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“Die Bruchlinien gehen mitten durch Kurdistan” August 7, 2015 | 09:09 am

Interview von Radio Dreyeckland mit Thomas v. der Osten-Sacken zur aktuellen Lage in Kurdistan

Kurz nach seiner schweren Wahlniederlage aber noch immer mit einer ihm freundlichen Regierung provisorisch im Amt hat der türkische Präsident Tayyip Erdogan die Notwendigkeit eines Kurdenkrieges erkannt. Seither jagen sich die Luftangriffe, insbesondere gegen Lager der Partei der Arbeiter Kurdistans (PKK) im Nordirak und werden in der Türkei reihenweise AktivistInnen der prokurdischen Partei der Demokratie der Völker (HDP) festgenommen. Gegen die beiden Co-Vorsitzenden der Partei wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet usw. Nun, wie sieht das aus der Sicht von Irakisch Kurdistan aus, wo die Bomben runterkommen, wenn auch bislang nicht überall. Der Präsident der Autonomen Region Irakisch Kurdistan, Masud Barzani ist schon mal auf Distanz zur PKK gegangen und forderte sie auf, zur Vermeidung ziviler Opfer bei den Luftangriffen sein Land zu verlassen. Allerdings denken nicht alle in Kurdistan so wie Barzani. Radio Dreyeckland fragte Thomas von der Osten-Sacken von der Hilfsorganisation Wadi, die seit über 20 Jahren Projekte in Irakisch Kurdistan und anderen Ländern des Nahen Ostens durchführt.

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Irakisch-Kurdische Delegation besucht Diyarbakir, um über lokale Demokratie zu lernen April 16, 2015 | 09:58 pm

Um aus den positiven Erfahrungen der Nachbarn in der Region zu lernen, organisierten WADI und das kurdischen Institut für Wahlen (KIE) die Delegationsreise nach Amed als Pilotprojekt der Initiative für lokale Demokratie in Irakisch-Kurdistan. Während ihres Aufenthalts in Amed, führte die Delegation Gespräche mit vielen lokalen Entscheidungsträgern einschließlich des Co-Bürgermeisters Firat Anli, den Co-Bürgermeistern der Sur und Payas (Kayapinar) Gemeinden, hochrangigen Vertretern der Union der Südost-Gemeinden (GABB ), dem Kongress der Demokratischen Gesellschaft (DTK) und der Demokratischen Partei der Regionen (DBP), sowie Mitgliedern der Jugendbewegung des DTK und DBP. Die irakischen Aktivisten diskutierten mit den lokalen Politikern unter anderem über Selbstverwaltung, Gleichstellung der Geschlechter, Bildung und die Rolle der Jugend in der Gesellschaft. Die Delegation erfuhr, dass die gegenwärtige lokale Demokratie in Amed auf freien und demokratischen Wahlen für Vertreter vor Ort fußt, auf engen Beziehungen zwischen den Menschen und der lokalen Führung, einer gleichberechtigten Rolle von Frauen in Führungspositionen und der Beteiligung der Jugend in Entscheidungsprozesse.

Die Delegation besuchte außerdem das lokale Sozialzentrum Sumer Park, die lokale Frauenakademie und zwei Kulturzentren – das Dicle Firat Kultur- und Kunstzentrum, ein bekannter Treffpunkt für die Künstler aus Amed und das Cegerxwîn Kulturzentrum in der Payas Gemeinde, das als lokales Zentrum für Bildung und Aufklärung wirkt. Die Delegation besuchte auch die Rojava (Syrisch-Kurdistan) Hilfe und Solidarität Vereinigung und betonte dort die wichtige Bedeutung der Solidarität mit den kämpfenden Kurden und Kurdinnen in Kobani und Rojava. Im Anschluss an den Besuch der Delegation, drückte Co-Bürgermeister Anli seine Freude am Empfang der Delegation aus und sagte, er hoffe auf eine starke Beziehung für die Zukunft.

