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Nicht ausreichend October 12, 2014 | 09:21 am

Aus der B.Z.:

Grü­nen-Chef Cem Öz­de­mir (48) nimmt die Welt­ge­mein­schaft in die Pflicht: “Die in­ter­na­tio­na­le Ge­mein­schaft hat sich dem Prin­zip der Schutz­ver­ant­wor­tung ver­pflich­tet, al­so da­zu, Men­schen vor Völ­ker­mord und schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen zu schüt­zen“, sag­te er der B.Z. Luft­schlä­ge al­lei­ne könn­ten „ISIS“ nicht stop­pen. „Die USA sind zu ei­ner Bo­den­of­fen­si­ve nicht wil­lig und die Eu­ro­pä­er und Deutsch­land of­fen­sicht­lich nicht fä­hig.“ Ein­zi­ge Op­ti­on blie­be die Auf­rüs­tung der von „ISIS“ be­droh­ten Min­der­hei­ten.?

Das al­lein rei­che je­doch nicht aus, kri­ti­siert Tho­mas von der Os­ten-Sa­cken, Ge­schäfts­füh­rer der im Irak und Sy­ri­en tä­ti­gen Hilfs­or­ga­ni­sa­ti­on Wa­di e.V.: „Es fehlt der Oba­ma-Re­gie­rung an ei­ner kla­ren po­li­ti­schen Vi­si­on für die Zu­kunft des Na­hen Os­tens eben­so wie ei­ner mi­li­tä­ri­schen Stra­te­gie. Sie re­agiert stän­dig nur auf die wei­ter es­ka­lie­ren­de Si­tua­ti­on.“

Auch wenn die jüngs­ten Luft­ein­sät­ze kur­di­schen Kämp­fern et­was Er­leich­te­rung ver­schafft hät­ten, rei­chen sie nicht aus. „So­lan­ge sich die­ser Ein­satz nicht auch ge­gen das mör­de­ri­sche As­sad-Re­gime rich­tet, wird er we­nig Er­folg ha­ben, denn die sy­ri­sche Op­po­si­ti­on fürch­tet ja jetzt, dass Oba­ma As­sad gar nicht mehr stür­zen will“, er­klärt von der Os­ten-Sa­cken. „Oh­ne brei­te Un­ter­stüt­zung aus der sy­ri­schen Be­völ­ke­rung kann ,ISIS‘ nicht be­siegt wer­den.“

On the Streets October 10, 2014 | 04:11 pm

So when Kurds picked up their arms and decided to fight ISIL, you can be sure there will be blood. For observers and former soldiers who fought the PKK, the most recent uprising that claimed more than 20 lives marks the end of peace process. A former MP from Diyarbakir and founder of the AK Party, Dengir Mir Mehmet Firat, said this in an interview he gave to daily Yurt.
“Even the Kurds who supported the AK Party are on the street now. This is the first time that Kurds in Iran, Iraq, Syria and Turkey are acting together. Turkey has to see this and change its policies. Otherwise, this will be the beginning of a very long destructive war in the entire Middle East,” he said.

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Der Kampf um Kobane October 1, 2014 | 02:40 pm

Gespräch zur Situation nicht nur in Irak und Syrien

Die Weltereignisse überschlagen sich täglich, wie derzeit etwa in der umkämpften syrisch-kurdischen Grenzstadt Kobane – demgegenüber ist das Audioarchiv, gerade in seinem Anspruch, Tondokumente über eine länger Zeit hinweg verfügbar zu machen, ein recht langsam funktionierendes Medium. Dennoch hoffen wir, dass es für möglichst viele Leute nützlich ist, wenn wir folgendes hörenswertes Radiogespräch zur Verfügung stellen:

