiert stän­dig nur auf die wei­ter es­ka­lie­ren­de Si­tua­ti­on.“

Auch wenn die jüngs­ten Luft­ein­sät­ze kur­di­schen Kämp­fern et­was Er­leich­te­rung ver­schafft hät­ten, rei­chen sie nicht aus. „So­lan­ge sich die­ser Ein­satz nicht auch ge­gen das mör­de­ri­sche As­sad-Re­gime rich­tet, wird er we­nig Er­folg ha­ben, denn die sy­ri­sche Op­po­si­ti­on fürch­tet ja jetzt, dass Oba­ma As­sad gar nicht mehr stür­zen will“, er­klärt von der Os­ten-Sa­cken. „Oh­ne brei­te Un­ter­stüt­zung aus der sy­ri­schen Be­völ­ke­rung kann ,ISIS‘ nicht be­siegt wer­den.“

Der Kampf um Kobane October 1, 2014 | 02:40 pm

Gespräch zur Situation nicht nur in Irak und Syrien

Die Weltereignisse überschlagen sich täglich, wie derzeit etwa in der umkämpften syrisch-kurdischen Grenzstadt Kobane – demgegenüber ist das Audioarchiv, gerade in seinem Anspruch, Tondokumente über eine länger Zeit hinweg verfügbar zu machen, ein recht langsam funktionierendes Medium. Dennoch hoffen wir, dass es für möglichst viele Leute nützlich ist, wenn wir folgendes hörenswertes Radiogespräch zur Verfügung stellen:

In einer Gemeinschaftssendung von Shalom Libertad und Quergelesen am 23.09.2014 haben sich Stefan Negator und Wolfgang Seibert mit Danyal (Cosmoproletarian Solidarity) und Ramin über die derzeitige Situation im Nahen Osten unterhalten. Ausgehend von der derzeitigen Offensive des Islamischen Staats auf Kobane entwirren die vier die Kräftekonstellationen, Konfliktlinien und Machtverhältnisse dieses Schauplatzes des syrischen Bürgerkriegs. Insbesondere geht es auch um die Aufstellung und Zusammensetzung der kurdischen Gebiete, die machtpolitischen Grundlagen des IS, sowie die Interessen der Türkei, des Irans und anderer arabischer Staaten. Zuletzt haben sie darüber gesprochen, welche Bedeutung die Entwicklung des syrischen Bürgerkriegs für Israel hat und über die Interessen Deutschlands sowie die Reaktionen der deutschen Linken.

    Download: via AArchiv (mp3; MB; 1:43:26 h) | via Mediafire (zip; ~2 h)

Siehe auch: Syrien zwischen Bürgerkrieg, Glaubenskrieg des ISIS und kurdischer Autonomiebestrebung

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Nothilfe für jesidische Flüchtlinge, Nordirak September 30, 2014 | 01:38 pm

Das Video vermittelt einen Eindruck davon, unter welch widrigen Umständen diese Überlebenden des IS-Terrors nun gezwungen sind, den Winter zu verbringen. Was danach einmal wird, ist völlig ungewiss.

Bitte spenden Sie, Stichwort Nothilfe Sinjar! Herzlichen Dank!

Weitere Nothilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar September 27, 2014 | 10:01 pm

In Zusammenarbeit mit Alind und CPT versorgt Wadi  mit Hilfe Ihrer Spenden 88 jesidische Familien (ca. 600 Personen) mit dem Nötigsten. Die Familien sind vor den mordenden Banden des Islamischen Staates nach Norden in die Region um Dohuk geflohen und haben in einigen Rohbauten Zuflucht gefunden. Viele haben unterwegs Angehörige verloren und mussten Schreckliches mit ansehen und erleben. Nun naht auch noch der Winter und noch immer fehlt es an fast allem.