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Die neuen Imperien March 9, 2015 | 11:59 am

Über neue Reiche in Asien schreibt Thomas v. der Osten-Sacken:

Auch in Raqqa, der Hauptstadt des IS-Terrorkalifats, ebenso wie in Teheran, arbeitet man mit Hochdruck an der Wiederherstellung untergegangener Imperien, sei es das arabische Kalifat oder das persische Weltreich. Untereinander mögen sich die neuen Reichsgründer im Krieg befinden, weltanschaulich herrscht unter ihnen Einigkeit, dass die alte globale Ordnung, die der Westen, allen voran die USA und Israel, der Welt angeblich zu ihrem Unheil diktiert habe, nun an ihr Ende gekommen und dem Untergang geweiht sei.

Grübeln Experten in westlichen Hauptstädten noch, ob es dem Iran, der Türkei oder auch Russland nicht vor allem um »legitime Sicherheitsinteressen« gehe und wie im Nahen Osten, der droht, zu einer einzigen failed region zu werden, entlang ethnischer oder konfessioneller Grenzen neue Staaten geschaffen werden könnten, denkt und plant man in Westasien längst wieder in imperialen Großräumen.

Mit unterschiedlichem Erfolg: Während Erdo­?ans neoosmanisches Projekt bislang wenig außenpolitische Erfolge vorzuweisen hat und vor allem massive Repression im Inneren legitimiert, expandiert der Iran mit atemberaubender Geschwindigkeit in der Region.

No Friends but Iranians February 5, 2015 | 10:52 pm


IN MEMORIAM REYHANEH JABBARI (†2014)

He who does not speak of the Iranian Regime
shall remain silent on matters of the Islamic State.

„Under the Iranian president Hassan Rouhani, more people are executed than under his predecessor Ahmadinejad. Everyone is looking at ISIS and their barbaric deeds. The only difference to the Iranian regime: ISIS is proud of its murders, Iran is executing them surreptitiously behind prison walls and cowardly denies them. The world has to understand that a dialogue with this regime of murderers in impossible.
Only pressure helps.“

(Fariborz Jabbari, uncle of Reyhaneh Jabbari
who was executed by the Iranian regime in October 2014)


Theses on the Syrian Desaster
August - December 2014
I      The Role of the IRI in Iraq & Syria
II     Assad and the Islamic State
III    Iran's "boots on the ground"
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No Friends but Iranians,
Qassem Suleimani (3rd from left),
commander of the Quds force of the Iranian Revolutionary Guard Corps (IRGC),
posing with a group of Peshmerga in Iraqi Kurdistan

A losing war January 24, 2015 | 12:54 am

Erdogan and his comrades have always won. But they are always tense. Often, they look pensive and unhappy. They are angry, always ready to pick a fight. Full command over nearly one half of Turkey will not satisfy them. They want to win the other half, the half they privately envy, the same half that smartly teases them and laughs at their childish [Islamic] cause. That half—the human half—enjoys living life, defends the right to sin, and does not want to create a fake country, ostensibly dry and sin-free, but really a half-wet and sinful land. The AKP’s leaders secretly know that theirs is a losing war, despite impressive victories at every political battle fought.

Quelle

Nicht ausreichend October 12, 2014 | 09:21 am

Aus der B.Z.:

Grü­nen-Chef Cem Öz­de­mir (48) nimmt die Welt­ge­mein­schaft in die Pflicht: “Die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft hat sich dem Prin­zip der Schutz­ver­ant­wor­tung ver­pflich­tet, al­so da­zu, Men­schen vor Völ­ker­mord und schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu schüt­zen“, sag­te er der B.Z. Luft­schlä­ge al­lei­ne könn­ten „ISIS“ nicht stop­pen. „Die USA sind zu ei­ner Bo­den­of­fen­si­ve nicht wil­lig und die Eu­ro­pä­er und Deutsch­land of­fen­sicht­lich nicht fä­hig.“ Ein­zi­ge Op­ti­on blie­be die Auf­rüs­tung der von „ISIS“ be­droh­ten Min­der­hei­ten.?

