Getagged: magnus klaue

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Neues vom Immergleichen

Viel ist immer mal wieder zu lesen über „die Kulturindustrie“. Da geben sich spröde Akademiker, schneidige Lohnschreiber und agile Freizeitagitatoren nichts. Doch wie kommen sie alle dazu anzunehmen, sie könnten – quasi unbeteiligt – über jene Bewußtseinsindustrie schreiben, deren Teil sie alle doch nolens volens sind?
Eine Ersatzhandlung besteht darin, statt über die real existierende Kulturindustrie […]


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Leib ohne Trieb – Von der Prostitution zur Sexarbeit

Zeitgleich mit tagespolitischen Diskussionen um ein Verbot der Prostitution, lud die Kritische Intervention Theodora Becker und Magnus Klaue nach Halle, um – Abseits von Skandalisierung und Voyeurismus – den Begriff der Sexarbeit hinsichtlich des gesellschaftlichen Verhältnisses zu Arbeit, Sexualität und Körper zu untersuchen.
Theodora Becker: Sehnsucht nach Unmittelbarkeit – Prostitution als illegitimes Kind der […]


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Bruhn, Huisken und Klaue in Leipzig

Der Arbeitskreis Gesellschaftskritik lud im Sommer 2013 zum Zweck der Förderung von Gesellschafts- und Ideologiekritik Joachim Bruhn, Freerk Huisken und Magnus Klaue nach Leipzig. Die Referate, die sich alle an bereits dokumentierten anlehnen, stehen hier zur Verfügung.
Tags: Bildung, Freerk Huisken, Ideologiekritik, Joachim Bruhn, Magnus Klaue, Wissenschaftskritik


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“Die Nacht zum Tag zu machen, ist heute eher eine Drohung als ein Versprechen. Der muntere…”

“Die Nacht zum Tag zu machen, ist heute eher eine Drohung als ein Versprechen. Der muntere Hedonismus, mit dem die Parole kokettiert, bemäntelt nur halbherzig die Resignation, die ihr zugrunde liegt. Wo alle sich vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung mit wütender guter Laune und hoffnungslosem Optimismus auf die Nerven gehen, ist die Nacht, wenn sie denn überhaupt noch stattfinden darf, nicht mehr die Zeit von Traum und Geheimnis, sondern höchstens der zugelassenen Erschöpfung.”

Magnus Klaue: Augen zu und durch, in: Verschenkte Gelegenheiten  Polemiken, Glossen, Essays, ca-ira Verlag Herbst 2013 (via abenteuerundfreiheit)


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Über das Verhältnis von Genuss und Lust. Ein Gespräch mit Magnus Klaue

Claus Harringer von Radio FRO aus Linz sprach mit Magnus Klaue über das Verhältnis von Genuss und Lust, die sogenannte Entschleunigungsbewegung, die abstrakte Vorstellungen von Nachhaltigkeit als Alltagsreligion, Regionalismus und kritikable Voraussetzungen der Ökologiebewegung: Die Sendung findet sich beim CBA , BFR (leicht gekürzt) und im Audioarchiv.

Tags: Genuss, Interview, Kulturindustrie, Magnus Klaue, Radio, Radio Fro


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Magnus Klaue: Unbekannt Verzogen, Über linken »Touristenhass« und die Unmöglichkeit des Wohnen

Die bearbeitete Aufnahme eines Referats von Magnus Klaue (Unbekannt Verzogen, Über linken »Touristenhass« und die Unmöglichkeit des Wohnens.) wurde bei frn veröffentlicht. Download: via AA (mp3; 0:33 h; 52,3 MB) Hier die längere Aufzeichnung der Veranstalter.

Tags: Gentrification, Magnus Klaue, Stadt


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Die un_kritische Theorie Judith Butlers? Beiträge zur Adorno-Preisverleihung 2012

Vor einigen Monaten diskutierte (nicht nur) die politische Linke die Frage, ob Judith Butler eine würdige Preisträgerin des nach und gegen Adorno benannten Preises der Stadt Frankfurt sei. Butlers Unterstützung für antiisraelische Boykottkampagnen und die Bekundung, Hamas und Hisbollah wären Teil der globalen Linken, widersprachen allzu deutlich dem, wofür der Namensgeber des Preises einstand. Wir […]


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links (25. November 2012)

Die vergangene Nacht (bis vor einer halben Stunde) widmete der RBB Rosa von Praunheim. In einer Folge von “Rosas Welt” äußerte sich der Bildhauer Karsten Klingbeil über seinen “persönlichen Holocaust”, den er in sowjetischer…


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Veranstaltungsreihe “Erinnern, Vergessen, Verdrängen – Deutsches Erinnern an die Shoah”

Veranstaltungsreihe “Erinnern, Vergessen, Verdrängen – Deutsches Erinnern an die Shoah”:

Am kommenden Freitag, den 16. November, startet die Veranstaltungsreihe “Erinnern, Vergessen, Verdrängen – Deutsches Erinnern an die Shoah” mit einem Vortrag von Rainer Hirt (FH Jena) zur Geschichte der deutschen “Erinnerungskultur”. Zeit: 19.30 Uhr, Hörsaal 9 am Campus Carl-Zeiss-Straße, Jena. Weitere Informationen dazu gibt es auf dem die Reihe begleitenden Blog sowie der Facebook-Seite.

