anti-capitalism revisited

Billig produzierte Kritik

Die Eröffnung einer zweiten Primark-Filiale hat in Stuttgart für lebhafte Diskussionen gesorgt. Für seinen Umgang mit Mitarbeitern und Produzenten stand der Textil-Discounter zuletzt immer wieder in der Kritik. Häufig jedoch greift diese zu kurz und ist von ideologischen Projektionen durchzogen.

von Bastian Witte

Primark auf der Stuttgarter Einkaufsmeile (Foto: Bastian Witte)

„Diese Mülltonne war das Objekt der Begierde“, freute sich das Stuttgarter Gemischtwarengeschäft Kaufhaus Mitte am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite. „Sat1, Pro7 und ein paar weitere TV-Sender haben das Teil gefilmt. Vom Manager Magazin über die TAZ, Stern, Spiegel bis hin zur Heilbronner Stimme waren wir überall vertreten.“

Grund für die Verzückung ist eine medienwirksame Protest-Aktion, die zwei Tage zuvor statt fand. Nachdem die Eröffnung einer weiteren Filiale des Textil-Discounters Primark in Stuttgart für Diskussionen gesorgt hatte, stellte der Betreiber des Kaufhaus‘ Mitte pünktlich zur Primark-Eröffnung am Dienstag einen Müllcontainer vor sein eigenes 400 Meter entferntes Geschäft auf der Königstraße. Die vorbei kommenden Primark-Kunden sollten ihre soeben erworbenen Einkäufe direkt wieder in die Tonne befördern. Der Kaufbetrag der so entsorgten Teile solle anschließend einer wohltätigen Organisation zugehen, hieß es. Die Medien waren entsprechend begeistert über passende Symbolfotos und O-Töne.

Denn schon seit Jahren steht das irische Unternehmen Primark regelmäßig in der Kritik. Die Vorwürfe reichen von systematischer Überwachung der Mitarbeiter, über giftige Chemie in den Produkten, bis hin zur Ausbeutung der Arbeiter in den Zulieferbetrieben aus Billiglohnländern. So hatte Primark unter anderem auch in der Textilfabrik Rana Plaza produzieren lassen, deren Einsturz in Bangladesch vor vier Jahren weit über 1000 Todesopfer gefordert hat. Auch kritisiert die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi regelmäßig, dass Mitarbeiter in den Filialen hierzulande unter Tariflohn bezahlt werden und Ende 2014 hat das NRW-Gesundheitsamt Kontrollen in mehreren Filialen durchgeführt, weil die ausdünstende Chemie Grenzwerte mehrfach überschritten haben soll.

Kritik ist also durchaus angebracht. Jedoch fällt die Auseinandersetzung mit der so genannten „Fast Fashion“ auch immer wieder in reaktionäre und ideologische Vorstellungen zurück, die einer kritischen Analyse schaden.

Verzichtsethik als Kitt der bestehenden Verhältnisse

Dass „immer mehr, mehr und mehr“ gekauft werde, kritisierte unter anderem eine ältere Dame, die sich unter den Protestierenden bei der Eröffnung befand. Darin verbirgt sich eine diffuse Verzichtsethik, die in die falsche Richtung führt. Denn dass der eine oder andere sich vermeintlich zu viel gönne oder verschwenderisch sei, ist nicht das wahre Problem. Das Problem sind die grundsätzlichen Bedingungen, unter denen die Produkte her gestellt und entsorgt werden. Dass die Ausbeutung von Menschen, das Quälen von Tieren und die Zerstörung von Biosystemen hingenommen werden müssen, um einen maximalen Mehrwert zu garantieren, ist die eigentliche Misere der (Textil-)Industrie, nicht die bloße Menge des individuellen Konsums. Das Augenmerk auf einen angeblich übermäßigen Verbrauch zu legen und darin das moralische Vergehen auszumachen, unsterstellt, dass schon alles in Ordnung sei mit unseren Einkaufsstraßen. Wir sollten es halt nur nicht übertreiben. Die kapitalistische Logik, nach der einzig der Mehrwert von Interesse ist, und die genau deshalb systematisch Leid und Zerstörung produziert, bleibt so unverstanden und unangetastet.

Das Pochen auf Verzicht und Enthaltsamkeit erfüllt aber noch eine andere Funktion. Statt auf ein möglichst erfülltes und genussreiches Leben für alle Menschen hinzuwirken und die Zustände zu ändern, die das verhindern, soll der Einzelne Reue zeigen. Wer wenig kauft, sich für das wenige noch schämt und schließlich vor dem Primark gegen zuviel Konsum protestieren geht, darf sich so von seiner Schuld rein gewaschen fühlen. Auf diese Weise ändert sich an den bestehenden Verhältnissen natürlich gar nichts und die Verzichtsethik bildet letztlich sogar noch den Kitt, der die unmenschlichen Produktionsketten und den Gewinn der beteiligten Akteure zusammen hält und versöhnt.

Scheinbare Individualität

Eine weitere Sackgasse, in die das Primark-Bashing immer wieder hinein läuft, ist die Kritik an den gesichtslosen Multis. „Es gibt nicht nur große Ketten, auch wenn man in den Haupteinkaufsstraßen dieser Welt nichts mehr anderes sieht“, schreibt das Kaufhaus Mitte auf seiner Homepage. Statt dessen könne man im eigenen Hause „Produkte aus der Region“ kaufen und es gebe „Blumenbeete im Schaufenster, selbst gebastelte Tische, großzügiges Design mit viel Luft zum Atmen.

Produkt für Anspruchsvolle im Kaufhaus Mitte (Foto: Bastian Witte)

Doch was genau ist daran besser? Richtig ist, dass eine wesentliche Verkaufsstrategie von Primark die „vertikal“ organisierten Produktionsketten sind, die den Markt beobachten, blitzschnell auf aktuelle Modetrends reagieren, sie dann kopieren und so mehrmals im Quartal ihre Kollektion wechseln. Natürlich lässt sich hier richtig anmerken, dass der Einkauf der neusten Mode dem Konsumenten ein falsches Gefühl von Individualität verleiht, wo er sich doch eigentlich gerade zu einem unter Millionen Kunden macht und seine eigentlichen Bedürfnisse nicht mehr wahr zu nehmen in der Lage ist. Wer anstelle dessen jedoch seine Individualität durch den Erwerb einer Designer-Geldbörse erkauft oder einer Kerze für 25 Euro (Kaufhaus Mitte), mag sich zwar durch die Summe auf dem Kassenzettel vom durchschnittlichen Primark-Kunden abheben, dem Anschein von Individualität durch Konsum ist er allerdings ganz genauso erlegen. Was bleibt, ist einzig das erhabene Gefühl einen herablassenden Blick auf die Billig-Kunden auf der anderen Straßenseite werfen zu können, so wie 2016, als Unbekannte aus einem oberen Stockwerk der Stuttgarter Stadtbücherei ein Banner entrollt hatten, das mit einem Pfeil auf die gegenüberliegende erste Primark-Filiale Stuttgarts zeigte. Aufschrift: „I’m with stupid“. Oder das Kaufhaus Mitte, auf deren Kerze zum Preis von drei Stunden Mindestlohn-Arbeit zynisch geschrieben steht: „Save water, drink champagne“.

Sowohl der Verzicht um des Verzichts Willen, als auch der Kauf um des Kaufes Willen sind also offenbar von ideologischen Fehlschlüssen geleitet. Wie die Suche nach wirklichem Lebensgenuss und persönlicher Entfaltung besser gelingen kann, bleibt auf beiden Irrwegen unbeantwortet.

Reparatur des Marktes

Dass das Herumhacken auf Primark quasi eine Personifizierung, also ein Herunterbrechen der Missverhältnisse auf einen Konzern darstellt, ist inzwischen offenbar Konsens. In den Kommentarspalten der Stuttgarter Zeitung oder auf SPIEGEL ONLINE gehört immerhin zu den häufigsten Erkenntnissen, dass die anderen ja auch nicht besser seien. Das ist wahr. Niemand wird bestreiten, dass auch bei Unternehmen wie kik, C&A oder H&M, die lange vor Primark deutsche Einkaufsstraßen bevölkert haben, die Labels „Made in China“ oder „Made in Bangladesh“ zu den häufigsten gehören. Auch dass ALDI und LIDL mit den entsprechenden Produkten aus Billiglohnländern heute zu den größten Textilverkäufern gehören, ist weitgehend bekannt. Was sich jedoch nach wie vor hartnäckig hält, ist der Irrglaube man könne durch den Konsum „fairer“ und „nachhaltiger“ Ware mit entsprechenden Zertifizierungen den Kapitalismus gesund kaufen. Wenn doch nur alle Bio-Schinken aus der Region und fair gehandelte Baumwoll-Shirts aus portugiesischen Gewerkschaftsbetrieben kaufen würden! Dann bekämen wir das hin mit dem Ausschalten der raffgierigen Subunternehmen, mit der solidarischen Arbeit und der nachhaltigen Produktion.

Leider ist auch das ein Fehlschluss. Wegfallende Subunternehmen bedeuten weniger Steuereinnahmen und die arbeitslos gewordenen Menschen belasten zusätzlich die Sozialkassen der Staatshaushalte. Unternehmer, die sich „unnötig“ um Umwelt und Arbeitsbedingungen kümmern müssen, weichen entweder anderswohin aus oder investieren irgendwann gar nicht mehr. Die Logik des Marktes ist mit der Vorstellung von „ethischem Konsum“ vollkommen inkompatibel: Ohne Gewinnaussicht keine Investoren; ohne Investoren keine Arbeitsplätze; ohne Arbeitsplätze keine Bio-Fairtrade-Konsumenten. Der Mehrwert lässt sich nicht ausschalten, denn er steht ganz oben. Und auch wenn zumindest die westlichen Demokratien sich immer wieder darum bemühen durch Regulierung gegen die schlimmsten Schweinereien anzukämpfen, kann auch das nur so lange gelingen, wie der Staat sich eben dies dank einer entsprechenden Außenhandelsbilanz leisten kann. Im Zweifel gehen der Import billiger Rohstoffe und der Export konkurrenzfähiger Produkte immer vor Einfuhrstandards und Tariferhöhungen.

Der in den westlichen Gesellschaften entstandene Markt für ethtisch „hochwertigere“ Produkte ist also nichts anderes als ein kleines Blümchen, das nur auf dem Misthaufen einer riesigen prosperierenden Industrie blühen kann, die zum Beispiel von Deutschland aus 5,7 Millionen Neuwagen auf den Markt wirft – pro Jahr. Dass die dafür benötigten Rohstoffe zuvor so günstig wie möglich aus anderen Ländern importiert werden, versteht sich auch hier von selbst.

Angebote im Kaufhaus Mitte (Fotos: Bastian Witte)

Das Problem also ist nicht Primark. Es ist auch nicht die Textilindustrie oder gar die Finanzwirtschaft, wie manche meinen. Das Problem ist das Grundprinzip unseres Wirtschaftssystems. Und vor dem kann auch das Kaufhaus Mitte nicht entkommen. Wer den Laden einmal selbst besucht, wird sehen, dass auch auf dessen Eco-Cotton-Textilien steht, was der Markt nun einmal verlangt: „Made in China“, „Made in Bangladesh“. Den dort ausgebeuteten Arbeiterinnen dürfte es herzlich wenig nützen, dass sie statt konventioneller nun bio-zertifizierte Baumwolle zusammen genäht haben.

 

Cosmoproletarian Solidarity

Solidarität mit Joanna Palani!


Gellerup im dänischen Aarhus ist so etwas wie das skandinavische Molenbeek. Über 30 junge Muslime sind allein von ihr nach Syrien und in den Irak aufgebrochen, um „Ungläubige“ zu schlachten. Mit wenigen Ausnahmen gingen sie alle die Monate zuvor ein und aus in der Grimhøj-Moschee von Gellerup, ein quasi institutionalisierter Sub-Souverän in der ghettoisierten Hälfte des Aarhuser Distriktes Brabrand. In der Grimhøj-Moschee wird etwa die Steinigung bei Ehebruch propagiert. Drastische Strafen bewahre die Familie, die Elementarform des Staates, vor dem Zerfall, also dem drohenden Staatsbankrott. Müttern wird hier anempfohlen, ihre Kinder körperlich zu züchtigen, wenn sie nicht beten.

Die Grimhøj-Moschee und ihr charismatischer Führer Oussama El-Saadi sind heute zentraler Partner der dänischen Integrationspolitik. Da die jungen Ausreisenden durch die Predigten der Imame dieser Moschee gingen, so denkt es in der dänischen Ordnungspolitik, müsse man diese auch zur Institution einer erfolgversprechenden Präventionsstrategie machen und Oussama El-Saadi zur Schlüsselfigur. Der bärtige Agitator tut dabei nicht viel anderes als zuvor. Er ist einer jener Berufsfunktionäre, der nach wie vor – nun mit Absolution des dänischen Souveräns – die Saat der Unmündigkeit und der Opfermythen sät, aus der sich auch der jahrelang florierende Europa-Syrien-Express gespeist hat. Es sei die ehrenwerte und höchstens naive Auflehnung gegenüber „Ungerechtigkeit und Unterwerfung“, die junge Muslime zur Ausreise bewegt, so Oussama El-Saadi auch heute noch, also dazu: die Frauen der „Teufelsanbeter“ zu Sklaven zu machen, Morde an Homosexuellen, „Abtrünnigen“ und „Heuchlern“ als tägliche Reinigung des Staatskörpers zu begehen. In Wahrheit ist der Opfermythos nur die zwanghafte Einschachtelung der aggressiven Selbsterhöhung der Gläubigen, die weniger eine von Frömmigkeit ist als eine der Rotte, die Einheit vor allem negativ realisiert: im Neid auf jene, die die aufgezwungenen wie selbst gewählten Entbehrungen nicht teilen; im Hass auf jene, die noch irgendwie an die Möglichkeit von individuellem Glück erinnern; in der vernichtenden Rache an jenen, denen die Liebe zum Leben noch nicht genommen ist. Dass Aarhuser Präventionsmodell rühmt sich übrigens für seine Erfolge, die Auswanderungen nach Syrien nähmen ab – als läge es nicht daran, dass das Kalifat de-Facto nicht mehr existiert. Schwäche schreckt auch die Militantesten ab.

Es mag die kostengünstigere Elendsverwaltung zu sein, islamistischen Agitatoren wie den Imamen der Aarhuser Grimhøj-Moschee halbe Kommunen zu überlassen, damit diese eine halbseidene Garantie aussprechen, dass die tägliche Gewalt im „Ursprungsmilieu“ sich nicht nach außen wendet, also nicht auch blonde Dänen aus ihrer Idylle reißen könnte. Die Leidtragenden sind auch in Gellerup alle, die mit dem kulturalistisch verewigten „Ursprungsmilieu“ aus Imam und familiärer Despotie allein gelassen werden.

Joanna Palani dagegen bestrafte ein dänisches Gericht jüngst mit neun Monaten Freiheitsentzug dafür, dass sie im November 2014 nach Syrien und später in den Irak ausgereist war. Sie war keine Schülerin von Oussama El-Saadi, dem islamistischen Paten von Gellerup. Sie kämpfte in Kobane und anderswo gegen das Kalifat. Joanna Palani ist die Tochter kurdischer Geflüchteter, das als junges Mädchen aus dem Irak nach København kam. Sie ließ nie einen Zweifel daran, dass ihre Ausreise nicht der militanten Volkstumspflege als Exil-Kurdin diente – als welche häufiger die bewusste Entscheidung zu kämpfen denunziert wird –, viel mehr der Freiheit der Frauen und der Verteidigung des Lebens. Ihre Frontfotografien auf Instagram kommentierte sie lieber mit Zitaten von Marilyn Monroe als mit schmalzigen Liebesgrüßen an Blut und Boden: „If I ever let my head down, it will be just to admire my shoes.“
матрёшка

Im Nazi-Sprech gegen Kritiker der neurechten Mahnwache: Mathias Tretschog & Co. geben ihr Bestes!

Update zu Rückmeldungen nach Veröffentlichung unseres Artikels – auch im Tagesspiegel und zur angeblichen Stellungnahme bzgl. Frau Mensah-Schramm sowie Tretschog & sein Netzwerk

Wenn sich links gebende rechte Querfrontler & Verschwörungsideologen nach einem faktisch dokumentierten Bericht uns aufgrund dessen mit dem Attentäter von Altena in Verbindung bringen, uns als Linksfaschisten, BND-Antifanten & seine Gehilfen beschwören sowie öffentlich die Lüge verbreiten: wir würden eine Rufmordkampagne gegen Irmela Mensah-Schramm führen

‹Ein Kommentar und Meinung zu unserem letzten Artikel›

Wir müssen zugeben, wir haben mit unserem Update gewartet. Das mittlerweile abgehaltene & veröffentlichte Interview mit Frau Mensah-Schramm; welches endlich zustande kam; zeigt ein Ergebnis, mit dem wir gerechnet hatten, aber nun endlich mal in klaren Worten verfasst und vor allem: auch pressetechnisch abgesichert ist.
Ganz wichtig war z.B. für uns der von Frau Mensah-Schramm veräußerte Satz: «das sie gar nicht von einer Querfront umgeben sein kann, weil diese sich gar nicht für so etwas einsetzen würden»; sprich: sie hat diese Struktur der Querfront bis heute nicht verstanden, die genau eben das vorsätzlich beinhaltet. So zeigt es sich zumindest für uns – auch wenn das andere wiederum ganz anders sehen mögen. 

Das Interview zeigt sehr anschaulich, wie Querfront agiert und vor allem: funktioniert und wie diese es generell geschafft hat, die Mitte der Gesellschaft zu erreichen; wovor soviel gewarnt & aufgeklärt wird und was wir Mathias Tretschog weiterhin vorwerfen werden: dass dies Ziel seines Projekt´s «Schluss mit Hass» ist und auch von Anfang an so war. Das es als anschauliches Beispiel nun Irmela Mensah-Schramm beinhaltet, umso bedauerswerter! Vielleicht sensibilisiert es aber auch gerade deswegen den einen oder anderen…wünschenswert wäre es!
Wir können also unseren Artikel mitsamt seinem Inhalt weiterhin & nahtlos so veröffentlichen; lediglich einige Textpassagen haben wir durch das aktuell statt gefundene Interview durchgestrichen & evtl. mit einem Text ergänzt, ein kleines Update zum veröffentlichten Interview gemacht & die ideologische Nähe zur Politsekte LaRouche/BüSo seitens Tretschog -zum Thema Jemen- dokumentiert.


