tag ‘Syrien’
Wie hätte es eigentlich noch schlimmer kommen können? April 17, 2014 | 10:19 am

Oliver M. Piecha über das vierte Kriegsjahr in Syrien:

Substantielle Hilfe für die syrische Opposition – wie gerade wieder bei dem Staatsbesuch Obamas in Saudi-Arabien nebulös versprochen – ist bisher nie angekommen. Dagegen zerbröselt Obamas Scheinerfolg mit der Giftgasvernichtung dieser Tage endgültig. Nach ersten Meldungen in den vergangen Wochen über angebliche kleinere Giftgaseinsätze haben jetzt sowohl Aufständische wie das Assad-Regime einen Giftgasangriff in der Provinz Hama bestätigt – und beschuldigen sich gegenseitig. Die Übergabe der Giftgasbestände des Regimes an die UN hat sich sowieso längst verlangsamt, Fristen wurden nicht eingehalten.

Die Uno hat angesichts des Desasters in Syrien sogar das – ohnehin folgenlose – Zählen der Toten eingestellt. Anfang des Jahres verkündete das Menschenrechtsbüro der UN, man werde die Zählung der Kriegsopfer in Syrien wegen der unübersichtlichen Lage nicht weiter fortsetzen. Da war es längst bei 100?000 Toten angelangt, die konservative Schätzung des Syrian Observatory for Human Rights spricht von 150?000 Toten, vermutet aber die tatsächliche Zahl bei über 220?000. Das wäre rund ein Prozent der geschätzten Einwohnerzahl Syriens von etwas über 20 Millionen.

Was gebraucht wird April 14, 2014 | 07:28 pm

Josef Daher in einem Interview mit der SoZ:

Politisch sind die revolutionären Kräfte in einer sehr schwierigen Situation, weil sie es mit zwei Formen der Konterrevolution zu tun haben: zum einen natürlich mit der Kriegsmaschine des Regimes, die seit drei Jahren ohne Unterbrechung läuft – die Zahl der Toten beträgt inzwischen 150000–200000. Die Bombenangriffe hören selbst während der Verhandlungen nicht auf. Das Regime hat bei der sog. internationalen Gemeinschaft eine Art Blankoscheck, niemand fällt ihm in die Arme. Selbst die «roten Linien» wurden bis zur Unkenntlichkeit verwischt. (…)

Islamisten kämpfen auch in den Al-Nusra-Brigaden, die direkte Beziehungen zu al-Qaeda haben. Sie bestehen aber mehrheitlich aus Syrern. Daneben gibt es noch die Islamistische Front, in der verschiedene Gruppen zusammengeschlossen sind: Salafisten und andere reaktionäre Kräfte. Sie umfassen je nach Angaben zwischen 30000 und 50000 Kämpfer. Sie wollen ein Regime auf der Grundlage einer reaktionären Auslegung des Islam errichten und lehnen einen säkularen Staat und freie Wahlen ab. Diese Gruppen greifen immer wieder demokratische Kräfte an, weshalb ein Teil von ihnen aus ihrer Region fliehen musste. (…)

Die demokratische Opposition braucht internationale Unterstützung. Die Linke in Europa sollte mit dem Finger auf ihre Regierungen zeigen und sie dafür angreifen, dass sie sich «Freunde Syriens» nennen, sich aber weigern, die demokratische Bewegung materiell und militärisch zu unterstützen, während die reaktionären islamistischen Kräfte von den Golfstaaten und von privaten Kreisen aus der Region unterstützt werden. Es ist auch wichtig, immer wieder klar zu machen, dass die syrische Erhebung Teil der arabischen Revolution ist und kein Komplott. Darüber hinaus muss die Linke gegen ihre jeweils eigene Regierung kämpfen, vor allem gegen Gesetze, die Asylgesuche von Syrern in Europa einschränken, aber auch gegen die sog. Antiterrorgesetze, die die demokratischen Freiheiten überall einschränken.

Progressive Politik statt Phrasendrescherei – Bericht und Einschätzung des Bundeskongresses vom BAK Shalom April 14, 2014 | 05:14 pm

Vom 28. bis 30. März fand der VII. Bundeskongress (BuKo) der Linksjugend ['solid] in Frankfurt am Main statt. Er ist das oberste Beschlussorgan des Jugendverbandes und setzt sich aus den Delegationen der Landesverbände und der Bundesarbeitskreise (BAK) zusammen. Auch der BAK Shalom stellte erneut zwei Delegierte. Das BuKo-Wochenende in Frankfurt am Main begann aber bereits [...]