Das al­lein rei­che je­doch nicht aus, kri­ti­siert Tho­mas von der Os­ten-Sa­cken, Ge­schäfts­füh­rer der im Irak und Sy­ri­en tä­ti­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on Wa­di e.V.: „Es fehlt der Oba­ma-Re­gie­rung an ei­ner kla­ren po­li­ti­schen Vi­si­on für die Zu­kunft des Na­hen Os­tens eben­so wie ei­ner mi­li­tä­ri­schen Stra­te­gie. Sie re­agiert stän­dig nur auf die wei­ter es­ka­lie­ren­de Si­tua­ti­on.“

Auch wenn die jüngs­ten Luft­ein­sät­ze kur­di­schen Kämp­fern et­was Er­leich­te­rung ver­schafft hät­ten, rei­chen sie nicht aus. „So­lan­ge sich die­ser Ein­satz nicht auch ge­gen das mör­de­ri­sche As­sad-Re­gime rich­tet, wird er we­nig Er­folg ha­ben, denn die sy­ri­sche Op­po­si­ti­on fürch­tet ja jetzt, dass Oba­ma As­sad gar nicht mehr stür­zen will“, er­klärt von der Os­ten-Sa­cken. „Oh­ne brei­te Un­ter­stüt­zung aus der sy­ri­schen Be­völ­ke­rung kann ,ISIS‘ nicht be­siegt wer­den.“

On the Streets October 10, 2014 | 04:11 pm

So when Kurds picked up their arms and decided to fight ISIL, you can be sure there will be blood. For observers and former soldiers who fought the PKK, the most recent uprising that claimed more than 20 lives marks the end of peace process. A former MP from Diyarbakir and founder of the AK Party, Dengir Mir Mehmet Firat, said this in an interview he gave to daily Yurt.
“Even the Kurds who supported the AK Party are on the street now. This is the first time that Kurds in Iran, Iraq, Syria and Turkey are acting together. Turkey has to see this and change its policies. Otherwise, this will be the beginning of a very long destructive war in the entire Middle East,” he said.

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Der Kampf um Kobane October 1, 2014 | 02:40 pm

Gespräch zur Situation nicht nur in Irak und Syrien

Die Weltereignisse überschlagen sich täglich, wie derzeit etwa in der umkämpften syrisch-kurdischen Grenzstadt Kobane – demgegenüber ist das Audioarchiv, gerade in seinem Anspruch, Tondokumente über eine länger Zeit hinweg verfügbar zu machen, ein recht langsam funktionierendes Medium. Dennoch hoffen wir, dass es für möglichst viele Leute nützlich ist, wenn wir folgendes hörenswertes Radiogespräch zur Verfügung stellen:

In einer Gemeinschaftssendung von Shalom Libertad und Quergelesen am 23.09.2014 haben sich Stefan Negator und Wolfgang Seibert mit Danyal (Cosmoproletarian Solidarity) und Ramin über die derzeitige Situation im Nahen Osten unterhalten. Ausgehend von der derzeitigen Offensive des Islamischen Staats auf Kobane entwirren die vier die Kräftekonstellationen, Konfliktlinien und Machtverhältnisse dieses Schauplatzes des syrischen Bürgerkriegs. Insbesondere geht es auch um die Aufstellung und Zusammensetzung der kurdischen Gebiete, die machtpolitischen Grundlagen des IS, sowie die Interessen der Türkei, des Irans und anderer arabischer Staaten. Zuletzt haben sie darüber gesprochen, welche Bedeutung die Entwicklung des syrischen Bürgerkriegs für Israel hat und über die Interessen Deutschlands sowie die Reaktionen der deutschen Linken.