Rückblickende Zusammenfassung

Vor kurzem berichteten wir über die neurechten Netzwerke des «Managers» von Irmela Mensah-Schramm: Mathias Tretschog und seiner Ende 2015 gegründeten Initative: «Schluss mit Hass» – die somit quasi die Seite «Hass vernichtet» von Irmela Mensah-Schramm ablöste und nun unter vollständiger Regie von Mathias Tretschog steht.
Tretschog hat Frau Mensah-Schramm nicht nur in ihren Arbeiten vereinnahmt, sondern von Anfang an auch jede Gelegenheit genutzt, um auf ihren Veranstaltungen mit verschwörungsideologischer Propaganda Werbung aus dem Querfront-Spektrum (Pax-Terra-Musica, Stopp Ramstein, Drushba-Friedensfahrt etc.) zu machen sowie solche Gäste als Teilnehmer der Veranstaltungen einzuladen,  als Sprecher/Redner wirken zu lassen; die dann dort & bis heute ihre Querfront-Propaganda unter dem Namen von Irmela Mensah-Schramm einbringen können.
Dokumentiert werden diese Veranstaltungen seit neustem ebenfalls durch Aktivisten aus dem Querfront-Spektrum der Mahnwachen (quasi Pressearbeit für Frau Mensah-Schramm); der Kern um die «Merkel-muss-weg» Demonstrantin & Compact-Werberin: Bianca Budnick & der seit 2014  in der AK-Berlin (rechte Abspaltung der Mahnwache) aktive: Reiner Künstler; beide von der Initiative «Sehen schützt vor Blindheit nicht» (selbst ernannte «Obdachlosenhilfe Berlin») und vor kurzem auch durch den rechtsoffenen Kanal: eingeschenktTV (welcher durch das Mitglied Max Bachmann im Zuge der Identitären/Alt-Right-Bewegung seit Sommer diesen Jahres manch Usern mehr bekannt sein dürfte).
Was die Dokumentationen betrifft: so steht es auch in diversen Veranstaltungen von Tretschog; hier liegt also «keine freiwillige Basis vor, auf die Treschog keinen Einfluss haben könnte», sondern ist sogar schon im Vorfeld geplant! [1] [2]
Hier haben wir mal ein Vergleich in Form einer Bildmontage gemacht, schaut es euch mal an. Dort sind fast alle Projekte (also Homepages von Tretschog) als Unterstützer gelistet oder es sind eben überwiegend Querfront-Agitatoren, die dort mitwirken!
Es wird somit also auch kein Versehen von Tretschog vorliegen, das Inhalte eines rechtsextremistischen NPD´lers in seine Präsentation einfließt, die seit unserem letzten Artikel mit dieser Kritik bis heute nicht als Quelle entfernt und auch keine Stellung dazu bezogen wurde. Warum auch…

Tretschog will mit der Stimme von Frau Mensah-Schramm & mit seinem festen Kern (welcher jeder Zeit mit anderen Querfrontlern austauschbar ist): die Querfront in der Mitte der Gesellschaft, ja- wieder gesellschaftsfähig machen, indem linke Inhalte (von Frau Mensah-Schramm) mit neurechten Querfrontinhalten/Publikum/Redner gemischt werden und «unter dem Label links & gegen Rassismus» und unter Bezugnahme der seriös gewonnenen Organisationen wie «Gesicht zeigen!» oder «Aufstehen gegen Rassismus» letztendlich präsentiert werden.
Des weiteren verbreitet Tretschog schon in seinen Veranstaltungen vorsätzliche Fake-News, z.B. die Medien würden nicht ausreichend über Rassismus, Fremdenfeindlichkeit oder Angriffe gegen Flüchtlinge berichten, was fern ab ist von jeglicher Realität. Er bedient damit genau das Bild der Querfrontler, Verschwörungsideologen, der Neuen Rechten & Nazis, die in der Presse «den Feind sehen, die Massenmedien, die uns die Wahrheit verschweigen bzw. vorenthalten»:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Ziel der Wanderausstellung und Programm [Anmerkung матрёшка: mit Querfront-Programm] ist es, Besucher zu ermutigen, ihr ehrenamtliches Engagement in Willkommensinitiativen, in Initiativen die sich der Zivilgesellschaft, Fluchtursachenbekämpfung bzw. Frieden widmen beizubehalten und jene, die sich bisher noch nicht getraut haben, sich zukünftig zu engagieren. Quelle: Mathias Tretschog

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Auch wenn unsere Medien derzeit sich sehr zurückhaltend in der Berichterstattung über offenen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, verbale bzw. tätliche Angriffe gegenüber Flüchtlingen, Flüchtlingsunterkünfte, Flüchtlingshelfer bzw. Willkommensinitiativen zeigen, sind dennoch die Hassbotschaften tagtäglich im offenen Raum sichtbar, die motivierte Menschen, die sich für Integration einsetzen, einschüchtern sollen bzw. Menschen, die sich gern engagieren würden, davon abhalten. Quelle: Mathias Tretschog

Da Tretschog´s Seiten mit «Pro-Bono-Projekt» beschrieben sind, können hier also noch nicht mal wirtschaftliche (also finanzielle), sondern wirklich nur ideologische Interessen dahinter stecken, wenn man seinen Worten Glauben schenken kann, womit wir z.B. große Schwierigkeiten haben. Weil: zu viel unwahres aufgetischt oder auch Ähnlichkeiten mit seriösen Unternehmen suggeriert wurde, was in keinem Zusammenhang mit Tretschogs Arbeiten steht.

Kennen wir irgendwo her…

Das alles passiert seit geraumer Zeit in linken Strukturen; werbend u.a. mit «Gesicht zeigen!» und «Aufstehen gegen Rassismus»; für letzteres gibt sich Tretschog auch aus; diese Initiative inne zu haben, was wir jedoch bezweifeln und außerdem nirgendwo belegt ist, außer wie immer: in seinen eigenen «Schriften» seiner eigenen Filterblase: auf seinen eigenen, vielen selbst ernannten Homepage-Seiten, die alle miteinander als «Partner» verlinkt sind & Crosspostings beinhalten, wie man das aus der Querfront, von rechten Seiten und aus den propagandistisch pro-russischen Desinformationskänälen kennt.
Von «Aufstehen gegen Rassismus» warten wir noch auf Rückmeldung, denn das interessiert uns natürlich besonders (und nicht nur uns, die Nachfragen sind da). «Gesicht zeigen!» hat bereits reagiert und veröffentlichte am 4. Dezember einen Tweet mit einer klaren Abgrenzung bzgl. Tretschog und mit dem Hinweis, Mensah-Schramm weiterhin zu unterstützen.
Hier scheint jedenfalls einiges im Argen zu liegen, weswegen es uns auch schwer fällt, einem Rechtsaußen-Querfrontler wie Tretschog Glauben zu schenken, Tretschog nur daran interessiert ist, das sein Querfront-Projekt nicht platzt. Es ist wirklich verfahren!


Grundsätzliches bezüglich Frau Irmela Mensah-Schramm

Wir werden uns  nicht an öffentlichen Debatten beteiligen, die schon seit Monaten «Frau Mensah-Schramm der Querfront überführt» sehen will. Es wird von uns auch keine Schmähbeiträge diesbezüglich geben, wie es diese in der Vergangenheit bereits von anderen gab.
Nicht nur, das dies kein schöner Charakterzug ist, spielt es auch den Querfrontleuten in die Hände, die sich daran erfreuen werden, wenn die Öffentlichkeit von Mensah-Schramm (zu recht) enttäuscht ist & die Arbeiten von Frau Mensah-Schramm vielleicht irgendwann wegen dieser Querfront-Verquickung Einbußen bekommt, um damit dann wieder mehr mit der «Opferrolle» spielen zu können, wie das ein Mathias Tretschog ja vorzüglich beherrscht!
Seine Veranstaltungen beinhalten ja heute schon solche Aussagen (siehe oben), die allerdings Fake-News sind, um so das Bild zu täuschen: niemand interessiert sich für Flüchtlinge, es gibt kaum Berichterstattung über rassistische Übergriffe oder Frau Mensah-Schramm (die Medien berichten nicht so, wie sie sollten), damit er in seiner Veranstaltung viele Besucher & Interessenten bekommt, die er «mit diesen Codes» schon klar erkennbar anspricht!

Es hat noch kein Gespräch von Angesicht zu Angesicht gegeben  und auch so scheinen die Kommunikationswege ziemlich beschränkt zu sein (telefonisch keine persönliche Erreichbarkeit vorhanden) und der Kommunikationsweg, der am wenigsten Aufschluss geben kann; der Emailverkehr: dieser funktioniert!
Und: auch wenn es irgendwann mal eigene, klare Verlautbarungen seitens Mensah-Schramm geben sollte [wie jetzt mit dem Interview endlich geschehen], rechtfertigt das auch für die Zukunft nicht, sich an o.g. Debatten zu beteiligen. Das ist unsere Meinung (zumindest ein Bruchteil dessen) zum Geschehen um Tretschog/Mensah-Schramm, was in seiner Komplexität nicht nach einem s/w-Bild zu handeln ist.

Das hier gewisse «Abhängigkeiten» vorliegen, kann mit Sicherheit nicht streitig gemacht werden und auch die Gutgläubigkeit seitens Mensah-Schramm wird in dem Interview mit Herrn Meisner nochmal sehr gut deutlich, woran aber eben auch nichts mehr zu rütteln ist, was überaus schade ist.

Bianca Budnick (heute Putnick) mit der Sommerausgabe des COMPACT im Dienste der Deutsch-Russischen Freundschaft: Drushba!

Streitbar: das agieren des Mathias Tretschog mit seinem engen Netzwerk aus dem Umfeld der Mahnwachen 

Gibt es Kritk an Tretschogs neurechten Umtrieben & Netzwerken, wird wieder Irmela Mensah-Schramm vorgeschoben (als sei man nicht der deutschen Sprache mächtig, denn Tretschog heißt nicht Mensah-Schramm). Das erinnert ja schon fast ein wenig an eine Art Symbiose – allerdings im missbräuchlichen, politisch-ideologischem Kontext gesehen (zwei oder mehr Individuen verhalten sich so, als ob sie zusammen eine ganze Person wären (…) wenn einer der beiden eine «überverantwortliche Haltung» einnimmt, der andere eine «unverantwortliche» (…) vermeiden es, konstruktive Auseinandersetzungen zu führen), die hier Tretschog mit dieser Umkehr ungeniert zur Schau stellt, wobei bei ihm ganz klar erkennbar ist, das dieses Vorgehen nicht auf Frau Mensah-Schramm allein gemünzt werden kann, sondern Tretschog vorsätzlich alle linken und LINKEN-Unterstützer (die oftmals darüber gar keine Kenntnis hatten und erst im Nachgang darüber informiert wurden) in dieser Art als Schutzschild missbraucht (siehe auch Petra Pau«unsere Vizepräsidentin Petra Pau»), geht es um seine neurechten & verschwörungsideologischen Umtriebe und seine klar erkennbar: neurechten Netzwerke.
Tretschog arbeitet nicht mit linken Menschen & Organisationen, sondern mit der Querfront. Er benutzt & missbraucht linke Aktivisten oder LINKS-Politiker & seriöse Organisationen für seine neurechte Querfrontideologie in der späteren Rechtfertigung bei Kritik oder Offenlegung seiner Netzwerke durch Blogger oder Journalisten!

Auf seiner Seite: «Stop the WAR in Yemen» hat Tretschog einfach unser Vokabular aus unserem Artikel-Text übernommen und es für sich umgeschrieben.
Und genau so sehen wir ihn auch: er kopiert Menschen, ihre Schreibweise, ihr Denken, ihr Handeln, ihre Inhalte. Organisationen – oder gibt suggerierend ähnliche Namen für sich und seine Projekte, auch in Partner-Verlinkungen aus. Tretschog: imitiert & kopiert einfach; natürlich immer zu seinem eigenen Gunsten!
Auf gut deutsch: hier ist nichts mehr zu machen. Sollte nachfolgender Text im nüchternen Zustand geschrieben worden sein, dann: Hut ab! Dieser Effekt passt aber zum ganzen Geschehen, womit wir auch wieder beim Mimikry wären, beidem wir wohl nicht ganz Unrecht hatten. Tretschog zeigt hier nochmal sehr anschaulich, was wir (aus seiner Sicht) geschrieben haben. Er scheut sich noch nicht einmal davor, Lügen zu verbreiten, die jederzeit in allen dort angegebenen Artikeln für die öffentliche Leserschaft nachprüfbar sind:

Der Tagesspiegel schrieb sogar vom Stockholm-Syndrom bzgl. Mensah-Schramm, wobei wir da aber doch eher an die strukturellen Vereinnahmungen denken, mit denen die Querfront agiert. Denn es ist realistisch gesehen wirklich schlecht vorstellbar; das aus einer Antifaschistin, die schon über 30 Jahre in ihrer Arbeit aktiv wirkt: eine überzeugend, rechtsoffene und vor allem: verschwörungsideologische Frau wird und wie das Interview mit dem Tagesspiegel ja auch zeigt: kann sie dies nicht (mehr) einordnen und auch ihr Blick auf die nachweisbaren Fakten, die ja nun wirklich seit mindestens 9 Monaten prüfbar im Netz und auch seitens der Presse so vorzufinden sind; ist ihr gänzlich abhanden gekommen. Zwei Jahre in solch einem verschwörungsideologischen Umfeld hinterlassen eben Spuren.

Sowas schaffen z.B. sektenhafte Strukturen, die ja unter den Mahnwachen (auch mit Bewerbung diverser Sekten) & deren Teilnehmer vorherrschen; ob in Bad Tölz, Hamburg oder in Berlin.
Tretschog´s Netzwerke werden sicherlich noch das eine oder andere Prospekt oder Flyer zu Hause liegen haben… In Berlin wurde ja bei den Mahnwachen fleißig für die Politsekte LaRouche (BüSo) geworben oder mit der nahe stehenden Reichsbürgerbewegung OPPT-IUV («Wir sind eins», hier mit einem Flyer aus Berlin); die mittlerweile auch vom Verfassungsschutz beobachtet wird.
In anderen Städten lagen Prospekte von der Sekte OCG (KlagemauerTV) aus und in Bad Tölz durfte sogar die Scientology auf den «Mahnwachen für den Frieden» sprechen & für sich werben.

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Viele der Redner, vor allem aber die Moderationsbeiträge von Lars Mährholz, dem Hauptorganisator der »Mahnwachen«, wiederholen immer wieder Mantra-artig »Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit«, welche die Teilnehmenden in der Gesellschaft verbreiten wollen. 

Häufig erinnert das sinnentleerte Zwiegespräch zwischen Bühne und Publikum an Treffen von Sekten oder evangelikale Gottesdienste. Wer sich wirklich liebt, nimmt sich auch an die Hand und singt gemeinsam Lieder von Photon wie »Wir sind das Volk« oder »Wollt ihr uns verarschen« von C.Rebell.Um. 

Unserer Ansicht nach sind diese kollektiven Erweckungserlebnisse unter der Friedensflagge eine wichtige Bedingung für die Mobilisierung (...) ganz unterschiedlich denkender und sozialisierter Menschen. 
Quelle: apabiz Benjamin Steinitz (RIAS) und Paula Tell (apabiz)

Die LaRouche-Sekte BüSo & mittendrin Mathias Tretschog

Die nicht nur Putin- und Assad, sondern auch Yemen-interessierte BüSo mit ihrer Vize Elke Fimmen ist Anfang diesen Jahres im Umfeld der antisemitisch durchtränkten Demo: «Stop the Saudi war on Yemen» [1] [2] [3] als Rednerin in Erscheinung getreten, an der auch u.a. Bianca Budnick & Hagen Schütte teil nahmen, sowie weitere Querfront-Mitglieder aus dem Lager der Antiimperialistischen Aktion mit rechter Gesinnung & Sympathisanten der pro-russisch rechten Pegada-Endgame Bewegung; aber auch ganz klassisch: Said Dudin & Jürgen Grassmann (AlQuds).
Bereits Ende 2016 fand in Berlin eine ebensolche Yemen-Demo statt, an der Tretschog´s enger Mitstreiter von «Stop the WAR in Yemen»: Al-Askari Haithm teilnahm. Dort wurden die gleichen, teils antisemitischen Transparente und Schilder präsentiert, wie auch im April diesen Jahres mit BüSo-Beteiligung:

Ob hier die gleichen Veranstalter hinter dieser Demo steckten bzw. eine Nähe zum Orga-Team vorhanden ist, die auch die BüSo als Redner in diesem Jahr haben auftreten haben lassen; müsste bei Interesse tiefer recherchiert werden.
Fakt ist, das bei Mathias Tretschog nach einer kurzen Recherche eine Verbindung zu einem Mitglied der BüSo/La Rouche Sekte (Schiller-Institut) vorliegt (Ulf Sandmark), die LaRouche Sekte neben den pro-russischen Themen (siehe Stefan Tischer & Kai Uwe Ducke im Bezug zum Ukraine-Krieg) die BüSo oder auch LaRouche-Bewegung auch genau diese Themen um Jemen aufgreifen. Soviel zum «Frieden von Weltuntergangsideologen»!

Mathias Tretschog war Anfang diesen Jahres auf der von der LaRouche-Sekte/Partei BüSo/Schillerinstitut beworbenen: Berliner Konferenz: «Vergessene Kriegsverbrechen im Jemen». Abgehalten wurde diese Konferenz am: Franz-Mehring-Platz 1, also im Verlagsgebäude des Neuen Deutschland! Uns verwundert wirklich nichts mehr…
Hier waren auch Elke Fimmen & Stefan Tolksdorf, u.a. als Redner & Vortragende der Veranstaltung anwesend:

Quelle: «Vergessener Krieg in Jemen»; die Ursprungsquelle zur Veranstaltung könnte bei: «Yemen Wiam Initiative» liegen! LaRouche schreibt von einer Konferenz auf: Initiative jemenitischer Bürger.
Tretschog macht daraus aus keinen Hehl, er bewirbt diese Politsekte auf seiner Jemen-Seite (wo sich Texte von Helga Zepp-LaRouche und auch Ulf Sandmark wieder finden) und zeigt sich dort mit allen anwesenden Teilnehmern vom 25. Februar diesen Jahres, worüber auch schon Elke Fimmen bei der NEOPresse berichtet hatte:

Sich auf einer von der LaRouche Sekte mitgestalteten Konferenz mit Elke Fimmen wohl fühlen: Mathias Tretschog (rechts)

Bei Kritik schaltet sich alles aus: Willkommen im Nazi-Sprech!

Tretschog und sein neurechtes Umfeld stellen weiterhin linke Kritiker, Blogger oder Journalisten (die gegen rechte & verschwörungsideologische Strukturen aufklären) als Rechte dar, in Pegida bzw. Nazi-Sprech auch als: Linksfaschisten, Rädelsführer oder BND-Antifanten & ihre Gehilfen, als Wehrsportgruppe, als faschistoide Journalisten & Blogger, faschistoide Patrioten oder auch frei nach den Mahnwachen und ganz im Sinne von Putin & Assad: als Pro-Kriegs-Front.

