Zwischenblog September 3, 2010 | 10:42 pm

Um das eklige letze Bild wegzubekommen, hier ein Zwischenbild, um unseren Lesern das letzte nicht weiter zumuten zu müssen (Dank an ähem, für den letzten Hinweis …)

Das Bild befasst sich mit Physik, eine Entwurfsskizze für ein Perpeteum Mobile. Interpretationen sind bis zum nächsten Blog erlaubt.

Weiße Flecken September 3, 2010 | 10:12 pm

Es ist ja durchaus erfreulich, dass inzwischen Terres des Femmes Westasien in ihre Karte von Ländern und Regionen aufgenommen hat, in denen Genitalverstümmelung praktiziert wird. Aber warum fehlt noch immer Indonesien?

Für UNICEF dagegen existiert FGM weiterhin nur in Afrika und dem Yemen.

Wundersames Pakistan V September 3, 2010 | 10:06 pm

Dieser Tage hilft es selbst nicht am Al Quds Tag teilzunehmen, den die NZZ ganz kultursensibel eine “Prozession” nennt. Auch dort kann der Suicide Bomber zuschlagen:

Ein Selbstmordattentäter hat bei einem Anschlag auf eine Prozession schiitischer Muslime in der Stadt Quetta im Südwesten Pakistans mindestens 43 Menschen mit in den Tod gerissen. Wie Polizei und Ärzte am Freitag mitteilten, wurden 100 weitere Menschen verletzt. (…) Der Anschlag ereignete sich inmitten einer Demonstration der Schiiten zur Unterstützung der Palästinenser anlässlich des so genannten El-Kuds-Tages in die Luft.

Ganz pietätlos würde man jetzt doch gerne eine Experten fragen, wer da jetzt eigentlich ins Paradies kommt: die ermordeten antiisraelischen Demonstranten oder ihr Killer oder alle zusammen?

Sozialrassisten auf dem Vormarsch September 3, 2010 | 09:01 pm

Wer genug von Sarrazin hat, kann sich jetzt mit einem anderen Vordenker der sozialrassistischen Rackets beschäftigen: Gunnar Heinsohn, für mich eine unerfreuliche Neuentdeckung, an der ich Euch aber gerne teilhaben lasse. "Die neue Zuchtwahl" von Rudolf Stumberger auf Telepolis.

Vielleicht ist es Zeit, auf das Werk des heutzutage etwas übersteuerten Dipl. Psych. Peter Kratz hinzuweisen, der bereits seit den Achtzigern neue Rassenkunde und nationalrevolutionäre Tendenzen thematisiert. Sein Blog-Privatkrieg gegen Wowereit nervt mich, aber seine Artikel sind absolut lesenswert. Besonders sei hier auf das Buch "Die Götter des New Age" (online abrufbar) hingewiesen, alt aber aktuell.

Kratz untersucht Täuschungskonstrukte jeglicher Art, die zur Durchsetzung hierarchischer Dominanz und zur Manifestation anti-egalitärer Politik eingesetzt werden. Polemisch, gut recherchiert, treffend.

Toleranz und Frieden September 3, 2010 | 06:38 pm

1) “Wer unsere Lehre verspottet, über den Islam lacht und ihn erniedrigt, muss getötet werden”, sagt Feiz Muhammed darin seinen Anhängern.

Ein bekannter islamischer Geistlicher hat einem Zeitungsbericht zufolge zur Enthauptung des islamfeindlichen niederländischen Politikers Geert Wilders aufgerufen. Die niederländische Zeitung “De Telegraaf” veröffentlichte Audioclips von Feiz Muhammad, auf denen dieser Wilders als “Satan” und “diesen Politiker in Holland” bezeichnet. Jeder, der wie Wilders über den Islam rede, gehöre enthauptet.

Muhammad hat bereits in der Vergangenheit von sich reden gemacht, als er die Radikalisierung von Kindern verlangte und erklärte, Vergewaltigungsopfer seien selbst schuld.