Weiter geht es dann mit diesen Veranstaltungen:

23. November 2012. Sonja Witte – „Nationales Vergangenheitsrecycling – Die postnazistische Allianz der Generationen im deutschen Kollektiv”. Zeit: 18 Uhr. Ort: Uni Jena, Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsaal 7.

‚Aufarbeitung deutscher Geschichte’ verbindet immer wieder als moralischer Bezugspunkt nationale Ideologie mit der Idee einer Versöhnung der Generationen. Die Referenz auf die deutschen Verbrechen, auf Auschwitz, ist dabei zentral. Neben die fortwährende Stilisierung der Deutschen als Opfer tritt seit den 90ern die Integration von Auschwitz in die kulturindustrielle deutsche Erinnerungsarbeit als gesellschaftlichem ,Kitt‘, in der die Nation – und zwar mittlerweile ohne die Shoah abzuspalten – zum kollektiven Objekt der Identifizierung wird. Die neue scheinbare Unbefangenheit im Umgang mit der Geschichte, in der Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der eigenen Großeltern, der Wunsch, bei der Weltmeisterschaft auch einmal „schwarz-rot-geil“ zu sein, macht die dritte TäterInnengeneration zum Protagonisten des postnazistischen Nationalgefühls. Der Vortrag stellt die von der Gruppe kittkritik in dem Sammelband „Deutschlandwunder –Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur“ (erschienen 2007 im Ventil-Verlag) entwickelten Thesen zur Verknüpfung der gegenwärtigen kulturindustriellen Anpassung und Umwandlung von Elementen des Nationalsozialismus mit subjektiven unbewussten Wünschen und Abwehrstrategien im Verhältnis zwischen Tätergeneration, Kindern und Enkeln anhand von Film- und Musikbeispielen dar.

27. November 2012. Philipp Schweizer – „Eine materialistische Theorie der Geschichte – Walter Benjamins Griff nach der Notbremse und Adornos Versuch die Ursachen der Vergangenheit zumindest nachträglich zu beseitigen“. Zeit: 19 Uhr. Ort: Uni Jena, Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsaal 9.

Noch vor 50 Jahren schienen die Fronten klar: die Erinnerung an den Nationalsozialismus richtete sich nicht nur gegen das Schweigen der eigenen Väter und Onkel, sondern auch das er gesamten deutschen Öffentlichkeit. Diese wollte lieber auf eine große Zukunft Deutschlands hinarbeiten und dazu einen Schlussstrich unter die Geschichte ziehen, anstatt sich mit der Erinnerung an die abzugeben die im Namen Deutschlands und seiner Zukunft ermordet wurden. Vor diesem Hintergrund schien jedes Erinnern ein Angriff auf den emsigen Wiederaufbau und die Ruhe und Ordnung zu sein – kurz war praktische Subversion. Wie aber steht es um die subversiven Potentiale von Erinnerung und Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Zeiten in denen sich eine Breite Erinnerungskultur etabliert hat und sogar Gedenkverstaltungen zur Befreiung von Auschwitz oder zum Ende des Nationalsozialismus in Bundestag und -rat mit Zitaten Theodor W. Adornos eröffnet werden? Der Vortrag vergegenwärtigt zunächst die Überlegungen der Kritischen Theorie zu Erinnerung und Geschichte, indem die Überlegungen aus Walter Benjamins Thesen „Über den Begriff der Geschichte“ (1940) und Theodor W. Adornos Vortrag „Was bedeutet Aufarbeitung der Vergangenheit“ (1960) vorgestellt werden, um in Anschluss an diese eine materialistische Theorie der Geschichte zu umreißen.

07. Dezember 2012. Christian Schneider – „Trauer als Metapher deutscher Erinnerungspolitik – Besichtigung eines ideologisierten Affekts“. Zeit: 19 Uhr. Ort: Uni Jena, Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsaal 9.

Spätestens mit der Rede des damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizäckers am 8. Mai 1985 wurde die Verknüpfung von Erinnerung, Trauer und Verantwortung zentraler Bestanteil deutscher Erinnerungspolitik. Trauer ist jedoch nicht moralisch postulierbar, sondern ein spontaner kreatürlicher Akt. Der Vortrag geht anhand der Rede von Weizäckers, der Opferidentifizierung der 68’er und der Debatte um das Holocaustmahnmal der These nach, dass der Begriff „Erinnerung“ im Kontext von NS und Shoah fetischisiert und de facto verzerrt wird und dass die die im deutschen Erinnern allgegenwärtige Rede von der Trauer um die Opfer der Shoah, die Trauer um ihren humanistischen Gehalt bringt.