Der Journalist Jonas Fedder z.B., weil er für Jungle World schreibt, wird immer wieder mit Jürgen Elsässer von Compact in Verbindung gebracht, weil Else einst für diese Zeitung schrieb und irgendwann vor über 15 Jahren von der Redaktion gekündigt wurde. Das mit Elsässer/Fedders ist überall zu lesen, wo ein Mathias Tretschog rumopfert. Da kommt dann auch gleich mal der Satz, «Herr Fedders hätte zuviel Compact gelesen».
Das aber gerade Tretschog´s fester Kern (Bianca Budnick) aus Compact besteht und dieses Magazin auch durch Budnick regelmäßig & öffentlich auf ihrer Facebook-Seite beworben wird, wo auch ein Herr Tretschog aktiv und fleißig kommentiert und dies sieht; das fällt natürlich hinten bei ihm runter! 😉

So sprechen also vermeintlich «Linke», die von namhaften linken Organisationen & Politiker unterstützt (und vielleicht sogar gefördert werden). Ob diese auf Veranstaltungen mit Mensah-Schramm genauso artikulieren?… Uns wird nur noch schlecht! Vorhang auf für «Linksfaschisten, Rädelsführer und BND-Antifanten»:

Rückmeldungen nach unserem Artikel «vom linken» Publikum

Wir waren ehrlich gesagt erschüttert, welch Rückmeldungen wir teils von linken Menschen erhalten oder gelesen hatten, die uns einfach verbal angriffen (wir könnten nicht selbst denken, passt zu uns, weil wir das Vorgehen um Mensah-Schramm hinterfragen, alles wirr, sprunghaft) oder weil wir kritisch über die Stasi-Verbände schreiben (die bei unseren Themen rund um die pro-russische Querfront automatisch einfließen) oder: «das der Artikel des Tagesspiegel ‹scheiße› war, weil er sich nur auf uns bezog und nichts wirklich Erhellendes brachte». ??? Aha. Wirklich interessant!

Das irritiert natürlich erst einmal. Beim näheren hinschauen stellt sich dann heraus: es sind User mit Vorliebe der antisemitischen BDS-Kampagnen oder aus dem Umfeld der pro-russischen (beton/stalinistisch/kommunistischen) Hardliner auf dem DDR 2.0 Trip, die auch mit dem rechtsoffenen Antiimp-Lager rund um Tobias Nase sympathisieren und daher: dementsprechend «wirr» muss also auch unser Artikel um Mensah-Schramm im Endresultat sein. Mit diesen typischen Abwertungen solcher Leute können wir gut leben; kennen wir nicht anders von diesen!
Wer Stasi-Methoden & seine heutigen Vereine verteidigt, hat auch mit sektenhaften Strukturen der Mahnwachen & mit Politsekten keine Probleme, die einfach nur menschenverachtend sind.

Es gab natürlich auch die anderen Kommentare und das viele positive Feedback, vor allem auf twitter. Uns nicht bekannte Menschen, die nach näherem Hinschauen auf Tretschog´s Netzwerke ein gleiches Bild bekommen haben, wie wir es dokumentierten und sich über den Artikel bedankten.
Bei einem Kommentator konnte man lesen, das genau diese Leute «es auch dort immer wieder versucht hatten. Sie kommen, um zu unterstützen, wenn sie merken, das man Hilfe braucht», schrieb ein bekannter Aktivist unter dem Artikel auf Facebook. Scheint also System «mit der Unterstützung» und der scheinbaren Hilfe zu haben.


Rückmeldungen, Drohungen, Einschüchterungen und rechte Diffamierung durch Mathias Tretschog und seine Netzwerke nach unserem Artikel

Nachdem unser Artikel veröffentlicht war, dauerte es natürlich nicht lange, bis Mathias Tretschog und sein Team um Bianca Budnick und Reiner Künstler unseren Beitrag fanden (bzw. ihm wohl zugepielt wurde) und sich entsprechend auf Facebook veräußerten. Das sie sich dabei der neurechten Sprache bedienen, dürfte ja nun hinlänglich bekannt sein.
Besonders abartig und ekelhaft wird es aber, wenn diese neurechten Aktivisten anfangen, uns «durch die Blume» mitteilen zu müssen, das wir Rechte lieben statt hassen müssen und zeitgleich die Suggestion in den Raum zu stellen: wir würden hassen (weil wir einen kritischen Beitrag über die neurechte Querfront geschrieben hatten).
Weiterhin wurden wir suggerierend mit dem Attentäter von Altena (der Bürgermeister: Andreas Hollstein) in Verbindung gebracht – was aufschlussreich durch einen ergänzenden Linksfaschisten-Kommentar von Tretschog unter diesem Posting einkopiert wurde, Tretschog diesen Linksfaschisten-Kommentar von Budnick übernommen hatte. (Da ist es wieder, mit dem kopieren anderer…)
Ein weiterer Kommentar, den Tretschog darunter setzte, war ein reißerischer Bericht von RT-Deutsch mit der Überschrift: «Der Angreifer wollte ihm die Kehle durchschneiden» (siehe oben, was laut Tretschog: «die deutschen Medien nicht schreiben»). Den ganzen Thread dazu gibt es hier!
Der Linksfaschisten-Kommentar wurde gelikt vom Merkel-Gegner, Identitären– und Compact-Fan: Andreas Mertens (ehemals Frank Georg und heute Lemmy Mertens aus Reiner Künstler´s Netzwerk-Team «Gefahrengebiet» sowie Gründer & Admin der Obdachlosenunterstützung: «Winterhilfe am Alex»):

Kurz darauf fingen die drohenden Kommentare unter unserem letzten Artikel an. Ein selbst ernannter «Gaylord von der Gayfront», der aber nicht wie angegeben, aus Frankfurt am Main kommt, sondern aus Berlin: versuchte nun natürlich uns zu drohen und einzuschüchtern. Es wurde die Opferrolle ausgepackt, die These einer Randgruppe aufgetischt – mit dem ungefähren Vermerk: «wenn Gayfront aka Reiner Künstler morgen etwas passiert (weil er doch zu einer Randgruppe gehört), hätten wir ihn quasi auf dem Gewissen». Da lacht man erst einmal drüber, aber diese Leute glauben an ihren Wahn und meinen es damit ernst!
Das ist genau so ein erpresserisches Abhängigkeitsgeflecht, wie schon oben angedeutet. Wir finden so etwas ehrlich gesagt nicht gesund und sehr besorgniserregend! Solch ein wahnhaftes Abhängigkeitsgelage bildet das nahe Umfeld von Frau Mensah-Schramm!
Es wurde weiterhin die Verschwörungstheorie «geleakt»: das wir der Journalist Jonas Fedders von Jungle World wären (nur kurze Zeit später ließ man  unter einem Posting bei Tretschog verlauten, das vielleicht doch der «TageSSpiegel» hier im Blog mitwirkt). Man teilte in unseren Kommentaren dem «Jonas aus Frankfurt am Main» suggerierend mit, das man ihm scheinbar sehr nahe ist, indem man angab, in der gleichen Stadt zu wohnen. Das perfide, übliche halt von den Mahnwachen-Leuten, wie man es nicht anders kennt: widerspricht man ihnen, zeigt ihnen ihre Lügen auf oder wendet man sich von diesen ab:

Nachdem wir «Gayfront» fragten, ob er evtl. Florian Hauschild von den Mahnwachen ist, der vor einiger Zeit sagte: «Wir sind die Friedensbewegung, wer uns im Weg steht, wird vernichtet»; verstummten seine Kommentare. Scheinbar wollte man uns damit im Glauben lassen, wir würden das wirklich vermuten.^^
Rüdiger Grosch alias Reiner Künstler kündigte außerdem als «Gayfront» noch an, sich an eine «neutrale Stelle» bzgl. unseres Artikels zu wenden. Diese scheinbar neutrale Stelle scheint hier das Portal von KenFM gewesen zu sein, auf der sich Sputnik-Schreiber, WeltnetzTV & RT-Deutsch-Gast sowie KenFM & NEO-Presse Autor Uli Gellermann von der Rationalgalerie ordentlich an uns auslassen konnte! Eine Verlinkung ersparen wir uns hier!

Sollten wir einmal Zeit finden, werden wir Reiner Künstler alias Rüdiger Grosch (Rue de Guerre) mit dem Whistleblowerpreis 2017 auszeichnen! Als besonderen Dank für seine aufschlussreichen «Leaks» spendieren wir ihm zusätzlich noch unser von den Mahnwachen heißt geliebtes «Friedens-Nazi T-Shirt»! 🤭


Weniger ist manchmal mehr: wenn «linke Friedensfreunde» von Tretschog öffentlich leugnen, das es rechtes Gedankengut gibt

Sie sprechen öffentlich darüber, sie liken es, sie vertreten die Meinung, das es «kein rechtes Gedankengut gäbe». Die friedlichen Mahnwachen-Jünger und ihre Anhänger, die den Weltfrieden verkünden und die erst kürzlich der Partei DIE LINKE den Krieg erklärt hat oder aber auch: «Feinde der Mahnwachen wortwörtlich vernichtet sehen wollen – stehen diese ihnen im Weg»: sie verwenden neurechte Kampfbegriffe wie: Rädelsführer, Linksfaschisten, Antifanten, Pro-Kriegs-Front oder Wehrsportgruppe. Sie führen den Krieg. Vor allem den gegen Fakten.
Sie besudeln die Presse & Menschen, die über Rechte aufklären als: faschistoid. Sie teilen neurechte bis rechtsextreme Inhalte, besuchen Nazi-Demonstrationen oder Veranstaltungen von Compact, den Identitären & Co.
Wer leugnet, das es rechtes Gedankengut gibt, sich links präsentiert: um gesellschaftliche Gruppen (vor allem in den sozialen Randbereichen & in Randgruppen) vorsätzlich mit Querfront-Strategien «vermischen» will um seine rechtsoffene bis neurechte Ideologie weiter unter die Menschen zu bringen, der will damit nur eines erreichen: die Grenzen zu verschieben bzw. zu verwischen – um die Tür nach rechts noch weiter zu öffnen, und diese gesellschaftsfähig zu machen!

Lernt man das bei Mathias Tretschog, der uns ebenfalls vorschreiben will, das wir Rechte zu lieben haben? Oder in den Seminaren mit Frau Mensah-Schramm? Ist das die Strategie, die hier Tretschog mit seiner Fußtruppe aufbauen bzw. im Inneren «mit der Stimme und Vorwand von Mensah-Schramm» verfestigen will? Dabei schreibt Reiner Künstler auf der Seite von Mathias Tretschog sogar: «das er doch gar nicht so rechts ist», wie bei uns im Blog angegeben. Was soll das heißen? Nur etwas weniger, aber dennoch irgendwie ein klein Stückchen rechts?
Und das, was er uns wortwörtlich in die Kommentare «gerotzt» hat, nennt Künstler in seinen Opfergebaren Dialog. Es ist nur noch ekelhaft und es fällt schwer, für menschenverachtendes & teils primitives Verhalten noch humane Worte für diesen Artikel zu finden!


Gefahrengebiet-«Hetzer»: Hintergründe zum nächsten Querfrontprojekt

Manchmal wissen wir nicht so recht, ob die Querfrontler uns veräppeln wollen, denken: das wir nicht recherchieren können (oder das generell nicht wollen), der Wunsch nach Propaganda besteht oder einfach auch nur der Segen, endlich wieder Opfer sein zu können (in der Hoffnung, wir greifen ihr Thema auf).
Wir erfüllen heute mal den Wunsch von Reiner Künstler alias Rüdiger Grosch und sagen ihm erstmal: ja, klar ist uns bekannt, dass das Gefahrengebiet-Projekt in Berlin-Friedrichshain ein Querfront-Projekt und keine linke Nummer ist, die mit dem Compact- und Identitären Fan Andreas Mertens aka Frank Georg/Lemmy Mertens initiiert wurde:

Tja. Dumm gelaufen, «wa?!» 😉 Die Fotoausstellung «Gefahrengebiet» von Reiner Künstler fand im Jugend[widerstands]Museum/Galiläakirche) statt, gleicher Ort wie das einst geplante Soli-Konzert von Reiner Künstler und Andreas Mertens für das «Pax-Terra-Musica» Festvial im Juni, welches angeblich wegen Krankheit seitens Mertens abgesagt wurde.

Wenn man weiß, wer Träger des Jugend[widerstands]Museum ist (Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft), scheint es doch eher so, das der Träger Druck gemacht hat, was Mertens dann als «wegen Krankheit abgesagt» draus bastelte. Mit der Wahrheit haben es diese Leute ja generell nicht so genau.
Daher wäre es auch für die Zukunft mal interessant zu wissen, was die Hedwig-Wachenheim-Gesellschaft, aber auch das Jugend[widerstands]Museum dazu sagen wird, das auf der Fotoausstellung «Gefahrengebiet» im März diesen Jahres (also noch vor dem geplanten Soli-Konzert für das Pax-Terra) durch Reiner Künstler und sein neurechtes Querfront-Team um Mertens) mit ausgelegten Werbeflyern für das «Pax-Terra Muscia» Festival geworben wurde. Ob denen das in Zusammenhang mit Künstler & Mertens überhaupt bewusst war? Vermutlich ist das aber schon längst Geschichte! Aber: Fragen kostet ja nix! Im Austausch sein ist immer gut!

Wie gesagt, auch hier ist: nichts links. Es wird getäuscht und gelogen. Man benutzt das Museum als «Argument links», dass das Netzwerk allerdings rechtsoffen ist, kommt nicht zur Ansprache.
Und auch hier wurde wieder ein Ort aufgesucht, der so gesehen Randgruppen anspricht, das Jugend[widerstand]Museum ist nämlich ein Museum, welches über den Jugendwiderstand und die Jugendopposition in der ehemaligen SBZ/DDR ausstellt, aber auch über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus!


Braune Freunde: der Bautzner Friedenspreis mit Tretschog naht!

Warum verwundert es uns nicht, das Mathias Tretschog den braunen «Bautzner Frieden» für sich gefunden hat und scheinbar von diesen eingeladen wurde; auch wenn Tretschog´s Querfront-Projekt: «Stop the WAR in Yemen» daran teilnimmt, wie er es auf dem Foto vom Oktober diesen Jahres beschreibt:

Ganz unerwartet kommt das Ganze allerdings nicht, Tretschog war nur einen Monat zuvor zu einem Podiumsgespräch in Bautzen, wo auch Bilbo Calvez vor Ort war, ebenso wie Prinz Chaos II (Florian Ernst Kirner) und weitere «Friedens-Freunde» beim so genannten «4. Bautzner Friedensfest». Beste Voraussetzungen also für das «Stop the WAR in Yemen» Projekt von Tretschog! Vielleicht sitzt ja irgendwann auch bald LaRouche auf einer Podiumsdiskussion in Bautzen! 😉

Vierte Bautzner Friedensfest 2017 mit Podiumsdiskussion (mittig Calvez, daneben Prinz Chaos & Tretschog ganz rechts)

Die Journalistin Birgit Gärtner schrieb zum Bautzner Frieden u.a. folgende Worte:

Der «Bautzner Frieden» ist eine Initiative, die dadurch Aufmerksamkeit erregte, dass sie bei einer ihrer montäglichen Zusammenkünfte auch schon mal stadtbekannte Nazis das Mikro überließ:
Der «Bautzner Frieden»-Aktivist Mario Groebe ist in der schillernden Mahnwachenszene kein Unbekannter. Als Moderator der «Bautzner Mahnwache» fiel er am 26.05.2014 auf, als er zur Problematik Rechts und Links deutlich erklärte: «Es verbindet uns mehr als uns trennt … Lasst die unterschwellige Kritik gegen links, lasst die unterschwellige Kritik gegen rechts.»
Unmittelbar danach bat er Peter ans Mikro, dessen Mitarbeit bei der Mahnwache er zuvor ausdrücklich begrüßt hatte. Peter erklärte dann explizit: «Ich bin bekennender Nationalsozialist.» (…) In Bautzen sprach man Klartext… (Video)

Der «Bautzner Frieden», bekannt für ein «unverkrampftes Verhältnis» zu ortsansässigen Nazis, vergibt auch einen Friedenspreis. 2014 erhielt diesen zum ersten Mal Lars Mährholz, der als unpolitisch geltende Initiator der «Berliner Mahnwache für den Frieden» (…)

2016 nahm ihn Reiner Braun (Initiator Friedenswinter, Stopp Ramstein sowie IALANA) entgegen und löste damit eine bundesweite Debatte aus, über die sogar Report Mainz berichtet hatte:

Otmar Steinbicker (Aachener Friedensmagazins aixpaix) schrieb weiterhin dazu:

Dass diese Zusammenarbeit mit Nazis keine Ausnahmeerscheinung war und ist, kann man bis heute auf der Internet-Seite der Montagsmahnwache Bautzen nachlesen. Auf einer eigenen Seite unter der Überschrift «Was war Nationalsozialismus» wird nach kurzem Vorspann ellenlang aus einer Rede Hitlers vom 30. Januar 1937 – exakt (!) 79 Jahre vor dem Tag der Preisverleihung – zitiert.
Auch die anderen Seiten der Rubrik «Begrifflichkeiten» haben es in sich. Da wird wie in rechten Kreisen üblich die «Souveränität und BRD» infrage gestellt und unter dem Stichwort «Was ist Rechts-Links» festgestellt, dass es keine Definition für die politischen Lager «Links» oder «Rechts» gibt. Obendrein wird unter den Stichworten «Novorossija» und «Wofür steht das Georgsband?» munter russische Kriegspropaganda verbreitet. (…)

Mehr darüber bitten wir bei Birgit Gärtner, Otmar Steinbicker (aixpaix) oder bei Friedensdemowatch nachzulesen!


Stellungnahme von Tretschog &  Mensah-Schramm  auf der Seite: «Schluss-mit-Hass.de» nach Veröffentlichung des Tagesspiegel-Artikels, der sich auf unseren Beitrag bezog

Wir haben es uns extra zum Schluss aufgehoben, denn diese Stellungnahme ist eine Stellungnahme, die keine ist. Fragen von der Redaktion des Tagesspiegels wurden weder von Mensah-Schramm beantwortet, noch von Tretschog. Dafür ellenlange Opfertyraden, wie man es von diesen rechtsoffenen Querfront-Initiativen nur kennt und auch schon beim Pax-Terra-Musica Festival so zu beobachten war.
Es ist etwas gruselig, sich den ganzen Text der Stellungnahme durchzulesen. Der Text wurde mittlerweile von Tretschog überschrieben, die erste und offizielle Version (1. Dezember 2017) der Stellungnahme findet man hier, wir haben diese zusätzlich noch einmal auf dieser Plattform archiviert!