In einer Gemeinschaftssendung von Shalom Libertad und Quergelesen am 23.09.2014 haben sich Stefan Negator und Wolfgang Seibert mit Danyal (Cosmoproletarian Solidarity) und Ramin über die derzeitige Situation im Nahen Osten unterhalten. Ausgehend von der derzeitigen Offensive des Islamischen Staats auf Kobane entwirren die vier die Kräftekonstellationen, Konfliktlinien und Machtverhältnisse dieses Schauplatzes des syrischen Bürgerkriegs. Insbesondere geht es auch um die Aufstellung und Zusammensetzung der kurdischen Gebiete, die machtpolitischen Grundlagen des IS, sowie die Interessen der Türkei, des Irans und anderer arabischer Staaten. Zuletzt haben sie darüber gesprochen, welche Bedeutung die Entwicklung des syrischen Bürgerkriegs für Israel hat und über die Interessen Deutschlands sowie die Reaktionen der deutschen Linken.

    Download: via AArchiv (mp3; MB; 1:43:26 h) | via Mediafire (zip; ~2 h)

Siehe auch: Syrien zwischen Bürgerkrieg, Glaubenskrieg des ISIS und kurdischer Autonomiebestrebung

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Über Gewalt gegen Frauen July 10, 2014 | 11:21 pm

Eine Umfrage der Universität  Kirikkaleund der Organisation “Glückliche Kinder” bei 3500 türkischen Männern belegt, was in der Türkei ohnehin eine Binsenweisheit ist: Selbstverständlich finden die meisten türkischen Männer Gewalt gegen Ehefrauen völlig normal, sinnvoll und praktisch.

28 Prozent der Befragten hielten Gewalt gegen Ehefrauen für unerlässlich: Das müsse eben geschehen, um sie zu disziplinieren. 34 Prozent gaben sich gemäßigter und hielten Gewalt gegen Ehefreuen nur “gelegentlich” für “notwendig”. (…)

Unter welchen Voraussetzungen Gewalt gerechtfertigt sei, dazu bot die Umfrage abgestufte Aussagen an. 18 Prozent der Männer bejahten die Grundansicht, dass “der Mann der Herrscher im Haus ist und Gewalt frei anwenden kann, wenn nötig.” (…)

In ihren Aufklärungsbemühungen stützt sich die islamisch geprägte Regierung auf die Botschaft, dass Gewalt gegen Frauen auch ein Verstoß gegen den Islam sei. Da liegt aber vielleicht das größte Problem: Die Ehrenmord-Forscherin Hülya Özaktürk fand durch Befragung zahlreicher Frauenmörder heraus, dass diese ihre Taten als den Geboten der Religion entsprechend betrachten. Das dürfte auch für “normale” häusliche Gewalt gelten.

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Gezi Lessons June 1, 2014 | 11:07 pm

As a 72-page report titled “The Gezi Movement” released on May 30 reveals that the CHP did not try to hijack the protests, did not pretend to lead them, but with its MPs and local organizations gave political, legal and even (organized) medical support for the demonstrators and often formed a buffer zone between them and the police squads.

The report was written by a team of researchers lead by Dr. Sencer Ayata, a deputy chairman of the CHP and a renowned sociologist, with a short preface by Kemal K?l?çdaro?lu, the chairman of the party.

From the reasons why people had joined the Gezi protests (some 2.5 million in total, according to Interior Ministry figures), to the profile of an average Gezi protester, the report gives a detailed analysis of what happened in Turkey a year ago.

For those who do not want to bother to read the report, an average Gezi protester is between 25-30-years-old, highly educated professional who wanted to say “enough” to conservative (and Islamic values) interference with his or her (urban, secular, modernist) lifestyle under the AK Party government and Alevis, the report says, who have additional problems, like believing that they have been discriminated against because of their faith and denied jobs in public offices, perhaps with the exception of municipalities held by CHP mayors (click here for the full report).