    Download: via AArchiv (mp3; MB; 1:43:26 h) | via Mediafire (zip; ~2 h)

Siehe auch: Syrien zwischen Bürgerkrieg, Glaubenskrieg des ISIS und kurdischer Autonomiebestrebung

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Über Gewalt gegen Frauen July 10, 2014 | 11:21 pm

Eine Umfrage der Universität  Kirikkaleund der Organisation “Glückliche Kinder” bei 3500 türkischen Männern belegt, was in der Türkei ohnehin eine Binsenweisheit ist: Selbstverständlich finden die meisten türkischen Männer Gewalt gegen Ehefrauen völlig normal, sinnvoll und praktisch.

28 Prozent der Befragten hielten Gewalt gegen Ehefrauen für unerlässlich: Das müsse eben geschehen, um sie zu disziplinieren. 34 Prozent gaben sich gemäßigter und hielten Gewalt gegen Ehefreuen nur “gelegentlich” für “notwendig”. (…)

Unter welchen Voraussetzungen Gewalt gerechtfertigt sei, dazu bot die Umfrage abgestufte Aussagen an. 18 Prozent der Männer bejahten die Grundansicht, dass “der Mann der Herrscher im Haus ist und Gewalt frei anwenden kann, wenn nötig.” (…)

In ihren Aufklärungsbemühungen stützt sich die islamisch geprägte Regierung auf die Botschaft, dass Gewalt gegen Frauen auch ein Verstoß gegen den Islam sei. Da liegt aber vielleicht das größte Problem: Die Ehrenmord-Forscherin Hülya Özaktürk fand durch Befragung zahlreicher Frauenmörder heraus, dass diese ihre Taten als den Geboten der Religion entsprechend betrachten. Das dürfte auch für “normale” häusliche Gewalt gelten.

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Gezi Lessons June 1, 2014 | 11:07 pm

As a 72-page report titled “The Gezi Movement” released on May 30 reveals that the CHP did not try to hijack the protests, did not pretend to lead them, but with its MPs and local organizations gave political, legal and even (organized) medical support for the demonstrators and often formed a buffer zone between them and the police squads.

The report was written by a team of researchers lead by Dr. Sencer Ayata, a deputy chairman of the CHP and a renowned sociologist, with a short preface by Kemal K?l?çdaro?lu, the chairman of the party.

From the reasons why people had joined the Gezi protests (some 2.5 million in total, according to Interior Ministry figures), to the profile of an average Gezi protester, the report gives a detailed analysis of what happened in Turkey a year ago.

For those who do not want to bother to read the report, an average Gezi protester is between 25-30-years-old, highly educated professional who wanted to say “enough” to conservative (and Islamic values) interference with his or her (urban, secular, modernist) lifestyle under the AK Party government and Alevis, the report says, who have additional problems, like believing that they have been discriminated against because of their faith and denied jobs in public offices, perhaps with the exception of municipalities held by CHP mayors (click here for the full report).

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Egal June 1, 2014 | 08:53 pm

Insofern ist klar: Wer in der Türkei gegen Erdogan aufsteht, hat ähnlich Schlimmes zu befürchten wie jemand, der es wagt, Russlands Führer Wladimir Putin die Stirn zu bieten. “Inakzeptabel” nannte denn auch der EU-Kommissar für Menschenrechte, Nils Muiznieks, den befohlenen Amoklauf der türkischen Polizei zum Gezi-Gedenktag. Die exzessive Gewalt der Sicherheitskräfte stelle den Rechtsstaat selbst infrage, sagte er. Das könne von der EU “nicht toleriert” werden.

