beitrag von dissonanz

Es geht weiter, auf dissonanz.net

          Das hier vor einigen Jahren begonnene Blog wird, nach längerer Pause, ab heute auf dissonanz.net fortgesetzt. Dieses ältere Blog bleibt zunächst erhalten, einige Beiträge werden weiterhin abrufbar sein.      


beitrag von dissonanz

Thomas Bernhard: Gehen

Thomas Bernhard wäre diese Woche 80 Jahre alt geworden. Anlässlich dessen sendete der Nordwestrundfunk heute eine neue Hörspiel-Produktion von Radio Bremen. Unter der Regie von Barbara Schäfer spricht der österreichische Schauspieler Johannes Silberschneider Bernhards Erzählung “Gehen” von 1971. Ein Mitschnitt der Sendung findet sich hier.    


beitrag von dissonanz

Zum Begriff der Konsequenz

“Konsequenz (von lateinisch consequi folgen, erreichen) ist eine – oft zwingende, mindestens jedoch mögliche – Folgerung. […] Formallogisch beschrieben ist eine Konsequenz eine Beziehung zwischen im einfachsten Fall zwei Sätzen, etwa: wenn A (der Fall ist), dann (muss oder wird vermutlich oder kann) B (der Fall sein). Die Beziehung zwischen den durch die Sätze A […]


beitrag von dissonanz

Still alive…

Nachdem hier leider lange, all zu lange, große Stille herrschte, hier ein kurzes Lebenszeichen. War ich in der letzten Zeit viel mit anderen Dingen beschäftigt, die mich vom Schreiben für das Blog abhielten, werde ich in den nächsten Wochen wieder den ein oder anderen Beitrag verfassen – für den Fall jedenfalls, dass mein elaborierter 5-Wochen-Plan […]


beitrag von dissonanz

Armer, kleiner Deutscher vs. “die Wolkenschieber des Zeitgeistes”

Dass Martin Walsers Festrede zur Eröffnung der Ernst-Jünger-Ausstellung in Marbach ausgerechnet von der Süddeutschen Zeitung einen Ehrenplatz auf der ersten Seite des Feuilletons zugewiesen bekommt, verwundert nicht weiter. Macht die SZ doch allzu oft deutlich, dass von ihr nichts anderes zu erwarten ist, als billige Reproduktion dessen, was deutscher Geist in den kluggeredeten Köpfen angeblicher […]


beitrag von dissonanz

Ibsens Dramen: bürgerliche Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft

In den Dramen Henrik Ibsens zeigt sich anschaulich die Auseinandersetzung mit den Versprechen des Liberalismus und ihrer fehlenden Einlösung. Stets scheitern die Figuren daran, für sich oder andere die Ideale und Versprechungen einzulösen, an die sie glauben. Stets wird für den wirtschaftlichen Erfolg das private Glück oder das Menschliche aufgegeben. Selber aber noch zu sehr […]


beitrag von dissonanz

Walser, Schweinsteiger und die Deutschen

Einst sprach man in Deutschland bedeutungsvoll vom Kniefall Brandts in Polen, heute schreibt Martin Walser, der Schriftsteller der Deutschen, vom Kniefall Schweinsteigers in Südafrika. Man kann es darauf schieben, dass Martin Walser nur wieder einmal in der Zeitung stehen wollte. Man kann es als trivial oder einfach nur bescheuert bezeichnen, dass Walser nun versucht sich […]


beitrag von dissonanz

Bildungsbürgertum und Theater

Theaterbesucher sind in ihrer überwiegenden Mehrheit stets unerträglich. Die, die es sich leisten können, gehen alle paar Monate fein herausgeputzt mit angestrengt interessierter Miene in ein Theater ihrer Nähe, um je nach Zeitpunkt der Vorstellung entweder vorher oder nachher noch gemütlich im Restaurant zu speisen und sich in der Pause einen Sekt zu genehmigen. Statt […]


beitrag von dissonanz

Shakespeare’s Merchant of Venice: Is it anti-semitism?

Nachdem zwei Personen aus meinem Umfeld unterschiedliche Einschätzungen vertreten haben bezüglich der Frage, ob Shakespeare’s Stück “The Merchant of Venice” (“Der Kaufmann von Venedig”) antisemitisch sei oder nicht, kam ich nicht umhin, es auf diesen Aspekt hin zu lesen. Und – oh Wunder – das Ergebnis ist bei weitem nicht so eindeutig, wie erhofft. Während […]


beitrag von dissonanz

“Das ist Philosophie?”

“Du machst genau was?” fragte er mich. “Ich bin praktisch nichtpraktizierender Philosoph.” Ich fand, das hörte sich gut an. WC war vielleicht anderer Ansicht. “Praktisch nichtpraktizierender Philosoph?” fragte er. “Und das heißt was?” “Ganz einfach, ich praktiziere nicht, also man könnte sagen, ich denke nicht nach.” “Aha.” Es klang nicht uninteressiert. “Und das bringt was?” […]


beitrag von dissonanz

Von A wie Ableton bis Z wie Zwischennutzung

Nach einem kurzen Eintrag zu Lost and Sound jetzt hier die genauere Rezension des Buches von Tobias Rapp. Ein Buch über Techno-Clubs in Berlin schreiben? Das klingt zunächst wie etwas zwischen Reiseführer und Drogenbericht. Doch bei Tobias Rapp sieht das dann doch deutlich anders aus. In “Lost and Sound – Berlin, Techno und der Easyjetset” […]