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Egal June 1, 2014 | 08:53 pm

Insofern ist klar: Wer in der Türkei gegen Erdogan aufsteht, hat ähnlich Schlimmes zu befürchten wie jemand, der es wagt, Russlands Führer Wladimir Putin die Stirn zu bieten. “Inakzeptabel” nannte denn auch der EU-Kommissar für Menschenrechte, Nils Muiznieks, den befohlenen Amoklauf der türkischen Polizei zum Gezi-Gedenktag. Die exzessive Gewalt der Sicherheitskräfte stelle den Rechtsstaat selbst infrage, sagte er. Das könne von der EU “nicht toleriert” werden.

Offenbar hatte er nicht verstanden, dass die Botschaft, die Erdogan mit dieser Gewalt vermitteln wollte, genau diese war: Es ist der Türkei egal, was die EU toleriert oder nicht. Sein Ziel ist ein anderes, und es war sicher kein Zufall, dass einer seiner Berater es genau an jenem Tag an die Medien “streute”: Erdogan will Präsident werden – die Wahlen sind in zwei Monaten – und danach die Verfassung ändern. Und dann “bis 2023″ regieren.

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Lackmustest May 13, 2014 | 10:03 pm

Conchita Wurst schafft es, sie alle, ganz laender- und reliogionsuebergriefend gegen sich aufzubringen. Nun also, er durfte natuerlich nicht fehlen, auch er:

Das war für Recep Tayyip Erdogan dann wohl doch zu viel. Nach dem Sieg von Conchita Wurst beim ESC verabschiedet sich die Türkei aus dem Wettbewerb. Für immer.

Und damit niemand jetzt sage, das habe vor allem etwas mit Erdogans Religion zu tun: Im muslimischen Albanien, wo es kein Televoting gab, kam Conchita immerhin auf Platz 6.

Der Geruch Erdogan April 6, 2014 | 11:35 am

Ein pfiffiger Geschäftsmann aus Gaza hat diese Woche ein neues Parfüm auf den Markt gebracht und ihm einen klangvollen Namen verliehen: Recep Tayyip Erdogan.
Mit Tesafilm hat er das Konterfei des türkischen Ministerpräsidenten auf die Flaschen geklebt. Der Name ist eine gute Wahl: Erdogan ist im Gazastreifen sehr populär, und die regierende islamistische Hamas dürfte sich auch nicht gestört fühlen.
Für die Vermarktung eines Parfüms in den palästinensischen Autonomiegebieten sind das gute Voraussetzungen. Ein anderes Beispiel zeigt nämlich, daß politisch konnotierte Parfüms auch ein jähes Ende finden können. Im Westjordanland brachte 2012 ein Hamas Mitglied den Duft “Mohammed Mursi” zu Ehren des gestürzten ägyptischen Präsidenten heraus.
Der wurde zum Verkaufsschlager bis die dort regierende Fatah, die sich im ewigen Streit mit der Hamas befindet, den Braten roch. Sie ließ sämtliche Flakons beschlagnahmen und den Parfümeur verhaften.
In Kurdistan wiederum könnte ein gendergerecht riechendes Parfüm „Abdullah Öcalan“ zum politisch korrekten Gesamtgeruch werden.
Der revolutionären Kreativität sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt.

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Zugriffe auf Twitter in der Türkei gestiegen March 22, 2014 | 01:08 pm

The number of active Twitter users, as well as tweeted messages, has soared since the Turkish government blocked access to the popular social media platform, new statistics have shown.

The access to Twitter was blocked in the first hour of March 21. According to figures published by social media rating agency Somera, over 6 million Turks tweeted from March 20, 23:00, to March 21, 12:00. Only 4.5 million tweets were sent the previous day in the same time slot when there was no blocking. The difference correspondents to a 33 percent rise.