Offenbar hatte er nicht verstanden, dass die Botschaft, die Erdogan mit dieser Gewalt vermitteln wollte, genau diese war: Es ist der Türkei egal, was die EU toleriert oder nicht. Sein Ziel ist ein anderes, und es war sicher kein Zufall, dass einer seiner Berater es genau an jenem Tag an die Medien “streute”: Erdogan will Präsident werden – die Wahlen sind in zwei Monaten – und danach die Verfassung ändern. Und dann “bis 2023″ regieren.

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Lackmustest May 13, 2014 | 10:03 pm

Conchita Wurst schafft es, sie alle, ganz laender- und reliogionsuebergriefend gegen sich aufzubringen. Nun also, er durfte natuerlich nicht fehlen, auch er:

Das war für Recep Tayyip Erdogan dann wohl doch zu viel. Nach dem Sieg von Conchita Wurst beim ESC verabschiedet sich die Türkei aus dem Wettbewerb. Für immer.

Und damit niemand jetzt sage, das habe vor allem etwas mit Erdogans Religion zu tun: Im muslimischen Albanien, wo es kein Televoting gab, kam Conchita immerhin auf Platz 6.

Der Geruch Erdogan April 6, 2014 | 11:35 am

Ein pfiffiger Geschäftsmann aus Gaza hat diese Woche ein neues Parfüm auf den Markt gebracht und ihm einen klangvollen Namen verliehen: Recep Tayyip Erdogan.
Mit Tesafilm hat er das Konterfei des türkischen Ministerpräsidenten auf die Flaschen geklebt. Der Name ist eine gute Wahl: Erdogan ist im Gazastreifen sehr populär, und die regierende islamistische Hamas dürfte sich auch nicht gestört fühlen.
Für die Vermarktung eines Parfüms in den palästinensischen Autonomiegebieten sind das gute Voraussetzungen. Ein anderes Beispiel zeigt nämlich, daß politisch konnotierte Parfüms auch ein jähes Ende finden können. Im Westjordanland brachte 2012 ein Hamas Mitglied den Duft “Mohammed Mursi” zu Ehren des gestürzten ägyptischen Präsidenten heraus.
Der wurde zum Verkaufsschlager bis die dort regierende Fatah, die sich im ewigen Streit mit der Hamas befindet, den Braten roch. Sie ließ sämtliche Flakons beschlagnahmen und den Parfümeur verhaften.
In Kurdistan wiederum könnte ein gendergerecht riechendes Parfüm „Abdullah Öcalan“ zum politisch korrekten Gesamtgeruch werden.
Der revolutionären Kreativität sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

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Zugriffe auf Twitter in der Türkei gestiegen March 22, 2014 | 01:08 pm

The number of active Twitter users, as well as tweeted messages, has soared since the Turkish government blocked access to the popular social media platform, new statistics have shown.

The access to Twitter was blocked in the first hour of March 21. According to figures published by social media rating agency Somera, over 6 million Turks tweeted from March 20, 23:00, to March 21, 12:00. Only 4.5 million tweets were sent the previous day in the same time slot when there was no blocking. The difference correspondents to a 33 percent rise.

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Istanbul Today March 12, 2014 | 09:06 pm

40 Tragic Pictures From Turkey As Clashes Erupt After Death Of 15-Year-Old Berkin Elvan

More than 500,000 child brides married in Turkey in the last decade March 8, 2014 | 10:45 pm

More than 500,000 girls under the age of 17 were married in the past 11 years in Turkey, according to Family and Social Policies Ministry data, which does not include unofficial marriages. In the past 11 years, 504,957 girls between the ages of 16 and 17 got married in Turkey according to the official marriage data.

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Feb 6th: Many media reports on our work and FGM in Asia February 7, 2014 | 09:35 pm

On February 6th, the eleventh international Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation, a number of media outlets have picked up on the topic of Female Genital Mutilation in Asia. Many non-governmental und international organizations tackling FGM, including the World Health Organization, still don’t mention the existence of FGM in many Asian countries. Breaking the silence is a first step to saving millions of girls in these countries from being mutilated. WADI and Hivos stressed this in their press declaration on this year’s February 6th. Therefore, we are happy that many journalists have now brought out this message. In several cases Stop FGM Middle East and WADI were able to provide information.