09. Dezember 2012. Exkursion – Mittelbau Dora

weitere Infos gibt es bislang nur auf der Seite zum dazugehörigen “Facebook-Event

13. Dezember 2012. Magnus Klaue – „Bürgerliche Kälte“ Zur Aporie historischen Eingedenkens in der Kritischen Theorie. Zeit: 19.30 Uhr. Ort: Uni Jena, Carl-Zeiß-Str. 3, Hörsaal 9.

Daß die „Dialektik der Aufklärung“ an ihren „schwärzesten Stellen“ vor der „These der Gegenaufklärung“ resigniere, daß der Schrecken sich nicht abschaffen lasse, und zu einer negativen Geschichtsmetaphysik zu gerinnen drohe, hat bereits Jürgen Habermas 1963 festgestellt. Es war sein Entrebillet ins Racket der Nachlaßverweser des Erbes von Horkheimer, Benjamin und Adorno, das seinen Aufstieg zum Chefphilosophen der neudeutschen Zivilgesellschaft ermöglichte. Doch auch bei Leuten, die keiner Sympathie mit Habermas verdächtig sind, ist die Behauptung populär, dass die „Dialektik der Aufklärung“ und die „Negative Dialektik“ durch ihre Hypostasierung der negativen Totalität des Geschichtsprozesses jede empathische Identifikation mit „den Opfern“ unmöglich machten, ja die Differenz zwischen Tätern und Opfern gar nicht mehr denken könnten. Gegenüber diesem verschämten Abschied von der Kritischen Theorie, der sich neuerdings auf Jean Améry beruft, soll der Vortrag zeigen, daß die Verweigerung einer gefühligen Identifikation mit den Opfern der Shoah und die „kalte“ Vernachlässigung des empirischen Einzelschicksals bei Adorno sich selbst als Konsequenz historischen Eingedenkens angesichts eines Menschheitsverbrechens verstehen lassen, das den Begriff des „Einzelschicksals“ bis ins Innerste fragwürdig gemacht hat. Gerade deshalb hat die frühe Kritische Theorie vom Opfergedenken einen verbindlicheren Begriff als die seither entstandene nationale Gendenkkultur, die „die Opfer“ nicht empathisch genug betrauern kann, um umso gründlicher zu vergessen, woran sie erinnern und wozu zu sie auffordern.


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Phantasie als Kompetenz. Zur Ideologie der Kreativität in der neueren Pädagogik.

Im Rah­men der Anti­fa­schis­ti­schen Hoch­schul­tage (unter dem schö­nen Titel Hört auf zu stu­die­ren, fangt an zu begrei­fen) lud die ag antifa Magnus Klaue nach Halle, um ihn über die Ideo­lo­gie der Krea­ti­vi­tät in der neue­ren Päd­ago­gik refe­rie­ren zu las­sen. Nach eini­gen Wor­ten zur Begriffs­ge­schichte der Krea­ti­vi­tät, skiz­ziert Klaue – mit Ver­weis auf einen Aus­spruch […]


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links (2. März 2012)

Ein Bekannter hat sein erstes Buch “Ich kann nicht mehr” betitelt. Ich komme zu nichts, ich höre nur noch an (und selbst das in einem Gestus der sich naheliegender wie folgt formulieren ließe “ich höre nur noch ab”). Die Meld…


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Kritik der Religion – Kritik der Gesellschaft

Wir dokumentieren an dieser Stelle mehrere Vorträge, die auf unterschiedliche Weise das Verhältnis von Religionskritik und Gesellschaftskritik zum Thema haben:
1. Leo Elser – Kritik der Religion / Kritik der Gesellschaft: Im Dezember 2011 hat Leo Elser (Redaktion Pólemos) einen Vortrag in Saarbrücken gehalten, in dem er nach der Aktualität der Religionskritik fragt, angesichts einer Gesellschaft, […]


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links (10. Januar 2012)

“In Deutschland hat die übermäßige Toleranz gegenüber rechtsextremer Politik und Gewalt nicht nur wiederkehrende Konjunkturphasen, sondern auch eine lange Tradition.” sagt der Politologe und Buchautor Kien Nghi Ha im Interview mit migazin.de …


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Dialektik und Existenzphilosophie

Mit drei Vorträgen über Dialektik von Existenzphilosophie und westlichem Marxismus hat die Frankfurter Translib noch einmal die Reihe »Existentialism Revisited« fortgesetzt und damit einen Beitrag zu einer Debatte geleistet, die zur Zeit in einem (post-)antideutschen Umfeld ihre Wellen schlägt. Die Diskussion über das Verhältnis von Adorno und Sartre bzw. Existenzialismus und Kritischer Theorie begann zum […]


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