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Istanbul Today March 12, 2014 | 09:06 pm

40 Tragic Pictures From Turkey As Clashes Erupt After Death Of 15-Year-Old Berkin Elvan

More than 500,000 child brides married in Turkey in the last decade March 8, 2014 | 10:45 pm

More than 500,000 girls under the age of 17 were married in the past 11 years in Turkey, according to Family and Social Policies Ministry data, which does not include unofficial marriages. In the past 11 years, 504,957 girls between the ages of 16 and 17 got married in Turkey according to the official marriage data.

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Feb 6th: Many media reports on our work and FGM in Asia February 7, 2014 | 09:35 pm

On February 6th, the eleventh international Day of Zero Tolerance to Female Genital Mutilation, a number of media outlets have picked up on the topic of Female Genital Mutilation in Asia. Many non-governmental und international organizations tackling FGM, including the World Health Organization, still don’t mention the existence of FGM in many Asian countries. Breaking the silence is a first step to saving millions of girls in these countries from being mutilated. WADI and Hivos stressed this in their press declaration on this year’s February 6th. Therefore, we are happy that many journalists have now brought out this message. In several cases Stop FGM Middle East and WADI were able to provide information.

Al Jazeera Turkey came to Wadi’s office in Suleymania in North Iraq and spoke with victims of FGM. The film also describes the situation in Iraqi Kurdistan and the successful campaign against FGM.

De Vokskrant, the largest newspaper of the Netherlands also reported on the work of Wadi in Iraqi Kurdistan on February sixth. On February 7th, they ran a long story on FGM in Indonesia, underlining the importance to stop ignoring the brutal tradition in Asia.

Y-Magazin, an Omani English language culture and lifestyle magazine, ran a large feature article on FGM in Oman quoting the activist Habiba al Hinai, presenting her study and mentioning Stop FGM Middle East mission in Oman.

The Iraqi Kurdish channel KNN interviewed Wadi’s women project coordinator Souaad Abdelrahman in Suleymania. And the Kirkuk Torture Center published a declaration condemning FGM.

Abrüstung und atomwaffenfei January 10, 2014 | 11:48 am

….. würden „nur die USA & Westen den Iranern entgegenkommen“, so sollte dies nach Auffassung der Friedensbewegung zu einer Denuklearisierung der Region führen. Das Ergebnis genau dieser Politik bewirkt jetzt das glatte Gegenteil: Saudi Arabien arbeitet an Nuklearplänen, nun auch die Türkei. Pakistan hat bereits Atomaffen, demnächst der Iran:

Theoretisch Basis für türkische A-Bombe. Japan baut das zweite türkische AKW. Der Vertrag gewährt Ankara angeblich auch die Uran-Anreicherung

 

Erdogan in Not December 25, 2013 | 04:10 pm

Nach dem Amtsverzicht zweier Kabinettskollegen reicht auch Umwelt- und Stadtentwicklungsminister Bayraktar seinen Rücktritt ein und erhebt dabei schwere Vorwürfe gegen Ministerpräsident Erdogan: Der Regierungschef solle ebenfalls zurücktreten.

 Der Umwelt- und Stadtentwicklungsminister der Türkei, Erdogan Bayraktar, ist der dritte Minister der Regierung, der innerhalb kurzer Zeit im Zuge des Korruptionsskandals zurücktritt. Doch sein Abgang verläuft nicht so geräuschlos wie jener seiner zwei Kabinettskollegen: In einer Erklärung fordert Bayraktar auch Recep Tayyip Erdo?an zum Rücktritt auf. “Für das Wohl des Landes glaube ich, dass der Regierungschef gehen sollte”, sagte er. Erdo?an habe von allen Vorgängen gewusst, die jetzt Gegenstand der Untersuchungen sind. Im Detail geht es um Veränderungen an einem Bauvorhaben, die Erdogan und Bayraktar zugunsten eines Bauunternehmers durchgesetzt haben sollen. Außerdem, so Bayraktar, sei Druck auf ihn ausgeübt worden, von selbst zurückzutreten.