Vergangene Woche konnten wir den Menschen erneut weitere Hilfe bringen: Decken, Babybettchen, Kinderkleidung, kleine Zelte und Überlebens-Packs mit 11 verschiedenen Sorten Lebensmitteln wie Reis, Bohnen, Öl, Zucker, sowie 7 Hygiene-Artikeln, darunter Waschpulver, Shampoo, Seife.

Dies war möglich, weil wir auf unseren gemeinsamenen Spedenaufruf innerhalb von nur einer Woche fast 3000 Euro auf unser Konto eingegangen sind.

Die Menschen bitten dringend um mehr Decken – noch immer haben nicht alle eine, und die Nächte werden inzwischen kühl. Warme Kleidung wird auch benötigt … und vieles vieles mehr.

Daher unsere dringende BitteSpenden Sie bitte auch weiter, Stichwort Nothilfe Sinjar!

Eingehendes Geld wird umgehend vor Ort in dringend benötigte Hilfsgüter investiert und den Menschen gebracht.

Hunderttausende neue Flüchtlinge September 21, 2014 | 11:12 pm

Und ganz ungehindert produziert der Islamische Staat jeden Tag neue Flüchtlinge:

Meanwhile, the UN refugee agency said it was expecting hundreds of thousands more to arrive in Turkey.

The UNHCR said in a statement late Saturday that an estimated 70,000 Syrians crossed into Turkey within 24 hours on Friday and Saturday, and hundreds of thousands more are expected to arrive over the coming days.

“Turkish government authorities and UNHCR are preparing for the possibility of hundreds of thousands more refugees arriving over the coming days, as the battle for the northern Syrian city of Kobane (Ayn al-Arab in Arabic) forces more people to flee,” the statement said.

Quelle

Dringender Hilfsaufruf: Soforthilfe für Flüchtlinge aus dem Sinjar September 18, 2014 | 09:56 am

 

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Mobile Teams zur Unterstützung von Flüchlingen im Nordirak September 15, 2014 | 09:24 pm

 

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) hat einen Antrag von wadi bewilligt, um in der Region Dohuk und Zakho Flüchtlingsfrauen und Kinder mit geschultem lokalen Personal und mobilen Teams zu betreuen. Besonders werden die Mitarbeiterinnen von Wadi gemeinsam mit lokalen Partnern sich um jene yezidischen Mädchen und Frauen kümmern, die sexuellen Übergriffen und systematischem Missbrauch durch Milizionäre des Islamischen Staates ausgesetzt waren.

Gemeinsam mit der Organisation Alind leistet Wadi seit Ausbruch de Flüchtlingskatastrophe Nothilfe in verschiedenen Flüchtlingsunterkünften und unterstützt verschiedene lokale Organisationen mit Beratung und Wissenstransfer.

Gewalt gegen Jezidinnen – 5000 Frauen verschleppt und misshandelt September 11, 2014 | 01:15 pm

Ein Interview mit Radio Dreyeckland:

Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi berichtet aus dem kurdischen Nordirak über ein Land unter dem Schock der Gräuel des sogenannten “Islamischen Staates” (IS). Tausende von Jezidinnen wurden entführt – und viele Männer ermordet. Bei Anrufen lassen die Täter die Angehörigen erfahren, wie sie die Frauen misshandeln. Irakisch Kurdistan ist von Flüchtlingen überfüllt. 400 000 kamen alleine in einer Woche. Sie schlafen unter jeder Brücke, auf jeder Baustelle. 5 Personen müssen sich sich eine Decke teilen, 60 000 Flüchtlinge 10 Toiletten. Immerhin haben die Luftschläge der Amerikaner dazu geführt, dass der IS etwas an Boden verloren hat. Die Kurden werden ihren Teil des irak wohl zurückerobern. Den Rest müssten andere machen, insbesondere auch sunnitische Truppen.