Nach der Veröffentlichung der Stellungnahme am 1. Dezember, vor allem der Email von Frau Mensah-Schramm, entfachte im Netz eine Diskussion, ob diese denn auch echt sei. Einige fanden sie sofort authentisch – weil eine angeblich, öffentliche Email im Sommer vom Inhalt genauso geklungen haben will; worüber wir uns allerdings kein Bild machen können (ohne Belegangabe) und vor allem: wenn es nur um Inhalte geht (was in diesem Fall mal nicht relevant/wichtig war) sondern die Struktur & Aufbau dieser Emails etc.
Erst nach einem weiteren Vergleich, der uns zu späterer Zeit in einem Direkt-Austausch vorlag, wurde doch ersichtlich, das einige Mails von gleicher Person stammen könnten. Ja, in dieser Hinsicht hatten wir uns gedanklich etwas ausgetobt; einfach um nichts unversucht und den rechtsoffenen Verschwörungsideologen weiterhin außen vor zu lassen.
Und trotzdem (irgendwas ist ja immer), machte uns der erste Satz von Frau Mensah-Schramm in der Stellungnahme vom 1. Dezember stutzig, der an den Tagesspiegel gerichtet war/ist (allerdings nach dem aktuellen Interview mit dem Tagesspiegel wohl nicht mehr wirklich relevant ist):

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Wie sollte ich mich zu Ihrem Kontaktversuch äußern, wenn ich Ihre Mail nicht erhalten habe, sonst hätte ich es getan!

Daher: die Email ist ein ganz schlechter Berater, vor allem wenn man sich damit noch in einem Umfeld von (rechtsoffenen) Verschwörungsideologen befindet, deren Arbeit hauptsächlich darin besteht, «Sachen zu kopieren, ähnlich aussehen zu lassen und  an Parallelen anzudocken» und bis dato nachweislich alle anderen Kommunikationswege keinen direkten bzw. privaten Draht zu Frau Mensah-Schramm führen ließen (der Kontakt nachweislich nur über Mathias Tretschog läuft) & immer wieder Unstimmigkeiten auftraten.
Was wir (von Anfang an) damit sagen wollten: wenn ein rechtsoffener Verschwörungsideologe politische Querfront-Themen zu seinem eigenen Vorteil (und gezielt) mit einer Person verbindet, die vorher in diesen Lagern nicht zu verorten war, glauben wir diesem Verschwörer erst einmal genauso nicht, so wie das auch in anderen Fällen so gegeben ist, wenn wir über Propaganda, Rechtsruck, Verschwörungen und über die Querfront berichten. 
Es gab daher nur einen Weg: den persönlichen Austausch von Angesicht zu Angesicht, dem sich der Tagesspiegel nach unserem ersten Bericht über Tretschog nun angenommen hat, worüber wir sehr dankbar sind!


Die Verschwörung

Mittlerweile hat die Verschwörung auch Herrn Tretschog überfallen (Reiner Künstler sei Dank mit seiner Inspiration). Tretschog schwadroniert nun auf seiner Seite, das wohl Matthias Meisner vom Tagesspiegel der Betreiber unseres Blogs ist. Begründung: «da in dem Matrochka-Rufmordartikel auch Bezug zu unserer Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau, dem  Mitglied des Deutschen Bundestags und der Parlamentarischen Versammlung des Europarates für die Partei Die Linke Andrje Hunko und weitere Persönlichkeiten nimmt»:

Jetzt auch noch Petra Pau gepachtet: «Unsere Vizepräsidentin»!

Wie man sehen kann, gibt es nun nicht mehr nur «seine Irmela», sondern jetzt noch «seine Petra Pau» (btw. unsere), weil Frau Pau (seit der Zusammenarbeit mit Tretschog) einmal auf der Eröffnung von Mensah-Schramm´s Ausstellung in der Berliner URANIA eine Laudatio für diese hielt.
Vermutlich ließe sich das so fort führen, überall dort, wo Tretschog versucht anzudocken, zu vereinnahmen und Personen für seine ideologisches Querfront-Treiben zu missbrauchen.
Vereinnahmung fängt übrigens schon dann an, wenn jemand vom «uns» spricht, was aber kein «uns» ist und nur einseitig vorhanden; nur in der Phantasie lebt oder eben subtil zum «wir» gemacht wurde.

Frau Pau hat sich eindeutig (und ohne unser Zutun) von diesem Treiben distanziert; etwas, was Tretschog aber nicht wahr haben kann, weil mit Abhaltung der Laudatio an Frau Mensah-Schramm – Frau Pau für ihn bereits zur «Wir bzw. zur Uns-Person» wurde, was genau dieser (anfänglichen) Strategie der Vereinnahmung entspricht!


Die Wahrheit (bzw. die Fakten!)

Auf die Frage, ob Frau Pau wusste, bei wem sie im Umfeld von Mensah-Schramm ihre Laudatio in der Berliner URANIA abhielt, antwortete diese bereits am 21. November 2017 wie folgt:

Auch, wie bereits weiter oben schon erwähnt, hat die Organisation «Gesicht zeigen!» eine Distanzierung dazu veröffentlicht, weil diese mit neurechten Netzwerken nicht in Verbindung gebracht werden will, diese laut Stand vom 4. Dezember allerdings an Frau Mensah-Schramm weiterhin festhalten wollen:


Reaktion nach Veröffentlichung des Interview´s mit Mensah-Schramm

In zwei erneuten Posting´s (Veröffentlichung des Interviews von Frau Mensah-Schramm) greift Tretschog den Tagesspiegel-Redakteur Meisner noch schärfer an und schreibt von: «einem Realitätsverlust mit Wahnvorstellungen», der «von Störungen des Denkens betroffen» ist und unterstellt ihm eine braune Vergangenheit. Garniert wird das ganze u.a. mit einem Beitrag vom Querfront-Hardliner Wolfgang Gehrcke, den Tretschog in seinem Artikel auch noch namentlich verlinkte, wohl in der Hoffnung; Querfront-LINKEN Rückenstärkung von ihm zu bekommen:
  ­
Momentan läuft Tretschog nach dem Interview mit Mensah-Schramm beim Tagesspiegel in Höchstform auf, weil er wohl denkt, Frau Mensah-Schramm hätte ihm den Freifahrtschein damit ausgehändigt.
Die Netzwerke bleiben deswegen aber trotzdem hellbraun & werden durch das Interview nicht «linker», auch wenn Frau Mensah-Schramm das immer noch nicht erkennen kann, wie sie es dem Tagesspiegel so auch mitgeteilt hat.

Damit wäre eigentlich alles gesagt, aber Tretschog wird natürlich weiter machen; gerade was LINKS-Politiker & Organisationen betreffen; also: alles was Rang & Namen hat oder aber auch: mit «fremden Federn, welche ihn wieder schön schmücken» könnten….

Abschließend

Warum verwundert es uns nicht, das wir in Bezug auf Mathias Tretschog doch noch eine Verbindung, Annäherung, Vernetzung & Teilnahme mit der LaRouche-Polit-Sekte fanden? Es passt zum Geschehen und zu seinem größtenteils vereinnahmenden Verhalten gegenüber Menschen, seiner unrealistischen, verschwörungsideologischen Überzeugung vor allem gegen Menschen: die kritisch sind, hinterfragen, widersprechen und frei denken!
Wir nehmen mit Sicherheit Irmela Mensah-Schramm nicht in Schutz, uns interessiert als Blogger-Team vor allem immer der Ursprung, was auch schon in unserem Grundsatz auf der Startseite nachzulesen ist! Alles fängt mal irgendwo an und manchmal hört es eben dort auf, wo Fakten kein Gehör mehr bekommen oder diese ausgeschrieben sind. Das ist bitter, aber leider die knallharte Realität.
Es hat also gute Gründe, warum unser Hauptaugenmerk von Anfang an auf Mathias Tretschog lag, der: wie man sehen kann, nicht nur keine Berührungsängste mit Rechtsextremisten der NPD oder Sympathisanten der Identitären & Compact hat, sondern auch keine Berührungsängste bzgl. Politsekten kennt, mit denen er mindestens eine gemeinsame Veranstaltung (Konferenz) abhielt & mit dieser vernetzt ist. Das LaRouche-Netzwerk wurde  als antisemitische und rechtsextreme Psycho-Kult-Sekte eingestuft. Da kriegt Tretschogs «Liebe statt Hass» Posting mit Nelson Mandela gleich noch einen größeren Übelkeitsfaktor!
Mathias Tretschog stellt all das auf seinen Seiten selbst zur Schau, es sind alles öffentliche Quellen, die für jedermann zugänglich sind!

Von uns war es das zu diesem Thema; denn wir wollen Mathias Tretschog nicht unnötig viel Aufmerksamkeit schenken, nach der er «im Opferstatus so giert» und womit er scheinbar die einzigen Klickzahlen bekommt.
Es war uns allerdings ein Bedürfnis, das Initiativen, Organisationen, Politiker, Aktivisten und auch Interessierte über die rechtsoffenen Aktivitäten & Vernetzungen inkl. der Politsekte LaRouche Bescheid wissen sollten, auch wenn in Zukunft wohl noch länger der Name: Irmela Mensah-Schramm vor seinen (gemeinsamen) Projekten mit ihr davor stehen wird…


↪ Tagesspiegel: Irmela Mensah-Schramm: «Ich lasse mein Projekt nicht beschmutzen»
↪ Tagesspiegel: Die Antifa-Aktivistin und ihre neurechten Helfer
↪ Blog матрёшка: Mit fremden Federn schmücken: Vereinnahmung von Irmela Mensah-Schramm


anti-capitalism revisited

Audio: Gefährliche Welterklärung: Personalisierender Antikapitalismus und seine Nähe zum Antisemitismus

Vortrag von Lothar Galow-Bergemann

gehalten am 25. Oktober 2017 in Hamburg     

Je länger die weltweite ökonomische Krise dauert, desto beliebter sind einfache Erklärungen. Nicht nur unter Rechten, auch unter Linken und Leuten, die sich der „guten Mitte“ zurechnen. Die Empörung darüber, dass an Bildung, Gesundheit, Umwelt und Sozialem gespart wird, während gleichzeitig Billionen Euro in den Finanzmärkten zirkulieren, mischt sich oft mit der Vorstellung, „die Gierigen, die den Hals nicht voll genug kriegen“ seien an der Krise Schuld. Ein ebenso verbreiteter wie unreflektierter Bauch-Antikapitalismus verwechselt Gesellschaftskritik mit Wut auf „die da oben“, „Lügenpack“ und „Lügenpresse“. Die verbreitete Vorstellung, es gebe ein gutes Produktiv- und ein schlechtes Finanzkapital leistet einer Dämonisierung des Finanzsektors Vorschub, die letztlich auf antisemitische Stereotype zurückgreift. Die Nationalsozialisten setzten „die Gierigen“ mit „den Juden“ gleich. Doch auch wer das nicht tut, kann sich in einer gefährlichen Nähe zum Antisemitismus befinden, ohne sich darüber im Klaren zu sein. Blind dafür, was der Hass auf “die Gierigen, die uns ehrlich Arbeitenden aussaugen” schon einmal angerichtet hat, sind viele anfällig für allerlei Demagogisches und Autoritäres. Ein auffälliger Kontrast zum allgegenwärtigen deutschen Credo, man habe aus der Geschichte gelernt.

Der Vortrag beleuchtet oberflächlichen und personalisierenden Antikapitalismus anhand von Beispielen aus der Linken und dem gesellschaftlichen Mainstream und untersucht deren Anschlussfähigkeit an den Diskurs alter und neuer Nazis. Und er behandelt Grundzüge einer reflektierten Kapitalismuskritik, die der Referent für dringend notwendig hält und die sich wesentlich von oberflächlichem und personalisierendem Antikapitalismus unterscheidet.

 

Ferne Welten

Rapsemitismus

KC Rebell ist deutscher Künstler, der eine politische Agenda formuliert. Schon 2016 erschien der offenbarende Track “TelVision”, bei dem ihm die Musikanten PA Sports, Kianush und Kollegah unterstützen. Während die Rapper wütende Phrasen gegen die USA und Israel erbrechen, visualisiert sich der Hass durch Karikaturen vom Yankee und Juden. Die Musikanten, die sich als rebellische Gesellen inszenieren, produzieren nicht zum ersten Mal identitätsstiftende Hymnen für verschwörungsgläubige Fans. KC Rebell und seine Kameraden sind musizierende Wiederholungstäter. Fachportale und das Feuilleton verschweigen ihre Inhalte zu oft. Dafür begeistern sie sich fast immer für den Muskelkult der Kunstfiguren.

Inszenierung eines Musikanten

KC Rebell, ein “Essener kurdischer Herkunft”, gelangte im Alter von sieben Jahren nach Deutschland. Er landete dort, wo der Nationalsozialismus präsent ist. “Mein bester Freund war ein Nazi”, berichtet der Dichter, dem laut Werbeportrait trotz Nazigewalt in Magdeburg “das Thema Heimat besonders am Herzen” liegt. KC Rebell produziert dementsprechendes Liedgut, wobei er sich als “Gegenpol” darstellt, der keine “Marionette” ist. Der Künstler, der schon immer sehr viel Volksmusik und recht wenig Anti Alles war, inszeniert sich als Kunstfigur, die sich als desperate Gestalt im “Widerstand” befindet. Als vermeintlicher Aufklärer verbindet er dabei deutsche Sozialromantik, klassische Verschwörungsmythen und ordinäre Mysogenie.

Alben des Artisten, der sich auf Alben-Covern im IS-Style  präsentiert, verkaufen sich gut. Seit dem Wechsel zum Label “Banger Musik” hievten Hörer_innen seine Produkte viermal in Folge auf den ersten Platz der hiesigen Album-Charts. In einem Land, dessen Einwohner_innen den deutschnationalen Barden Heino erstaunliche 36 Wochen in Folge auf den Spitzenplatz kauften, muss der Erfolg von KC Rebell nicht verwundern. Er macht Musik für Menschen, die sich als “Bosse, Banger” und “Rebellen” verstehen. Geschickt inszeniert sich KC,  der sich als Kunstproduzent recht erfolgreich verkauft, als ihr rebellischer Führer. Er erscheint als Lichtgestalt, die sich der treuen Anhänger erfreut: “Sie schreien, ‘Raprebell’, als wär es Hitlerdeutsch.”

Der Künstler verfasst bezeichnende Reime, die er zur Melange aus “Melancholie” und “Nachdenklichkeit” machtZuschreibungen über “dumme Weiber”, die ihm zur Verfügung stehen, kombiniert der Rapper mit Promi-Phantasien. “Steige in mein’ Benz und bin Wim-wim-weg”, reimt der “Rebell” ohne Swag: “Richtung Hollywoodshows, ich werd’ Justin Biebers Homie, chille mit Tommy Lee Jones und Angelie Jolie”, vollendet sich seine Fantasie. In anderen Tracks klingt der Künstler zunächst wie ein besorgter Populist. “Mann und Frau spielen heutzutage Rollentausch”, klagt der Rapper. “Zu viele Männer haben an Frauen ihren Stolz verkauft”, glaubt KC Rebell. In vielen Liedern bedient er sich wiederholt der Worte, die der Degradierung von Frauen dienen. Seine Tracks enthalten den misogynen Deutschrap-Dreiklang von  “Bitches”, “Huren” und “Schlampen”.

Weltbilder deutscher Kunstfiguren

Subjekte der postnazistischen Gesellschaft, die seine Produkte kaufen, versorgt der Künstler mit klassischen Mythen. Musikalische Eintönigkeit beweist der Track “TelVision”, den KC Rebell als “Highlight” bezeichnet. Mit PA Sports, Kianush und Kollega, die wegen des “politisch gemeinsamen Nenners” zusammenkamen, entstand diese verschwörungsideologische Hymne, die vor “Koksnasen” und giftigen Geldern warnt“Europa ist im Fadenkreuz”, fürchten die Rapper, die eindeutige Weltbilder vereinen. Ihr Song, der vor angeblichen Verantwortlichen warnt, kompiliert alte und neue Verschwörungsmythen, wobei sich die Musikanten deutlich positionieren.

Auf der einen Seite besingt KC Rebell mit seinen Kollaborateuren kämpfende Muslime, die den “Heldentod” sterben. Auf der anderen Seite stehen US-Amerikaner_innen, die technische Waffensysteme nutzen. Weitere Zeilen richten sich gegen den Judenstaat: “Israel, Mossad – Atommacht”, wüten die Rapper: “Sie schlachten Palästinenser mit ihren Drohn’ ab”, vollendet Kollaborator Kianush. Das Video zum Song, der Israel als Gegner markiert, visualisiert den Feind der Künstler. Oberhalb steht ein lehrender Kollegah, der den Personifikationen von staatlicher Macht angebliche Wahrheiten verkündet, während Codes wie “HAARP” das Weltbild verdeutlichen. Karikaturen vollenden diese Fiktion. Prominent platziert: Ein Yankee und ein Jude.

Lehrender Kollegah und lauschende Karikaturen

Die Karikatur mit US-Hut sowie eine Person mit Kippa zeigen den Gegner, gegen die sich die deutschen Reime richten. Die Produzenten nutzen diese Figuren, während die Interpreten den israelischen Staat der Schlachtung bezichtigen. Dieser Vorstellung ist auch PA Sports verfallen, der im Track zu hören ist: “Sie schlachten wen oder was sie wollen und keiner sagt was”, twitterte der beteiligte Künstler, als es eigentlich um Antisemitismus ging. Er besingt in einem älteren Song die “Umma”, zu der die “Brüder in Palestine” gehören. Heute rappt dieser Interpret über das wilde Leben in den Blocks von Essen. Dabei droht dieser Phraseur den “ganzen Schmocks”, die seine Hood betreten, einige Gewalt an.

Vier “Hochkaräter auf einem Song”, freute sich KC Rebell über sein fertiges Produkt, das eine ideologische Vorgeschichte besitzt: “Jeder hat das auf seine Art und Weise schon mal in seinen vorherigen Releases oder Songs gemacht und das ist der gemeinsame Nenner”, erzählt der Künstler. Sein Kompagnon Kollegah verdeutlicht diese Gemeinsamkeiten in einem Free-Track: “NWO”, fast fünf Millionen Klicks auf YouTube, benennt dunkle Drahtzieher, die für globale Krisen und Kriege verantwortlich seien. Dabei raunt der “Boss”, der die verschwörungsideologische Chiffre von der neuen Weltordnung verwendet, über eine “mächtige Minderheit”, die er zum “Schandfleck des Planeten” macht.

Ausgerechnet dieser Song diente Kollegah, der durch eine anti-israelische YouTube-Dokumentation in Erscheinung trat, der Verteidigung. Der Kompagnon klagte außerdem mit den üblichen Phrasen, der sich deutsche Antisemit_innen bedienen: “Man kann heute noch nicht einmal das Wort Jude sagen, ohne als Antisemit dargestellt zu werden, noch nicht einmal das Wort Israel”, log der “Boss”. Kollegah, der wie die NPD klang, brachte weitere Anklagen hervor, als ihn der Musikjournalist Marcus Staiger kritisierte: “Du darfst nichts gegen die Politik eines Landes sagen, ohne dass die Nazikeule geschlagen wird. Du darfst die deutsche Flagge nicht hochhalten, ohne, dass du direkt ein Nazi bist,” behauptete dieser deutsche Interpret, der seine Produkte als Zuhälterrap” vermarktete.