Friedensprozess tot November 6, 2013 | 08:04 pm

The leader of Kurdistan Workers’ Party (PKK) leading council said the peace talks with Turkey government is dead as Ankara rejects to take promised steps in meeting the demands of the Kurds, Firat news said.

“Negotiation is a bilateral attempt; we are not due to take steps unilaterally while Turkey government rejects our offers,” Cemil Bayik told Swedish Dagens Nyheter in Qandil Mountains of Kurdistan Region. He added we believe the peace period is dead but are attempting to pump new blood into it. “Change in Ocalan (PKK jailed leader Abdullah Ocalan) imprisonment condition, guaranteeing the right of the Kurds in the constitution and making changes in anti-terror laws are our main three demands to continue the talks,” he said, denying Ankara claim that only 20 percent of PKK forces have quit the country in line with the peace agreement.

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Land der Angst September 17, 2013 | 09:20 am

Die Türkei ist ein Land geworden, in dem die Angst umgeht. Angst, das Falsche zu sagen, Angst, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, Angst, das falsche Leben zu führen, mit dem falschen Lebenspartner im falschen Haus oder in der falschen Stadt zu leben. Die korrekte Gesellschaft, die das Falsche definiert, braucht Regeln und Kontrollinstanzen.

Die Faustregel lautet: Korrekt ist, was Ministerpräsident Erdogan gutheißt. Erdogan hat fünfzig Prozent der Stimmen hinter sich, also gilt sein Wort hundert Prozent. Wer ihm widerspricht, hat hundert Prozent unrecht. Das ist die Logik der derzeitigen türkischen Demokratie, in der die Wahl als Blankoscheck für die Regierung interpretiert wird. Eine ungeschickte Opposition vervollständigt das Bild.

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The Tigris River Flotilla September 10, 2013 | 11:36 pm

A great project of Nature Iraq:

Nature Iraq plans to recreate a journey down the Tigris River, starting in southeastern Turkey and travelling through Iraq, using traditional boats and vessels in order to document and bring awareness to the myriad threats facing not only the timeless waters of the Tigris but also the unique cultural heritage of Mesopotamia.

In so doing, the project seeks to connect conservation issues with daily life. By building greater awareness and networking of both the local and global community and collecting data critical to understanding the current state and threats to the Tigris, we hope to empower local communities in protecting this vital resource.

Turkish parliament approves articles on women, homosexuals in draft constitution August 16, 2013 | 09:10 pm

Constitutional Consensus Committee members agreed on two articles in the new Turkish draft constitution during a parliamentary session on Monday.
Turkish Vatan newspaper reported on Tuesday that committee members had agreed on increasing the quota of women representatives in government and in the public sector to allow them to take part in political and economic life side by side with men.
Attendees also agreed not to discriminate against homosexuals, saying they plan to write an article on equality.

Taksim Commune: Gezi Park and the Uprising in Turkey August 11, 2013 | 12:22 am

This short documentary tells the story of the occupation of Gezi Park, the eviction on 15 July 2013, and the protests that have continued in the aftermath. It includes interviews with many participants and never before seen footage.

Since the end of May 2013, political unrest has swept across Turkey. In Istanbul, a large part of the central Beyo?lu district became a battle zone for three consecutive weeks, with conflicts continuing afterward. So far five people have died and thousands have been injured.

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Gezi continues July 5, 2013 | 09:19 pm

Taksim Solidarity Platform is set to “enter” Gezi Park on Saturday, July 6, despite police having cordoned off the area, while another group will stage “the First Annual Gas Man Festival” on the Asian side’s Kad?köy the following day.

The platform has announced that it will be in Gezi to serve the notice of the Istanbul first Regional Court’s June 6 decision which canceled the controversial Taksim pedestrianization project and the Artillery Barracks project.

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Rainbow flags and peace June 30, 2013 | 10:56 pm

After a month of protests, Istanbul’s Taksim Square braced today for the 11th gay pride march as thousands of gay rights activists as well as demonstrators who participated in Gezi Park gatherings marched on the iconic Istiklal Avenue.

