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Mitschnitt des Vortrags “Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR. Zur notwendigen Selbstkritik des Antifaschismus” von Harry Waibel in Stuttgart

Einst waren sie Staatsgeheimnis, bis heute werden sie verleugnet und verdrängt: Mittlerweile sind über 8000 neonazistische, rassistische und antisemitische Propaganda- und Gewalttaten in der DDR belegt. Seit 1990 gab es über 250 Tote und tausende Verletzte durch rechte Gewalttaten und die Täter kommen, gemessen an der Einwohnerzahl, im Verhältnis 3:1 aus dem Osten. Die antifaschistischen Kräfte vermochten bisher nicht, auf diese Entwicklung nennenswerten Einfluss zu nehmen. Höchste Zeit für Selbstkritik antifaschistischer Theorie und Praxis.


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Bericht vom Treffen des BAK Shalom in Kassel: Generationenwechsel, Empowerment, Bildungsarbeit

Am 17. Oktober fand in Kassel im Rahmen des Verbandswochenendes der Linksjugend [‘solid] das 26. Bundestreffen des Bundesarbeitskreises (BAK) Shalom statt. In seinem mittlerweile achten Jahr seines Bestehens stand das Treffen ganz im Zeichen des Generationenwechsels der Mitglieder. Außerdem wurden erste Absprachen zur Vorbereitung des Bundeskongresses des Jugendverbandes im nächsten Jahr getroffen sowie kommende Bildungsveranstaltungen geplant.


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Bericht & Mitschnitt des Vortrags “Türkischer Antisemitismus & Nationalismus” mit Ismail Küpeli

In vielerlei Hinsicht bleiben die gegenwärtigen fundamentalen Veränderungen in der Türkei unverstanden, wodurch es oftmals zu einer Verharmlosung des von der AKP propagierten Islamismus und des damit einhergehenden Antisemitismus mitsamt seinen Auswirkungen auf die Verhältnisse in Deutschland kommt. Um die Verbindungen und Übergänge des türkischen Nationalismus zum Antisemitismus zu skizzieren, hat der Landesarbeitskreis (LAK) Shalom Berlin am 19. Oktober den Politikwissenschaftler und Journalisten Ismail Küpeli zu einem Vortrag in die Schankwirtschaft Laidak eingeladen. Er kritisiert, dass die ideologischen Auswüchse des türkischen politischen Islam viel zu wenig Beachtung finden. Oftmals fehlt in der gegenwärtigen Einordnung der Entwicklungen in der Türkei der Blick auf das große Ganze – wie etwa die Geschichte des türkischen Nationalismus und die Position der Türkei zwischen Europa und dem arabischen Raum. Moderiert wurde die Veranstaltung von Alexander Nabert.


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Mitschnitt der Veranstaltung mit Olaf Kistenmacher in Esslingen am Neckar: „Israel ist an allem schuld“ – Warum der Judenstaat so gehasst wird

Laut einer EU-Umfrage sahen 2010 65 Prozent der Deutschen in Israel eine »Gefahr für den Weltfrieden«. Zwei Jahre später schrieb Günter Grass in der Süddeutschen Zeitung, die »Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden«, und bekam dafür Beifall von ganz links bis rechtsextrem. Der Hass auf Israel wird gern mit der Politik der jeweiligen Regierung des jüdischen Staats erklärt. Doch warum richtet sich die Feindschaft aktuell nicht gegen das Nachbarland Syrien und gegen den „Islamischen Staat“ oder gegen die EU, an deren Außengrenzen so viele Menschen sterben? Der Vortrag wird die verschiedenen Wurzeln der Israel-Feindschaft in Deutschland ausloten: als Folge unbewusster Schuldgefühle wegen der Shoah
und als Konsequenz von seit über hundert Jahren bestehenden judenfeindlichen Vorstellungen.


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Mitschnitt der Veranstaltung “Waren wir nicht alle irgendwie Opfer?” mit Clemens Heni in Osnabrück

Seit vielen Jahren greift eine »Selbstversöhnungsrhetorik« in Deutschland um sich. Viele Deutsche sehen sich als Opfer, sowohl der Nazis wie der Alliierten oder »der Moderne«, die an Auschwitz Schuld sei. Diese »Heideggerisierung« setzte schon unmittelbar nach 1945 ein. Doch ein Blick in die aktuelle internationale Forschung zeigt noch viel mehr: Wie wird heute an die Shoah erinnert und in welcher Beziehung steht eine Universalisierung des Holocaust, durch die es nur noch Opfer geben soll, zum Antisemitismus?