Mythen deutscher Musikanten 

Ähnliche Inhalte verbreitete der ebenfalls am “TelVision”-Track beteiligte Künstler Kianiush. Er griff auf einen Verschwörungsmythos zurück, den auch nationalistische Parteien wie die “Deutsche Mitte” oder deutschpopulistische Magazine wie “Compact” verbreiten: “Flüchtlingswellen wurden extra herbeigeführt”, erzählt der Polit-Rapper in seinem Song “Szenario”. Verantwortlich erscheint eine Minderheit, benannt in Codes und Chiffren. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch vor der Kamera verkünden die Kunstfiguren ein Bild der Welt, das sich von historischen Fakten differenziert.

In einem Interview bezweifelt KC Rebell zum Beispiel den Tod Osama Bin Ladens. Der Drahtzieher der mörderischen Angriffe des 11. Septembers 2001 sei nur “eine Schachfigur”, die “größere Mächte” im “West-Ost-Konflikt” kontrollieren, munkelt der Musikant. Beispiele für einen verschwörungsideologischen Glauben und eine daraus resultierende Feindbestimmung lassen sich vielfach vielfach belegen. Der am “TelVision”-Track beteiligte Künstler Kollegah fürchtet sich ebenfalls vor der Weltverschwörung, was sein Glaube an eine musikalische Konspiration von “Machthabern” belegt.

Den Tod von Michael Jackson erklärt sich dieser Akteur, der sich als “Überboss mit Prinzipien” inszeniert, durch das Wirken von US-amerikanischen Konspirateuren, die er des Materialismus bezichtigt. Die “Strippenzieher im Hintergrund” hätten “Sabotage” betrieben, als sie posthum ein Album des verstorbene Künstlers veröffentlichten, um Kollegah zu schaden, der zeitgleich ein Album herausbrachte. Der Musikant ist sich dafür einer Sache sehr sicher: “Ein Künstler in Deutschland kann sich noch viel freier entfalten”, sagt der “Boss”. Die Entfaltung zeigt der Song “TelVisision”, der ihn mit KC Rebell und den anderen Gestalten der deutschen Reimkunst vereint .

Das Video zu “TelVision” visualisiert ihre Verschwörungsmystik vor völkischer Kulisse. Die Karikaturen vom Yankee und vom Juden filmten die Verantwortlichen vor dem Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, das als deutschnationales Monument kurz vor dem ersten Weltkrieg errichtet wurde. Ihr verschwörungsideologischer Clip, der sich einer deutlichen und deutschen Bildsprache bedient, nutzt die Ästhetik des Bauwerks, das “die Geschlossenheit der Nation” symbolisiert, “die als höchster Wert über den Interessen des Einzelnen” steht.

Monumentale Inszenierung vor völkischer Kulisse

Vom BRAVO-Artikel bis in den BILD-Kulturteil

Dass die musizierenden Rackets in ihren Tracks wiederholt alte Mythen recyclen, die eine inhaltliche Aktualisierung erleben, ist nur selten Bestandteil medialer Berichterstattung. Stattdessen überwiegt die Begeisterung. Im Feuilleton besprechen Musikjournalist_innen eher die Muskeln der Künstler, wodurch sie der Inszenierung von Härte, Gewalt und Stärke reichlich Raum geben. Faktisch eine Kollaboration der Medien, die Machtphantasien der Männlichkeit abbilden. Während sich KC Rebell einerseits in der “Bravo” als Vorbild inszenieren lässt, das die “größte Ikone im Rap-Game” sei, gibt er anderseits der Tageszeitung “Die Welt” ein Interview, in dem er seine Männlichkeit durch Mystifizierung seines großen Bizeps beschwört. Damit einhergehende Frauenfeindlichkeit weist KC Rebell aber weit von sich, weil er “Mutter und Schwester zu Hause habe”.

“Die Grenze zur puren Verschwörungstheorie” würde sein Track “nie ganz überschreiten”, relativiert derweil das größte Deutschrap-Portal die Inhalte des Künstlers. Für die Analysten vom YouTube-Kanal “Duoz” ist “TelVision” gar “Sozialkritik auf höchstem Niveau”. Verantwortliche von “Viva” verfassen ähnlich unkritische Einordnungen. Dass die Rapper durch ihr Lied “Klartext” sprechen würden, verkündet ihr werbender Text: “Es geht um Themen, die in der täglichen Weltpolitik falsch laufen und von Mainstream-Medien oft nicht aufgezeigt werden”, lobten “Viva”-Texter_innen, die sich in diesem Massenmedium für jugendliche Konformität der verschwörungsideologischen Deutung von Massenmedien ergaben. Sie stellten dem Rapper sogar einen Persilschein aus, weil sein Song keine “Judenfeindlichkeit” beinhalte. Er sei “Meinung zum politischen Zeitgeschehen im nahen Osten”, entlastete “Viva”. Rechtspopulisten von “PI-News” machen den kurdischen Deutschen unterdessen zum Vorbild für “islamische Bandenkriminalität in vielen deutschen Großstädten”.

Persilschein von VIVA

Vom Antisemitismus, der sich in den Videos offenbart, schweigen solche Publikationen fast immer. Das Niveau der Auseinandersetzung veranschaulicht der Titel eines “HipHop.de”-Videos, in dem der Künstler den Zuschauer_innen “fünf ‘Banger-Tipps’ für die Schulzeit” gibt. “Die Welt” widmet dem Musikanten ein einfühlsames Portrait, das die “positive Botschaft” vom Dichter erzählt. In der “BILD”-Zeitung kündet der “Banger” derweil davon, dass er einmal viel Kokain in einer Roma-Siedlung erblickte. Fragen zu seinen Verschwörungs-Tracks bleiben aus, dafür darf KC Rebell von Vorbildern wie Mark Wahlberg berichten. Die Zusammenarbeit mit Xavier Naidoo, ein musikalisches Idol für “Reichsbürger” und andere Verschwörungsgläubige, wird nicht hinterfragt. Im Rahmen der raren Auseinandersetzungen um Antisemitismus im deutschen Rap fällt der Name des Künstlers fast nie.

Mobilmachung gegen Jerusalem

Dabei ruft KC Rebell im Track “Fata Mogana”, dessen Refrain Xavier Naidoo singt, sogar zum Waffengang: “Manchen Frieden erlangst du nur durch Waffen und Krieg”, rappt der konforme “Rebell”, bevor er zur Parole übergeht: “Her biji! Ich bin Enkelkind von Saladin”. Dieser Herrscher ist vor allem dafür bekannt, dass er im Jahr 1187 Jerusalem einnahm. Auf den kurdischstämmigen Eroberer beriefen sich allerlei Despoten der Weltgeschichte. Saddam Hussein, Gamal Abdel Nasser oder Hafiz al-Assad nutzten Saladin-Mythen für ihre Politik, die sich in Form einer fragilen antisemitischen Internationale und durch die Praxis des Angriffskrieges gegen Israel richtete.

Verschwörungsideologische Inszenierung: KC Rebell, Karikatur und Kämpfer

KC Rebell und die anderen “Banger” sind vor allem eines: deutsche Künstler. Wenn sie die Polit-Rapper geben, erbrechen diese Charaktermasken eine massenkonforme Mystik, die sich gegen Israel und die USA richtet. Dann produzieren diese Kunstfiguren nationales Liedgut, das klassische Verschwörungsmythen als Warenbestandteil beinhaltet. Ihre postnazistische Gesellschaftsanalyse ist Beispiel für hiesige Kunst, die sich neuer Formen bedient, um alte Inhalte möglichst warenförmig zu verpacken. Dass das diesen Idolen des Feuilletons besser gelingt als anderen verschwörungsideologischen Musikanten, zeigen Verkaufszahlen und Charterfolge.

Das Video zu “TelVision” bringt es mittlerweile auf mehr als 7,5 Millionen YouTube-Klicks. Hörer_innen begeistern sich für das verschwörungsideologische Liedgut, das die Palituch-Rapper vor dem völkischen Denkmal intonieren. Ihre Schlachtphantasien und ihr Verschwörungsglauben sind Elemente, die beim Publikum offensichtlich auf Zustimmung stoßen. Produkte für proletarische Hörer_innen, die den Glaubensvorstellungen der deutschen Ideologie erlegen sind, bewirbt manch Bürgerblatt – das vom Antisemitismus schweigt. “VIVA” stellt den Persilschein aus. Nicht nur dort verteidigen Texter_innen  damit verschwörungsideologische Glaubensvorstellungen, die sich gegen Israel und die USA richten.

Friedensdemo-Watch

Antisemitismus made by Ken Jebsen

Anfang 2014, nur kurz bevor die Mahnwachen auf der Straße präsent wurden und dafür sorgten, dass rechtes Gedankengut ungefiltert auf öffentliche Plätze gekippt wurde, veröffentlichte Ken Jebsen einen Clip mit der Überschrift Kai-ROH. Dieser Clip steht seinem „Zionistischer Rassismus“ in Widerwärtigkeit und Antisemitismus in Nichts nach. Der einzige Unterschied: Anders als „Zionistischer Rassismus“, das Jebsen nach Kritik aus strategischen Gründen stillschweigend löschte [2] und sich später selbst auf Nachfragen hin, nicht mehr an seine Aussage „Israel strebe in Palästina die Endlösung an“, erinnern wollte , ist Kai-ROH nie breiter in der Öffentlichkeit wahrgenommen und folglich nie gelöscht worden.

In diesem Clip dichtet Jebsen in bester Täter-Opfer-Umkehr den Zionisten nicht nur die Ideologie der NS-Faschisten an, er behauptet, die Nazis hätten im Grunde nur ausgeführt, was von Zionisten gewollt war und schließlich im „Projekt Israel“ zur Vollendung kam. Als hätten die Nazis den Juden mit der Ghettoisierung einen Gefallen getan, steigert sich Jebsen in seinem antisemitischen Wahn bis zur Behauptung hin, Israel sei ein Projekt der Volkshygiene, damit jüdisches Blut sich nicht vermische, schon gar nicht mit germanischen Blut. Außerdem sei das Ziel Israels, die Palästinenser und arabischen Israelis auszurotten, beinahe schon umgesetzt.

In schlechtester „Kein Blut für Öl“-Tradition behauptet er außerdem, Israel sei nicht nur ständiger Aggressor im Nahen Osten, sondern die „Tankstelle der Welt“.

Schuldumkehr, Vergleiche zwischen Israel und dem NS-Faschismus, antisemitischer Verschwörungswahn, Ken Jebsen: Ein Antisemit unserer Zeit wie aus dem Bilderbuch.

Antisemitismus made by Ken Jebsen

Antisemitismus made by Ken JebsenAnfang 2014, nur kurz bevor die Mahnwachen auf der Straße präsent wurden und dafür sorgten, dass rechtes Gedankengut sich auf öffentlichen Plätzen ausbreiten konnten, veröffentlichte Ken Jebsen einen Clip mit der Überschrift Kai-ROH. Dieser Clip steht seinem "Zionistischer Rassismus" [1] in Widerwärtigkeit und Antisemitismus in Nichts nach. Der einzige Unterschied: Anders als "Zionistischer Rassismus", das Jebsen nach Kritik aus strategischen Gründen stillschweigend löschte [2] und sich später selbst auf Nachfragen hin, nicht mehr an seine Aussage "Israel strebe in Palästina die Endlösung an", erinnern wollte [3], ist Kai-ROH nie breiter in der Öffentlichkeit wahrgenommen und folglich nie gelöscht worden. In diesem Clip dichtet Jebsen in bester Täter-Opfer-Umkehr den Zionisten nicht nur die Ideologie der NS-Faschisten an, er behauptet, die Nazis hätten im Grunde nur ausgeführt, was von Zionisten gewollt war und schließlich im „Projekt Israel“ zur Vollendung kam. Als hätten die Nazis den Juden mit der Ghettoisierung einen Gefallen getan, steigert sich Jebsen in seinem antisemitischen Wahn bis zur Behauptung hin, Israel sei ein Projekt der Volkshygiene, damit jüdisches Blut sich nicht vermische, schon gar nicht mit germanischen Blut. Außerdem sei das Ziel Israels, die Palästinenser und arabischen Israelis auszurotten, beinahe schon umgesetzt.In schlechtester "Kein Blut für Öl"-Tradition behauptet er außerdem, Israel sei nicht nur ständiger Aggressor im Nahen Osten, sondern die "Tankstelle der Welt“.Schuldumkehr, Vergleiche zwischen Israel und dem NS-Faschismus, antisemitischer Verschwörungswahn, Ken Jebsen: Ein Antisemit unserer Zeit wie aus dem Bilderbuch.Anmerkungen:[1] www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/kenfm-rassistischer-zionismus[2] www.facebook.com/friedensdemowatch/posts/761966503857608:0[3] vgl. min 2:46 www.youtube.com/watch?v=2R7hWBMojRo

Posted by Friedensdemo-Watch on Samstag, 2. Dezember 2017

матрёшка

Mit fremden Federn schmücken: Vereinnahmung von Irmela Mensah-Schramm durch Mathias Tretschog

Miese Strategie eines geltungsbedürftigen Mannes, der «kleine Omi´s als Endverbraucher» betrachtet

«Tretschog in die rechte-Querfrontecke zu schieben, fände ich sehr unfair»

Heute möchten wir uns endlich dem Thema: «Pax Terra Muscia vs. Irmela Mensah-Schramm und Mathias Tretschog»; mit seinen vielen Internet-Präsenzen & Netzwerken widmen.
Der sich über linke Projekte (Antirassismus) tarnend wollende Querfrontler Mathias Tretschog war Ende 2015 an Frau Irmela Mensah-Schramm heran getreten, um eine Zusammenarbeit vorzuschlagen, worauf Mensah-Schramm eingegangen war.
Seitdem laufen Mensah-Schramm´s Arbeiten nicht mehr wirklich unter ihrer Seite «Hass vernichtet», sondern über das von Tretschog neu gegründete Projekt: «Schluss mit Hass». Tretschog ist quasi die führende Hand oder auch: hat Oberhand gewonnen, was Mensah-Schramm, ihre Arbeiten, Ausstellungen, Lesungen etc. betrifft.
Es geht also weniger um Frau Mensah-Schramm (auch wenn ihr die eigentliche Aufmerksamkeit im positiven Sinne gebührt), sondern vielmehr um Mathias Tretschog (Pressesprecher Pax Terra Musica) mit seiner erneuten Geschäftsidee: «Schluss mit Hass» ab 2015, um die neurechte Querfront suggerierend seriös ins linke Spektrum zu bringen und mittels Mensah-Schramm Unterstützung von linken Organisationen oder LINKS-Fraktions Mitgliedern (wie kürzlich Petra Pau) zu erhalten -so wie ganz viel Aufmerksamkeit und PR- mit dem Bild & der Arbeit von Frau Irmela Mensah-Schramm als quasi Alibi-Funktion, falls es mal wieder Ärger mit der Presse gibt, die dem Ganzen natürlich auch schon lange auf die Schliche gekommen sind.
Auch hier wird von Tretschog die typische Mimikry-Strategie betrieben, wie man es sonst nur von Rechten und Neurechten kennt und worüber wir erst kürzlich etwas geschrieben hatten.
Er dreht einfach die Faktenlage um und benutzt Frau Irmela Mensah-Schramm als «Alibi-Funktion», nach dem Motto: das Tretschog ja gar nicht Querfront sein kann, weil doch Mensah-Schramm mit ihm zusammen arbeitet. Er überträgt die Kritik seiner Person einfach auf Frau Mensah-Schramm und damit dann auf Journalisten, Blogger oder Menschen, die kritisch über ihn berichten. Ziemlich perfide & einfach verachtenswert, um so sein querfrontlerisches Treiben weiter ausführen zu können & sich der Verantwortung zu entziehen. Kleine Kostprobe zum Einstieg (Vorsicht, sehr billig!):

Uns liegt des weiteren eine Email eines kritischen Users vor, der sich im Bezug zum Pax-Terra-Musica Festival vertrauensvoll unter «Hass vernichtet» an Frau Mensah-Schramm wandte, die Rückmeldung dieses Kommunikationsaustausches aber darauf hindeutet, das sie von Herrn Tretschog höchst persönlich mit der Unterschrift von Frau Mensah-Schramm geschrieben wurde, was ziemlich subtil und perfide wäre!
Nachzuweisen ist dies nicht, weil es scheinbar auch keine Möglichkeit gibt, mit Frau Mensah-Schramm irgendwie in Kontakt zu treten, um sich sicher zu sein.
Der User jedenfalls hat daraufhin den Kontakt abgebrochen, auch: weil Mathias Tretschog dank Tante Google diesem User nur einen Tag später auf Accounting´s in den sozialen Netzwerken folgte. Ob Irmela Mensah-Schramm diese Email (es waren mehrere) mit Kritik & Aufklärung jemals wirklich erreicht hat, bleibt bis heute unklar. Fakt ist: das Tretschog diesen Kritiker sofort im Auge hatte & sich an ihn dran hängte.

Kann man nur hoffen, das wenigstens der postalische Weg Frau Mensah-Schramm noch erreicht und nicht auch noch durch Mathias Tretschog «betreut», um nicht zu sagen: kontrolliert wird, denn Inhalte von Tretschog sind auf Mensah-Schramm´s Homepage schon länger integriert und verlinkt; so ganz abwegig ist der Gedanke & der Eindruck vom geschriebenen Text der Email also nicht, zumal die Rückmeldung eine neue Email mit einer anderen Email-Adresse wie die von der  Seite «Hass vernichtet» war!