Rainbow flags and banners supporting peace in Turkish, Kurdish, Armenian and Arabic were displayed.(…)

The demonstrators also chanted the name of Medeni Yildirim, who was killed in Diyarbakir’s Lice district after being shot by soldiers during a protest denouncing the construction of a gendarmerie outpost.

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Transsexuals for Gezi June 24, 2013 | 09:54 am

Turkish activists staged the fourth annual transsexual pride march today along Istanbul’s ?stiklal Avenue, which connects with Taksim Square, in an event that turned into a demonstration of support for the ongoing Gezi Park protests.

LGBT activists, very active in the protests in Taksim, called for the recognition of transsexuals’ identity and slammed the dominant homophobia and transphobia in Turkish society, chanting: “We don’t want a transphobic state,” and “Don’t keep silent, shout, there are homosexuals,” they chanted. They also used slogans stressing that being a transsexual was not a “disease,” in reference to former minister Aliye Kavak, who once stirred outrage by stating that homosexuality was a “disease.”

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Qaradawi and Erdogan June 22, 2013 | 03:05 pm

In another speech, PM Erdogan complained that the EU had no respect for democracy. At the same time, his deputy, Bülent Arinç, was telling newsmen that the army could step in to stop protests if need be. And, in the exact same moments, Interior Minister Muammer Güler was telling another group of newsmen that the government was working on a draft bill to restrict the use of social media. I must admit that when I wrote “Democratic Police Republic of Turkey,” I could not have imagined that within two years Turkey would progress so fast as to detain dissidents just because they stood in a public square in silence. I knew making the Gaza Strip look like Istanbul was too ambitious, but I would never imagine the government would so efficiently make Istanbul look like Gaza. Speaking of the Arab world, who says there are restrictions on freedoms? On the Arab Street there is absolute freedom of the type Minister Ba??? mentioned. Here we go: Sheikh Yusuf al-Qaradawi, president of the Association of Muslim Scholars, and the ideological leader of the Muslim Brotherhood, issued a written statement last week stating that he fully supports Mr. Erdogan. The honorable academic also said that the Turkish protesters, by merely protesting about what they protested, were “acting against Allah’s will.” Ironically, Mr. Qaradawi said that just a couple of days before Mr. Erdogan famously remarked that “one is of his friend’s religion,” Mr. Erdogan’s wording for “tell me who your friend is…”

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Gezi Park is now a utopic ‘Freetown’ June 5, 2013 | 10:11 pm

Since the police withdrawal from the city center on June 1 as a result of clashes with protesters, the Taksim district has been occupied as could never have been predicted. Closed with barricades, the central district now solely belongs to the people, and to ideologies that were previously deemed completely closed to the mainstream.

Bright lights and loud music coming from ?stiklal Avenue are not there. Shops are closed, and graffiti fills their windows. On the Taksim Square, it feels like the post-apocalypse has met the day after revolution. A wrecked NTV van and a crashed police car were left like the Berlin Wall remnants – open for photographing. The iconic Atatürk Cultural Center (AKM) has been covered with flags: Legendary 1970’s revolutionary Deniz Gezmi? looks down on the area, while next to him are posters of left-wing groups and a “shut up” call to Prime Minister Recep Tayyip Erdogan.

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Unions join forces with Turkish protesters June 4, 2013 | 01:43 pm

Trade unions claiming 240,000 members are throwing their weight behind anti-government demonstrations across Turkey.

The KESK confederation of public sector workers was calling a two-day strike starting Tuesday to protest what it called the “fascism” of the governing party of Prime Minister Recep Tayyip Erdogan, who has become one of the focal points of demonstrators’ anger.

They have united demonstrators from across the political spectrum against a common foe: security forces who unleashed tear gas and water cannon on them in response to what had been largely peaceful protests against Erdogan’s government.

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