Anhoeren

 

Majority in Iraqi Kurdistan oppose female genital mutilation September 10, 2014 | 08:17 am

The Guardian about a recent study conducted in Iraqi-Kurdistan showing the success of the campaign against FGM in Kurdistan :

 The majority of people in Iraqi Kurdistan think female genital mutilation (FGM) should be eradicated and blame traditional beliefs for its continued practice.

In the first survey to investigate attitudes towards FGM in Iraqi Kurdistan, conducted by a coalition of UN agencies and the Kurdish regional government, 68% of people, including religious leaders, said the practice should be eliminated, and almost the same number said it should be banned as a tradition.

IS-Blockade um Amerli gesprengt August 31, 2014 | 07:41 pm

Manchmal gibt es noch gute Nachrichten: Heute ist es Einheiten der irakischen Armee und kurdischen Peshmerga, unterstützt von der amerikanischen Luftwaffe, gelungen, den IS-Belagerungsring um die Stadt Amerli zu sprengen. Dort waren seit über zwei Monaten die schiitisch-turkmenischen Bewohner von IS-Jihafisten eigekesselt, wäre ihnen die Stadt in die Hände gefallen, hätten es ein weiteres Massaker an Tausenden gegeben:

Iraqi security forces and Shiite militiamen on Sunday broke a six-week siege imposed by the Islamic State extremist group on the northern Shiite Turkmen town of Amirli, following U.S. airstrikes against the Sunni militants’ positions, officials said.

Army spokesman Lt. Gen. Qassim al-Moussawi said the operation started at dawn Sunday and the forces entered the town shortly after midday.

Speaking live on state TV, al-Moussawi said the forces suffered “some causalities,” but did not give a specific number. He said fighting was “still ongoing to clear the surrounding villages.”

Breaking the siege was a “big achievement and an important victory” he said, for all involved: the Iraqi army, elite troops, Kurdish fighters and Shiite militias.

UN befürchten Massaker in Amerli August 24, 2014 | 10:26 am

In der nordirakischen Kleinstadt Amerli droht nach Einschätzung der Vereinten Nationen ein Massaker der sunnitischen Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) an der überwiegend schiitischen Bevölkerung. Der UN-Sondergesandte für den Irak, Nickolai Mladenow, sagte am Samstag in Bagdad, die Dschihadisten belagerten die Stadt seit fast zwei Monaten und die Lieferwege für Wasser und Lebensmittel seien abgeschnitten. „Die Lage der Menschen in Amerli ist verzweifelt und erfordert ein sofortiges Eingreifen, um ein mögliches Massaker an den Einwohnern zu verhindern“, sagte er laut Pressemitteilung.

Die Stadt liegt rund 170 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bagdad. Mladenow appellierte an die irakische Regierung, die Belagerung durch die Extremisten aufzubrechen und die Versorgung der „unsagbar leidenden“ Menschen zu ermöglichen. „Die irakischen Verbündeten und die internationale Gemeinschaft sollten mit den Behörden zusammenarbeiten, um eine humanitäre Tragödie zu verhüten“, sagte er.

Quelle

A Year after the Poison Gas Attacks on Ghouta in Syria August 21, 2014 | 08:47 am

Dossier zum Jahrestag der Giftgasangriffe auf die Ghoutas in Syrien

Gemeinsam mit der syrischen Partnerorganisation Al Seeraj hat WADI ein umfangreiches Dossier über die Giftgasangriffe in den Vororten von Damaskus erstellt, denen vor einem Jahr über 1300 Menschen zum Opfer fielen.

Dieses Dossier enthält Interviews mit Augenzeugen und Überlebenden, Hintergrundinformationen über die Lage in Syrien heute und erinnert an die deutsche und europäische Beteiligung bei der Herstellung von Chemiewaffen in Syrien, dem Irak und Libyen. Außerdem enthält es Stellungnahmen von Überlebenden der Giftgasangriffe auf die irakisch-kurdische Stadt Halabja.