Syria: Regime “Poison Gas” Attacks Near Damascus & in Hama Province? April 12, 2014 | 12:09 pm

Activists and opposition groups, supported by footage, claim that Syria’s military used “poison gases” on Friday in attacks near Damascus and in Hama Province.

The Local Coordination Committees claimed six people had been killed in the attacks. Multiple videos show victims being treated.

The opposition Syrian National Coalition denounced the Harasta attack. It said the assault followed other uses of the gas near Damascus — including Darayya, Harasta, and Jobar — in the past two weeks, and declared, “The international community has a moral duty to voice its rejection of this crime and indeed take immediate firm steps to restrain a regime that is prepared to use all kinds of conventional and unconventional weapons to cling to power.”

Read more

Failure to intervene will have terrible consequences, says Blair April 8, 2014 | 12:47 pm

The world will face terrible consequences over many years to come for failing to intervene in Syria, Tony Blair has said. The former prime minister, who serves as the envoy for the Middle East quartet of the UN, US, EU and Russia, said the failure to confront President Bashar al-Assad would have ramifications far beyond the region.

Speaking on the Today programme on Radio 4 on Monday, he said: “We have not intervened in Syria. The consequences are, in my view, terrible and will be a huge problem not just for the Middle East region, but for us in the years to come.”

Blair advocated military action against the Assad regime after a sarin gas attack on the Ghouta district, near Damascus, last August killed between 350 and 1,400 people. His stance placed him on the same side as David Cameron, who wanted to join the US in launching an attack on the Assad regime, but highlighted differences with Ed Miliband, who was highly sceptical about military intervention.

Read more

Nie wieder April 5, 2014 | 10:31 pm

Gestern hat der Bundestag an den Völkermord in Ruanda erinnert, bei dem vor 20 Jahren schätzungsweise 800.000 Tutsi von Angehörigen der Hutu-Stämme abgeschlachtet wurden. Die Feier fand vor einem fast leeren Haus statt, die meisten Abgeordneten waren schon im Wochenende. Aber das war nicht das einzig Gespenstische an der Aussprache.

Außenminister Steinmeier sagte, die “internationale Gemeinschaft” habe “versagt, als sie in Ruanda vor 20 Jahren inmitten der Gewalt ihre Blauhelmsoldaten abzog”. Und er mahnte: “Die eine Lehre, die an einem Gedenktag wie heute zu ziehen ist, heißt: Niemals wieder!” Dabei ging er mit keinem Wort auf den Massenmord ein, der derzeit in Syrien stattfindet und dem die internationale Gemeinschaft so gelassen zuschaut, als wäre es eine Rauferei am Rande eines Fußballspiels.

Wenn in 20 Jahren der Bundestag eine Feier zur Erinnerung an die syrische Katastrophe abhält, wird ein anderer Außenminister das Versagen der internationalen Gemeinschaft beklagen und seine Rede mit einem entschlossenen: “Niemals wieder!” beenden.

Den ganzen Artikel lesen

Unter schwarzer Flagge April 1, 2014 | 11:27 am

A year ago, the city of Raqqa in northern Syria was sprouting political activist groups and philosophical discussion circles. A “guerrilla gardening” squad promoted environmental awareness by planting vegetables in central reservations.

The liberals who made it a base after the rebels swept in and drove out the regime in March last year are gone, disbanded, accused of supporting democracy and other “kuffar” or infidel beliefs, their members living either underground or in Turkey.

The city has been transformed into a staging ground for displays of the harshest “justice” meted out by the Islamic State of Iraq and al-Sham (ISIS), the jihadi group too extreme even for al-Qaeda that has imposed its rule over large parts of the country.

Refugees, women still living under its rule and men who have escaped from its prisons have told Telegraph of the life under the shadow of the extremist group’s black flag.

Den ganzen Artikel lesen

175 000 under siege March 29, 2014 | 11:17 pm

Syria has failed to comply with a UN resolution calling for unimpeded humanitarian access to civilians throughout the country, the Human Rights Watchgroup said on Friday.