Das derzeitig enge Umfeld um Frau Mensah-Schramm durch & aus dem Netzwerk von Mathias Tretschog

Das hier ist der derzeit feste Kern rund um Tretschog´s «Schluss mit Hass» Projekt: Bianca Budnick & Reiner Künstler aka Rue de Guerre (die sich gerade im Bereich der Obdachlosenhilfe engagieren, genau wie Frank Georg aka Andreas Mertens, zu dem wir später noch kommen) – die sich an Irmela Mensah-Schramm´s Veranstaltungen heften um dann Fotos & «Pressetexte» aufzubereiten & zu veröffentlichen. [1] [2] [3] [4] [5]
Keine Abgrenzung von Tretschog, im Gegenteil, man kennt sich eben nicht nur aus dem Netz:

Aber schon Zeiten davor, zur Wanderausstellung in Königs-Wusterhausen waren Budnick & Künstler vor Ort, als Mensah-Schramm ihre Lesung «Mein Kampf gegen Rechts» hatte, die mit Bannern vom Querfront-Festival Pax Terra Musica, Stopp Ramstein, die Drushba-Freundschaftsfahrt & die 9/11 Verschwörung beworben wurde. Anschließen durfte sich Michael Tretschog in der Zeitung feiern, wo (etwas übertrieben) nun nicht mehr hinter dieser Arbeit steht: Irmela Mensah-Schramm sondern: Initiator: Mathias Tretschog mit dem Projekt: «Schluss mit Hass»:

Eine Userin schreibt sogar unter der Foto/Textdokumentation über Frau Irmela Mensah-Schramm auf der Seite von Bianca Budnick, die auch Mathias Tretschog noch lobend kommentierte:
«Wow gratuliere! Toll, dass Ihr so viel Unterstützung erfahrt. Das habt Ihr und hat das Thema auch verdient.» ♥ — dabei sollte die Unterstützung aber nicht die Querfront rund um Tretschog und die Rechtsaußen-Aktivisten wie Budnick oder Künstler erhalten, sondern Mensah-Schramm. Aber natürlich wurde es gelikt…

Weiterhin wollen wir uns Tretschog´s Netzwerke & «Inhalte» anschauen – welche neben vielen verschwörungsideologischen Aktivisten auch Politiker der Querfront-LINKEN (Dehm, Gehrcke, Hunko) beinhaltet, aber auch den AfD´ler Johannes Norman (NewsFront), dem Rechtsaußen Klaus Koch von der Friedensbrücke-Kriegsopferhilfe (FBKO), der oben bereits genannten neurechten Compact, glühenden Elsässer-Fan & Merkel-muss-weg Aktivistin Bianca Budnick, den Merkel-muss-weg Demonstrant & Mitläufer der Idenitären Bewegung: Hagen Schütte, dem Veranstalter des Soli-Konzerts: «Freedom United Human Peace» im versuchten Club OI-Zosch & enger Unterstützer von Pax-Terra: Frank Georg, der mit bürgerlichen Namen allerdings Andreas Mertens heißt und rechte Inhalte und Meinungen im Netz verbreitet hatte oder den rechtsextremen Aktivisten von ehemals Pro Deutschland & heute NPD: Stephan Böhlke – im Netz auch als Stephan Friedrichsberger unterwegs – der im Volksboten schreibt und Tretschog auch als Vorzeigequelle für Veröffentlichungen dient, genauso wie der rechtsoffene Kanal NuoViso.
Hierzu ist auch der Artikel von Friedensdemowatch: «Wahnwichtel marschieren Hand in Hand mit Nazis» zu lesen!

Fangen wir aber -für alle, die Frau Irmela Mensah-Schramm nicht kennen- mit Frau Mensah-Schramm und ihren Arbeiten an, ein kurzer Auszug aus Wikipedia, bevor wir uns den neurechten Propagandisten widmen, die mit ihrer nach außen hin versteckten neurechten und rechten Propaganda Frau Mensah-Schramm vereinnahmen wollen:


Irmela Mensah-Schramm, die «Polit-Putze»: mit Schaber, Farbe & Spraydosen gegen Nazis & Naziparolen

Irmela Mensah-Schramm (* 1945 in Stuttgart) ist eine Aktivistin für Menschenrechte und eine ehemalige Heilpädagogin an einer Berliner Schule für geistig Behinderte.
Frau Mensah-Schramm ist bekannt geworden durch ihre seit 1986 begonnene Dokumentation und Entfernung von rassistischen und antisemitischen Aufklebern und Graffiti in ganz Deutschland.
Während ihrer Tätigkeit ist sie oft Anfeindungen ausgesetzt und stößt auf Unverständnis gegenüber ihrem Handeln. Mehrere Verfahren wurden gegen sie eröffnet und wieder eingestellt, neben Gewaltandrohungen erhielt sie auch Morddrohungen.
Als sie 1992 ein Graffito «Türken vergasen» übermalte, stieß sie ein Mitarbeiter des Wachschutzes der Berliner Verkehrsbetriebe rückwärts zum Bahnwärterhäuschen auf dem S-Bahnhof Friedenau, wodurch sie auf den Hinterkopf stürzte und im Krankenhaus wegen eines Schädel-Hirn-Traumas behandelt werden musste.
Sie erhielt mehrfache Auszeichnungen, zuletzt 2016 den Silvio-Meier-Preis.

Im Mai 2016 übersprühte Mensah-Schramm in einem Fußgängertunnel im Berliner Bezirk Zehlendorf die Forderung «Merkel muss weg» in «Merke! Hass weg» um. Sie begründete dies damit, dass eine solche Forderung nur «eine Pegida-Hass-Parole» sein könne. Die Staatsanwaltschaft Berlin leitete ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein, nachdem Anwohner die Polizei verständigt und deren Streifenbeamte eine Anzeige gefertigt hatten.
Sie wurde Anfang Oktober 2016 zu 1.800 Euro Geldstrafe auf ein Jahr Bewährung verurteilt, da sie den Schriftzug vergrößert und die Farbe Pink verwendet habe. Die Staatsanwältin kündigte Berufung an, weil das Urteil «zu milde» und die Verurteilte «uneinsichtig» sei. Irmela Mensah-Schramm kündigte daraufhin ebenfalls Berufung an.
Das Verfahren wurde im Juli 2017 eingestellt, nachdem die Berliner Senatsverwaltung ihren Strafantrag zurückgezogen und die Staatsanwaltschaft das öffentliche Interesse an einer Strafverfolgung verneint hatte. (Quelle: Wikipedia)

Momentan stellt Frau Irmela Mensah-Schramm ihre Arbeiten in der URANIA in Berlin aus und ist unter freiem Eintritt noch bis zum 20. Dezember 2017 dort zu besichtigen!


Tretschog´s Internet-Leichen & seine Vernetzung

Wer im Internet ein wenig über Mathias Tretschog recherchiert und dabei auch die Archiv-Funktionen ehemaliger, überwiegend auch gelöschter Internetseiten von Tretschog bedient, kann erkennen, das ähnliche Projekte von Tretschog in der Vergangenheit keinen großen medialen Zuspruch bekamen, weil er scheinbar niemanden fand, wo er andocken konnte, um das Projekt unter seinem Namen laufen zu lassen. Quasi unter Vorgabe als: Pressesprecher, PR-Berater & Mittelsmann Einzelpersonen an sich zu ziehen, um dann dort die Inhalte aus dem Querfront-Milieu zu vermischen bzw. um sich die Arbeiten anderer Aktivisten zu eigen zu machen. Eine Strategie, die unter Aktivisten doch häufig verbreitet ist, in der Querfront sowieso & Unternehmer nochmal ganz andere Interessen daran haben.

Einmal Drushba – immer Drushba
Mathias Tretschog kommt aus der ehemaligen DDR. Er ist laut seinen eigenen Worten auf www.mathias-tretschog.de ein sogenannter Trassnik, heißt: er hat zu DDR-Zeiten an der Drushba-Trasse im Ural (Perm) gearbeitet, dem größten Jahrhundert-Erdgas-Bau zwischen der ehemaligen DDR und der ehemaligen UdSSR: heute Sowjetunion. 1990 kam er zurück nach Deutschland – und die DDR war verschwunden. Arbeit weg – alles weg.
Danach folgten Jobs als Handelsvertreter, er war Weinberater, arbeitete in diversen Call-Centern, führte Beratungen von «kleinen Omis als Endverbraucher» – wie er es wortwörtlich so schreibt und später wohl auch für Geschäftsführer und Vorstände durch. Er hat später noch studiert und als Existenz-Gründer gearbeitet. Heute leitet er seine eigene Medienagentur Manager4Business.

Das Gros an Vernetzung
Mathias Tretschog ist im Internet mit diversen Web-Präsenzen sehr umtriebig. Wir können heute mit Sicherheit nicht alle seiner Homepages auflisten, nur die, die wir durch eine kurze Recherche zu ihm fanden: «managementberatung-mt.de» und als Nachfolge die ehemalige Seite «mathias-tretschog.de», die ehemalige Seite «Zu Gast in Königs-Wusterhausen» (jetzt auf jimdo), das Projekt «Schluss mit Hass», «manager4business.com» (als Haupt-Präsenz), «aufstehen-gegen-rassismus.de»«nijinski-arts.de» oder «krieg-im-jemen.de».
Vermutlich lassen sich hier noch unzählig andere Seiten finden, womit er sich untereinander vernetzt – was wohl den Anschein erwecken soll, hier liegt ein großes Netzwerk vor. Es ist aber überwiegend seine eigene, Querfront-Filterblase.

Zu Gast in Königs-Wusterhausen
«Zu Gast in Königs-Wusterhausen» (Informatsionsseite über KW und Umgebung für Einwohner, Gäste, Zuwanderer, Migranten und Asylbewerber) startete 2015 und ist heute im Netz nur noch unter WebArchive zu finden. Tretschog verlinkte dort in der Vergangenheit auf Hilfsorganisationen wie: Amnesty, UNHCR, Oxfam, Human Rights Watch u.a. um einen seriösen Eindruck zu vermitteln. Wenn es denn stimmt, was Tretschog dort schrieb; wurde dieses Projekt durch die Integrationsbeauftragte des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg gefördert. Die Seite vom Land Brandburg zeigt allerdings null Information über Tretschog.

Die Seite «Zu Gast in KW» gibt es nicht mehr, dafür einen gleichen Auftritt auf jimdo – wo statt Amnesty, Human Rights, Oxfam oder UNHCR eigene Websiten bzw. eigene «Projekte» wie «Schluss mit Hass» oder «nijinski-arts.de» als Partner verlinkt sind. Warum Amnesty, Human Rights etc. also nicht mehr im Programm sind, bleibt jedem selbst überlassen, seine Antwort darauf zu finden.

Krieg in Jemen
Auf der Seite «Krieg im Jemen» sieht man Mathias Tretschog als Organisator dieser Initiative auf einer Querfront-Veranstaltung – angelehnt an das Querfront-Projekt: Stopp Ramstein. Dieses wurde dort ebenfalls verlinkt und das gezeigte Foto mit Tretschog ist von der neurechten Compact & Merkel-muss-weg Aktivistin Bianca Budnick (mal wieder):

Auf Facebook wurde Mathias Tretschog noch etwas mutiger. Dort verlinkte er nicht nur die Stopp Ramstein Kampagne, sondern auch den Rechtsaußen Kanal NuoViso und vor allem die Internetseite «Volksbote» des Rechtsextremisten Stephan Böhlke (früher die aufgelöste rechtsextreme Partei Pro Deutschland, heute NPD), der in diesem Fotoalbum von Tretschog auch in einem Kommentar (als Friedrichsberger) vorkommt & sein dort gezeigter Beitrag bzw. Verlinkung von Tretschog übernommen wurde; genauso der Kommentar von der rechten Aktivistin Mariane Voss, die von Tretschog für die «gelungene Performance» ein Like bekam.

Schluss mit Hass
Ebenfalls 2015, ca. zum Ende des Jahres zog Tretschog eine neue Seite hoch. «Schluss mit Hass» heißt diese und ist heute fest verankert mit den Arbeiten von Frau Irmela Mensah-Schramm.
Laut Chronik seiner Seite: «Schluss mit Hass» traf Tretschog Mensah-Schramm Ende Oktober auf einer Anti-NPD Demonstration. Wobei uns sofort der Gedanke kam: Tretschog wollte Mensah-Schramm kennen lernen und man verabredete sich kurze Zeit später zu einem Arbeitsaustausch & einer evtl. Zusammenarbeit; schließlich war auch bekannt, das Frau Mensah-Schramm in der Vergangenheit zwar viele Auszeichnungen bekam, aber wenig Unterstützung in ihrer Arbeit; was den Alltag, ihre Workshops für Schulen, Lesungen und Ausstellungen betraf.

Und genau dort hat Tretschog angedockt, was Frau Mensah-Schramm nach 30 Jahren Aktivismus mit Sicherheit sehr gelegen kam & man ihr dies auch nicht verübeln kann!
Wir sind weiterhin zuversichtlich, das auch Frau Mensah-Schramm irgendwann erkennt, das sie zwar gefördert wurde, aber zu einem Preis, der die neurechte Querfront inne hat, was ihr ein Mathias Tretschog natürlich mit allen Mitteln ausreden und beeinflussen wird.
Nicht nur Frau Mensah-Schramm scheint gegen die Querfront-Vereinnahmung kein Veto einzulegen (uns ist allerdings kein eigenes Statement von ihr bekannt, sondern immer nur die sprechenden Worte von Tretschog); auch die Initiative «Gesicht zeigen», wie unten auf dem Bild zu sehen ist als Partner von «Schluss mit Hass» gelistet.

So lange also so etwas noch gegeben ist, Frau Petra Pau oder Eva Högl bei einer Laudatio zu Frau Mensah-Schramm lobende Worte sprechen (die sich ein Herr Tretschog dann wieder zu eigen macht) – wird auch Frau Mensah-Schramm dabei bleiben. Es wird also Zeit, das die Initiativen Konsequenzen ziehen und auch Frau Mensah-Schramm zur Seite stehen, aufklären und unterstützen! Wir hatten Ende April «Gesicht zeigen» angetwittert, doch leider nie Antwort erhalten. Hier wäre also eine klärende (aktive und vor allem reale) Haltung gegenüber Frau Mensah-Schramm erforderlich!


Pax Terra Musica & Irmela Mensah-Schramm

Anfang diesen Jahres wurde vermehrt im Internet (und auf den Straßen durch die Querfront-Jünger der Mahnwachen & Co.) das Musikfestival: Pax Terra Musica beworben, in deren Programm erstmalig auch Irmela Mensah-Schramm gelistet war. Das war -nach unseren Beobachtungen- auch das Ereignis, wo die Öffentlichkeit zum ersten Mal auf die Zusammenarbeit Tretschog vs. Mensah-Schramm aufmerksam wurde;  es sich viel Protest regte, aber auch Pressemeldungen im Netz veröffentlicht wurden. Ohne großen Erfolg.
Zu den Hintergründen des Festivals bitten wir, entsprechende Presseberichte zu lesen. [1] [2] [3] [4] Darauf wollen wir aufgrund der Komplexität und weil schon das wichtigste dazu geschrieben wurde, nicht näher eingehen.

In guter, alter Querfront-Manier stellte Mathias Tretschog die kritischen Presseberichte bzw. die Journalisten dahinter auf seinen Seiten an den Pranger, was bis heute dort nachzulesen ist. [1] [2] [3].
Er bezeichnet Journalisten – die mit Journalisten zusammen arbeiten, als «Informationsträger» (die wohl spionieren würden) und wirft den Journalisten vor: faschistoide Arbeitsmethoden zu benutzen («faschistoide Rufmordkampagnen» – statt Lügenpresse) [sic!] und stellt auch gleich mal Bildchen im Kontext zu kritischen Journalisten ein, Tretschog die heutige kritische journalistische Arbeit mit dem «Juden-Boykott» gleich setzt. Aufklärungsseiten betitelt er als «linksverwirrte, faschistoide Patrioten». Vorhang auf für die «Lügenpresse»:

Tretschog titelt sich immer wieder als Opfer, schiebt auch immer wieder Irmela Mensah-Schramm vor die Kritik um sich selbst nicht für sein querfrontlerisches und verschwörungsideologisches Treiben verantworten zu müssen (Daniele Ganser, Ken Jebsen und Michael Lüders z.B. sind die wahren (Fake-News) Überbringer #mussmanwissen). Er benutzt Irmela Mensah-Schramm für seine politischen & wirtschaftlichen Interessen, die nichts mit denen von Frau Mensah-Schramm gemeinsam haben!
Aktuell wirft Tretschog in der Causa Jebsen-Babylon (wir berichteten) dem Kultursenator Klaus Lederer (DIE LINKE) die Aushebelung des Grundgesetzes (Meinungs- und Pressefreiheit) vor und betitelt ihn als Verleumder, der sich verfassungswidrig der Zensur bedient:

Tretschog sammelte alle Werke an kritischen Schriften und veröffentlichte diese auf seiner Seite von «Schluss mit Hass», die natürlich sofort auch mit Irmela Mensah-Schramm in Verbindung gebracht werden & somit auch für Frau Mensah-Schramm schlechte PR ist. Vielleicht denkt der eine oder andere auch darüber einmal nach, das dies eine Strategie sein könnte, statt undifferenzierte Kritik & Schmäh-Beiträge an Frau Mensah-Schramm zu posten, was kontraproduktiv wiederum nur Futter für Tretschog ist.
Bei den von Tretschog veröffentlichten Journalisten-Pranger war besonders interessant, das dieser die Amadeu Antonio Stiftung mehrfach farbig markierte, wohl: weil er diese für die «faschistoiden Arbeitsmethoden» der Journalisten verantwortlich macht (die überall dahinter stecken).
Die Amadeu Antonio Stiftung mit Anetta Kahane als Gründerin und Vorstandsvorsitzende wird immer wieder von Neurechten, Rechten & Nazis mit dem Judentum in Verbindung gebracht & attackiert, «die Stiftung die Wurzel allen Übels ist und dazu noch mit einer (jüdischen) Vorsitzenden besetzt, die mit Stasi-Methoden arbeitet».
Das mit den «Stasi-Methoden» boomt derzeit, man möchte sich ja keinen Antisemitismus in Form von «Judenpresse» etc. nachsagen lassen! Diese Slogans sind auch bei der Identitären Bewegung sehr beliebt, wo wir auch gleich zu Tretschogs engsten Mitarbeiter des Pax Terra Musica kommen, der sich im rechten Spektrum bewegt und ähnliche Ansichten teilt: Frank Georg aka Andreas Mertens.


Frank Georg aka Generalmanager Andreas Mertens & die BRD GmbH, die Identitäre Bewegung sowie Compact

Über Frank Georg schreibt das Berliner Register zur Erfassung von rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle im Bezug auf das «Pax Terra Musica» Festival und das davor geplante Soli-Konzert im Ol Zosch folgendes:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Ein Veranstalter des geplanten Soli-Konzerts: «Freedom United Human Peace» ist Frank Georg, ein enger Unterstützer des «Pax Terra Musica»-Festivals. Auf seiner öffentlich einsehbaren Facebook-Seite [Anmerkung: das Profil ist gelöscht] sympathisiert er mit der rechtsextremen Identitären-Bewegung und dem Compact-Magazin. Dazu benutzt er Reichsbürger-Codes und veröffentlichte Bilder, in denen Deutschland als von den USA und Israel gesteuerte GmbH bezeichnet wird. Auch das stört den «Pax Terra Musica»-Initiator Malte Klingauf nicht. Von ihm gibt es keine Distanzierung, sondern er erklärt dazu, man könne ihm keinen Vorwurf machen, es gebe keine «Kontaktschuld».