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A Year after the Poison Gas Attacks on Ghouta in Syria: A Dossier

An extensive dossier on the poison gas attacks in the suburbs of Damascus last August has been complied by WADI in cooperation with our Syrian partner organization Al Seeraj. More than 1,300 peoples died in the attacks.

This dossier include interviews with witnesses and survivors, background information on the situation in Syria today, as well as forgotten details about the German and European involvement in the production of chemical weapons in Syria, Iraq and Libya. Comments from survivors of the poison gas attack on the Iraqi Kurdish town of Halabja are included as well.

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Jihad August 20, 2014 | 05:23 pm

Leon de Winter über den Islamischen Staat:

Heutzutage erscheinen diese Horden nicht zu Pferde, sondern in Geländewagen und mit Granatwerfern, aber noch immer bebt die Erde, wenn sie kommen. Sie hissen schwarze Fahnen und lieben den Tod mehr als das Leben; aber erst, nachdem sie vom Fleisch unterjochter Frauen gekostet haben. Sie sprengen Statuen, Kirchen, alles, was ihnen in die Hände fällt: Die Würde des anderen wird nicht respektiert. (…)

Der englische Philosoph, Schriftsteller und Kulturkritiker George Steiner hat einmal bemerkt, dass die Juden gehasst werden, weil sie das Gewissen und das Ideal einer moralischen und ethischen Vervollkommnung erfunden haben. Die Menschheit hasst sie dafür, weil sie immer wieder versucht, diese moralischen Forderungen zu erfüllen, aber immer aufs Neue scheitert. Sie scheitert, weil niemand diesen hohen moralischen Geboten gerecht werden kann. Der islamische Dschihad umgeht dieses existentielle Problem.

Er erlaubt den Gläubigen, die Stimme der Vernunft und des Gewissens abzuschalten. Sie können nunmehr rohe sexuelle Gewalt ausüben. Die Stimme der Horden ist die Stimme orgiastischer Lust. Diese Horden schlachten Männer und Jungen ab und machen Mädchen und Frauen zu Sexsklavinnen. Die Menschen sind wieder so schutzlos, wie sie es Zehntausende von Jahren waren, bevor wir das Menschenopfer abschafften und mit dem langsamen und schmerzhaften Prozess begannen, unsere grausame Natur zu überwinden.

Der Dschihad hat so viel Macht, weil er die mühsam errungenen Beschränkungen ausschalten kann, die wir im Laufe des Zivilisationsprozesses verinnerlicht haben. Der Dschihad bringt der Welt den ultimativen Kämpfer, der keinerlei Schranken mehr kennt. Diese Leute brauchen kein politisches oder religiöses Programm. Ihre Triebkraft ist keine soziale oder ökonomische Benachteiligung. Ihre absurde Vorstellung eines weltumspannenden Kalifats ist ebenso ein Vorwand wie all die anderen unsinnigen Ideen, die die Tötung von Ungläubigen verlangen, damit ein Paradies der reinen Gläubigen entstehen kann. Nein, es geht nur um den Wunsch, zu vergewaltigen und zu zerstören. Unsere Kultur hat einen Namen dafür: das Böse.

 

Too little, too late August 20, 2014 | 12:52 pm

Kurdish organizations and individuals have stepped in to fill the shortfall in foreign aid for Yezidi Kurds in the Kurdistan Region.

“Too little too late,” said Tineke Ceelen of the Dutch aid organization Stchting Vluchteling about the aid offered to the Yezidis, at the end of her recent visit to the region.

She visited stranded Yezidi refugees in the Duhok area and in Syria, and wondered “how it is possible that with so many aid workers around, so little is showing. Where are the tents, the waterbags? There is aid, but too little.”

Around 100,000 Yezidis fled from the Shingal region to Kurdistan, mainly to the area of Kurdistan’s third largest city, Duhok, which was already housing around 500,000 Kurds from Syria.