By refusing to allow aid to cross opposition-held border crossings, the Syrian government “is undermining aid deliveries to hundreds of thousands of desperate people,” the group said.

“No one should be fooled by Syria’s agreement to open a single border crossing in the north,” the group’s deputy Middle East and North Africa director Nadim Houry said.

“Syria’s arbitrary refusal to agree to the use of opposition-held crossing points sentences hundreds of thousands of Syrians to deprivation and disease.”

The group said a report to be presented to the Security Council later on Friday would say Syria’s government was also blocking aid to some 175,000 civilians under regime siege.

Read more

Antrag des BAK Shalom auf dem VII. Bundeskongress der Linksjugend: “Kein Podium für Assads Regime im Namen der Linksjugend ['solid]!” March 28, 2014 | 06:42 am

Antrag: Der Bundeskongress der Linksjugend ['solid] distanziert sich von allen Versuchen, im Namen des Jugendverbands Positionen des Assad-Regimes in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Das Assad-Regime ist Teil des Problems. Es verhindert sowohl die Beendigung des Bürgerkrieges als auch den Aufbau eines lebenswürdigen Syriens. Das Assad-Regime tyrannisiert seine eigene Bevölkerung zum eigenen Machterhalt und hat daher [...]

Don’t blame the Opposition March 27, 2014 | 02:22 pm

Leave aside the fact that opposition leaders have spoken publicly and eloquently about their vision of a Syria where citizenship will trump all other forms of political identification, and where Syria’s ethnic and sectarian diversity will be protected and celebrated. These themes were articulated eloquently by Burhan Ghalioun in the very first Friends of the Syrian People conference in Tunis and fully reflected in key opposition policy documents produced in Cairo in the summer of 2012. Surely it was the adherence of the mainstream, nationalist opposition to the principles of civil society and rule of law that enabled the United States and others in December 2012 to recognize the Syrian National Coalition as the legitimate representative of the Syrian people. The excellent performance of the opposition delegation at the recent Geneva II exercise did nothing to detract from a vision of Syria that is decent, liberal, and civilized. (…)

Syria’s nationalist opposition—armed and not—has fallen short in many key respects—hardly a surprise when one considers Syria’s more than forty-year induced political coma. One should not expect frank talk from President Barack Obama or any of his lieutenants about the shortcomings of US policy on Syria, including the failures to support armed nationalists and promote and protect alternate governance within Syria. It would suffice at this point were the administration to drop the excuses, reassess the policy, set clear objectives, and devise a flexible strategy to achieve them. Working with others to terminate the Assad regime and replace it with something civilized is essential, both for Syria and the surrounding neighborhood. Yet making it happen will require far, far more than an opposition agenda offering assurances to Alawites. It would take the president to places he has not wanted to go. Blaming the opposition is indeed an alternative to making the journey. But it is not worthy of a great country.

Quelle

Islamic State of Iraq and the Levant March 23, 2014 | 10:59 am

Aus dem Irak

The so-called ‘Islamic State of Iraq and Levant’ (ISIL) has conducted a series of attacks and car bombings in different areas in Iraq. In the last few days, ISIL took control over suburban areas of Salahadeen, Kirkuk and Diyala. In their attacks, ISIL killed high-level Iraqi police officers and exploded two bridges in Diyala and Salahadeen. The Iraqi Army has failed to confront the ISIL attacks and, moreover, ISIL is now controlling more villages in areas disputed between Erbil and Baghdad. (Quelle)

Aus Syrien

Members of the al-Qaeda splinter group of the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) executed on Saturday a young man in the city of Raqqa, and placed his body on a wooden cross in the main square of the city.

After executing the young man, ISIL group placed his dead body on a cross and issued a statement that the he will remain in that position for three days. (Quelle)


Ohne Plan March 21, 2014 | 02:50 pm

Anlässlich des dritten Jahrestag des Ausbruchs der Aufstände in Syrien ein Kommentar von Thomas v. der Osten-Sacken:

Unerträglich sei es, erklärte UN-Hochkommissar Antonio Guterres, dass eine solche Tragödie sich vor »unseren Augen abspiele«, ohne dass irgendwelche Schritte unternommen würden, »das Blutvergießen zu beenden«. Doch wenn der Uno nichts anderes bleibt, als moralische Appelle zu lancieren, ist das bestenfalls Ausdruck ihrer völligen Hilflosigkeit.