Nachdem das Soli-Konzert am 3. Juni 2017 im Ol Zosch nicht statt finden konnte, versuchten Frank Georg aka Andreas Mertens und Reiner Künstler, das nicht genehmigte Soli-Konzert im Jugend[widerstands]museum in Berlin abzuhalten, aber auch diese Veranstaltung wurde abgesagt:

Dem Ganzen schloss sich auch: Inforiot mit einem weiteren Update zum «Pax Terra Musica» und zu Frank Georg aka Andreas Mertens an. Dieser postete in der Vergangenheit nicht einfach nur Bilder und Meinungen in seiner Facebook-Chronik, nein: das Bild der Identitären Bewegung sowie das Cover vom Compact-Magazin hatte er auch zu seinem Titelbild auf Facebook erstellt:

Andreas Mertens sieht man heute in der Obdachlosenhilfe Berlin (was auch sein fast-öffentliches Profil auf LinkedIn zeigt), wo auch Bianca Budnick und Reiner Künstler zugegen sind. Die dazugehörige Facebook-Gruppe «Winterhilfe am Alex» gründete Mertens (der dort auch mit zwei Profilen Admin ist) und in dieser ist dieses gesamte Netzwerk (und aus den Mahnwachen) inkl. Mathias Tretschog enthalten. Hier schließt sich erneut das Netzwerk zusammen; obwohl man Frank Georg aka Andreas Mertens ursprünglich vom Pax Terra Musica wegen seiner rechten Veröffentlichungen einst abziehen wollte und wie man sieht: man trifft sich weiter und hält die Kontakte.
Das  Mathias Tretschog als Pressesprecher 2017 vom «Pax Terra Musica» & «Manager von Irmela Mensah-Schramm» mit Andreas Mertens bei dieser rechten Einstellung also nicht befreundet ist, sollte fast klar sein, oder?

Tretschog hat dafür Lemmy Mertens in seiner Freundesliste. Das reicht. Ein Zweit-Profil von Andreas Mertens. Auf dem offiziellen Profil von Andreas Mertens auf Facebook findet man dort keine rechten Postings mehr, es sind «nur noch» verschwörungsideologische Inhalte mit Chemtrails etc., alternative Medien-die Fake-News verbreiten und Herr Mertens bewirbt auf LinkedIn großflächig das Pax Terra Musica sowie Mathias Tretschog mit seinen Projekten.
Und so wird getäuscht, faselt man stets und ständig: nicht mehr miteinander vernetzt zu sein und mit rechten Umtrieben nichts am Hut haben zu wollen, wovon man sich vor ca. einem halben Jahr quasi auf Twitter distanziert hatte. Alles nur heiße Luft: wie immer! Diese ständigen Wiederholungen…und Lügengebilde, die auch nie aufhören werden. Nach unserem Artikel wird wohl wieder das verschwörungsideologische & neurechte Opfergeheule los gehen!


Wenn Friedens-Nazis Irmela Mensah-Schramm´s Arbeit loben, auf dem «Pax Terra Musica» Festival tanzen, bei den Identitären mit laufen und sich erfreuen, wenn Menschen wie Mensah-Schramm «ordentlich gepfeffert» werden

Kommen wir zum Schluss noch zu einer besonderen Abartigkeit. Rund um das Netzwerk Tretschog ist nicht nur Bianca Budnick auf rechten Demos zugegen, die hier bei uns auf dem Blog auch schon mehrfach erwähnt wurde, sondern auch der uns bekannte Hagen Schütte, der bis heute mit Budnick gemeinsame (rechte) Veranstaltungen abhält.
Sie alle kommen aus dem rechten Flügel der Mahnwachen Berlin, waren später unterschiedlich beteiligt bei der pro-russischen Pegida (Pegada-Endgame) und auch auf den Nazi-Aufmärschen wie z.B. Merkel-muss weg, mit der Antiimperialistischen Aktion oder sogar: Hagen Schütte bei der Demo der rechtsextremen Identitären Bewegung.
Friedensdemo-Watch & BNR – Blick nach Rechts hatten darüber sehr ausführlich berichtet.

Das sind also die Leute, die wie hier auf dem «Pax Terra Musica» Festival ganz vorn in der ersten Reihe tanzen (und Frau Mensah-Schramm dort ebenfalls anwesend war) und die sich in das Vertrauen von Frau Irmela Mensah-Schramm geschlichen haben. Sie alle stehen in der Freundesliste von Mathias Tretschog.

Bei Demos treffen sie sich dann wieder, allerdings in aller Gegensätzlichkeit. Hier zeigt sich dann das wahre Abbild und die Realität dieser Friedensjünger, die aber Neurechte sind und nichts anderes – nie waren. Während Frau Mensah-Schramm für ewig und immer gegen Nazis protestieren wird (daran gibt es gar nichts zu rütteln), ist es dank Mathias Tretschog gelungen, ein neues Umfeld von Frau Mensah-Schramm zu erschaffen & zu vernetzen: die sich daran erfreuen, wenn linke Menschen von der Polizei gepfeffert werden oder Polizeigewalt erfahren, von dem auch Frau Mensah-Schramm in diesem Video aus 2016 betroffen war, was Hagen Schütte (ein Freund von Tretschog und Budnick) mit obigen Worten der rechten Seite PEsN teilte:

Mathias Tretschog ist mit Bianca Budnick, Reiner Künstler, Andreas Mertens und Hagen Schütte vernetzt bzw. befreundet, die allesamt das Umfeld von Frau Mensah-Schramm bilden, weil Tretschog diese Leute ran zieht, diese vernetzt und ermuntert, weiter zu machen, was alles in das Umfeld von Frau Mensah-Schramm einfließt.

Zeit für Solidarität, Aufklärung und aktive Unterstützung!

Nach einer Twitter-Anfrage von Jonas Fedder bzgl. der Laudatio an Frau Mensah- Schramm in der URANIA Berlin schreibt am 21. November Frau Petra Pau zurück: «Ich habe eine seit über 30 Jahren engagierte Antifaschistin, welche viel zu oft allein gelassen wurde, gewürdigt.» Der Schlüsselsatz schlechthin!

Wird sich Petra Pau aktiv dafür einsetzen oder auch die Initiative «Gesicht zeigen» (Partner von Tretschog´s «Schluss mit Hass»), in der Pau auch Unterstützerin ist –  dem Querfront-Treiben ein Ende zu setzen, so das einmal A) Irmela Mensah-Schramm wieder querfrontfrei arbeiten kann und B) ihr von nun an mehr Unterstützung gegeben wird?
Das würde allerdings voraussetzen, das man sich nicht nur mit dem Thema der Querfront näher befassen muss, sondern auch (generell, auch andere betreffend) die aktive Bereitschaft gezeigt wird, Frau Mensah-Schramm in Zukunft nicht mehr allein zu lassen, damit solche Dinge in Zeiten des immer stärker werdenden Rechtspopulismus nicht passieren können, wie es jetzt so geschehen.
Nach dem Ereignis mit Petra Pau, Jonas Fedder und Friedensdemo-Watch auf Twitter heult Tretschog momentan schon wieder ganz leise und mit ziemlich wirren Texten, die schon fast nicht mehr zu belächeln sind; auf Facebook rum:

Wenn linke Aufklärungsseiten für Mathias Tretschog: «Wehrsportgruppen» sind, die von «linksverwirrten, faschistoiden Patrioten» betrieben werden, wäre es an der Zeit, das Frau Mensah-Schramm dort schleunigst raus kommt!
Kann man nur hoffen, das Mathias Tretschog Mann genug ist und sich an seine eigenen Worte hält und somit den Verein rund um «Pax Terra Musica« und «Schluss mit Hass» endlich auflöst.
Insolvent ist «Pax Terra Musica» ja laut Aussagen von Malte Klingauf schon seit Ende August diesen Jahres – werben aber schon wieder für das «Pax Terra Musica 2018». Wer´s glaubt…


In eigener Sache

Einige der hier eingeflossenen Informationen bzw. Screenshots (die uns vom Original bekannt waren) stammen über Twitter-Meldungen via Friedensdemo-Watch, Kühlerhäubchen, die Kentrail-Verschwörung, Fluxus, Phine Pusteblume, den Journalisten Sebastian Leber, Jonas Fedder & ReDoc. Wir hoffen, wir haben niemanden vergessen!

Natürlich wären wir erfreut, wenn in diesem Querfront-Bestreben eine Wende einkehrt. Auch können wir nicht für Frau Mensah-Schramm sprechen. In Anbetracht der Tatsachen aber, das wir uns unsicher sind, ob die Kritiken Frau Mensah-Schramm überhaupt mit entsprechendem Kontext jemals richtig erreicht haben (uns ist keine Meldung von ihr selbst bekannt), haben wir uns heute diesem Artikel gewidmet, der Frau Mensah-Schramm in ihrer Verantwortung nicht entbinden soll, aber die Querfront-Netzwerke um sie herum mit ihren Widersprüchen, Lügen und rechten Kontakten sowie die Diffamierung gegen die Presse bzgl. Tretschog & sein Projekt «Schluss mit Hass» aufzeigen soll!


anti-capitalism revisited

Audio: Nicht „mit Rechten reden“ sondern gegen Protofaschismus polarisieren

Zur menschenfeindlichen Massenbasis von AfD und FPÖ und den Möglichkeiten menschenfreundlicher Gegenmobilisierung

Gespräch mit Lothar Galow-Bergemann

Die Redaktion 3 im Radio Freies Sender Kombinat Hamburg führte ein Interview mit Lothar Galow-Bergemann zum Thema Protofaschismus in Deutschland und Österreich, diskutiert anhand der aktuellen Wahlergebnisse aus beiden Ländern. Teilweise gesendet unter dem Titel „Österlaich – nach keiner wahl ist weiterhin keine wahl“ am 13. November 2017 im Radio Freies Sender Kombinat Hamburg (FSK)

 

anti-capitalism revisited

Audio: „Jedermann sei untertan“ Deutscher Protestantismus im 20ten Jahrhundert. Irrwege und Umwege.

Vortrag von Karsten Krampitz

gehalten am 19. Oktober 2017 in Stuttgart

Die ersten vier Jahrhunderte ihrer Geschichte standen die evangelischen Kirchen unter dem „landesherrlichen Regiment“ und dementsprechend immer auf der Seite der Obrigkeit. Doch mit der Weimarer Reichsverfassung wurden die Kirchen in die Freiheit entlassen. Die Entwicklung des deutschen Protestantismus nach 1918/19, mit allen Irrwegen und Verwerfungen, ist von einer neuen Qualität.
Der Schriftsteller und Historiker Karsten Krampitz hat eine kritische Überblicksgeschichte der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) und ihrer Vorläuferorganisationen geschrieben. Er beschäftigt sich mit deren Rolle als Sargnagel der Weimarer Republik und untersucht, warum sich kein anderes Sozialmilieu so offen und aufnahmebereit für die Ideologie der Nazis zeigte wie das kleinbürgerlich-evangelische. Anhand neuer Quellen und Dokumente erzählt er von der Mittäterschaft der Kirche an der Ermordung der europäischen Juden und entlarvt die Schilderung vom Widerstand der Bekennenden Kirche im Dritten Reich als Lebenslüge der EKD. Für die Zeit nach dem Krieg zeigt Krampitz, dass es auch in der Kirche keine Stunde Null gab und bis in die 1960er Jahre hinein die alten Eliten vorherrschten.  Ausführlich geht er auf die besondere Entwicklung der evangelischen Kirche in der DDR ein. Während sich die EKD in Westdeutschland dem Staat andiente, die Wiederaufrüstung durch den Militärseelsorgevertrag begleitete und in ihren Erziehungsheimen schlimmstes Unrecht beging, geriet der ostdeutsche Protestantismus zunehmend in die ideologische Diaspora. Auch der 1969 gegründete Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR litt an Mitgliederschwund, bekam aber gleichzeitig immer mehr Zulauf.

Karsten Krampitz studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin; Promotion zum Thema des Verhältnisses von Staat und Kirche in der DDR.

матрёшка

«Soft Occupation»: Propaganda für die AfD von Jurij Kofner zur Bundestagswahl mit DIE LINKE

Putintreue Querfront aus Verschwörungsideologen, Identitären und Politkern aus der Afd- und Linkspartei

Der Aprilscherz, der keiner war sondern zu einem rechten Propaganda-Film mutierte; der noch vor der Bundestagswahl als Premiere auf dem Russland-Kongress der AfD in Magdeburg in der «Öffentlichkeit» ausgestrahlt wurde

Ein Vorwort
Vielleicht kann sich der eine oder andere noch erinnern. Am 1. April diesen Jahres twitterten wir zwei Fotos, die Jurij Kofner mit Wolfgang Gehrcke im Bundestag in Berlin und mit AfD-Mitgliedern im Landtag Potsdam zeigten. Es war kein Aprilscherz, sondern der Anfang für einen rechten Propaganda-Film «Made in Russia», der später sogar auf dem Russland-Kongress der AfD am 12. August in Magdeburg gezeigt wurde.
Im Film «Soft Occupation» wirkten mit: mehrere AfD´ler, Compact-Willy Wimmer & Jürgen Elsässer, der mittlerweile verstorbene KOPP-Autor Udo Ulfkotte aber auch Norbert Fleischer von NuoViso und natürlich der Querfront-Hardliner Wolfgang Gehrcke sowie Alexander S. Neu.
Während Alexander S. Neu nicht gewusst haben will, wem er sich dort als Darsteller (und für welchen Film) zur Verfügung gestellt hatte, distanzierte sich Gehrcke später gegenüber ARD Fakt bgzl. seines Interviews im Film «Soft Occupation». Wenn man allerdings die aktuelle Sachlage rund um DIE LINKE, Ken Jebsen & das Kino Babylon kennt (siehe im letzten Beitrag), ist es in keinster Weise noch glaubwürdig, sondern einfach nur noch ein propagandistisches Schaulaufen im Namen der LINKS-Partei vor aller Öffentlichkeit.
Beginnen wir mit Jurij Kofner & seinem rechten Think-Thank, dem Russland-Kongress der AfD, dem Film :«Soft Occupation» und seine Darsteller (oder auch Useful Idiot´s) & zum Schluss noch etwas über den «großen und kleinen Bruder»!


Jurij Kofner und das rechte «Zentrum für Kontinentale Zusammenarbeit» (Centrum for Continental Cooperation) greater-europe.org

Bereits im April 2016 veröffentlichten die Journalisten: Silvia Stöber & Patrick Gensing von der Tagesschau einen Bericht über «Pro-russische Netzwerke: Moskautreue Rechte», welcher von Jurij Kofner und dem «Zentrums für Kontinentale Zusammenarbeit» (Centrum for Continental Cooperation) in München handelte, was ein pro-russisch rechter Think-Thank und Denkfabrik aus Moskau ist und unter der Internet-URL «greater-europe.org» aus Moskau (und einst auch München) aus betrieben wird.
Von daher war uns 2017 diese Sachlage bereits bekannt; weiterhin ist Kofner kein Unbekannter, ist er doch aktiv bei Compact zugegen und unterstützt pro-russische «Friedensaktivisten» hier in Deutschland (wie z.B. 2015 die FBKO); hat aber auch Verbindungen zum Suworow Institut mit Patrick Poppel, was wiederum der Partner vom Tolstoi-Institut von Tatjana Garsiya ist – welches mit Mitgliedern der ehemals rechtsextremen Partei ProDeutschland aufgebaut war, die dort im Vorstand sitzen.
Die Verquickungen von Kofner neben rechten Netzwerken reichen zu bekannten Aktivisten der quasi «linken» Szene bzw. der Antiimperialistischen Aktion mit pro-russischen Akteuren kann hier im Beitrag «Rechte Allianzen aufdecken» von Antifaschistischer Aufbau München nachgelesen werden, den wir in unserem Blog integriert und mit Fotos ergänzt haben.

Wie rechts zu sehen ist, zählen zu den Partnern des CCC: Das Suworow Institut, Compact, die Identitäre Bewegung, an späterer Stelle auch die AfD & das neurechte Arcadi, das Institut für Staatspolitik (IfS) aber auch die pro-russische International Anti-Fascist Conference, wo nicht nur pro-russische Separatisten wie «Russell Boner Bentley» oder «Zak Novak» zu Wort kommen oder von Maren Cronsnest (DKP & Anti-NATO Gruppe Anna B) besucht wird, sondern auch der bekannte Tobias Pfenning (Nase) von der Antiimperialistischen Aktion auftritt, der übrigens auch Member bzw. Expert beim rechten CCC von Jurij Kofner ist. Aber: nicht nur er!

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Kofners Fotos mit diversen Persönlichkeiten und die auf der Homepage des ZKZ aufgeführten Partnerschaften legen nahe, dass er gut in die außenpolitische Elite Russlands vernetzt sei. 
Doch wie relevant er dort wirklich ist, bleibt unklar. Der Direktor des RIAC, Andrej Kortunow, kann sich nicht an eine Zusammenarbeit oder gemeinsame Projekte mit dem ZKZ erinnern. 
Möglich sei ein Informationsaustausch oder die Teilnahme von Mitgliedern des ZKZ an RIAC-Veranstaltungen. 
Was die Gortschakow-Stiftung angeht, so wird Kofner zwar in Artikeln als deren Experte genannt, aber unter den «Freunden der Stiftung» wird er nicht so wie andere Experten aufgeführt. (Quelle: Tagesschau aus 2016)

Die Liste an Mitgliedern kann sich hier aus den Jahren 2016-2017 angesehen werden. Neben Tobias Nase (Pfennig) ist dort weiterhin auch Charles Bausman zu finden, der das Propaganda-Portal Russia Insider ins Leben gerufen hat, Patrick Poppel, Algis Klimaitis, Maximilian Dvorak-Stocker oder Philipp Liehs . Alle anderen «Persönlichkeiten» hatte schon die Tagesschau beschrieben.

Mittlerweile ist die Website überarbeitet worden und man kann oben stehende, rechte Partner auf «greater-europe.org» seit ca. 19. Mai nicht mehr als solche erkennen. Anhand der Archiv-Links ist aber ersichtlich, das mindestens noch am 14. Mai diesen Jahres die Werbung für die AfD, die Identitäre Bewegung, das IfS oder für Compact auf der Seite zu sehen war, gab man ihre Hauptadresse ein! Es konnte also gar nicht übersehen werden & war ganz offensichtlich!
Weiterhin ist die Mitgliederliste verschwunden, die sicherlich nicht ohne Grund von der Seite gelöscht wurde; ebenso die Facebook-Seite: «cccforagreatereurope» – dafür ist eine neue entstanden. Mittlerweile wurde das ZKZ oder auch CCC umbenannt in: «Center for Eurasian Studies» (kurz CES).