Quelle

Help the Displaced Yazidi People from Sinjar! August 17, 2014 | 09:57 pm

Representatives of three human rights non-governmental organizations (NGOs), a German-Kurdish organization Wadi, a U.S. based international organization Christian Peacemaker Teams (CPT), and Duhok based Alind Organization, conducted a two day visit on 15 and 16 August, 2014, to areas in the Duhok Governorate of Iraqi Kurdistan where Yazidi Iraqis who fled the violence of the Islamic State (IS) forces from the Shangal (Sinjar) area are now staying. The representatives spoke with an official at the Peshabur (Faysh Khabur) Iraqi-Syrian border crossing, who estimated that since 5 August more than 100,000 people came in seeking refuge.

The representatives observed Yazidi families camping out under make-shift tents along the roads throughout the area, under highway overpass bridges, or in the open sided concrete buildings being constructed. They visited the displacement camp for estimated 2,000 (no official numbers are known) people in the Khanke municipality near the town of Semel, and the Bajet Kandala Refugee Camp, near the Peshabur crossing. At these camps they spoke with over 50 displaced persons and observed the current living conditions. The interviewed people shared many common experiences. Families reported men in their family killed and women raped or kidnapped by IS forces, escaping to Mount Shangal, watching relatives die for lack of food and water and suffering extreme heat exposure. Most of them arrived in the Duhok Governorate, after a combination of walking and being transported in trucks or wagons through the Kurdish controlled parts of Syria. They appeared deeply traumatized, and spoke of shame and despair about their future. The majority of the interviewees said they feared to stay in Iraq and wanted to emigrate to Europe, the U.S.A. or Canada.

Khanke camp has been set up on a field next to a small town to care for the rapid influx of the displaced Yazidis. More than 100 white UNHCR tents are spread around a large field. People sat in the shade of the tents on cardboard or dusty mats. A local organization has delivered mattresses to a small portion of the residents. There were no water systems for consumption or bathing near the tents. Residents hauled water in buckets from a local school, but had bottles of water for drinking. According to the residents there were only two latrines. Local people of the town served the residents of the camp a warm meal about 5 PM, consisting of rice and bulgur. Apart from one police car, there appeared to be no security system for the camp, which might put especially women and Children in risk of abuse. People are in dire need of sufficient sanitation system, food, vitamins, medical attention as well as administration and security.

Bajet Kandala Refugee Camp, situated just several kilometers from the Peshabur border crossing was meant to serve as a reception/transit camp for the Syrian refugees. In an older portion of the camp the visiting human rights workers saw canvas shelters, electricity, latrines, and water spigots. The other part, filled with several hundred white tents, has not been finished yet and the representatives have seen the ongoing enlargement. Residents of the new part, mostly families, had to cross a highly trafficked road to the rest of the camp to haul buckets of water and get a tray of what appeared to be subsistence amounts of cooked food, consisting mainly of rice.

According to the administrator of the camp, a representative of the Kurdish Regional Government (KRG), around 20,000 people resided there as of 16 August. The camp is run by a KRG related agency that appeared to be overloaded and overwhelmed with the amounts of people present and still arriving to the camp daily. A 15-member family sitting under a make-shift shelter at the side of the camp told the NGO’s representative that they had not eaten for three days. No international aid agencies were present at the camp.

CALL TO ACTION

Wadi, Christian Peacemaker Teams and Alind, as international and Kurdish civil society organizations, call on the United Nations and all international aid agencies, government and non-governmental bodies to:

Help the Yazidi people of Shangal!

The Kurdistan Regional authorities along with local communities are doing much to provide help for those in need, but the region is overwhelmed by the enormity of the influx of the hundreds of thousands displaced Yazidis, Christians, Shabaks, Turkmen, Arabs and others fleeing the horrific violence perpetuated by the Islamic State forces.

We ask the Iraqi government to act quickly and provide financial support from the central budget and try to find and release the missing persons, especially the women, remembering that Iraq signed resolution 1325 UNSCR in 2013 which calls on governments to protect women and children in conflict.