Derweil hat das Regime ganze Städte oder Stadtviertel in Trümmer gelegt, die medizinische Versorgung im Land ist weitgehend zusammengebrochen, die Hälfte aller Syrer sind, Daten der UN zufolge, von humanitärer Hilfe abhängig. Täglich sterben inzwischen über 100 Menschen in bewaffneten Konflikten, unzählige andere werden verletzt. Und die Aussichten könnten trüber nicht sein: auch im vierten Jahr wird der Krieg weitergehen, keine Seite ist stark genug, ihn in absehbarer Zeit zu gewinnen. Mehr Syrer werden flüchten, ohne dass es eine hinreichende Versorgung für sie in den angrenzen Ländern gäbe und der Konflikt wird sich mehr und mehr auf die ganze Region ausdehnen.

…. über Leichen gegangen March 21, 2014 | 11:44 am

In Irak, in Libyen und, wie jetzt feststeht, auch in Syrien, sind deutsche Kaufleute buchstäblich über Leichen gegangen, und immer waren deutsche Nachrichtendienstler informiert. Nicht über alles, sondern über manches oder über vieles. Die Lieferungen hat das nicht verhindert. Es gibt den Verdacht, dass einige Lieferungen quasi unter staatlicher Aufsicht liefen. (…)

Alles lang her, alles ganz aktuell. Auf die Frage, was ist, wenn der Staat viel weiß und nichts tut, gibt es auch im Fall Syrien noch immer die alten Antworten. Seine Quellen stelle der Dienst aus “prinzipiellen Gründen” nicht zur Verfügung, sagt ein Nachrichtendienstler. Die zuständigen Stellen würden zwar informiert, aber der Dienst habe keine eigenen “exekutiven Befugnisse”. “Der Dienst identifiziert sich nicht mit dem, was die Quellen machen”. Manche Quelle sei eben trüb. Und manchmal vergeht über all den Rechtfertigungen so viel Zeit, dass keiner mehr was machen muss.

Quelle

Die Deutschen und das Giftgas March 18, 2014 | 09:23 pm

Deutsche Firmen haben Medienberichten zufolge eine größere Rolle beim Aufbau des syrischen Giftgasprogramms gespielt als bisher bekannt. Dies gehe aus einer Mitteilung der unabhängigen internationalen Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) an die Bundesregierung hervor.

Quelle

Die “deutschen Freunde Syriens” March 18, 2014 | 04:54 pm

Man muss nur mit genügend Giftgas, barrel bombs, schwere Artillerie und mit möglichst vielen Kämpfern von Hizbollah und Shabiba Milizen möglichst lange gegen die eigene Bevölkerung und die Opposition im Lande vorgehen, Hungerblockaden verhängen, ganze Städte in Schutt und Asche legen, Millionen von Menschen in die Flucht jagen und dabei genügend Rückendeckung von den Verbündeten in Moskau und Teheran haben, und schon gilt man der deutschen Außenpolitik wieder als Verhandlungspartner, der auch in einer künftigen Regierung sitzen solle:

German Foreign Minister urged Syria’s opposition to accept Bashar Assad’s regime in the transitional governing period, a well-informed source said.

 Frank Steinmeier, the veteran diplomat and German Minister of Foreign Affairs, made the suggestion during a meeting  with the Interim opposition Prime Minister Ahmad Toumeh last month. He also commended the opposition’s participation in Geneva talks in January.

 Steinmeier insisted on Assad’s participation in the transitional period, urging Tomeh to find a half-way solution and to accept Assad’s representation even for a short period, the source said

Halabja past and future March 16, 2014 | 01:45 pm

Remember #Halabja 26 years ago. Well tended mass graves- Just like the ones we will see in Syria 26 years from now.

( Via John Wreford)

Der Unterschied March 16, 2014 | 11:16 am

Anders als Russland und Iran, die Assad militärisch, politisch und wirtschaftlich mit aller Macht stützen, haben sich Amerika und die in der Gruppe der „Freunde Syriens“ zusammengeschlossenen Staaten nie wirklich zu einem entschiedenem Vorgehen zugunsten der universelle Menschenrechte teilenden Revolutionäre durchringen können. Weil Genf gescheitert sei und Assad seine Wiederwahl vorbereite, fordern Dschabra und seine Koalition drei Jahre nach Beginn des Aufstands deshalb wieder einmal mehr Waffen – doch der Westen will weiter nicht liefern. Solidarität mit der Freiheitsbewegung sieht anders aus.