Martin Sellner (führender Akteur der rechtsextremen Identitären Bewegung Österreich) mit Jurij Kofner (Zentrums für Kontinentale Zusammenarbeit München-Moskau) 2015 auf der Compact-Konferenz | Quelle: Recherche Wien Nordost

Rechter Aktivist auf Einladung im Bundestag & «ahnungslose» Reaktionen

Kofner hatte diese (unten stehenden) Fotos am 1. und 2. Februar auf seinem Facebook-Profil gepostet und auch später in der pro-russisch rechten Pegida-Gruppe: Pegada-Endgame beworben, in der auch einst Diether Dehm Mitglied war; wo fremdenfeindliche, antisemitische Inhalte geteilt werden, Kofner dort aber auch Werbung für die Identitäre Bewegung und für die AfD (mitsamt Veranstaltungen) machte.
Wir fragten also damals in der Twitter-Community an, wie es sein kann, das russlanddeutsche Rechte im Bundestag ein- und ausmarschieren können und sich im Büro von Wolfgang Gehrcke wohlwollend Zutritt verschaffen dürfen.

Am 10. April twitterten wir das Ganze noch einmal, diesmal mit Alexander S. Neu & Jurij Kofner im Bild. Schließlich wollten wir endlich wissen, was der Anlass dieser Bilder war.
Kurze Zeit darauf veröffentlichten die Berliner Osteuropa-Experten dieses Thema auf Facebook, worauf sich einen Tag später Alexander S. Neu zu Wort meldete, um doch tatsächlich anzugeben, das er nicht wusste, wer ihn dort interviewt hat. Gut, das sich Kofner nicht als Rechter ausgegeben hat, da wäre Neu sicherlich ganz schön ins schwitzen gekommen, genauso wie sein Genosse Gehrcke, der Kofner sicherlich auch für einen Antifaschisten hält.^^
Auch Marieluise Beck, Osteuropaexpertin der Bündnis90/Die Grünen griff das Thema kurze Zeit später auf ihrer Seite auf; ansonsten blieb dieses Thema in der Öffentlichkeit so ziemlich bedeckt – also, was wir wahr nahmen.

Besonders hervorzuheben wäre hier auch der Satz von Alexander S. Neu: «Auch ist es nicht ungewöhnlich, dass Journalisten ein gemeinsames Bild machen wollen».
Ja, das trifft sicherlich für Propaganda-Medien wie RT, Sputnik, Propagandaschau, Compact, Junge Freiheit, die Blätter der AfD oder das rechtsextreme Magazin ZUERST! zu, aber nicht was seriösen und somit unabhängigen Journalismus betrifft. Aber woher will das ein Politiker wie Alexander S. Neu auch wissen, der sich nur an alternativen Medien der «Gegenöffentlichkeit» orientiert und sich daran bedient!
Kofner ist zudem kein Journalist, sondern ein rechter, identitärer Aktivist & wenn jemand «ein journalistisch gemeinsames Bild» machen will, dann sind das solche rechten Leute wie Kofner oder Querfrontler!

Sehr abenteuerliche Antworten von Alexander S. Neu also, die leider nicht zu glauben sind. Alexander S. Neu hat «so wenig mit Osteuropa-Politik zu tun», das er erst kürzlich mit Egon Krenz, Hans Modrow, Artur Leier & Mehmet Yildiz auf Einladung der KPRF in Moskau war, um der Oktoberrevolution von vor 100 Jahren unter der Flagge von Stalin zu lauschen. Auch haben Neu und Gehrcke «so wenig gemeinsame Interessen», das der eine nicht weiß, was der andere macht bzw. das beide den gleichen Interviewpartner – zum gleichen Thema und zum gleichen Film hatten.
Und: wer die neurechte Propgandaschau in seiner Blogroll verlinkt hat, wie auch die «Ständige Publikumskonferenz» von Maren Müller, hat sich eigentlich schon von selbst ins unseriöse Ausseits befördert!

Will Neu der Öffentlichkeit wirklich weiß machen, das er nicht wusste, das er Darsteller in einer RT-Dokumentation wird, die von rechts kommt? Hatte er vorab keine Info, wann der Film ausgestrahlt wird und: gab es nach Ausstrahlung des Filmes (vor allem in Verbindung mit der AfD) jemals ein Statement dazu von ihm – oder aber auch von Wolfgang Gehrcke (abgesehen von ARD Fakt)? Nein!
Denn: besser ist das, schließlich stand man ja auch kurz vor der Bundestagswahl. Da möchte man sich ja nicht nachsagen lassen, das man mit diesem Film irgend etwas beeinflussen wollte, was in Verbindung mit Russland und mit rechten, eurasischen Ideologien frei nach Alexander Dugin steht!
Wie man sieht, ist Martin Sellner ja nicht fern von Kofner. Kann man nur hoffen, das Neu als Politiker diesen rechtzeitig erkennt – nicht das er ihm irgendwann auch noch ein Interview gibt und hinterher von nichts gewusst haben will.^^

Es war also im April der Anfang zweier Fotos (Gehrcke, Neu), die später in dem Propagandafilm von Jurij Kofner auftauchen sollten; eine RT-Dokumentation mit dem Namen: «Soft Occupation» (Deutschland ist von den USA besetzt), der auch auf dem Russlanddeutschen Kongress der AfD im August quasi als Premiere präsentiert wurde; ARD Fakt hatte im September diesen Jahres darüber berichtet. [1] [2]

«Deutschland ist besetzt», ist reinste Reichsbürgerideologie. Ähnliche Verlautbarungen kennt man aber auch aus dem Munde von Sahra Wagenknecht, die Deutschland für eine US-Kolonie hält. Wie genau sie dies definiert, hat sie leider nie beantwortet.
Genauso agiert auch die pro-russische нод -Bewegung (Nationale Befreiungsbewegung), in Deutschland geleitet von Dimitri Metzler. Die Tageszeitung ZEIT hatte vor einiger Zeit darüber berichtet. Die нод haben auch große Sympathien für Rüdiger Klaasen von staatenlos.info – man trifft sich z.B. gemeinsam vor dem Reichstag oder am Sowjetischen Ehrenmal in Berlin mit gemeinsamen Aktionen, wo auch Aktivisten rund um Oleg Muzyka und Brigitte Queck sich anschließen. Ein ständiger Kreislauf.
Ihre Vorbilder sind solche Querfront-Politiker wie Diether Dehm, Sahra Wagenknecht, Wolfgang Gehrcke, Andrej Hunko oder Oskar Lafontaine! Und Alexander S. Neu wird sicherlich auch schon dazu gehören.
Sie machen die Querfront wieder gesellschaftsfähig, statt rechte Strukturen zu verhindern. Etwas, was wir zutiefst kritisieren, weil es nichts mit linken Werten zu tun hat, wie sie es durch ihre Partei so verkörpern wollen!

«Herzlichen Gruß nach Moskau – in Berlin habt ihr viele Freunde» (Wolfgang Gehrcke)

Und genau in dieser Zeit passierte auch ganz viel auf den Seiten vom Zentrum für Kontinentale Zusammenarbeit, was das verschwinden von Informationen der äußerlichen Darstellung des ZKZ (oder auch CCC) betraf. Es verschwand die Mitglieder-Liste des ZKZ, die Seite wurde komplett neu überarbeitet und heißt jetzt: Center for Eurasian Studies (kurz CES), die Münchner Adresse ist verschwunden und vor allem: die rechten Parteien und Organisationen auf der rechten Seite von greater-europe.org sind bis heute vollständig weg. Nur die Archive zeigen noch alles auf!


Premiere von «Soft Occupation» auf dem Russlandkongress der AfD

Am 12. August 2017 fand in Magdeburg der Russlandkongress der AfD statt. Offenbar sollte kurz vor der Bundestagswahl nochmal der Pro-Putin-Kurs der Partei unterstrichen werden.
Referenten warenAndré Poggenburg (AfD), Jürgen Elsässer (Compact), Hans-Jörg Müller (AfD), Manuel Ochsenreiter (ZUERST! & DZES), Algis Klimaitis (Compact), Waldemar Birkle (AfD), Andreas Kalbitz (AfD), Jan von Flocken (Compact, JUNGE FREIHEIT, ZUERST!) und Katrin Ziske von Compact als Moderatorin des Tages.

Die RT-Dokumentation «Soft Occupation» über die andauernde US-Besatzung Deutschlands wurde erstmals «öffentlich» gezeigt oder um es mit anderen Worten zu sagen: hatte kurz vor der Bundestagswahl Premiere bei rechten Politikern auf dem AfD-Kongress, welche Jurij Kofner im Auftrag des russischen Staatssenders gedreht hatte.
Da waren sie also. Diese Bilder von Wolfgang Gehrcke und Alexander S. Neu, die wir ab 1. April getwittert hatten. Festgehalten in einem pro-russisch rechten Propagandafilm, gezeigt auf einem Russlandkongress der AfD; die AfD erstmalig in diesem Jahr in den Bundestag einziehen konnte! Das muss man erstmal sacken lassen.

Ein großer Dank geht hiermit also an den MDR bzw. ARD, ohne diese Bilder bzw. Filmaufnahme hätte es bei uns sicherlich nicht den Aha-Effekt gegeben; was den Film: «Soft Occupation» in Bezug auf Gehrcke/Neu betrifft!
Der rechte Querfrontler Jürgen Elsässer vom Compact-Magazin nannte die Zusammenkunft in diesem Film von Rechten mit linken Bundestagsabgeordneten als «Querfront vom feinsten»:

Interessante Links zu den Hintergründen des Russland-Kongresses der AfD:
» Eurasien-Konzept findet Anhänger bei Linken und bei AfD (MDR)
» Russland-Kongress der AfD – die Russland-Affäre (T-Online)
» Faktenfinder: AfD-Russland-Kongress (ARD)
» Rechtsaussenplattform mit der AfD (Theo Schneider)
» Infokrieg für Russland (ak – analyse & kritik)
» Rechte Putin-Fans tagen in Sachsen (Theo Schneider/bnr)


«Soft Occupation» & ihre Darsteller

Nachfolgende Darsteller der russisch-rechten Propaganda-Maschinerie sind wieder einmal: Willy Wimmer, der nicht nur bei Compact vorzufinden ist, für KenFM und den russischen Staatssender Sputnik schreibt; bei den Druschba-Freundschaftsfahrten Reden hält oder mit Ken Jebsen die Krim besucht, weiterhin die AfD-Politiker Alexander Gauland, Nikolaus Fest, Hugh Bronson, Andreas Kalbitz (Kalbitz auch auf dem Russland-Kongress der AfD anwesend war), Jörg Sobolewski (Berliner Burschenschaft Gothia & AfD), Norbert Fleischer vom verschwörungsideologischen Rechtsaußen-Kanal NuoViso, der verstorbene KOPP-Autor und verschwörungsideologische Rechtspopulist Udo Ulfkotte anhand von Archiv-Material. Dann der «Friedensaktivist» Wolfgang JungBetreiber der Seite Luftpost und in allen verschwörungsideologischen alternativen Medien vertreten, Jürgen Elsässer von Compact, Christian Weilmeier der für NewsFront schreibt und Autor beim Rechtsaußen Contra-Magazin ist und die Hardliner der linken Querfront-Agitatoren: Wolfgang Gehrcke & Alexander S. Neu (beide MdB DIE LINKE im Bundestag).

Das Video dazu kann sich hier auf Vimeo angesehen werden, statt RT Klickzahlen zu schenken!


Der «große« und der «kleine Bruder» 

Nur ein paar Monate später, nach der Premiere des russisch-rechten Propagandafilmes von RT beim Russlandkongress der AfD reiste Wolfgang Gehrcke mit seiner Frau Christina Reymann nach Moskau, um dort bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung unter Kerstin Kaiser sein neustes Buch: «Deutschland und Russland – wie weiter?» vorzustellen. Diese Info haben wir von keiner anderen Seite wie von RT-Deutsch und ist geschrieben sowie fotografiert von: Ulrich Heyden.

In Moskau gab es aber nicht nur die Buchlesung mit anschließender Gesprächsrunde, man diskutierte auch die gerade stattgefundene Bundestagswahl & die deutsche Politik. Ein Auszug von Ulrich Heyden:

Bild zu CSS Templates und Ideen für Zitate Wolfgang Gehrcke erklärte, er sei «sehr unzufrieden mit dem Wahlergebnis», denn für die Linke sei mehr drin gewesen. Sowohl mit der zunehmenden sozialen Spaltung als auch mit der Friedensfrage hätte man Politik machen können. «Denen es schlecht geht, die sind von uns bei den Wahlen kaum erreicht worden.» Auch die Linke sei «weitgehend eine Mittelschichtspartei». Das sei nicht unwichtig, «aber das alleine reicht nicht».

(...) Reymann ist der Ansicht, beim Umgang mit der AfD müsse man dazulernen. Es gehe darum, zwischen Nationalkonservativen und Faschisten zu unterscheiden. Im Jahr 1933 sei es ein großer Fehler gewesen, dass die Linken damals keinen Kontakt zu den Nationalkonservativen hatten. In einigen Grundfragen hätte man sich treffen können.

(...) Die russischen Teilnehmer wagten das Flüchtlingsthema nicht anzusprechen, offenbar weil sich die russischen Positionen in dieser Frage sehr stark von den Positionen der Partei Die Linke unterscheiden. Und man wollte die deutsch-russische Verständigung – wenigstens an diesem Abend - nicht stören.

Im September 2017 fand solch eine Veranstaltung auch in Deutschland statt. Mit Sicherheit gab es auch noch mehr, die aber (als reine Buchlesung) so nicht zu finden waren. Laut Facebook-Veranstaltung gab es in Frankfurt a.M. null Zusage. Gut, das es da noch Kerstin Kaiser und den «großen Bruder» gibt… Aber; Gehrcke ist auch beim «kleinen Bruder» tätig!

So sieht man ihn z.B. auf Reden der GRH (Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung) am 14. Oktober 2017 beim 32. Treffen der Grenztruppen der DDR in Bestensee. Ob er dort auch sein Buch vorstellen oder verkaufen konnte oder die ehemaligen Grenzer für den damaligen Erhalt des «antifaschistischen Schutzwalls» ehrte – ist (derzeit) nicht bekannt.
Die Seite «grenztruppen-ddr.de» gehört zur «Arbeitsgruppe Grenze» des Stasi-Verbandes GRH von Hans Bauer, der am 14. Dezember 2017 im Kino Babylon bei der abgesagten Preisverleihung an Ken Jebsen eine Rede halten bzw. einen Film zeigen sollte: «100 Jahre Dekret für den Frieden – 100 Jahre Roter Oktober – Hände weg von Russland».

Aber auch beim Stasi-Kuratorium OKV (Zusammenschluss aller Stasi-Verbände) trat Gehrcke (und früher auch Diether Dehm sowie Florian Weis von der Rosa-Luxemburg-Stiftung) mit Reden auf. Dort wird das gepredigt, was sonst auch bei Veranstaltungen in Russland ohne weiteres beworben und propagiert werden kann. Die Stasi-Verbände betreiben genauso die Propagandamaschinerie Russland´s, wie sie schon zu DDR-Zeiten genauso agiert haben. Dort findet man auch sein Zielpublikum.
Und die rechten Akteure; die teils die eurasische Ideologie Dugin´s – verbunden mit der Abwertung der westlichen Werte pflegen; bei Compact mitwirken oder zu Gast bei der AiP sind (Werte des Nationalen Sozialismus und des MfS pflegen); sind nicht immer nur «unwillkommene Gäste» bei pro-russischen Genossen; wie wir das beim Thema: Stasi-Verbände auf dem Blog schon mehrfach so dokumentieren konnten! Ob er das wohl weiß?

Was berechtigterweise hinzugefügt werden muss: es scheint, das keine einzige Organisation heutzutage mehr zu 100% querfrontfrei ist. Das hat sich in die Gesellschaft gefressen, weil man -vor allem ab 2014- «im Namen des Friedens» zu tolerant mit diesen neurechten & verschwörungsideologischen Strömungen vorgegangen ist, wie sie ja auch ein Diether Dehm, Wolfgang Gehrcke u.a. genauso verteidigen & unterstützen, wie das auch aktuell in der Causa Jebsen sehr anschaulich auf der LINKEN-Seite von Wolfgang Gehrcke anzusehen ist, der «gegen Linke zu konzentrierten Aktionen» aufruft & auch einige Unterstützung aus dem Stasi-Kuratorium OKV erhält.
Ulrich Mies – zu finden bei Sputnik, RUBIKON und der NRhZ will sogar eine Anzeige wegen Volksverhetzung gegen Klaus Lederer (DIE LINKE) gestellt haben. Ein Auszug aus dem Shitstorm von Gehrcke vs. Lederer:

Auszug an Kommentaren unter dem Aufruf von Wolfgang Gehrcke
Auszug an Kommentaren unter dem Aufruf von Wolfgang Gehrcke

Schlusswort zur Causa Gehrcke/Neu

Zusammen mit rechten Identitären wie Jurij Kofner einen Wahlkampf-Film für die AfD zu erarbeiten und aktuell gegen LINKE und linke Menschen zu konzentrierten Aktionen aufrufen, weil diese sich gegen solche Querfrontbestrebungen stellen, wie sie auch ein Wolfgang Gehrcke betreibt. Diesen Spiegel wollten wir als Fazit an unseren Artikel über die Causa Babylon/Jebsen noch nachschieben, weil es nicht sein kann, das hier im Namen der Partei DIE LINKE von Querfront-Akteuren die Gesellschaft und die Öffentlichkeit getäuscht wird, in der Frage: wer die wirklichen Querfront-Akteure sind und was diese wirklich beabsichtigen, «erarbeiten» & bezwecken, was sie z.B. nicht auf ihrer Website, Facebook oder Twitter für die Öffentlichkeit präsentieren.
Macht euch mal den Spaß und sucht bei Gehrcke oder Neu – ob ihr über dieses Geschehen rund um Jurij Kofner irgend etwas öffentliches findet, was man auch Transparenz nennen könnte! Da werdet ihr nichts finden, aus gutem Grund!

Es sind dann die Korrespondenten, Journalisten oder Blogger, die dies aufzeigen, auch wenn es manchmal -wie bei uns- ein halbes Jahr dauerte, um die ganzen Zusammenhänge erst einmal zusammen zu tragen, auszuwerten und mit dem aktuellen Geschehen zur Causa Jebsen «bestens» verarbeiten zu können.
Man sollte eben nicht von Wasser predigen und heimlich Wein trinken, ein agieren; wie man es nur aus dem Querfront-Lager kennt!

Wenn das nicht Querfront pur ist, was ist es dann? Wahrscheinlich sitzt Herr Gehrcke schon an seinem neusten Buch: «Rufmord: die Querfront-Kampagne gegen links» … 🤥

Also Leutchens. Wenn ihr verunsichert werdet. Prüft die Inhalte, statt der glänzend zu scheinenden Oberfläche & lasst euch nicht drängen! Ist genauso wie wenn man neue Menschen kennen lernt. Man verliebt sich ja auch nicht in das Äußere, sondern auf die inneren Werte kommt es an. 😉 Im gesellschaftlichen Leben, wie auch in der Politik sollte das nicht anders gehandelt werden. In diesem Sinne, es war uns ein großes Bedürfnis, diesen «Gegen-Check» zu schreiben!