Quelle

2) Egyptian Cleric Salem Abu Al-Futuh: We Will Conquer Italy and the Rest of Europe, as Well as North and South America; The West Will Convert to Islam
Excerpts from an interview with Egyptian cleric Salem Abu Al-Futuh, which aired on Al-Nas TV (Egypt) on August 18, 2010:

#972 – Vinyl Art by Daniel Edlen September 3, 2010 | 04:13 pm

Daniel Edlen hat sich einige Platten zur Brust genommen und das schwarze Gold mit den Portraits der jeweiligen Künstler veredelt. Darunter befinden sich Musiker wie Thom Yorke, Moby und Elvis Costello. In der Galerie ist für jeden etwas dabei. Die Kunstwerke kann man auch kaufen. Wer nicht das nötige Kleingeld hat, darf sich mit dem [...]

#971 – Broncos “Streetart: Das Musical” September 3, 2010 | 03:46 pm

In Hamburg wird es bald eine Premiere geben, die es in sich hat. Am Samstag, 18. September, wird die Sternschanze zum Broadway: Der Berliner Künstler BRONCO, bekannt für seine polemischen Textbotschaften (“Von Konsumkritik kann ich mir nichts kaufen”, “Ich war schon Punkrock, da war Punkrock noch kommerziell!”) hat das erste „Street Art“-Musical der Welt geschrieben [...]

Die Verwilderung des Patriarchats in der Postmoderne September 3, 2010 | 02:57 pm

(Überblicksblatt im Beitrag Frank Rentschlers ergänzt.)

Roswitha Scholz stellt in diesem Vortrag eine abspaltungstheoretische Deutung der Geschlechterverhältnisse in der Globalisierung dar und macht einige Ausführungen zur Kritik von Queer-Konzepten. Inhaltlich handelt es sich um dasselbe Referat wie das im Mai in Berlin aufgezeichnete. Allerdings ist dieses etwas länger und besonders hinsichtlich der Behandlung der Queer-Problematik umfangreicher (besonders in der Diskussion).

Veranstaltet und aufgezeichnet vom Wert-Abspaltungskritischen Lese- & Diskussionskreis Berlin in Zusammenarbeit mit dem Verein für kritische Gesellschaftswissenschaften e.V. August 2010.

Download via MF: Vortrag (1:08 h, 28 MB), Diskussion (35 min, 14 MB)

Ankündigungstext:

Wertkritik war lange Zeit androzentrisch verfasst und ist es zum Teil heute noch. Und Arbeiten etwa zur „neuen Marxlektüre“ scheren sich um die hierarchischen Geschlechterverhältnisse kaum. Dem stellt sich die Wert-Abspaltungskritik entgegen.Nach der Darstellung einiger grundsätzlicher Aspekte der Wert-Abspaltungstheorie, insbesondere im Verhältnis zu den Grundkategorien des Kapitals, sollen in dem Vortrag die nach wie vor asymmetrischen Geschlechterverhältnisse in der Globalisierungsära in Augenschein genommen werden.

In der Moderne bildeten sich neue Geschlechtervorstellungen aus. Dem „Mann“ wurden Eigenschaften wie Rationalität, Charakterstärke, Durchsetzungsvermögen etc. zugeschrieben; die „Frau“ wurde hingegen mit Emotionalität, Sinnlichkeit, Charakterschwäche usw. in Verbindung gebracht: Männer sollten für die Öffentlichkeit und das Erwerbsleben geschaffen sein, Frauen von „Natur“ aus für die Tätigkeiten in der Privatsphäre (Liebe, Hege, Pflege, „Hausarbeit“). Derartige Vorstellungen, die zunächst auf das Bürgertum beschränkt waren, breiteten sich mit fortschreitender Entwicklung auf alle Klassen und Schichten aus. Bestimmte Momente der Reproduktion, die nicht in der „abstrakten Arbeit“ aufgehen, wurden von der offiziellen Gesellschaftlichkeit abgespalten und an die Frauen delegiert. Bei der Integration von Frauen in Erwerbsarbeit und Öffentlichkeit blieb dieses Abspaltungsverhältnis erhalten und setzte sich auch in diesen Bereichen fort. Die Abspaltung ist kein aus dem Wertverhältnis abzuleitender „Sekundärbereich“, sondern durchzieht die gesellschaftliche Totalität und ist kategorial „gleichursprünglich“ und auf derselben Abstraktionsebene zu fassen. Daraus ergibt sich ein anderer, gebrochener Begriff „konkreter Totalität“ als im bisherigen androzentrisch-universalistischen Verständnis.