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Bericht vom Bundestreffen in Bremen: Gegen den deutschen Erinnerungsnationalismus

Am Wochenende vom 27. bis 29. März fand das Verbandswochenende der Linksjugend [‘solid] statt. Dort trafen sich die verschiedenen Arbeitskreise des Jugendverbands, so auch der Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom. Für den BAK Shalom war es das 25. bundesweite Treffen seit 2007. Neben der internen Arbeitsorganisation stand die Vorbereitung des kommenden Bundeskongresses der Linksjugend auf dem Plan. Weitere Schwerpunkte des Treffens waren die Kritik am deutschen Erinnerungsnationalismus sowie Antisemitismus im Fußball.


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Neuer Landessprecher*innenrat gewählt

Bericht von der BAK Shalom AG Nordrhein-Westfalen von der Landesmitgliederversammlung der Linksjugend [‘solid] NRW
In NRW herrschen sowohl im Landesverband der Partei als auch im Jugendverband ein grundsätzlich anderes politisches Klima als in anderen Bundesländern, weshalb sich auch die Aufgaben einer BAK Shalom-AG etwas anders gestalten. Während es in anderen Landesverbänden möglich ist, sich in Kooperation mit Partei und Jugendverband auf Bildungsarbeit zu Themen wie Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressive Kapitalismuskritik zu konzentrieren, muss eine AG in NRW auch in besonderem Maße dem Antisemitismus in der Linken und der Linksjugend den Kampf ansagen.


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Mitschnitt des Vortrags von Stephan Grigat “Der Mufti & die Stalinisten. Zionistische und antizionistische Linke in Israel” vom 1.12. in Berlin

Aus der Erfahrung, dass Israel-Feinde in Deutschland sich stets auf gewisse Fraktionen der israelischen Linken beziehen, soll die Frage gestellt werden, wie der linke Antizionismus vor dem Hintergrund der Grundintention des Zionismus charakterisiert werden kann. In welchem Verhältnis stehen zionistische und antizionistische Linke im jüdischen Staat? Wie beeinflusst die Geschichte der Israelischen Kommunistischen Partei oder der antizionistischen Matzpen aktuelle Positionierungen der Linken? Welche Rolle spielt die israelische Linke für die europäische Nahost-Debatte und welche Funktion haben die antizionistische Linke und eine linkszionistische Kritik für die israelische Gesellschaft?


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Bericht vom 24. BAK-Treffen in Leipzig: Großes Interesse am BAK Shalom – Ernüchterung über Zustände in Nordrhein-Westfalen

Vom 12. bis 14. September fand das interne Verbandswochenende der Linksjugend [‘solid] in Leipzig statt. In diesem Rahmen tagte auch der Bundesarbeitskreis (BAK) Shalom. Im Zentrum des Treffens stand die Auswertung der innerparteilichen Auseinandersetzung über die antisemitischen Vorfälle unter Beteiligung der LINKEN, zu denen es im Zuge der militärischen Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas in diesem Sommer kam.


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Bericht vom 23. BAK-Treffen in Kassel: Generationenwechsel und Veränderungen im Jugendverband standen im Mittelpunkt

Am Wochenende vom 25. bis 27. April 2014 fand in Kassel das Verbandswochenende der Linksjugend [‘solid] statt, in dessen Rahmen sich üblicherweise auch die Bundesarbeitskreise treffen. Für den BAK Shalom war dies das mittlerweile 23. Bundestreffen. Es stand im Zeichen des Generationenwechsels und sich ändernder Verhältnisse im Jugendverband.
Der BAK Shalom im Generationenwechsel
Mit der Frage, welche […]


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Bericht und Mitschnitt des Vortrages von Stefan Gärtner “Deutschland total. Thesen zum demokratischen Faschismus”

Am 27.03.2014 referierte Stefan Gärtner auf Einladung des Bundesarbeitskreises Shalom und der Basisgruppe Frankfurt der Linksjugend [‘solid] vor etwa 80 Zuhörenden im Café KoZ in Frankfurt am Main zum Thema „Deutschland total. Thesen zum demokratischen Faschismus“. Nach einer kurzen Einführung in die vom Herausgeber der Zeitschrift konkret Hermann L. Gremliza aufgestellten Thesen zum demokratischen Faschismus, […]


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Mitschnitt des Vortrags von Thomas von der Osten-Sacken: “Syrien – Katastrophe ohne Ende?”

„Wer sind und was wollen die verschiedenen Akteure? Wer kämpft gegen wen? Welche internationalen Interessen treffen in dem Konflikt aufeinander? Wie ist das Agieren Russlands, des Iran, der USA einzuschätzen? Welche Bedeutung hat das alles für Israel? Haben die Menschen in Syrien noch Aussicht auf den Sturz des Regimes? Und ist überhaupt noch etwas übriggeblieben […]