We urge the UN and other aid agencies to act quickly to provide necessary infrastructure and basic needs and services, such as food, sufficient sanitation systems, medical care, and protection to people in the camps as well as to people needing shelter and housing outside of the camps.

We urge nations of the world to open their borders for those displaced by violence and to provide a process for them to immigrate and the financial and legal assistance needed.

Biji Israel & Kurdistan! August 16, 2014 | 06:02 pm

Freiheit für Kurdistan! Solidarität mit Israel! Nieder mit dem islamischen Staat!
„Der Rest der Welt schaut weg. An einem einzigen Tag haben IS-Terroristen mehr als 2000 Yeziden in Singal getötet, aber die ganze Welt sagt ‚Rettet Gaza, rettet Gaza’!“
– Karim, yezidischer Kurde aus dem Irak (Quelle: The New Yorker, 07.08.14)
Tausende YezidInnen sind in nur wenigen Tagen der islamistischen Armee „Islamischer Staat“ zum Opfer gefallen. Unter schweren Kämpfen konnten zwar einige wenige YezidInnen in die kurdischen Autonomiegebieten in Syrien evakuiert werden, doch gibt es keinerlei Zweifel, dass der Terror der ISIS weitergehen wird: In erster Linie gegen die KurdInnen in Rojava und gegen die KurdInnen im Irak. Erst kürzlich wurden 80 YezidInnen durch die Milizen der ISIS hingerichtet, nachdem sie sich geweigert hatten, zum Islam zu konvertieren. Nur durch die geeinte Kraft der kurdischen KämpferInnen und der Truppen der YPG/HPG konnte die ISIS vorerst zurückgedrängt werden.

Die gleichen Jihadisten, die vor wenigen Wochen Juden und Jüdinnen in ganz Europa brutal angegriffen haben, haben in den letzten Tagen in Deutschland YezidInnen und syrische ChristInnen attackiert. Im vergangenen Monat haben weltweit abertausende Menschen gegen den Krieg in Gaza und den Staat Israel demonstriert. Ein vergleichbarer Aufschrei blieb aber aus, als das Schicksal der Hundert Tausenden ChristInnen und YezidInnen an die Öffentlichkeit gelangte. Empörung regt sich vielerorts offenbar nur, wenn man Israel die Schuld an der Misere geben kann.

Israel ist von der Ausweitung des jihadistischen Terrors in der umliegenden Region ebenso bedroht, wie ethnische und religiöse Minderheiten und moderate politische Kräfte: entweder durch ihre bloße Existenz oder ihre Weigerung, sich dem Diktat der ISIS zu unterwerfen. ISIS ist eine massenmörderische Organisation, deren Ziel die Etablierung eines islamischen Kalifats und die Vernichtung aller Menschen ist, die nicht ihrer wahnhaften Ideologie entsprechen. Auch in Gaza kämpfen bereits ISIS-nahe Truppen auf Seiten der Hamas. Auch dort haben sie ihre Absicht kundgetan die „barbarischen Juden“ töten zu wollen und planen die Zerstörung des jüdischen Staates.

Aus der Erfahrung des Nationalsozialismus sollte klar sein, dass derartig wahnhafte Vernichtungsphantasien ernst zu nehmen sind und nicht allein mit diplomatischen Mitteln aufzuhalten sind. Ebenso muss klar sein, dass langfristiger Frieden erst  herrschen wird, wenn die ISIS militärisch vollständig niedergerungen wurde.