Seit den 1950er Jahren hat sich das Wert-Abspaltungsverhältnis mit fortschreitender Erwerbstätigkeit von Frauen modifiziert und zugespitzt. Dabei kommt es in der Postmoderne einer Aufweichung des traditionellen Geschlechterarrangements: Frauen haben mit den Männern bildungsmäßig gleichgezogen und werden „doppelt vergesellschaftet“ (Regina Becker-Schmidt), d.h. sie sind für Familie und Beruf gleichermaßen zuständig. Umgekehrt droht nun auch Männern eine „Hausfrauisierung“ im Zuge des Prekärwerdens der Beschäftigungsverhältnisse. Die Institutionen Familie und Erwerbsarbeit erodieren, ohne dass neue tragfähige Sozial- und Reproduktionsformen an ihre Stelle treten. Dem grundsätzlichen Verfall der Ökonomie entspricht eine Verwilderung des Patriarchats in der Globalisierungsära, so meine These.

In der Kollaps-Situation droht Frauen heute vor allem die Funktion von Krisenverwalterinnen zugewiesen zu werden. Sie kommen dann vermehrt an die „Macht“, wenn der Kapitalismus an die Wand fährt; bei gleichzeitiger Zuständigkeit für den Reproduktionsbereich und die abgespaltenen Momente überhaupt. Grundsätzlich betont werden muss schließlich noch einmal, dass sich die Wert-Abspaltungskritik keineswegs bloß auf die Geschlechterproblematik im engeren Sinne bezieht. Vielmehr bestimmt die Wert-Abspaltung als Grundprinzip die gesamte Gesellschaft wesentlich, was auch in der Krisenanalyse zum Ausdruck kommen muss.

Morgen: Wittenberg und Berlin September 3, 2010 | 02:12 pm

Für die Demo müßte ich mich zerteilen, aber vielleicht tauche ich irgendwann bei der Nach-Demo-Party in der Scharni 38 auf.

mein regen September 3, 2010 | 01:36 pm



#970 – Issac Cordal September 3, 2010 | 01:27 pm

Die Arbeiten von Issac Cordal erinnern mich an eine Ausstellung aus den Deichtorhallen. Kleine Installationen, die Minimenschen in ihrem Alltag zeigen. Der Künstler aus Lodnon versteht es in seiner Serie Cement Finsternisse diese Situationen in Szene zu setzten. Er besitzt auch ein Portfolio bei flickr. ___ via Beautiful/Decay

19.9.: BRATZE & BJÖRN PENG September 3, 2010 | 12:57 pm

19. September 2010
21:00

BRATZE
Support: BJÖRN PENG

#969 – Painting Reality September 3, 2010 | 11:33 am

Wenn ich einer der Autofahrer gewesen wäre, würde ich die Aktion vom 25.04. vielleicht nicht gut finden. Aber als stiller Betrachter finde die Farbkleckse auf dem Rosenthaler Platz bemerkenswert. Was 500 Liter Farbe und ca. 2000 Wagen inkl. Fahrräder anstellen können, ist bemerkenswert. Dahinter stecken IEPE & the anonymous crew. Genauer gesagt ist das Ganze [...]

Großkampftag der Antizionisten September 3, 2010 | 11:00 am

Diktatur, Propaganda und Prominenz; ein besonders leckeres Beispiel für den Zusammenklang der Internationale der Antisemiten - pardon “Israelkritiker” - zum Auftakt des folkloristischen “Al-Quds-Tages”, aufgezeichnet von enduring america:

0710 GMT: [...] No significant action, so Press TV is playing up the presence of Lauren Booth (the half-sister of Cherie Blair, wife of former British Prime Minister Tony Blair) as their correspondent in the centre of Tehran. She is enthusiastic, opening, “Well, I’ve never seen so many people take to the streets of a capital city in my life. Here we are…on Al-Qods Day 2010 with a million people expected….The message coming from Tehran today, not just to Palestine but to the world, is one of steadfastness, a message of solidarity.”