Quelle

Relationen March 14, 2014 | 02:24 pm

The Syrian conflict has caused the world’s largest refugee crisis as it has forced 40 percent of the population from their homes, the UN refugee agency said Friday in Geneva.

More than 9 million Syrians have been displaced since the conflict started three years ago, the Office of the UN High Commissioner for Refugees (UNHCR) said.
More than 6.5 million have sought refuge within Syria, while 2.6 million have fled to countries in the region.

“It is unconscionable that a humanitarian catastrophe of this scale is unfolding before our eyes with no meaningful progress to stop the bloodshed,” said High Commissioner Antonio Guterres. (…)

If other countries took in as many Syrians per capita as Lebanon, there would be 19 million Syrian refugees in Germany and 73 million in the United States, the UNHCR calculated.

Quelle

Barbarische Zustände March 11, 2014 | 11:00 am

“Es sind immerhin zweieinhalb Millionen Syrer und Syrerinnen außerhalb Syriens mittlerweile in Flüchtlingslagern und sechs Millionen sind im Land auf der Flucht. Das heißt, wir haben wirklich eine Kriegsgeneration, die heranwächst und die sich jenseits ihrer traumatischen Gewalterfahrungen auch in einer möglichen neuen syrischen Zukunft orientieren muss, weil das Syrien, in dem sie aufgewachsen sind, existiert nicht mehr, und es gibt praktisch zurzeit gar keine Perspektive, dass dieser Krieg aufhört.”

Das ganze Interview lesen

Act now! March 10, 2014 | 11:41 pm

Mitschnitt des Vortrags von Thomas von der Osten-Sacken: “Syrien – Katastrophe ohne Ende?” March 10, 2014 | 11:41 am

„Wer sind und was wollen die verschiedenen Akteure? Wer kämpft gegen wen? Welche internationalen Interessen treffen in dem Konflikt aufeinander? Wie ist das Agieren Russlands, des Iran, der USA einzuschätzen? Welche Bedeutung hat das alles für Israel? Haben die Menschen in Syrien noch Aussicht auf den Sturz des Regimes? Und ist überhaupt noch etwas übriggeblieben [...]

Solidaritätsveranstaltung mit der syrischen Opposition March 3, 2014 | 01:38 pm

Biggest refugee population wordlwide March 1, 2014 | 09:27 pm

Syria was once a destination country for refugees. Now, it is fast becoming the world’s biggest source of them. United Nations High Commissioner for Refugees Antonio Guterres offered a stark reminder at a recent U.N. gathering.

“Five years ago, Syria was the world’s second-largest refugee-hosting country,” Guterres said. “Syrians are now about to replace Afghans as the biggest refugee population worldwide.”

That’s saying something, since Afghanistan has been in conflict for more than four decades. Guterres says if current trends continue, there could be 4 million Syrian refugees by the end of this year.

Quelle

Syrian Kurdish Self-Rule Criticized by Many as Unrepresentative February 23, 2014 | 06:32 pm

About a month after Kurdish groups in Syria declared self rule, the provisional government has appointed ministers, established courts and set a date for elections.

But many of Syria’s Kurds remain skeptical about the venture, concerned that the government does not represent them.

“I think the government is more of a political stance than an actual power,” says Nohat Bahlawi, a doctor living and working in the city of Qamishli in Syria’s Kurdish regions, or Rojava.

He says the declaration was flawed from the start because it was not inclusive.

See more

“Syrien – Katastrophe ohne Ende?” Vortrag und Diskussion mit Thomas von der Osten-Sacken in Freiburg am 7. März February 20, 2014 | 02:12 am

Vor drei Jahren war die Hoffnung groß: Plötzlich fand sich die „arabische Straße“ nicht mehr mit den autoritären Regimen im Nahen Osten zusammen, um Israel- und USA-Fahnen zu verbrennen, sondern richtete ihren Zorn gegen die eigenen Herrscher. Es roch nach Aufbruch. Langjährige Diktatoren wurden gestürzt, so in Tunesien, Ägypten und [...]