Allerdings darf der Iran im Kampf gegen den „islamischen Staat“ kein Verbündeter sein. Das iranische Regime nützt den Vormarsch der ISIS um sich als Bündnis- und Dialogpartner im Kampf gegen den islamistischen Terror darzustellen. Jedoch hat das iranische Regime auch unter dem neuen Präsidenten Hassan Rohani mehrfach den Holocaust geleugnet, droht Israel weiterhin mit Vernichtung und bleibt der Hauptfinanzier des weltweiten Terrorismus.
Die „Democratic Party of Kurdistan“ (PDK-I), die mit ihren Truppen an den Kämpfen gegen ISIS im Nordirak beteiligt ist, muss sich nicht nur vor den Jihadisten in Acht nehmen, sondern auch vor den iranischen Revolutionsgarden, die das iranische Regime jüngst in den Irak geschickt hat, um die irakische Zentralregierung zu verteidigen. Der Iran versucht Druck auf die Truppen auszuüben und verbreitet Propaganda gegen Kurden und Israelis, da er die Etablierung einer proisraelische Öffentlichkeit im Nahen Osten verhindern möchte.

Der wichtigste Verbündete auf den die kurdischen Einheiten im Kampf gegen diese Barbarei zählen können ist der israelische Staat. Israel und die KurdInnen haben eine lange Geschichte der politischen und militärischen Zusammenarbeit. Kürzlich gab ISIS in einem Propaganda-Video bekannt, dass sie planen, erst Jordanien und dann Jerusalem einzunehmen, wo 150.000 KurdInnen leben. Israel und die KurdInnen sehen sich mit ein und dem selben Gegner konfrontiert, den es zu stoppen gilt. Alle vernünftigen politischen Kräfte müssen ihre Differenzen begraben, um der massenmörderischen Eskalation im Nahen Osten ein Ende zu setzen.

Die arabischen Despoten konnten lange Zeit auf den Antisemitismus der Bevölkerung bauen. Die KurdInnen in der Region wissen aber längst, dass die größte Gefahr für den Nahen und Mittleren Osten nicht Israel ist, sondern der jihadistische Terror!

Krieg dem „islamischen Staat“!

Biji Kurdistan! Biji Israel!


von Basisgruppe Politikwissenschaft & exsuperabilis.blogspot.com

Yazidi fates August 16, 2014 | 04:40 pm

There are so many stories to tell in this Jihadist nightmare unfolding on the fringes of Iraqi Kurdistan. These are just some fates we learned about in and around Khanki Camp near Duhok.

Hundreds of children like her were taken by IS as slaves. She just survived by chance, her father said.

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10 days ago the sister of this lady committed suicide because IS terrorists tried to rape her. Today she joined WADI and Aland team to help the refugees. The situation is unbearable for thousands of girls, women and children.

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This family told us they were already waiting for three days in the shadow of a building near the camp, hoping to receive a tent by UN or government.

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She was born 2 days ago. Her mother was pregnant when she crossed Shangal mountain. In Khanki Camp for the Yazidi people there is no service from the government or the UN. The supply situation is difficult.

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Very sweet kids in a very terrible situation in Khanki Camp near Duhok / Iraqi Kurdistan.

Please make sure we can help at least some of these poor and innocent people.
Please donate for the refugees in Kurdish Northern Iraq!

WADI e.V.
Reference: “Emergency aid”
Account number: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602?
BIC: PBNKDEFF

or PAYPAL

Supporting the refugees August 15, 2014 | 03:06 pm

In cooperation with Christian Peacemaker Teams, WADI is assessing the situation and providing aid to refugees in Duhok. They are mainly Yazidis who escaped the Islamic State from Sinjar. Our partner organization in the region, Alind, is assisting this mission.

When we arrived in Duhok city we were shocked by this huge number of refugees who are virtually everywhere: under bridges, in construction sites, under trees, behind cars – in any shadow there are people who found a place to stay.

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Please donate for the refugees in Kurdish Northern Iraq!
Each donation will directly benefit the people in distress.

WADI e.V.
Reference: “Emergency aid”
Account number: 612 305 602
Bank: Postbank Frankfurt
BLZ: 500 100 60
IBAN: DE43500100600612305602?
BIC: PBNKDEFF

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