0740 GMT: President Ahmadinejad is now speaking at Tehran Friday Prayers, commenting on the repression of the Palestinian people and the “occupation” of the area over the past 60 years.

0748 GMT: More from Ahmadinejad on “moral corruption” and “cultural devastation” of the “Zionist regime”: “No culture is immune”.

Ahmadinejad says the Zionists have “manipulated history of World War II” with the symbols of the Holocaust”, which he calls a “likely crime”. He adds that politicians in Europe or North America are “selected by the Zionists”.

Wundersames Pakistan IV September 3, 2010 | 10:40 am

Interessante Beobachtungen aus dem New Yorker. Demnach ist Pakistan keineswegs ein nur von Armut und Elend geplagtes Land, das kurz vor dem Machtübernhame der Taliban stehe, sondern hat durchaus Potentialfür eine langfristige ökonomische Entwicklung. Dieses Potential müsste nur genutzt werden.

After a decade in which the United States and Pakistan have been lashed together by war and terrorism, it is understandably hard for many Americans to conceive of Pakistan as a whole place. It’s not only a country that is poorly governed and menaced by Islamist radicals; it’s also one that is growing economically, and that houses a raucously open society populated by muckraking journalists, comic novelists, cheesy reality-TV producers, real-estate hustlers, world-class squash players, and the like. The number of Pakistanis living in poverty fell by almost half between 1999 and 2008, from thirty per cent of the population to about seventeen per cent. This extraordinary change, a result of rapid economic growth and remittances from Pakistanis working abroad, is not often discussed on American cable-news outlets. Five years ago, Pakistan’s economic growth rate reached eight per cent annually, and the economy has continued to expand, if more slowly, even since 2008, when the global financial crisis and the domestic Taliban insurgency took hold simultaneously. (The number of Pakistanis living in poverty almost certainly has crept up again, and will move higher still because of the floods.)

Islamist insurgents threaten Pakistan’s weak government, yet they remain widely unpopular. In the last election, the religious party previously aligned with the Taliban polled two per cent; in the country’s history, religious parties have never won more than twelve per cent in a national election. (…)

For Pakistan to overcome its many burdens, it must make peace, or, at least, normalize economic ties, with India, which would include resolving the Kashmir dispute. On this subject, the United States could benefit from a sense of urgency comparable to its focus on Pakistani terrorism. In 2007, the governments of India and Pakistan negotiated the outline of an agreement that would have further opened their border to trade. A final deal has proved elusive, in part because of evidence that Pakistan’s Army continues to support anti-Indian terrorist groups; the Obama Administration has the leverage in Pakistan to hold the Army accountable.

Read more http://www.newyorker.com/talk/comment/2010/09/06/100906taco_talk_coll#ixzz0ySCLREBM

malmö festivalen September 3, 2010 | 07:07 am






shout out louds, the pains of beeing pure at heart, barbora, rekorderlig & health at malmö festivalen 2010. canon eos 500n & konica bm-201.

Volker Radke 2010-09-02 22:17:30 September 2, 2010 | 10:17 pm


Solidarität mit Israel! Gegen Islamismus und Antiemitismus September 2, 2010 | 08:48 pm

Demonstration gegen den Al-Quds-Tag in Berlin. Am 4. September 2010. Wir unterstützen den Aufruf der Antifa Hohenschönhausen, der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA), der Emanzipativen & Antifaschistischen Gruppe (EAG) und des Antifaschistisches Bündnis Marzahn-Hellersdorf (ABM). Zu finden ist der Aufruf auf: noalquds.blogsport.de. Aber nicht vergessen: auch in Dortmund gibt es Ärger. Mehr Infos hierzu: s4.blogsport.de