Al Jazeera Turkey came to Wadi’s office in Suleymania in North Iraq and spoke with victims of FGM. The film also describes the situation in Iraqi Kurdistan and the successful campaign against FGM.

De Vokskrant, the largest newspaper of the Netherlands also reported on the work of Wadi in Iraqi Kurdistan on February sixth. On February 7th, they ran a long story on FGM in Indonesia, underlining the importance to stop ignoring the brutal tradition in Asia.

Y-Magazin, an Omani English language culture and lifestyle magazine, ran a large feature article on FGM in Oman quoting the activist Habiba al Hinai, presenting her study and mentioning Stop FGM Middle East mission in Oman.

The Iraqi Kurdish channel KNN interviewed Wadi’s women project coordinator Souaad Abdelrahman in Suleymania. And the Kirkuk Torture Center published a declaration condemning FGM.

Abrüstung und atomwaffenfei January 10, 2014 | 11:48 am

….. würden „nur die USA & Westen den Iranern entgegenkommen“, so sollte dies nach Auffassung der Friedensbewegung zu einer Denuklearisierung der Region führen. Das Ergebnis genau dieser Politik bewirkt jetzt das glatte Gegenteil: Saudi Arabien arbeitet an Nuklearplänen, nun auch die Türkei. Pakistan hat bereits Atomaffen, demnächst der Iran:

Theoretisch Basis für türkische A-Bombe. Japan baut das zweite türkische AKW. Der Vertrag gewährt Ankara angeblich auch die Uran-Anreicherung

 

Erdogan in Not December 25, 2013 | 04:10 pm

Nach dem Amtsverzicht zweier Kabinettskollegen reicht auch Umwelt- und Stadtentwicklungsminister Bayraktar seinen Rücktritt ein und erhebt dabei schwere Vorwürfe gegen Ministerpräsident Erdogan: Der Regierungschef solle ebenfalls zurücktreten.

 Der Umwelt- und Stadtentwicklungsminister der Türkei, Erdogan Bayraktar, ist der dritte Minister der Regierung, der innerhalb kurzer Zeit im Zuge des Korruptionsskandals zurücktritt. Doch sein Abgang verläuft nicht so geräuschlos wie jener seiner zwei Kabinettskollegen: In einer Erklärung fordert Bayraktar auch Recep Tayyip Erdo?an zum Rücktritt auf. “Für das Wohl des Landes glaube ich, dass der Regierungschef gehen sollte”, sagte er. Erdo?an habe von allen Vorgängen gewusst, die jetzt Gegenstand der Untersuchungen sind. Im Detail geht es um Veränderungen an einem Bauvorhaben, die Erdogan und Bayraktar zugunsten eines Bauunternehmers durchgesetzt haben sollen. Außerdem, so Bayraktar, sei Druck auf ihn ausgeübt worden, von selbst zurückzutreten.

Friedensprozess tot November 6, 2013 | 08:04 pm

The leader of Kurdistan Workers’ Party (PKK) leading council said the peace talks with Turkey government is dead as Ankara rejects to take promised steps in meeting the demands of the Kurds, Firat news said.

“Negotiation is a bilateral attempt; we are not due to take steps unilaterally while Turkey government rejects our offers,” Cemil Bayik told Swedish Dagens Nyheter in Qandil Mountains of Kurdistan Region. He added we believe the peace period is dead but are attempting to pump new blood into it. “Change in Ocalan (PKK jailed leader Abdullah Ocalan) imprisonment condition, guaranteeing the right of the Kurds in the constitution and making changes in anti-terror laws are our main three demands to continue the talks,” he said, denying Ankara claim that only 20 percent of PKK forces have quit the country in line with the peace agreement.

Quelle