Reiner Sarrazynismus September 2, 2010 | 08:47 pm

Es gibt eigentlich nur eines, was am Sarrazin-Hype erstaunt: Der hilflose Umgang mit den von ihm angesprochenen Themen. Als Tabu-Brecher kann Sarrazin nur deshalb von der Mehrheitsgesellschaft gefeiert werden, weil das Arsenal der Gegenseite aus Tabus besteht, die Reflexion und kritischen Geist schon lange unter sich begraben haben. Hätte man sich in den vergangenen Jahren Begriffe zu Islamismus, Einwanderung und Rassismus erarbeitet, man stünde nicht so angewrackt vor dem Eisberg Sarrazin. So aber ringt man die Hände und kann nicht erklären, warum man nicht auch Schröder aus der SPD ausgeschlossen hat, als der in seiner Funktion als Gottkönig der Sozialdemokraten forderte: „Kriminelle Ausländer raus, und zwar schnell“. Auch Müntefering, sein Reichsverweser durfte von Heuschrecken schwadronieren und der Linksparteioberhäuptling Lafontaine gegen Fremdarbeiter „Profil schärfen“. Nun will man Sarrazin, der eigenen Aussagen zufolge keinen Menschen abschieben will, entlassen und ausschließen und kann die Argumente nur stottern.

Es gibt kein Argument gegen Sarrazin, das nicht auch eines gegen die SPD wäre. Rot-Grün hat nicht die zynischen „Ausreisezentren“ geschlossen und auch nicht das Mittelmeer für afrikanische Flüchtlinge sicherer gemacht. Unter Rot-Grün wurden nicht Illegale massenhaft legalisiert. Unter Rot-Grün prosperierte der Antisemitismus nicht minder als heute. Gegen einen Sarrazin aber dürfen sich alle den antifaschistischen Orden an die Brust heften. Wäre man ihm wirklich guten Gewissens überlegen, man könnte ihn ignorieren. Oder, käme man zum Schluss, dass sein Gedankengut eine besondere Gefahr darstellt, ihn derart entschlossen und gelassen seiner Widersprüche überführen, dass gar nicht erst der Eindruck einer Diskussion entsteht.

Solange sich aber der gesamte Bundestag einstimmig für die Abschaffung Israels via IRI-Freeport Gaza ausspricht, gibt es kein moralisches Recht, Sarrazin wegen seines Einteilungswahnes zu verurteilen. Seine Behauptung vom jüdischen Gen übertreibt darin, dass es „alle“ Juden tragen würden. Das ist wie vieles andere aus Sarrazins Mund Jargon, der bösartige Auswirkungen hat, die Sarrazin nicht einsehen will. Wieso seine imprägnierte Zahlenzauberei aber auf einmal mehr Thema sein soll als der genannte Bundestagsbeschluss, kann niemandem einleuchten, der ernsthaft sich mit dem Antisemitismus auseinandergesetzt hat.

Mehr zum Thema auf Nichtidentisches:

„Sarrazins Kinder„“

„Die Abwehr des Genießens in der H&M-Werbung und in der Hartz-IV Debatte


Filed under: Rassismus

Im Iran? September 2, 2010 | 07:57 pm

Sarrazin wird erst gelyncht und dann exekutiert, weil er von seinem verfassungsmäßigen Recht auf freie Meinungsäusserung Gebrauch macht.

Uuups hat Herr Sarrazin sein Buch etwa im Iran vorgestellt? Kann wohl kaum der Fall sein, da gibt es kein solch verfassungsmäßiges Recht. Wo was muss das für ein schrecklicher Unstaat sein, dass Deliquenten erst gelyncht und dann exekutiert werden? Hier die Lösung:

Die Gesinnungs-Gestapo hat zugeschlagen.

Ach so die, na dann wird es sich wohl nur um die Bundesrepublik Deutschland handeln. Und um eine typische hiesige Debatte, die ja keine wäre, würden nicht mindestens die Nazis und die Todesstrafe bemüht.

Wundersames Pakistan III September 2, 2010 | 07:11 pm

Aus der pakistanischen Tageszeitung “The Nation”:

The latest news is that the intelligence agencies are blocking the UK military’s aid to the flood victims owing to Prime Minister Cameron’s remarks on Pakistan’s role in the Afghan war.